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Willkommensgeschenk


Unsere Freunde sind von ihrer zehnmonatigen Weltreise zurückgekehrt. Unterwegs haben sie viele exotische und ungewöhnliche Dinge gegessen, in Ecuador z.B. Meerschweinchen. Jetzt wird es Zeit, dass sie sich wieder an Deutsche Gerichte gewöhnen.

Heute Abend sind wir zur großen Willkommensparty geladen. Unsere Freunde bekommen von uns eine Dose Sauerkraut und 2 Stücke Schinken (aus Marzipan), verziert mit den Deutschen Nationalfarben schwarz-rot-gold, back to the roots sozusagen.

Über Krawalle in Hamburg

Das Fräulein Read On hat sich auch mit den Krawallen anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg auseinandergesetzt und ihre Sicht der Dinge in ihrem Blog kundgetan, und zwar an einem einzigen Beispiel dessen, was in Hamburg passiert ist. Vielleicht hat das Fräulein genau das Video gesehen, welches ich auch entdeckt hatte.

Fräulein Read On bringt es auf den Punkt, ohne eine Schuldzuweisung. Wenn aber diejenigen, die das Dilemma verursacht haben, die Gedanken des Fräuleins lesen – was sie vermutlich nicht tun – müssten sie sich schämen.

G20 in Hamburg


Morgen und Übermorgen findet in Hamburg der G20-Gipfel statt. Die Bundesangie trifft sich bereits heute in ihrem Domizil, dem Hotel Atlantic, mit Herr Trump zu einem Vorgespräch. Das Hotel liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu meiner ehemaligen Arbeitsstätte, die Zufahrt zum Firmenparkplatz befindet sich direkt gegenüber. Vermutlich wäre es mir gar nicht gestattet worden, den Parkplatz zu benutzen. Zum Glück muss ich mir keine Gedanken mehr darüber machen, wie ich ins Büro gekommen wäre und abends wieder nach Hause. Anders dagegen meine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Vermutlich müssen sie mit Kontrollen rechnen.

In der vorigen Woche war ich in Hamburg bei meinem Zahnarzt direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Da ich vor dem Termin noch ein wenig Zeit hatte, sondierte ich die aktuellen Veränderungen bezüglich neuer Geschäfte in der City. Bei Karstadt waren bereits die Schaufenster verbrettert, im Haupthaus an der Mö sowie bei Sportkarstadt am Hauptbahnhof. Mein Zahnarzt hat für morgen alle Termine abgesagt und hält die Praxis geschlossen.

Seit Anfang der dieser Woche gibt es erste Protestaktionen in Hamburg gegen den Gipfel, die z.T. auch mit Wasserwerfern aufgelöst wurden weil sich die ProtestantenProtestierer über Anordnungen der Behörden hinweggesetzt hatten.

Protest mag ja vielleicht angebracht sein, aber er sollte mit friedlichen mitteln stattfinden. Gestern gab es z.B. an den Landungsbrücken die Aktion „Lieber tanz ich als G20!“. Heute morgen wurde mittels eine Yogasession auf der Kennedybrücke gegen G20 protestiert. Solche Aktionen finde ich toll und sehr sehr symphatisch. Leider wird ja mit vielen gewaltbereiten Menschen gerechnet, die richtig Zoff machen wollen. Vermutlich wissen die wenigsten Teilnehmer, um was bei G20 geht, die Hauptsache ist für die, Zoff zu machen. Leider! Hamburg wird ein paar heiße Tage erleben.

Gewonnen!


Gewonnen? Na ja, nicht direkt, bezahlen muss ich schon für die Konzertkarten. Aber die Karten wurden verlost und eine meiner Kartenbestellung wurde gezogen während Bernd, der sich für die gleichen Konzerte angemeldet hatte, leer ausgegangen ist.

Am 11. März nächsten Jahres gehen wir also wieder in die Elbphilharmonie und hören uns ein Konzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks an, auf dem Programm steht Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms.

