Gestern Abend wurde in Köln unser Lied für Kopenhagen für den ESC im Mai gekürt. Die Überraschungssieger sind Elaiza, eine Band mit 3 jungen Frauen, die die Teilnahme an der gestrigen Ausscheidung per Wildcard sozusagen gewonnen haben. Elaiza – für uns bisher völlig unbekannt, verzückten auch uns mit den beiden Titeln, die sie für Kopenhagen zur Abstimmung stellten. Gewonnen hat ihr Song „Is It Right?“. Ja, wir finden, it is right! Weil nämlich dieser Titel aus dem Einheitsbrei ein wenig hervorsticht. Ob er Chancen auf einen guten Platz in Kopenhagen hat? Man wird sehen. Der ESC war schon immer für Überraschungen gut.
Völlig daneben war der Beitrag von Das Gezeichnete Ich. Ein Typ, der ständig mit gekrauster Stirn spricht und singt, sieht total überanstrengt aus. Das wirkt nicht locker und kommt gar nicht gut. Er hat dann, wie wir erwartet haben, das gestrige Halbfinale auch nicht erreicht. Oceana – na ja, sie trifft wenigstens die Töne. Aber nee, was sie gebracht hat, war nicht herausragend. Der Beitrag der Band The Baseballs wirkte irgendwie zurechtgeschnippelt. Unrund war der Ausdruck, den Bernd und ich dazu prägten, obwohl ich die Art von Musik grundsätzlich mag. Statt Unheilig hätten wir lieber MarieMarie im Finale gegen Elaiza gesehen. Aber an den Reaktionen im Saal, die ja immer wieder eine Art Stimmungsbarometer für die Abstimmung sind, war schon abzusehen, dass es am Ende Elaiza machen würde.
Ich hatte mich auf einen vergnüglichen Abend mit Barbara Schöneberger gefreut, die durch das Programm führte. Aber sie lief gestern nicht zu ihrer gewohnt lockeren Form auf. Schade.





