Archiv der Kategorie: Allgemein

Glas und Stahl


Ronto Glas – ein Kleinbetrieb in Thüringen, der sich auf die Herstellung von Vasen aus Glas in Kombination mit Edelstahl spezialisiert hat.

Bei Ronto Glas gibt es aber auch Glasschmuck mit eingeschlossenen Goldstückchen. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk für seine Holde benötigt, kann ja mal reinschauen. Und vielleicht findet die eine oder andere Dame meiner Leserschaft dort etwas, was sie auf den Wunschzettel schreiben bzw. was sie sich selbst schenken möchte.

Ignorant

Heute ist Weltaidstag. Überall wir darüber geschrieben. Doch es gibt eine Institution, die den Weltaidstag ignoriert: Google! An jedem Pupstag, von dem man noch nie etwas gehört hat, wird bei Google üblicherweise auf der Startseite auf irgendeine Art und Weise der Googleschriftzug mit einer passenden Grafik versehen. Heute hätte man ja mal die rote Aidsschleife einbauen können. Aber nichts da. Da ist nur das ganz normale Logo zu sehen. Das ist schwach, ganz schwach!

Gespartes verblitzt

Unser Wagen war heute bei der Werkstatt unseres Vetrauens in Lüneburg zu einem kleinen Aufenthalt angmeldet. Die Werstatt unsers Unvertrauens hatte nämlich beim Reifenwechsel im Frühling ein Gewinde für die Radmuttern beschädigt. Beim Wechsel von Sommer- auf Winterreifen wurde dieses nun festgestellt. Eine neue Radnabe musste her und natürlich wurde auch gleich ein Angebot gemacht. Ich hatte keine Lust, darüber zu diskutieren, dass es doch verschulden der eigenen Mitarbeiter war. Es wäre vergeudete Energie gewesen und hätte nichts gebracht.

Ich liess mir ein Angebot der Werstatt aus Lüneburg geben, welches ein paar Euro unter dem anderen Angebot lag. Rein aus Prinzip nahm ich dieses Angebot an. Und heute Morgen war nun der Termin zum Wechsel der Radnabe. Letztendlich lag der Preis dann sogar mehr als 30 Euro unter dem Preis, der uns von der Werkstatt unseres Unvertrauens genannt wurde.

Leider hatte man seitens der Werkstatt nicht daran gedacht, auch einen neuen Radbolzen zu bestellen. Der Lieferant der Werkstatt hatte keinen passenden Radbolzen vorrätig. Wir wurden also zur nächstgelegenen Peugeotwerkstatt geschickt.

Und auf dem Weg dorthin passierte das Malheur: Bernd bremste, ich sah das Dingens und ehe ich was sagen konnte wurden wir geblitztdingsd, schön hell, schön gelb. 60 km/h waren dort erlaubt, Bernd fuhr knapp über 70 km/h. Nun denn, das eingesparte Geld ist nun in Form eines netten Fotos angelegt worden.

Geärgert haben wir uns darüber nicht. Ist nun mal passiert.

Übertrieben

Ein Mensch hat sich vor einen Zug geworfen und sich das Leben genommen. Das ist nicht ungewöhnlich. Das passiert in Deutschland mehrmals im Jahr. Normalerweise ist so ein Suizid nur ein paar Zeilen in der Tagespresse wert. Im Radiosender wird noch darauf hingewiesen, dass es zu Verspätungen bzw. Unterbrechungen auf der entsprechenden Bahnlinie kommt. Das war es dann auch. Niemand interessiert sich dafür, was für ein Mensch das gewesen ist und warum er seinem Leben ein Ende gesetzt hat.

Fussballer scheinen irgendwelche Halbgötter in Deutschland zu sein, ja, man kann sie schon fast als Götzen bezeichnen – jedenfalls wenn man danach geht, welcher Aufstand um den Freitod des Robert Enke gemacht wird. Ich wette, dass einem Sportler aus einer anderen Sparte so ein Brimborium nicht zuteil geworden wäre.

Angela Merkel „reagierte bestürzt“ und hat der Witwe einen persönlichen Brief geschrieben. Vermutlich tut sie das nie wenn ein unbekannter Mensch seinem Leben ein Ende gesetzt hat.