Leider haben wir keine Karten für ein Konzert des London Symphony Orchestra mit Sir Simon Rattle „gewonnen“.

Gut, man kann nicht alles haben, aber immerhin hat sich unser kleiner Einsatz, gelohnt, sich um Karten zu bewerben. Einen unserer Wunschkonzerte werden wir im wunderbaren Großen Saal beiwohnen können. Wir freuen uns!

Alles Käse?

Dass die Milchbauern sozusagen am Tropf hängen, ist kein Geheimnis. Die Discounter diktieren die Preise. Ob es wirklich notwendig ist, 18 verschiedene Sorten Milch vorzuhalten, wie Maximilian Buddenbohm herausgefunden hat, ist mehr als fraglich. Früher, als ich noch mit einer verbeuelten Alumuniummilchkanne zum Milchladen geschickt wurde um 1 Liter Milch zu holen – lübsch: hol ma ’n Liter Mech -, gab es Vollmilch und Buttermilch, das war’s mit der Auswahl. Der Liter Vollmilch kostete ca. 30 Deutsche Pfennige.

Mit dem Käse verhielt es sich ähnlich wie mit der Mech: Gouda, Tilsiter, vielleicht noch Emmentaler. Dann Camembert und Roquefort – und das war’s dann. Vor ein paar Jahren, als ich noch in Lohn und Brot stand, wollte ich Käse an einer Käsetheke in Hamburg kaufen. Allein die optische Auswahl war enorm. Als mich der Verkäufer frage, was ich denn möchte, war meine Antwort: „Kase!“. Seine Antwort: „Davon haben wir hier 120(!) Sorten. Da frage ich mich, wer braucht 120 Sorten Käse?

Mein Mann und ich essen gern Käse. Käse auf Brot zum Frühstück oder zum Abendbrot, das muss sein. Gelegentlich machen wir am Freitagabend eine Käsesession mit 3 – 4 verschiedenen Sorten, dazu 1 Flasche Rotwein. Mit Sicht auf die Vergangenheit ist das Luxux pur. Und ja, wir genießen es. Und Käse kann total teuer sein. Euro 2,49 im Angebot ist schon ein Schäppchen. Denn es gibt auch Käsesorten, die den Preis von Euro 3,00/100 g übersteigen, aber da verweigere ich mich. Aber braucht es innerhalb einer Kategorie, z.B. Gouda, 3 Untersorten (jung/mittelalt/alt)? Der Verbraucher bzw. Kunde will es wohl so.

Und jetzt ist es soweit, dass es einen Problemkäse gibt, einen Ostdeutschen Käse, einen Weichkäse, den „Rügener Badejungen“. Allein der Name, wer vernascht schon gern Badejungen?. Ich will da lieber nicht weiter in die Tiefe gehen. Nun soll der Junge in Thüringen hergestellt werden. Da frage ich mich, ob der Käse dann noch so heißen darf. Die EU wird dann eines Tages sagen, dass der Käse aufgrund seiner Herkunft den Namen ändern muss.

Es mag ja sein, dass die Käsegenießer aus der DDR den Ostdeutschen Bundesländern den Weichkäse gern essen, ebenso wie sie den Rotkäppchensekt nicht verschmähen. Aber liebe Käsegenießer, es gibt genügend Käsesorten an den Käsetheken, die genau so schmecken wie der Badejunge.

Was wollte ich eigentlich sagen?: Das Angebot an Käsesorten ist enorm und ob die ganzen Sorten notwendig sind, die man an der Käsetheke auswählen kann, ist fraglich. Wenn es nur 50 % dessen wären, was da im Regal liegt, wäre es auch in Ordnung. Meistens ist es doch eh so, dass man auf albewährtes zurückgreift wie Tilsiter, Gouda oder Emmentaler.

