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Verlegt

Der Trend geht ja zur Zweitbrille – damit man nicht immer eine Brille hin- und hertragen muss, dahin, wo sie gerade benötigt wird. Also eine Sehhilfe liegt immer am Rechner und eine in der Küche. Es geschieht aber, dass ich plötzlich in der Küche stehe und meine Brille suche. Ich kann sie nirgends entdecken. Sollte sie vielleicht … ? Ich gehe also ins Arbeitszimmer und da liegen dann 2 Brillen. Bin ich also mit der Küchenbrille auf der Nase von der Küche zum Rechner gegangen um mal kurz was nachzuschauen. Ordentlich wie ich bin, lege ich sie ab und mach dann irgendwas, wozu ich sie nicht benötige. Und dann stehe ich in der Küche und suche meine Brille.

Ich könnte mir natürlich auch so ein Kettchen kaufen, an welchem man die Brille dann immer am Hals baumeln hat. Dann hätte ich sie immer dabei. Aber ich finde, dass das albern aussieht.

Mal nachgerechnet

Kürzlich hatte ich ja darüber geschrieben, dass ich entdeckt habe, wie sich nach dem Duschen ein Arbeitsgang einsparen lässt. Heute Morgen, als ich mich wieder darüber freute wie cool es ist, die Duschkabine in nur einem Arbeitsgang trocknen zu können, dachte ich, dass ich mal nachrechnen müsste, wieviel vertane Zeit ich in den Jahren, während derer wir im Elbe-Penthouse wohnen, ich verplemperte habe.

Da kommt ja ganz schön was zusammen:
jeden Tag 1 x duschen = 365 x/Jahr
Zeitwaufwand für den besagten Arbeitsgang ca. 1/2 Minute
= pro Jahr ca. 180 Minuten = 3 Stunden!

Das ergibt in 9 Jahren 27 Stunden, d.h. mehr als einen ganzen Tag habe ich mit einem überflüssigen Arbeitsgang zugebracht, die Duschkabine zu trocknen. Unfassbar. Den Rest meines Lebens kann ich sinnvoller Nutzen, auch wenn es nur 30 Sekunden an jedem Tag sind.

10 Stunden voraus

Unsere weltreisenden Freunde halten sich zurzeit in Sydney auf. Wer so eine Reise macht, sollte es so planen, dass man sich dort das berühmte Silvesterfeuerwerk anschaut. 100.000 Raketen sollen es gewesen sein. Sydney lässt sich das Silvesterfeuerwerk was kosten: 4,8 Millionen Euro soll der Spaß gekostet haben.

Deutschland gestern 14 Uhr = Mitternacht in Sydney. Kurz whatsappte ich mit unserer Freundin, sie schickte das kleine Video oben.

Deutschland heute morgen 2 Uhr, wir saßen mit anderen Freunden, zu denen auch die Weltreisefreunde gehören, beisammen. Das Handy gab Laut, anderen Ende meldeten sich unsere Freunde aus Sydney. Da war es schon 12 Uhr, der Neujahrstag war dort schon halb vorbei.

Normalerweise macht man sich über den Zeitunterschied kaum Gedanken. Wenn man aber mit Menschen auf der anderen Seite der Erde Kontakt hat, ist das etwas anders. Während die Freunde dort noch irgendwelche Unternehmungen machen, legen wir uns hier zur Nachtruhe. Da wird einem dann mal bewusst, wie die Erde so tickt.

Guten Rutsch!


Früher, als ich mein Gehalt noch von meinem Arbeitgeber bezog und nicht aus der Rentenkasse bezahlt wurde, machte ich ja fast jeden Tag in der Mittagspause meinen Rundgang um die Binnenalster. Wenn Ende August das Alstervergnügen anstand, konnte ich einen Blick auf die Schuten werfen, auf denen das abendliche Feuerwerk installiert wurde. Kugeln mit einem Durchmesser von mindestens 20 cm Durchmesser wurden da verladen, natürlich unter ständiger Aufsicht, deren Inhalt das tausenfache Publikum rund um die Binnenalster am Abend erfreuen sollte.

Meine Kugel hat einen Durchmesser von ca. 11 cm, ein ganz schöner Oschi für private Zwecke! Das ist kein Polenböller, hat aber auch keine Prüfplakette. Hoffentlich geht alles gut!

Ich wünsche euch allen, dass ihr einen schönen Jahresübergang haben werdet und für 2017 viel Liebe, Glück und Gesundheit.

Einen Arbeitsgang sparen

Wir kennen das alle: Nachdem wir unseren Luxuskörper unter der Dusche fit für den Tag gemacht haben (es soll auch Menschen geben, die abends statt morgens duschen), steht die Trocknung der Duschkabine an. Wenn wir das nicht machen, verkalkt die ganze Geschichte über kurz oder lang und sieht sehr unschön aus. Das Zeug dann wieder zu entfernen ist fast unmöglich. Also greifen wir zum Wasserabzieher um die Nässe wegzuziehen um dann noch mit einem Tuch alles schön trockenzureiben.

Kürzlich suchte ich im großen Netz nach einem Haushaltstipp (nicht für Duschkabinen) und entdeckte dabei den Tipp einer Dame, was Duschkabinen betrifft. Wenn sie fertiggeduscht hat, nimmt sie den Duschkopf und spült mit heißem Wasser rundherum alles ab.

