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Packstation

Heute in einer Woche findet unsere traditionelle Familienvorweihnachtsfeier statt. Alle Geschenke sind besorgt. Heute war Packtag, d.h. alle Pakete und Päckchen wurden weihnachtlich verpackt.
Diese Feier wird in jedem Jahr von einem anderem Familienmitglied ausgerichtet, inzwischen nur noch von meiner Cousine und von uns. In diesem Jahr sine wir an der Reihe. Wir werden aber bei meiner Mutter feiern, d.h. dass wir alle Vorbereitungen treffen und alles besorgen, was notwendig ist, um einen schönen Tag zu haben. Ich werde berichten.
Neue Reise – neues Ziel
Gestern haben wir unsere nächste Reise gebucht: HAM – PMI. Euch nun raten zu lassen, wohin die Reise geht, wäre zu einfach. Man bräuchte die Abkürzungen nur in eine Suchmaschine eingeben und man wüsste Start und Ziel. Um euch das Suchen zu ersparen, werde ich die Sache gleich auflösen, es sind die internationalen Abkürzungen für die Flughäfen Hamburg (HAM) und Palma de Mallorca (PMI).
Wer nun meint, wir wollen auf Mallorca Urlaub machen, der hat sich geirrt. Der Urlaub findet nämlich schon vorher statt, auf MS Mein Schiff 1, auf der Reise von Hamburg nach Palma de Mallorca im September/Oktober nächsten Jahres. Der Reiseverlauf ist wie folgt:
Hamburg – Zeebrügge – Le Havre – Southampton – La Coruna – Leixoes – Lissabon – Cadiz – Malaga – Barcelona – Palma de Mallorca. Wir werden wieder 3 Seetage haben, insgesamt sind es 13 Übernachtungen. Wir haben die letzte Kabine auf Deck 10 buchen können. Es ist wieder eine Verandakabine, dieses mal an Steuerbord. Na, hoffentlich kommt der keiner vom Finanzamt. Aber der Bäcker auf der letzten Reise, die wir in einer Kabine an Backbord unternommen hatten, war ja auch nicht da.
Nachdem wir in diesem Jahr einmal rund um die Nordsee gefahren sind, geht es im nächsten Jahr einmal halb um Europa: Durch den Ärmelkanal in die Biscaya, weiter hinunter an der Portugiesischen Küste, dann durch die Strasse von Gibraltar, an der Spanischen Mittelmeeküste hoch bis Barcelona und dann rüber nach Mallorca. Am meisten freu ich mich auf Lissabon und darauf, nach mehr als 40 Jahren mal wieder Barcelona zu sehen.
20 Jahre
Im Vorwege hatte ich daran gedacht, aber heute hatte ich es vergessen. Bis ich vorhin eine SMS von meinem Kollegen und Chef bekam, der mir zum 20. Firmenjubiläum gratulierte. Heute vor 20 Jahren hatte ich also meinen 1. Arbeitstag in dieser Firma. Es ist wohl ein gutes Zeichen, dass ich es so lange ausgehalten habe. Und die relativ kurze Zeit bis zur Rente wird daran wohl nichts mehr ändern.
Weltaidstag

Am 1. Dezember ist Weldaidstag, ein Tag, der die Menschen daran erinnern soll, dass es HIV und Aids immer noch gibt, ein Tag, der dafür sorgen soll, dass Aidskranke und HIV-Infizierte nicht diskriminiert werden, ein Tag, der an die erinnen soll, die durch an Aids gestorben sind.
Anlässlich des Weltdaidstages werden in Hamburg und anderswo die Aids-Teddys verkauft. Der Erlös geht zur finanziellen Unterstützung an örtliche Einrichtungen, die sich die Betreuung schwerstkranker Menschen auf die Fahne geschrieben haben, u.a. die Betreuung aidskranker Menschen. In Hamburg ist es das Hospiz Leuchtfeuer.
Jedes Jahr gibt es eine neue Kreation der Aids-Teddys. Die diesjährige Ausgabe (siehe oben) habe ich vor ein paar Tagen an einem Spendenstand im Hamburger Hauptbahnhof gekauft. Er ist die Nummer 8 in unserer Sammlung.
Alstereis und Alstertanne

Während meiner täglichen Runde in der Mittagspause um die Binnenalster entdeckte ich heute das erste dünne Eis in diesem Winter. In den nächsten Tagen soll die Temperatur zwar wieder ansteigen. Das Eis wird dann wieder verschwinden. Aber es zeigt uns, dass der Winter nun gekommen ist.