A Couple of Men

A Couple of Men, das sind Karl aus Dresden und Daan aus Amsterdam. Sie teilen nicht nur ihre Leidenschaft füreinander, sie haben auch die Leidenschaft für das Reisen entdeckt. Bisher haben sie 50 Länder auf allen 5 Kontinenten bereist. In ihrem Reiseblog Couple of Men Gay Travel Blog berichten die beiden Jungs über ihre Erfahrungen auf ihren Reisen, illustriert mit ansprechenden Fotos.

Der Fokus der Reiseberichte liegt nicht – wie man annehmen könnte – auf dem Thema „schwul“, obwohl dieser Aspekt auch immer angesprochen wird. Jeder, der an Reisen interesse hat, kann sich dort ausführlich informieren.

A Couple of Men ist ab sofort in meinem Blog unter „Lifestyle“ zu finden.

Wie Kindergeburtstag


Unser Freund Thomas hatte Geburtstag und Verwandte und Freunde zum Swingolf eingeladen. Das ist Golf in vereinfachter Form mit einfacheren Regeln, wobei man sich noch seine eigenen Regeln machen kann. Man muss nicht alles so bierernst nehmen. Dementsprechend waren wir auch alle albern und lustig bei der Sache.

Vor dem Turnier bekamen wir eine Einweisung. Wie hält man den Schläger, wie schlägt man, darauf achten, dass man hinten und neben einem niemanden beim Ausholen mit dem Schläger trifft und darauf achten, dass die Bahn frei ist. Vom Ball getroffen zu werden kann schmerzhaft sein.

20 Personen waren wir. Schnell fanden sich 4 Fünfergruppen zusammen. Jede Gruppe wurde mit einem Bollerwagen ausgestattet in welchem Getränke nach Wunsch (Bier und Softdrinks) sowie für jeden eine Brezn verstaut wurden. Jeder Spieler bekam einen Ball und einen Schläger und dann ging es auf den Golfplatz mit 18 Löchern, die größer sind als auf einem üblichen Golfplatz. Auch die Golfbälle sind etwas größer als normal.

Natürlich kann man die ganze Geschichte toternst und hochkonzentriert durchziehen. Aber he, wir sind da um Spaß zu haben, wie Kindergeburtstag eben. Bälle landeten im Graben und mussten wieder herausgefischt werden. Bälle landeten im Aus mit hohem Gras. Mit dem Schläger wurde gestochert bis der Ball wieder auftauchte. Ein Ball ging verlustig und ward nicht wiedergefunden. Ersatz lag im Bollerwagen bereit. Ob man den Schläger richtig hält oder der Schlag lehrbuchmäßig ausgeführt wird spielte keine Rolle, kann man eh nicht in 10 Minuten lernen. Wir waren ja schon froh, den Ball überhaupt zu treffen und nicht, dass der nach einem kraftvollen Schlag immer noch auf dem Gnupsi lag und uns von dort aus angrinste nachdem wir in der Ferne des Grüns danach ausschau gehalten haben.

„Oh, ich hab mein Gnupsi vergessen (das/der Tee, auf dem der Ball zum Abschlag platziert wird)!“ Also ging man – oder frau – zurück und suchte den Gnupsi beim letzten Abschlagpunkt. Mal rollte der Ball nur 5 Meter weiter, mal flog er im hohen Bogen ziemlich weit, landete aber im Aus. Alles total egal, die Haupsache ist, wir haben Sapß – und davon hatten wir reichlich.

Unsere Gruppe wurde mit der Zeit immer unkonzentrierter weil die Blasen drückten. Dabei hatten wir jeder nur 1 Flasche des Flüssigproviants verzehrt. Man sollte dem Betreiber vom Swingolfplatz Hamburg den Vorschlag machen, den Gruppen nicht nur einen Bollerwagen sondern auch einen Pullerwagen mit auf die Reise zu geben.