Zum Gedenken an Robert Enke wird heute eine überdimensionale Trauerfeier abgehalten. Sein Sarg wird währenddessen auf dem Rasen des Fussballstadions stehen. Ich kann mir nicht helfen, aber das ist alles mindestens eine Nummer zu gross. Und die Witwe, die allein zu entscheiden hätte, wie ihrem Mann die letzte Ehre erwiesen werden soll, hat all dem zugestimmt! Das klingt nach Sensationslust, danach, im Rampenlicht zu stehen. Ein würdiger Abschied ist das nicht. Das ist eine Massveranstaltung, das ist Zirkus und durch nichts gerechtfertigt.

Es gibt einen einzigen positiven Aspekt bei diesem Fall: Es wird endlich mal darüber gesprochen, dass Despression eine Krankheit ist, aufgrund der man sich nicht verstecken muss und schon gar nicht verstecken sollte. Vielleicht werden andere Erkrankte und deren Angehörigen mal wachgerüttelt. Aber eines derartigen Traueraktes bedarf es dazu nicht.

2012

Gestern Abend haben wir uns nun auch den Film „2012“ angesehen. Und? Nichts und. Der Film hat mich überhaupt nicht berührt. Im Gegenteil. Diese Familientümelei am Ende des Films hat mich einfach nur genervt. Der Hinweis auf „Cape of good Hope“ war wohl ein Versuch, auf die Tränendrüsen zu drücken.

Wassereinbruch auf einem Schiff, dass dann aufgrund von Manöverierunfähigkeit mit seinem Bug an einem anderen Schiff entlangkratzt – alles schon mal gesehen, auch wenn es da ein Eisberg war. Titanic lässt grüssen.

Die beste Szene in meinen Augen: Die Queen eilt, ihren obligatorischen Hut festhaltend, mit ihren Hunden der Rettungsarche entgegen. Der hübscheste Mann in meinen Augen: Der russische Pilot, der leider umkommt. Schade drum.

Ich hab schon fesselndere Filme gesehen, von denen wir uns später auch die DVD gekauft haben. Diese DVD werden wir nicht aus dem Regal nehmen.

Magenerweiterung

Seit gestern Mittag sind wir von unserer Minikreuzfahrt nach Oslo zurück. Die Zeit habe ich genutzt, den kleinen Reisebericht zu schreiben, der jetzt hier zu finden ist.

Wie es scheint, leide ich an Magenerweiterung. Ich hatte nämlich, was total ungewöhnlich ist, heute Morgen um 9 Uhr schon Hunger. Das kommt eben davon, wenn man an Bord den Hals bzw. den Magen nicht voll bekommen hat. Und dabei hatte ich schon versucht, mich zurückzuhalten und nur ausgesuchte Speisen zu geniessen. Der Versuch ist wohl fehlgeschlagen.

Color Magic mit Freunden


Der Weg ist das Ziel – nämlich die Fähre „Color Magic“, die Passagiere, PKW und Trailer von Kiel nach Oslo bzw. von Oslo nach Kiel befördert. Das Schiff ist zwar eine Fähre, aber das Interieur gleicht dem eines Kreuzfahrtschiffes – wie wir bereits im vorigen Jahr feststellen konnten. Mit unserer Begeisterung hatten wir Freunde und Nachbarn infiziert. Und so machten wir uns in diesem Jahr zu sechst auf den Weg: Unser langjähriger Freund Frank aus München mit seinem Freund Heinz sowie unsere Nachbarn Astrid und Holger – und Bernd und ich. Weiterlesen →

Ausspannen

So, eine total langweilige Woche im Büro ist beendet. Tote Woche könnte man die Tage vor dem Schiffsmakleressen bezeichnen, das heute in Hamburg stattfindet. Zum Glück muss ich da nicht hin. Weswegen ist diese Woche tot?: Weil der überwiegende Teil der Schifffahrtswelt auf dem Weg zu diesem Essen ist und die Geschäfte deshalb grösstenteils brachliegen.

Langeweile zu haben kann auch Stress sein und deshalb freu ich mich, ein paar Tage ausspannen zu können, zum Teil in angenehmer Gesellschaft: Morgen kommt Übernachtungsbesuch und am Sonntag gehts dann gaymeinsam und gemeinsam auf einen Kurztrip nach Oslo.

Wie sagte ich im vorigen Jahr?: Es besteht Wiederholungsgefahr!