In der gegenüberliegenden Ecke der Binnenalster wurde die Alsterweihnachtstanne hergerichtet. Wie heute morgen über den lokalen Radisender verbreitet wurde, kommt die Tanne in diesem Jahr aus der kleinen Stadt an der Elbe namens Geesthacht. Bis zum Januar werde ich jetzt täglich ein Stück Heimat vor Augen haben.
Die Alstertanne wird jährlich von Privatpersonen gespendet, denen die Tanne in ihrem Garten zu gross geworden ist.
Die Tanne wird natürlich nicht in der Ecke bleiben sondern in den nächsten Tagen wird sie auf dem Ponton in der Mitte der Alster verankert werden.
Leer!
Muss ich mir Gedanken machen: Habe eben im Gefrierschrank eine leere Packung Eis gefunden! Ich bin alt!
Das Blog eines Schriftstellers

Der sympathische Schriftsteller Gerrit Jan Appel, mit dem ich schon seit längerem Kontakt habe, hat sich entschlossen, unter die Blogger zu gehen. Noch ist sein Blog im Anfangsstadium. Ich hoffe und wünsche, dass es dort doch regelmässig weitergeht.
Ich habe alle 3 bisher erschienen Bücher von Gerrit (Strandkorb mit Rüschengardinen – Wodka für die Königin – Hamburgaynsien) gelesen. Es ist leichte Unterhaltung, die mich diverse Male hat schmunzeln lassen. Und wer sich in Hamburg und Schleswig-Holstein ein wenig auskennt, wird sicher einiges wiedererkennen, besonders auch deshalb, weil Gerrit in der Lage ist, es so zu beschreiben, wie es tatsächlich ist, wie man es selbst wirklich gesehen hat.
Das Phantom ist zurück
Nach Jahren der Abstinenz wird das Phantom in den Katakomben der Pariser Oper wieder sein Unwesen treiben, und zwar auf der Bühne des Theaters Neue Flora in Hamburg. Das Theater war seinerzeit extra für das Musical Phantom der Oper gebaut worden. Von Hamburg aus zog das Phantom weiter nach Essen, wo wir es zum letzten Mal im Jahr 2006 in Aktion gesehen hatten.
Ende November wird die Premiere der neuen Aufführungsserie über die Bühne gehen. Bernd und ich werden schon vorher in den Genuss einer Aufführung kommen: Bei einer Aktion des Privatradiosenders Radio Hamburg habe ich für Dienstagabend 2 Karten zu einer Preview gewonnen. Wir sind sehr gespannt, ob die Inszenierung technisch gleichzusetzen ist mit der früheren, wird das Phantom doch nur für einen relativ kurzen Zeitraum aufgeführt werden, ob z.B. die Kerzenleuchter durch den Bühnenboden hochgeschoben werden oder „nur“ von der Seite reingefahren kommen. Ich werde berichten.
Der Ausgleich
Heute Nachmittag hatte ich einen Arzttermin, um 16:15 Uhr. Da ich mit dem Wagen dorthin fahren musste und die Fahrzeit schlecht einzuschätzen ist, war ich etwa 25 Minuten zu früh dort. Kaum hatte ich im Wartezimmer platzgenommen und ein paar Sätze in meinem Kindle gelesen, wurde ich schon aufgerufen. Zur Zeit des eigentlichen Termins befand ich mich schon wieder auf dem Weg zum Parkhaus, in dem ich den Wagen geparkt hatte.
Allerdings hatte ich bei dem Arzt auch schon längere Wartezeiten in kauf nehmen müssen, und zwar nicht gerade unerheblich.