Um 18 Uhr sollten sich die Gruppen am Haupthaus einfinden. Wegen des fehlenden Pullerwagens waren wir froh, dass es Zeit wurde, sich auf den Weg zu machen. Wir schafften deshalb auch nur 8 von 9 Bahnen.
Wenn es auch kalt und regnerisch wurde, haben wir dann doch noch ein Weilchen zusammengesessen und gegessen und getrunken. Zum Glück brannte während des Turniers nicht die Sonne unbamherzig vom wolkenlosen Himmel, etwas wärmer hätte es aber gern sein können. Egal, wir waren an der frischen Luft und hatten unseren Spaß. Vielen Dank an Thomas für diese tolle Idee!

Ausgeflogen


Im Februar wurde das Heim das erste Mal inspiziert. Der erste Versuch war leider fehlgeschlagen. Wir konnten beobachten, dass das Meiseelternpaar einige Zeit den Nachwuchs gefüttert hat. Doch Mitte Mai sahen wir, wie Fliegen in das Flugloch krabbelten – kein gutes Zeichen. Ich öffnete den Kasten und entdeckte darin 4 kleine tote, noch nackte, Blaumeisen. Ein standesgemäßes Begräbnis in der Pappelwaldschen Wildnis zusammen mit dem Nestbau, den Kasten mit frischem Wasser ausgespritzt – und die Meisenwohnung war wieder hergerichtet. Nach kurzer Zeit wurde wieder mit dem Nestbau begonnen.

Und gestern ist der zweite Versuch geglückt. Das Elternpaar kam wie üblich zum Füttern, aber sie brauchten anfangs nur noch den Kopf hineinstecken. Ein paar Minuten später steckte das junge Meisenvolk den Hals schon aus dem Loch heraus. Ich konnte förmlich sehen, wie die danach gierten, den Bau zu verlassen. Immer und immer wieder wurde versucht, aus dem Loch herauszukommen. Tja, und dann war es soweit, das erste Meisenküken verließ den Bau. Es blieb noch einen Moment in den Ranken sitzen und riss den Schnabel auf als eine Elternmeise mit Futter angeflogen kam. Doch das Kleine wurde ignoriert, das Futter landete bei eine Jungmeise, die noch im Bau verblieben war. Und dann flog das erste Küken davon und und verschwand irgendwo in den umstehenden Bäumen. Das zweite Junge kam einen Augenblick später nach und dann noch eins. Beide mussten sich erstmal auf unserer Dachterrasse in den Pflanzen erholen. Ein Küken flog kurz an die Tür und schaute dann einen Augenblick vom Rahmen in den Wintergarten. Und dann waren auch sie weg.

Die Eltern kamen noch ein paar Mal mit Insekten angeflogen, schauten in das Flugloch und verschwanden dann wieder mit ihrer Beute. In den nächsten Tagen werde ich den Kasten mal inspizieren.

Es wird uns jetzt was fehlen wenn wir im Wintergarten sitzen. Es war uns eine Freude, die Meisen Anfangs beim Nestbau und später beim Füttern zu beobachten. Und gestern Nachmittag hatte ich dass große Glück, den Ausflug von 3 jungen Blaumeisen beobachten zu können. Mögen sie sich in der rauhen und wilden Natur zurechtfinden und überleben.

Ballett am Hafen


Am Freitag letzter Woche veranstaltete die Tanzbasis Geesthacht das diesjähre Sommerfest am Geesthachter Hafen. Die Veranstaltung ist eine Leistungsshow der diversen Tanzgruppen, angefangen bei den Minis bis hin zu den Erwachsenen. Angehörige und Freunde der Tänzerinnen – und des kleinen Tänzers – hatten hier die Möglichkeit, sich mal anzuschauen, was in den letzten Monaten erarbeitet wurde. Klassisches Ballett mit Spitzentanz, Jazzballett und Steptanz, das Spektrum ist weit gefächert. Auch Soli einiger Tänzerrinnen wurden gezeigt. Sie hatten einen internen kleinen Wettbewerb gewonnen mit eigenen Choreographien.

Die kurzweilige Aufführungsreihe dauerte mehr als 2 Stunden, leider von 2 Regenschauern unterbrochen. Durch das Programm führte in diesem Jahr souverän Katja Dominik. Laura Wohlers stand mehrmals mit den ganz Kleinen auf den Brettern des Hafens.

