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Total egal

Die Deutsche Fussballnationalmannschaft spielt heute Abend um den Einzug ins Final der Fussball-EM. Jetzt zur Halbzeit führen die Italiener mit 2:0.

Bei einem Onlinetippspiel, bei dem man einen Tankgutschein über 500 Euro gewinnen kann, hatte ich 1:0 für Italien getippt. Ich dachte, dass die meisten Teilnehmer auf Gewinn für Deutschland tippen und das die Chance auf den Gewinn des Gutscheins grösser ist, wenn man auf Gewinn für Italien tippt.

Nun, meine Tendenz ist zurzeit richtig. Mal schauen, wie das Endergebnis sein wird.

Auch wenn ich mir den Zorn einiger Leserinnen und Leser zuziehen mag: Mir ist es total egal ob die Deutsche Mannschaft heute Abend den Einzug ins Finale schafft oder nach Hause fahren muss. Tja, so bin ich.

Lochpflege

Hm, also – na, lassen wir das (insider für Holger und für mich).

Also, was ich sagen wollte:
Heute war Lochpflege angesagt:
Erst beim Hautarzt zum Fadenex und danach beim HNO zum Ohrenwaschen.

Was erledigt man nicht alles arbeitgeberfreundlich während des Urlaubs.

Johanni


Der 24. Juni ist nicht nur der Tag 6 Monate vor Heiligabend. Der 24. Juni ist der Johannistag, auch kurz Johanni genannt. Hat natürlich was mit der Kirche zu tun, oder der Bibel – wie auch immer – nämlich mit Johannes dem Täufer.

Nach dem Johannistag soll man keinen Spargel mehr stechen. Das hat nun nichts mit der Bibel zu tun sondern damit, dass der Spargel sich erholen kann für das nächste Jahr. Man lässt ihn einfach ins Kraut schiessen.

Soweit ich weiss, ist es mit dem Rhabarber ebenso. Auch er soll nach dem 24. Juni nicht mehr geerntet werden, aus den gleichen Gründen wie beim Spargel.

Ob es noch mehr Dinge gibt, die man ab heute nicht mehr tun soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Wir werden jedenfalls für den Rest des Jahres nicht enthaltsam leben um Kraft für das nächste Jahr zu tanken.

Bei uns gab es heute den letzten Spargel in dieser Saison, heute morgen – frisch geschält – beim Händler unseres Vertrauens auf Vorbestellung abgeholt.

Dazu gab es handgebürstete Kartoffeln aus eigener Ernte eines Markthändlers.

Und Holsteiner Katenschinken vom Hausschwein, wo immer das Schwein auch zu Hause gewesen ist.

Natürlich darf eine gutgekühlte Flasche Grauer Burgunder Spätlese trocken nicht fehlen, vom Weingut Martinshof, wo meine Tante seelig schon vor vielen vielen Jahren bestellt hat.

Das Wetter eignet sich eher für einen deftigen Eintopf – aber den kann man das ganze Jahr essen, leckeren Deutschen Spargel nur ein paar Monate.

Gestern so – heute so


Gestern konnte ich meinen Cappuccino in der Sonne geniessen, aus edlem Geschirr, mit einem Löffelbiskuit zum tunken und einem versilberten Löffel aus dem Café Florian in Venedig (gekauft, nicht mitgehenlassen!) zum Umrühren und Restschaum schlabbern.


Und heute? Regen! Nichts mit draussen sitzen und geniessen. Shit! Es war wohl zu viel des Genusses.

Spontangrillen


Das Wetter in unseren Breitengraden muss man ausnutzen, speziell das Sommerwetter. In meinem Urlaub, der sich nun schon wieder dem Ende zuneigt, war der heutige Tag der bisher einzige Sommertag. Als mein Mann zur Pause nach Hause kam, konnten wir unseren kleinen Imbiss auf der Terrasse einnehmen und es stellte sich die Frage, ob wir heute Abend grillen wollen.

In den nächsten Stunden verfolgte ich die Wettersituation auch online. Würde sich im Regenradar Regen ankündigen oder nicht? Alles sah gut aus und etwa eine Stunde bevor Bernd Feierabend hatte, besorgte ich Fleisch, einen Nudelsalat und Grillsaucen.

Pünktlich zur Feierabendzeit bezog sich der Himmel und es kühlte merklich ab. Wenige Minuten später sassen wir vor der lodernden Kohle auf der Terrasse. Na ja, ein gemütlicher Grillabend sieht anders aus. Aber was will man machen wenn einer arbeiten muss und das Wetter dann doch nicht so toll ist.

Aufgeräumt


Diese Aktion erinnert mich an einige Bloggerinnen, die darüber berichtet hatten, wie sie den Kühlschrank ihrer Mutter bzw. Schwiegermutter aufgeräumt haben, um abgelaufene Lebensmittel zu vernichten.

M

M – das ist der Deckname Chefin des Geheimdienstes in den James-Bond-Filmen, hervorragend gespielt von Dame Judy Dench. Bei unserem Aufenthalt in London vor acht Jahren hätten wir die Schauspielerin live auf der Bühne sehen können. Leider hatten wir da schon Karten für ein Musical.

