Früher sagte man Kammerjäger, heute nennt man es Schädlingsbekämpfung. Vermutlich ist der Schädlingsbekämpfer, der ins Haus kommt, der Kammerjäger in Person. Als ich klein war, dachte ich tatsächlich, der Kammerjäger kommt mit einem Gewehr und schiesst damit auf Wanzen, Flöhe oder auf wasweissich für unangenehmes, kaum sichtbares Getier.
Mein Fax von heute Morgen an die Hausverwaltung hat jedenfalls was genützt. 20 Minuten nachdem es gesendet war, bekam ich einen Anruf vom Geschäftsführer der Verwaltung. Er bestätigte mir, dass sowas ja nun gar nicht geht und er sofort eine Schädlingsbekämpfungsfirma beautftragen würde. Die meldete sich dann auch kurze Zeit später bei mir. Heute Mittag war bereits der Kämmerjäger vor Ort und hat die Küche inspiziert. Er kommt morgen wieder und legt Giftköder aus und bringt Jemanden mit, der die in Frage kommenden Löcher in der Wand abdichtet. Hoffen wir, dass die Mäuse sich nicht schon unter der Spüle häuslich eingerichtet haben, nach einigen Tagen tot darunter liegen und dann in Verwesung übergehen. Na, wir werden es dann schon riechen.

Heute vor 25 Jahren, genau um 13.01 Uhr, erblickte das Liebste, was ich habe, das Licht der Welt. Der Augenblick ist unvergesslich und obwohl es bereits ein viertel Jahrhundert her ist, ist es fast so, als sei es erst gestern gewesen.
Für heute hatte ich mir vorgenommen, die Küche daraufhin zu untersuchen, wo möglicherweise die Mäusetür ist. Dazu war es notwendig, die halbe Küche auszuräumen: 2 hölzerne Küchenwagen und einen Unterschrank. Beim rausschieben des zweiten Küchenwagen bemerkte ich ungewöhnliche Krümel auf einem Karton. In dem Regal über dem Karton liegen, nein lagen, die die Meisenknödel. Bei näherer Überprüfung stellte ich fest, dass einer der Knödel total ausgehöhlt war, angefressen von Mäusen! Das heisst also, dass die Mäuse in den Regalen rumturnen. Toll!
Während der Mittagspause sah ich auf dem Dach des Hotel Atlantic die Flaggen Deutschlands und Hamburgs wehen sowie eine mir unbekannte Staatsflagge. Flaggen auf dem Dach des Hotels sind an sich nicht ungewöhnlich, werden sie doch zu Ehren ausländischer Gäste gehisst, die gern in dem Hotel zu Gast sind.
Die Gerüchte um die Ermordung von John F. Kennedy im Jahre 1963 werden wohl nie ein Ende nehmen. Filme darüber wurden gedreht und Bücher geschrieben. Wer denn nun dahinter stand, ist bis heute nicht geklärt worden, jedenfalls nicht öffentlich. Wie es scheint ist ja nicht mal eindeutig bewiesen, dass Lee Harvy Oswald die tödlichen Schüsse abgegeben hat.
„Willkommen im Club“ – so der Name der neuen Show des Schwulen Männerchor Hamburg
Inzwischen wissen wir, wo die Maus hergekommen ist, die wir morgens um 02.00 Uhr nach der Halloweennacht bei den Hasen aus der Wohnung und aus dem Haus gejagt haben: Sie kommt höchstwahrscheinlich aus den Rohrkanälen, die im Haus verlaufen.