
Das Hotel Vierjahreszeiten an der Binnenalster spiegelt sich im nassen Resteis.

Das Hotel Vierjahreszeiten an der Binnenalster spiegelt sich im nassen Resteis.

Oder Schallplatten zum Aufessen?
Ich glaube, letzteres hab ich schon mal gehört. Aus Schokolade waren die. Sie liessen sich abspielen und Musik ertönte. Damals, als es noch Schallplatten gab, die mit einem Plattenspieler abgespielt wurden dessen Tonarm mit einer Diamantnadel die Rillen abtastete und in Töne umwandelte.
Wie aber komme ich nun auf das Thema?: Vor ein paar Tagen kaufte ich mir in einer Apotheke ein Dose Salmiakpastillen. Aus Langeweile studierte ich die Zutaten. Da steht unter anderem: Überzugmittel Schellack. Aus Schellack waren ja die ersten Schallplatten gepresst. Sie hatten die Grösse von LPs und wurden mit einer Geschwindigkeit von 78 Umdrehungen abgespielt, d.h. sie hatten etwa die gleiche Lauflänge wie eine Single aus Vinyl, die mit 45 Umdrehungen abgespielt wird. Und jetzt findet sich Schellack auf den Salmis. Ist da etwa Musik eingeritzt? Ausprobieren kann ich das nicht. Vermutlich würden die Salmis vom Plattenteller fliegen wenn ich den mit 78 Umdrehungen rotieren lassen würde. Salmis haben ja auch kein Loch in der Mitte, durch welches sie mithilfe des mittigen Nippels auf dem Plattenteller auf diesem fixiert werden könnten.
Aber vielleicht machen Salmis ja gar nicht Musik sondern turnen lieber am Reck oder am Barren. Bei den Zutaten steht nämlich auch „Trennungsmittel Talkum“. Ist Talkum nicht das weisse Puder, mit dem sich Sportler die Hände einstauben, bevor sie sich ans Reck hängen?
Der Hit wäre ja turnende Salmis im Takt zur selbstabgespielten Musik.
Aus aktuellem Anlass:
Hat eine Feministin eigentlich ein Konto oder eine Kontin?
Mein Ohr war mal wieder fällig zur Generalreinigung, das linke, wie immer. Immer nur das linke Ohr. Das rechte Ohr ist wohl selbstreinigend.
Mein Termin beim HNO war heute Nachmittag um 15:15 Uhr. Wie es sich für einen ordentlichen Patienten gehört, war ich ein paar Minuten früher da. Im Wartezimmer waren 2 Personen vor mir. Eine Dame wurde auch vor mir aufgerufen. Nach ein paar Minuten war ihr Fall erledigt und ich war dran. Die Praxisuhr zeigte 15:18 Uhr! Toll.
Na, ich trug dem Doc meine Beschwerden vor, er schaute ins Ohr und setzte dann die Spülung an. Fertig! Die Praxisuhr zeigte 15:22 Uhr als ich meine Jacke wieder anzog und die Praxis verlassen konnte. So liebe ich das!

Aufgrund der kalten Wetterlage habe ich ausnahmsweise mal den Wäschetrockner angeworfen um Schlübber und Socken zu trocknen. Die Luftfeuchtigkeit unserer Wohnung ist eh schon hoch und die Fenster beschlagen alle. Da muss nun nicht noch mehr Feuchtigkeit in die Wohnung gelangen.
Eingestellt habe ich den Trockner auf „schranktrocken“. Da gehe ich doch davon aus, dass die Wäsche am Ende des Trocknungsvorganges so trocken ist, dass ich sie zusammenlegen und in den Schrank packen kann. Isssie aber nich. Feucht isssie noch. Also ganz leicht feucht, aber eben nicht so, dass ich die Wäsche in diesem Zustand in den Schrank legen würde. Also hab ich den den Wäschetrockenständer doch noch aufgestellt und alles nochmal aufgehängt.
Beim nächsten Mal werde ich dann wohl mal „extratrocken“ einstellen.
Mann muss nachts manchmal ja hoch, zur Toilette. Ist halt so. Und da merkte ich es schon: Die Bodenfliesen waren kalt! Ein Zeichen, dass die Heizung ausgefallen ist. Schnell kroch ich wieder unter die Decke. Im warmen Bett, und dazu aneinandergekuschelt, merkt man ja nicht, dass die Heizung nicht läuft, besonders auch deshalb, weil im Schlafzimmer nicht geheizt wird.
Heute morgen war es im Badezimmer auch entsprechend frisch. Beim Zähneputzen testete ich schon mal, ob noch warmes Wasser kommt. Zögerlich zwar, aber da kam noch was. Eine Kurzdusche musste heute morgen reichen damit Bernd auch noch duschen konnte. Nichts ist schlimmer, als morgens ungeduscht aus dem Haus zu müssen.
Na, hat dann alles noch geklappt. Während der halben Stunde, in der wir morgens noch im Wintergarten sitzen, musste ich dann aber doch Latschen an die Füsse ziehen. Der Boden war einfach zu kalt. Und eine Jacke hatte ich mir auch übergezogen. Aufgewärmt habe ich mich dann im Wagen während der Autofahrt zur Arbeit.

