Heute war der letzte Tag nach 2 Wochen, in denen ich für 2 arbeiten musste. Montag ist Steffi nach ihrem wohlverdientem Urlaub wieder da. Teilweise war es ganz schön stressig, doch an den meisten Tagen war es gut auszuhalten. Ich musst halt etwas mehr bedenken, d.h. statt für 8 für 16 Schiffe sorgen. Aber wenn keine besonderen Probleme auftauchen, die es gilt zu lösen und zu beseitigen, ist alles machbar und zu schaffen. Steffi wird am Montag einen sauberen Schreibtisch vorfinden ohne Hinterlassenschafen, die ich nicht geschafft habe – wie es manchmal schon leider geschehen ist.
Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen
Auffrischung
Gartenmöbel aus Teakholz kann man ölen, muss man aber nicht. Wenn sie nicht geölt werden, bekommen sie eine Patina und werden hellgrau. Es ist eine Frage des persönlichen Geschmacks, ob man graue Teakholzmöbel lieber mag. Da unsere Möbel das ganze Jahr auf dem Balkon bleiben, werden sie mit der Zeit grau. Gestern hab ich sie ja schon gesäubert mit einem speziellen Mittel für Teakholz. Danach schimmerte schon der für Teakholz typische Farbton durch. Heute wurden Tisch und Stühle geölt und jetzt sieht alles fast wieder wie neu aus, richtig frisch.
Alte Einträge
Mein Kommentarsystem schickte mir heute eine Mail über einen neuen Kommentar, mit dem ich nur bedingt etwas anfangen konnte. Ich musste erst ein wenig genauer hinsehen um festzustellen, dass sich dieser Kommentar auf einen Weblogeintrag vom Oktober vorigen Jahres bezog. Ich hab dann erst mal nachgelesen, was ich denn da rührseliges geschrieben habe (der Verfasser des Kommentars hatte feuchte Augen bekommen beim Lesen des Eintrags). Beim Lesen des Berichts bekam ich dann selbst feuchte Augen und eine Gänsehaut. Es war der Bericht über die allerletzte Titanicvorstellung.
Es ist vielleicht ganz angebracht, die alten Tagebucheinträge mal nachzulesen, nicht nur dann, wenn man wissen will, wann dieses oder jenes geschehen ist.
Saisoneröffnung
Ein schöner Tag, endlich mal Sonne und Wärme an einem Tag, an dem ich auch was davon habe weil ich nämlich nicht arbeiten muss. Na ja gut, natürlich hab ich doch gearbeitet: Ich hab die Balkonmöbel gesäubert. Und zur Belohnung haben wir draussen gegessen, das erste Mal in dieser Outdoorsaison oder Openairseason oder was sagt man auf Deutsch dazu?
Vorsätzlich schlaflos
Obwohl ich wusste, was auf mich zukommen würde, habe ich mich nicht zurückgehalten: Ich habe gestern Abend Kaffee getrunken, und gleich mehrere Tassen. Mir war sehr wohl klar, was passieren könnte, in der Hoffnung, dass es ungeschehen bleibt: Eine schlaflose Nacht. Aber es passte und es schmecke und es war gemütlich auf der kleinen Geburtstagsnachfeier bei Bernds Mutter.
Zu Hause angekommen haben wir noch im Internet gesurft, gechattet usw. So gegen Mitternacht wurden wir trotz des Kaffees müde, glaubten wir, und sind schlafen gegangen – dachten wir. Mit schlafen war aber nichts. Kuscheln half nicht, nicht kuscheln half auch nicht. Bauch-, Rücken-, Seitenlage, Löffelchenstellung und Embryohaltung, alles ausprobiert – alle Versuche blieben erfolglos. Dann das Eine, morgens früh um drei – danach haben wir geschlafen – bis um halb acht, unsere normale Aufwachzeit am Wochenende. Und jetzt, am Samstag Vormittag um 11.00 Uhr bin ich auch nicht richtig munter.
Man(n) sitzt wieder draussen

Frau natürlich auch. In der Langen Reihe sind es aber überwiegend Personen männlichen Geschlechts, die die Stühle in den diversen Strassencafés bevölkern. Sehen und gesehen werden heisst hier die Devise.
Ca. 1 km weiter ist es dann ein wenig beschaulicher und ruhiger. Grosse Linden, Vorgärten, schmucke Häuser. Ein paar Tage noch, und dann wird diese Pracht vorbei sein und ein rosa Blättermeer den Garten und den Gehweg bedecken.
Einfach nichtstun
Ein ganz fauler, schöner Tag war das. Gesurft, gechattet, gekocht (lecker Curry), gegessen, getrunken, gespült. Und wieder gechattet und gesurft. Dann abends aufs Sofa, „Schokolade zum Frühstück“ geschaut, dazu ein Glas Rotwein getrunken. Danach gab’s noch die ABBA-Show im ZDF aus Stuttgart. Sie war interessant und spritzig mit vielen Hintergrundinformationen, Interviews und natürlich mit viel Musik. Die Musik von ABBA ist zeitlos und ich jedenfalls kann mich nicht darin überhören.
Dann wurde es Zeit, die Fotos von den leuchtenden Eiern zu machen. Die Cam wurde auf das Stativ montiert und das ganze dann auf den Balkontisch gestellt. Aufnahmemodus „manuell“ / „Blitz aus“ / „Empfindlichkeit automatisch“ – und 2 x abgedrückt. Hier das Ergebnis:


Bis zum nächsten Wochenende bleiben die Eier noch hängen. Dann wird es auch Zeit, sie abzunehmen, sonst wachsen sie ein und es wird schwierig, sie aus den frischen Trieben der Rosen herauszufriemeln.
Krimi mit Arien und Duetten
Seit mehr als sieben Jahren war ich nicht mehr im Lübecker Theater. Bereits mit 14 oder 15 Jahren hatte ich dort ein Abo, unterbrochen nur während der Bundeswehrzeit, später dann auch mit meiner Frau zusammen. Ich wollte gern ein mal wieder hin, Susanne, hatte mir „Tosca“ empfohlen.
Vor der Aufführung waren wir Chinesisch essen, sehr gut, sehr lecker. So einen Chinesen würde ich gern hier in Hamburg finden.
Die Karten hatte ich schon Ende Januar telefonisch bestellt und mussten vor der Aufführung abgeholt werden. Ein alter Bekannter sass im Kassenhäuschen, Herr S. Ich sprach ihn kurz an und er erzählte uns, dass er seit 1966 dort tätig ist und in 2 Jahren in Rente geht. Dann hat der Mann 40 Jahre im Lübecker Theater gearbeitet. Bernd meinte danach zu mir, dass er in dem Jahr geboren wurde seit dem Herr S. dort arbeitet.
Um eins vorweg zunehmen: Die Aufführung hat mich restlos begeistert. Das Bühnenbild war zwar „sparsam“ aber dennoch beeindruckend. Der Regisseur inszenierte die Oper moderat modern was Ausstattung und Kostüme betrifft, doch durchaus akzeptabel. Hinreissend Mardi Byers als Floria Tosca, besonders im 2. Akt: Ihrem Liebhaber, dem Maler Mario Cavaradossi, treu ergeben will sie dem fiesen Polizeichef von Rom, Baron Scarpia, nicht das Versteck eines gesuchten Flüchtlings verraten. Erst unter den Schmerzschreien des gefolterten Cavaradossi bricht sie zusammen.

Tosca und Cavaradossi nach seiner Folterung
Dann der Versuch des Scarpia, Tosca für sich zu gewinnen und dafür die Freiheit Cavaradossis zu erkaufen. Dramatik pur, stimmlich und spielerisch packend und mitreissend auf die Bühne gebracht.

Scarpia begehrt Tosca auf brutale Weise
Überraschend die Darstellung von Toscas Tod. Althergebracht springt sie am Bühnenhintergrund von der Engelsburg in den Tod als sie bemerkt, dass Cavaradossi entgegen der zugesagten Scheinerschiessung doch „richtig“ erschossen wurde. In dieser Aufführung balanciert sie, dem Publikum zugewandt, auf dem gedachten Mauerrand der Engelsburg und bleibt am Abgrund – dem Orchestergraben – stehen.

Tosca balanciert dem Tod entgegen
Sie hebt die Arme, als wenn sie sich gleich fallen lassen würde. Sie bleibt so am Proszenium stehen während die letzten Takte der Musik verklingen und hinter ihr der Vorhang fällt. Genial! Diese Inszenierung hat Format, stimmlich wie auch dramaturgisch. Lübeck braucht sich damit nicht hinter den grossen Bühnen Deutschlands verstecken.
Die Fotos sind der Homepage www.theaterluebeck.de entnommen.
Unsere Heimfahrt nach Hamburg führte durch die sternenklar Osternacht, ein wenig vernebelt durch den auf den Feldern liegenden Rauch der erloschenen Osterfeuer. Selbst hier in Hamburg war der Brandgeruch wahrzunehmen. Auf unserem Balkon leuchteten die angestrahlten Eier. Morgen Abend mache ich ein Foto.
Wieder zugeschlagen
Wenn ich Samstags ins Einkaufszentrum war komm ich meistens mit mehr Dingen nach Hause als ich ursprünglich kaufen wollte. Kaufen wollte ich Niembaumsaat gegen Ungeziefer auf unseren in der Wohnung überwinterten Sommerpflanzen, hab ich auch gekauft. Und was hab ich noch mitgebracht? Ich war bei Tchibo. Und dort gibt es zurzeit Gartenstrahler.
Zum Glück bin ich mit dem Wagen dort gewesen. Sonst hätte ich mich ganz schön abgeschleppt mit den Lampen. Die sind ganz schön schwer, wie echte Steine.
3 Lampen sind in der Packung. Wegen im Moment noch mangelnder Bepflanzung auf dem Balkon habe ich nur 2 Lampen angeschlossen. Die sind so ausgerichtet, dass sie die an den Stammrosen hängenden Ostereier anstrahlen. Es wird sicher toll aussehen.
Das war schnell
Montag bekam Bernd eine Erkältung, es begann mit Halsschmerzen. Dienstag kam ein Schnupfen dazu und Mittwoch Husten. Donnerstag war es ziemlich schlimm. Ich dachte schon, dass wir für heute Abend für die Oper einen Hustenblocker kaufen müssten. Gestern allerdings war es schon erheblich besser, heute ist kaum noch was zu merken, wir brauchen keinen Hustenblocker.
Wenn ich eine Erkältung habe dauert sie mindestens 2 Wochen. Bisher bin ich verschont geblieben, wo ich doch so empfindlich bin in solchen Dingen. Ich hoffe, dass der Kelch an mir vorüber geht.