War ich im vorigen Jahr nur Zuschauer, durfte ich in diesem Jahr bei den Aufbau- und Abräumarbeiten helfen, was ich für unsere Freundin Manuela Preuß, Inhaberin der Tanzbasis, sehr gern gemacht habe. Freunde und Verwandte waren ebenfalls Helferlein und sorgten u.a. für den reibungslosen Einsatz der Technik und für das Catering mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen für die Backstagecrew.

Ausflug in die Vergangenheit


Obwohl wir nichts hatten, hatte ich eine schöne Kindheit und Jugend. Wir hatten nämlich mitte der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts ein irgendwie selbst zusammengezimmertes kleines Motorboot, auf dem man kochen und schlafen konnte. Angetrieben wurde das Schiffchen durch einen Automotor, Marke Opel P4. Im Mai wurde das Bötchen von Lübeck zum Sommerliegeplatz in Travemünde gebracht, ende September ging es zurück ins Winterlager, jedes Mal ein trauriger Abschied vom Sommer für mich. In Travemünde habe ich die Sommer meiner Jugend verlebt und ich habe einige Veränderungen im Lauf der Jahrzehnte erlebt, ebenso wie meine Mutter, die ja kürzlich ihren 93. Geburtstag gefeiert hat.

Was schenkt man einer alten Dame zum Geburstag, deren persönliche Bedürfnisse auf ein Minimum geschrumpft sind? Eine Ausfahrt nach Travemünde mit einem Mittagessen! Bei unserem neuen Wagen ist es möglich, die Rückenlehne des Rücksitzes zu teilen, so hat der zusammengeklappte Rollstuhl Platz und trotzdem können wir noch Karin, die allerbeste Freundin unser Familie, mitnehmen, die Mutter betüdeln kann.

Gestern war der große Tag gekommen. Der Rollstuhl und die beiden Damen wurden im Wagen verstaut und die Reise ging los. Zuerst wollten wir zum Priwallhafen, wo Jahrzehnte der Sommerliegeplatz der Yacht war. Leider kamen wir aufgrund reger Bautätigkeit nicht dahin, was wir uns anschauen wollten. Also ging es gleich mit der Wagenfähre hinüber nach Travemünde. Der Wagen wurd auf einem Parkplatz abgestellt und Mutter wurde entlang der Vorderreihe mit den vielen Geschäften,Cafés und Restaurants auf der einen Straßenseite und der Trave, die hier in die Ostsee mündet, auf der anderen Seite zum Restaurant Marina in der Nähe des alten Leuchtturmes geschoben.

Mutter hatte Appetit auf Spargel, Karin auf Fisch und ich bestellte mir Roastbeef. Alles war sehr schmackhaft zubereitet, und ausreichend war es auch. Nichts ist schlimmer, als viel Geld für ein Essen auszugeben, welches entweder nicht schmeckt oder wenn die Menge nur für einen hohlen Zahn reicht, oder vielleicht sogar beides.

Direkt neben dem Restaurant war ein Riesenrad aufgebaut. Ich lud Karin ein, mit mir ein paar Runden zu drehen. Mutter blieb währenddessen im Restaurant sitzen und trank ihren Schnaps und ihr Bier aus.

Aus dem Riesenrad hatten wir einen tollen Blick über Travemünde, die Ostsee und den gegenüberliegenden Windjammer, den Flying P-Liner a.D. „Passat“. Ein kleiner Spaziergang bis zur Strandpromenade und anschließend zurück zum Parkplatz rundete den Ausflug zu Lübecks schönster Tochter ab. Es hat sich wirklich sehr viel verändert in den letzten Jahren. Aber für mich vermittelt das Flair immer noch ein Heimatgefühl, es gibt eben viel Wasser dort! Ich sollte mal allein hinfahren und durch die Straßen schlendern, ein Eis aus der Eisdiele essen, die es dort schon ganz lange gibt.