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XP oder 7?

Das war die Frage.

Wie inzwischen wohl allgemein bekannt ist, bietet Microsoft seit gestern keine Updates mehr für Windows XP an, um eventuelle Sicherheitslücken zu schliessen. Wir haben ja einen Fachmann in der Familie, der sich mit sowas auskennt. Ich rief also Sohnemann an und fragte, ob Sicherheitslecks im System nicht von der Firewall bzw. vom Virenscanner geschützt sind. Seine Antwort in Kurzform: Nein! Er bzw. seine Firma schlägt jedem User vor, auf Windows 7 umzusteigen.

Da ich ein wenig Zeit hatte, schaute ich mal im Internet, was Windows 7 denn kostet und ob es das Programm auch als Familienversion für 2 oder mehr Rechner gibt. Gibt es, aber zurzeit nicht vorrätig.

Abends sprach ich dann mit meinem zukünftigen Exfreund darüber. Tja, und was erzählte er mir?: Wir haben Windows 7! Warum mach ich mir eigentlich Gedanken um so’n Kram? Ich hab doch meinen Bernd. Der weiss, was bei uns Sache ist.

Schon wieder Alster

Ich kann ja nichts dafür – aber ich liebe die Alster in dieser Jahreszeit. Fast täglich ändert sich das Bild. Und auch nach 20 Jahren, in denen ich nun in der Firma arbeite, beinahe täglich an der Alster meine Runde in der Mittagspause mache, entdecke ich immer noch neue Blickwinkel.

Süß und süß

Seit ein paar Wochen mach ich ja Joghurt selbst. Joghurt aus einem Liter Milch reicht genau für 5 Arbeitstage. Jeden Abend fülle ich mir eine Portion Joghurt in einen Becher, in den ich vorher etwas Geschmack gegeben habe, nämlich Sirup des Herstellers Teisseire.

Tesseire hat ein sehr umfangreiches Sortiment was die Geschmacksrichtungen betrifft. Es besteht also die Möglichkeit täglich zu variieren. Es gibt sogar Sirup mit Stevia statt Zucker. Und so dachte ich also, ich kauf mal 2 Sorten Sirup, die mit Stevia gesüsst sind.

Ich bemerkte zwischen beiden Sorten, also zwischen stevia- und zuckergesüsstem Sirup einen gravierenden optischen Unterschied: Wenn ich den Joghurt auf den Steviasirup fülle, vermischt sich beides, also der Joghurt taucht in den Sirup ein (linke Abbildung). Der Zuckersirup verhält sich anders. Der Joghurt schwimmt sozusagen auf dem Sirup (rechte Abbildung).

Die Farbunterschiede haben nichts mit Stevia oder Zucker zu tun, es handelt sich um verschiedene Fruchtsorten. Da ich noch andere Sirups benutze, u.a. auch eine mit Stevia, kann man ausschliessen, dass das unterschiedliche Verhalten des Joghurts mit den Fruchtsorten zu tun hat. Der zuckerhaltige Sirup scheint also dickflüssiger zu sein wie der andere, was einem beim Einfüllen in den Becher aber nicht auffällt. Es könnte also auch sein, dass der Zucker den Sirup anders beeinflusst als Stevia es macht.

Alles Käse?

Das Wochenende steht bevor. Wie immer am Donnerstag besprechen wir morgens, wie wir selbiges am Freitagabend einläuten wollen. Wir entschieden uns für eine Käsesession, d.h. mindestens 3 Sorten Käse werden in mundgerechte Stückchen zerteilt, Käsefingerfood sozusagen. Jeder von uns bekommt sein Tellerchen, so dass wir je nach Geschmack erst die eine oder andere Sorte essen. Dazu eine Flasche Wein, also 1 Flasche für 2, nicht für jeden. Ich kaufte am Donnerstag in der Mittagspause also entsprechend Käse ein.

Donnerstagabend luden uns uns unsere Nachbarn zu Samstagabend zu einem Käseabend ein. Es gab mehr als 3 Sorten. Dazu weisse und rote Trauben sowie Oliven, getrocknete Tomaten und Brot – und Wein!

Für heute hatten wir eine Einladung zu einem Geburtstagsfrühstück. Es gab Pancakes und diverse andere nette Dinge, aber kein Käse. Also doch nicht alles Käse.

Drama mit glücklichem Ausgang

Wir haben noch nicht mal unsere diesjährige Urlaubsreise angetreten und haben schon die für das nächste Jahr gebucht, ja, buchen müssen:

Im neuen Katalog von TUI Cruises gefällt uns eine Reise mit „Mein Schiff 1“ sehr sehr gut. Auf einen einfachen Nenner gebracht, sieht sie so aus:
Hamburg – Norwegen – Spitzbergen – Island – Färöer – Orkney-Inseln – Hamburg.

Stattfinden soll die Reise am Juli 2015. Buchungsstart war am 12. März 2014, also mehr als 1 Jahr vorher. Unsere Nachbarn, angesteckt von unseren Erzählungen unserer ersten Reise, wollen die Reise im nächsten Jahr gern mit uns gemeinsam machen. Unser Herr Nachbar hat ein Reisebüro an der Hand, über das er alle seine Reisen bucht und wo es noch einen Rabatt von 3 Prozent gibt. Das Reisebüro bekam unsere Wünsche mitgeteilt und sollte buchen. Aber: Am 12. März waren die Buchungsmöglichkeiten bei TUI Cruises total überlastet – wie wir auch selbst feststellen konnten. Und gegen mittag stellte sich dann heraus, dass sämtliche Veranda- und Balkonkabinen bereits ausgebucht waren! Shit! Denn wir hätten schon gern eine Kabine, wo man morgens nach dem Aufstehen schon mal die Lage peilen und die Aussentemperatur prüfen kann ohne erst an Deck gehen zu müssen. Ausserdem kann man sich da mal zurückziehen, wenn es an Deck zu voll sein sollte. Eine ganz normale Aussenkabine bzw. eine ordinäre Innenkabine käme ja nun überhaupt nicht in Frage. Frust machte sich breit, bei unseren Nachbarn und bei uns.

Herr Nachbar telefonierte mit seinem Reisebüro und mit TUI Cruises direkt und bekam die Information, dass 90 Prozent aller Buchungen Optionsbuchungen von Reisebüros sind, d.h. innerhalb von 3 Tagen muss man sich entscheiden, ob es eine Festbuchung werden soll oder nicht. Es könnten also wieder Kabinen freiwerden. Ich hatte trotzdem die Reise für mich schon abgeschrieben, allein schon deshalb, mir nicht noch Hoffnungen zu machen und dann am Ende noch enttäuschter zu sein als ich eh schon war.

Heute hatte ich tagsüber ein wenig Zeit und schaute ab und zu auf der Homepage vom Reiseveranstalter, ob Kabinen freigeworden sind. Und pötzlich wurde ich gewahr, dass wieder Aussenkabinen in diversen Kategorien verfügbar waren. Ich griff zum Telefon und rief bei TUI Cruises an und fragte, ob es nicht eventuell 2 Verandakabinen gäbe. Und ja, es gab – eine Verandakabine. Die wurde sofort als Optionsbuchung geblockt. Und er schaute dann noch mal nach und siehe da, es war noch eine 2. Verandakabine da! Bingo!

Ich rief sofort die Nachbarn an: Ich hab 2 Verandakabinen! – Wie hast du das gemacht? – Tja – und ich hab dann erzählt.

Nun können wir uns alle 4 freuen, auf den 1. Juli 2015, auf 17 Nächte auf „Mein Schiff 1“!