M – das ist auch die Bezeichnung für eine Konfektionsgrösse. Viele Jahre kam ich mit Grösse M aus. Dann brauchte ich L, so wie „Leider“. Aber nun kehre ich zurück zu M – jedenfalls für den Hausgebrauch. Ich sehe darin nicht mehr aus wie eine Presswurst und kann die alten T-Shirts auftragen.

Vor ein paar Tagen tauchte ja die Frage nach Fotos auf. Die will ich euch natürlich nicht vorenthalten:


Bitte keine Kritik weil die T-Shirts kraus sind. Sie werden bei uns grundsätzlich nicht gebügelt, am Körper werden sie glatt. Ausserdem nehmen sie ungebügelt die Körperfeuchtigkeit besser auf.

Loch im Kopf

Früher, ganz früher, da war das so eine doofe Frage:
Was würdest du lieber? Tot sein oder sieben Löcher im Kopf haben?

Nun, mit sieben Löchern im Kopf wäre man sicher tot, einerseits. Andererseits haben wir alle sieben Löcher im Kopf: 2 Augen, 2 Ohren, 2 Nasenlöcher und der Mund.

Gestern hatte ich zeitweise acht Löcher im Kopf. Seit wenigen Jahren hatte sich über dem linken Ohr eine Beule entwickelt, eine Talgansammlung. Hört sich unappetitlich an und ich möchte auch nicht wissen, wie das da drin ausgeseehen hat. Die Beule war nicht unangenehm sondern nur optisch unpassend, trage ich doch die Haare sehr kurz. Und wenn die Haare frisch gemacht waren, war die Beule noch deutlicher zu sehen. Der Hautarzt musste ran an die Beule.

Ich lag „auf dem Tisch“ und die Assistentin hantierte da mit diversen Gerätschaften, die der Doc für die kleine OP benötigte. Als der dann reinkam, diskutierten die doch tatsächlich über die länge der Kanülen für die Spritze. Unter dem Tuch, mit dem mein Kopf abgedeckt war, wurde mir schon ganz anders.

Zur Betäubund des OP-Bereiches erhielt ich 2 Spritzen unter die Kopfhaut. Ach, das war ja gar nicht schlimm, gerade so, als würde jemand an den Haaren ziehen. Na, wenn das weiter nichts ist?! Bevor der Arzt das Skalpell ansetzte, musste die Betäubung erstmal wirken.

„Merken sie noch was?“, er setzte das Skalpell an. Ja, ich merkte noch was, nicht viel, aber das war noch deutlich zu spüren. Er massierte die Stelle, wohl um das Betäubungsmittel zu verteilen.

Dann ging es los. Ja, es war ok. Aber man merkt halt, das da rumgefrickelt wird. Und das gefiel mir nun gar nicht. Allein die Geräusche, die sich ja durch die Schädelknochen deutlich übertragen, setzten mir fürchterlich zu. Ich merkte, wie ich unter dem Tuch blass und feucht wurde. Jetzt aber langsam und tief atmen! Mit zwei Stichen wurde dann das achte Loch geschlossen. Als mein Haupt unter dem Tuch zum Vorschein kam, konnte auch der Arzt sehen, dass ich blass geworden war. Ich bat um ein Glas Wasser und dann war bald alles wieder gut.

Die vergangene Nacht war nicht so prickelnd. Die Wunde ist noch druckempfindlich und da ich Seitenschläfer bin, war das unangenehm, wenn ich auf der linken Seite lag. Und nur auf rechts schlafen? Das wird mit der Zeit unbequem. Ich hoffe, die kommende Nacht wird angenehmer werden.

Die Rüttelplatte

Das Preissystem unseres Sportstudios ist eine Art Baukasten: Es gibt diverse Elemente, die man buchen kann. Im Grundpreis sind 3 Elemente enthalten, die frei wählbar sind. Es steht einem natürlich frei, noch andere Elemente dazuzubuchen, muss dann allerdings mehr bezahlen.

Ich hatte mich u.a. für die Powerplate entschieden. Bisher hatte ich das Ding noch nicht benutzt. Dafür wird auch eine Einweisung benötigt. Und die hatte ich heute morgen.

Das Ding hat echt Power. Die Vibrationen gehen von den Füssen bis in den Kopf. Ich habe jetzt 4 Übungen, speziell für den Rücken. Bei der letzten Übung, die ich heute gemacht habe, sitzt man auf der Platte und lässt sich vornübergebeugt einfach locker hängen. Die Vibration war ja sowas von entspannend. Diese Übung habe ich jetzt jeweils zu meiner Abschlussübung erklärt.

Erstaunt war ich, dass ich beim anschliessenden Treppensteigen zum Parkdeck merkte, dass meine Muskeln auf die Vibrationen schon reagiert hatten. Das Treppensteigen fiel mir etwas schwerer. Und das mir, der ich doch die Treppen benutze, wann immer das möglich ist. He, das Ding ist der Hammer!