Archiv der Kategorie: Allgemein

In die Ecke getrieben

Der kurze aber heftige Herbststurm hat so einiges durcheinandergewirbelt hier im Norden. Auswirkungen auf den Bahnverkehr sind auch weiter südlich heute immer noch zu spüren da zahlreiche Bäume und Äste auf die Gleise und Oberleitungen gefallen sind. Als sich die Lage gestern Nachmittag beruhigt hatte, machte ich einen kleinen Kontrollspaziergang an die Elbe. Ich entdeckte am Uferrand eine entwurzelte Weide, aber ungefährlich für Spaziergänger.

Mein Weg war dann doch ziemlich begrenzt. Auf der Seite, zur Schleuse hin, war es sehr matschig und auf der anderen Seite, in Richtung Schwimmbad, hatte die Feuerwehr einen großen Ast entdeckt, der abgebrochen war und über dem Weg in einer Pappel hing. Nee, da wollte ich auch nicht weitergehen. Der Weg sollte dann auch abgesperrt werden.

Viel Laub hat der Sturm nicht von den Bäumen geweht. Viele Bäume stehen noch fast im saftigen Grün und die Blätter halten sich tapfer an den Zweigen. Die Pappeln rund um das Elbe-Penthouse sind eh schon fast kahl.

Im Hafenbereich der kleinen Stadt an der Elbe dümpelte ein kleiner bunter Laubteppich, vom Wind zusammengetrieben in einer Ecke des Hafens, ganz harmlos, als sei nichts gewesen.

Herbst!


Es lässt sich nicht länger verleugnen, der Herbst ist da – leider, so meine persönliche Meinung. Ich liebe ja eher die lockere Kleidung, d.h. kurze Hosen und T- bzw. Poloshirt. Tja, die kurzen Hosen bleiben ja wohl nun bis zum nächsten Jahr im Schrank. Obenrum kann ich mir ja einen Überzieher oder eine Jacke überwerfen. Darunter lässt sich sich kurzärmelig gut leben.

Stammleserinnen und -leser wissen, dass die jetzt kommenden Jahreszeiten nicht die meine sind. Ich liebe Wärme und Sonne und lange, helle Abende. Vorbei das alles. Ich freue mich jetzt schon auf Ende März nächsten Jahres. Dann beginnt wieder die Sommerzeit!

Massaker in Las Vegas


Wie wohl inzwischen jeder vernommen hat, spätestens heute Abend in den üblichen TV-Nachrichten, hat irgendein Wahnsinniger aus einem Hotelfenster heraus 50 Menschen erschossen, es soll 400 Verletzte geben. Vermutlich ist davon auszugehen, dass die Zahl der Toten aufgrund der erlittenen Verletzungen noch steigen wird.

Die Amis sind ja bekannt dafür, dass sich wohl fast jeder Bürger eine Waffe beschaffen darf. Mehrmals ist, eher halbherzig, versucht worden, das Waffengesetz zu verschärfen. Die Waffenlobby in den USA ist stark genug und wusste das zu verhinden. Herrn Trump ist ausnahmsweise nicht direkt die Schuld in die Schuhe zu schieben. Allerdings könnte man sagen, statt sich mit dem Bau einer Mauer zwischen Mexico und Amerika zu beschäftigen, hätte er sich lieber des Waffengesetzes annehmen sollen.

Heute auf den Tag genau vor 4 Wochen waren wir im Rahmen unserer diesjährigen Kreuzfahrt in New York. Dort haben wir abends auch den Times Square besucht, ein beliebter und sehr bekannter Platz im Big Apple. Viele Viele Menschen waren auf diesem Platz – und ich habe das erste Mal in meinem Leben gedacht: Wenn hier jetzt in einem Papierkorb eine Bombe explodiert! Nein, ich hatte keine Angst deswegen, dass das wirklich geschehen könnte. Aber ich hatte kurz diesen Gedanken bevor er sich wieder verflüchtigte. Selbst die Anwesenheit des NYPD kann sowas nicht verhindern. Niemand wird wissen, was jemand in einem Papierkorb deponiert. Ist es tatsächlich eine leere Verpackung oder eine Getränkedose? Und jeder, der sich auf dem Times Square aufhält, bietet ein ideales Ziel, aus den umliegenden Hochhäusern auf ihn zu schießen.

Als ich heute morgen von dem Massaker von Las Vegas hörte, musste ich an den Times Square und an unseren Besuch dort denken. Diese Dinge lassen sich durch die beste Überwachung nicht verhindern, leider!

Nichts los

Seit 2 Wochen sind wir von unserer Kreuzfahrt nun wieder zu Hause. In den ersten Tagen hatte ich mich ja reingekniet, den Reisebericht fertigzustellen. Je frischer die Erinnerung ist, umso besser ist das. Aber nun ruht still der See – es gibt im Moment absolut nichts, worüber ich schreiben könnte, außer dass ich schreibe, dass es nichts zu berichten gibt.

Vorhin hatte sich ein Schmetterling auf unser Chilipflanze niedergelassen und sich gesonnt. Hätte ein schönes Foto sein können, leider ist das nichts geworden. Ich hatte nicht bemerkt, dass ich das Objektiv nicht fokossieren konnte. Wegen der Lichtverhältnisse konnte ich das Symbol nicht sehen. Pech.

In den letzten Tagen flattern hier vermehrt Schmetterlinge der Sorte Admiral umher. Und ich dachte immer, das seien Sommertiere. Jetzt im Herbst sind sie aber auch noch nett anzuschauen und versprühen einen Hauch von Sommer. Leider reicht es hier nicht, auf der Terrasse zu sitzen. Da die Sonne schon recht tief steht, werfen die Pappeln Schatten auf unsere Sitzecke.

So, jetzt habe ich ein wenig rumgeschwafelt, was vermutlich niemanden interessiert. Vielleicht gibt es ja in Kürze wieder Themen, die ich hier im Blog verbreiten kann.

Abschied

„Mein Schiff 1“ – immer noch mein Traumschiff – hat Hamburg, und damit Deutschland, gestern für immer verlassen. Das Schiff befindet sich jetzt auf der Reise nach Mallorca. Vom Mittelmeer aus geht es dann nach Asien. Im Februar geht das Schiff dann auf seine letzte Reise für TUICruises von Asien nach Mallorca.

Ein paar Leute haben sich gestern bereitgefunden, „Mein Schiff 1“ zu verabschieden. Passend dazu weint der Himmel. Wenn ich an der Elbe gewesen wäre, hätte ich wohl Rotz und Wasser geheult.

Viele mögen es ja für absurd halten, wie emotional ich damit umgehe. Tja, ich kann nichts dafür, so bin ich nun mal.

Rentner und Autos

Ich verstehe nicht, warum man als Renterehepaar 2 Autos haben muss. Und die sollen nicht mit dem Argument kommen, es wäre ja umweltfreundlicher, mit dem kleineren Fahrzeug die kleinen Besorgungen zu erledigen wie z.B. zum Einkaufen oder zum Doc zu fahren. Das geht nicht auf. Aber da sieht man mal, welche Fatzkes hinter der Autolobby stehen!

Hier in unserer Wohnanlage mit 5 „Stadtvillen“ und ca. 50 Wohnungen wohnen 2 solcher Paare. OK, jeder kann mit seinem Geld machen, was er will. Ich bin auch nicht neidisch darauf weil ich das ziemlich dekadent finde. So viel haben Rentner nun auch nicht zu tun, dass jeder sein eigenes Auto braucht.