Gesehen an der Alster – wo auch sonst?!

Ein Teil der Alsterdampferflotte ist in der Winterruhe. Heute wurden sie von den Alstermöwen als Rastplatz benutzt. Wenn man genauer hinsieht, war das sicher nicht nur heute der Fall, wie man an den Hinterlassenschaften erkenen kann.
Vor ein paar Monaten haben wir unseren Brotbackautomaten wiederentdeckt, der ein lange Ruhepause bei uns im Küchenschrank hatte. Das Ding hatte schon ein paar Jahre für uns gearbeitet. Wir hatten das Teil schon in unserer kleinen Wohnung in Hamburg. Inzwischen war es recht unansehnlich geworde, kleine Risse waren entstande. Das Brot hatte ein etwas unpraktische Form wenn es fertig war. Die Maschine versah zwar noch immer einwandfrei ihren Dienst, aber so rechte Freude wollte damit nicht mehr aufkommen, besonders auch deshalb, weil die Arbeitsgeräusche sehr laut waren, was ich nachteilig auswirkte, wenn wir die Automatikfunktion einstellten um am Wochenende morgens frisches warmes Brot zum Frühstück zu haben.
Ich bin zwar eher die Hausfrau hier im Haushalt, aber Bernd ist der Techniker. Ohne mein Wissen hatte er sich mit einem neuen Brotbackautomaten beschäftigt, der als mein Weihnachtsgeschenk unter dem nichtvorhandenen Weihnachtsbaum lag.
Manchmal ist es ja so, dass eine Anschaffung eine andere nachzieht, so auch jetzt. Frisches Brot lässt sich nämlich sehr schlecht schneiden, auch mit dem besten Messer. Das Brot wird zusammengequetscht, die Scheiben werden schief und krumm, oben dick – unten dünn. Es ist ein Krampf. Wir überlegten deshal, uns eine elektrische Brotschneidemaschine anzuschaffen. Auch hier spielte der Techniker im Haus die Vorreiterrolle und schickte mir dann den Link zum grossen Versandhandel mit dem ‚A‘ zu einem bestimmten Anbieter für Schneidemaschinen. Aber welch riesiges Angebot hat allein dieser eine Hersteller!
Ich ging dann in die Feinheiten der einzelnen Maschinen, verglich dieses und jenes miteinander, las Erfahrungsberichte und langsam kristallisierten sich 3 heraus, die ich nun weiter unter die Lupe nahm bevor ich entschied: diese und keine andere! Ein paar Klicks später hatte ich das Ding gekauft, allerdings mit einem Wehrmutstropfen: Lieferzeit 2 – 3 Wochen! Scheinbar waren recht viele Menschen scharf auf das scharfe Teil.
Aber es gibt ja auch noch den Einzelhandel. Und so machte ich mich heute in der Mittagspause auf, ob die Maschine nicht im Hamburg in irgendeinem Regal steht. In der Abteilung Kleinelektro im grossen Technikkaufhaus wurden zwar 3 Maschinen dieses Herstellers angeboten, aber nicht die, die ich haben will. Ein paar andere Fabrikate standen auch im Regal, aber die will ich nicht.
Nebenan ging ich in das Kaufhaus, Untergeschoss, Kleinelektro: Nur ein einziges Gerät hatten die. Ein paar hundert Meter weiter das nächste Kaufhaus, Abteilung Haushalt: Ebenfalls beschämend.
Nun warten wir halt auf die Brotschneidemaschine, die bereits bestellt wurde. Solange kommen wir dann auch mit dem Messer klar. Und Brotscheiben wollen gegessen werden und sind nicht zum angucken, es kommt also nicht unbedingt auf die Schönheit einer
Scheibe Brot an, ob sie schmeckt oder nicht.
Das war er nun, der 1. Arbeitstag nach dem Jahreswechsel. Etwas mühsam liess er sich an. Aber 6 Tage am Stück freizuhaben, ist eben wie ein kleiner Urlaub. Und wir wissen ja alle, wie das ist, wenn man nach dem Urlaub wieder zur Arbeit muss.
Der erste Arbeitstag in diesem neuen Jahr war etwas besonderes: Es war der letzte 1. Arbeitstag für ein komplettes Jahr. Im nächsten Jahr werde ich nämlich nur noch 3 Monate arbeiten! Hach, ich freu mich drauf!