Am nächsten Morgen probierte ich das aus, und zwar mit der Wassertemperatur, die ich für das morgendliche Duschbad als angenehm empfinde. Ich nahm den Duschkopf aus der Halterung und spülte großzügig um mich herum. An den Glasflächen konnte ich sehen, dass diese bereits klar waren und das Wasser in kleinen Rinnsalen daran herunterlief. Nachdem ich mich abgetrocknet hatte, waren die Scheiben nur noch leicht feucht und es reichte, sie mit dem Tuch zu trocknen. Den Abzieher, den ich vorsichtshalber mit in die Kabine genommen hatte, brauchte ich nicht. Zukünftig wird also ein Arbeitsgang, und damit etwas Zeit, gespart.

Das Verfahren funktioniert natürlich nur wenn man keinen festinstallierten Duschkopf hat. Wir hattten uns seinerzeit extra für eine Dusche mit einem Schlauch entschieden weil dann die Reinigung der Duschkabine einfacher ist. Heute, nach mehr als 9 Jahren, in denen wir nun im Elbe-Penthouse wohnen, zeigt sich, dass ein Duschkopf an einem Schlauch auch noch andere Vorteile besitzt.

The Crown

Gestern Abend haben wir uns 3 Folgen der von Netflix produzierten Serie „The Crown“ angeschaut. Während wir da gemütlich auf dem Sofa rumlümmelten und uns die Geschichte des Britischen Königshauses anschauten, dachte ich so: Was, wenn die Queen oder der Philip in diesen Stunden, während wir ihnen quasi intim auf den Nerz rücken, ihr Leben aushusten? Die beiden hatten es ja nicht gut, waren stark erkältet. Und in dem Alter weiß man ja nie.

Na, Lisbeth und Phil sind weiterhin guter Dinge während eine andere Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, der großartige Künstler George Michael, das Ende des Weihnachtsfestes nicht überlebte. Aber das ist eine andere Geschichte.

The Crown beschreibt das Leben und seine Hintergründe von Elisabeth II. seit ihrer Hochzeit mit Philip Mountbatten, ehemals Prinz von Griechenland und Dänemark. Skandale, wie der Verzicht auf den Thron des Onkels der Queen, Eduard VIII., wegen seiner Liason mit der mehrfach geschiedenen Amerikanerin Wallis Sipmson, sowie das Verhältnis von Princess Margaret mit dem königlichen Stallmeister Peter Townsend, werden in The Crown nicht ausgespart.

Bei Hofe, und nicht nur da, wurde gepafft was das Zeug hielt. Lilibets Vater starb an Lungenkrebs weshalb sie ja bereits in jungen Jahren Königin wurde. Margaret war einer Zigarette auch nie abgeneigt. Winston Churchill, er war seiner Zeit Premierminister, legte wohl nie seine dicke Zigarre aus der Hand.

Die historischen Persönlichkeiten sind durch die agierenden Schauspieler gut getroffen, allen voran Matt Smith als Philip Mountbatten, Vanessa Kriby als Princess Margaret, Alex Jennings als Eduard VIII. sowie John Lithgow als Winston Churchill. Bei ihnen weiß man sofort, um wen es geht, ohne dass die Namen bzw. Familienverhältnisse erwähnt werden müssen. Einzig Claire Foy als Elisabeth II. trifft nicht so richtig das Gesicht. Vielleicht kommt das ja noch in den weiteren Folgen wenn sie das Krönchen trägt.

Nun ist Schluss

Da kommt man am 1. Weihnachtstag vom Restaurant nach Hause, schaltet das Radio ein, und was muss man hören?: It’s Christmastime! Nee, Schluss, Ende, aus! Das reicht jetzt für dieses Jahr. Nix mehr mit Christmas, Missle Toe und was weiß ich ich noch was für’n Schmarrn. Es gibt auch einen Ausknopf und wir haben noch CDs im Regal.

Als erstes fiel mein Blick auf Abba Greatest Hits. Welche Wohltat!

Frohe Weihnachten


„Alles anders“ – diesen oder einen ähnlichen Satz habe ich in diesem Jahr in 2 Blogs gelesen, so bei Doro und bei Gerrit. Und bei uns ist es auch so. Es ist der Lauf der Zeit, dass sich die Dinge verändern, unsere Lieben gar nicht mehr bei uns sind oder sie aufgrund persönlicher Befindlichkeiten nicht mit uns Weihnachten feiern können.

Wir werden heute Nachmittag meine Mutter im Seniorenheim besuchen und dort Kaffee trinken, Gebäck verzehren und eine kleine Bescherung machen. Bernds Mutter wird uns begleiten. Ich hatte angenommen, dass im Heim nachmittags/abends ein kleines Beisammensein stattfindet. Wie mir die Chefin erzählte, war das in früheren Jahren auch so. Da aber ständig die Verwandten kamen (die sich eh nur zu Weihnachten blicken lassen), war das sehr störend und man hat davon abgesehen. Es gibt nun heute Vormittag Klönschnack mit Punsch und dann das Mittagessen. Aber danach ist jeder auf sich selbst gestellt. Nein, das wollen wir meiner Mutter nicht antun und werden sie besuchen. Mit Bernds Mutter werden wir dann später bei uns das Weihnachtsfondue zelebrieren, ein kleiner Kreis also nur noch.

Ja, wie anfangs gesagt, die Dinge ändern sich. Das ist das Leben und wir müssen es so nehmen, wie es ist. Ich habe ja schon mal erwähnt, dass meine Mutter sich damit abgefunden hat, im Seniorenheim ihren Lebensabend verbringen zu müssen. Ihr Kommentar, wenn das Gespräch mal darauf kommt: Das ist jetzt eben so!

In diesem Sinn wünsch ich allen Leserinnen und Lesern Frohe Weihnachten. Genießt die Zeit mir euren Lieben!