
Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Dazu war auch ein kleines privates Fotoshooting notwendig für das nur „obenrum“ wichtig war. Deshalb sitze ich da am Rechner, obenrum hui – untenrum pfui, und warte auf den 2. Shootingpartner.
Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen
Olli hat eine Idee
Eine Handvoll Gäste über sein Weblog einladen kann gewagt sein. Und wenn man dann noch verlauten lässt, dass nur die kommen dürfen, die sich selbst angemeldet haben, weiss man eigentlich nicht, ob die Gäste überhaupt zusammenpassen. Da es sich in den meisten Fällen allerdings um Stammleser handelt, ist das Risiko nicht allzu gross.
Das erste Event dieser Art, das Casa Bellpierre – Grand Opening war ein voller Erfolg und Olli denkt an eine Fortsetzung. Er hofft, dass sich nicht nur Menschen aus seinem Dunstkreis anmelden, sondern dass vielleicht auch ein Fremdling an seinem Tisch Platz nimmt, den er noch nicht kennt.
Also liebe Leser, schaut doch mal rein bei Ollitalk und informiert euch über die Teilnahmebedingungen.
Nach der Wahl
So langsam kommt ans Licht, was die schwarz-gelbe, bzw. neudeutsch christlich-liberale Regierung uns einbrockt. Und es soll keiner sagen, das hätte er vor der Wahl nicht gewusst, mindestens geahnt.
Da ist die Atompolitik. Bereits während des Wahlkampfes im vergangenen Jahr, sickerte ja durch, dass eine Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP für eine Laufzeitverlängerung eintritt. Jetzt hat man auch noch einen Atomlobbyisten ins Regierungsboot geholt. Eine Regierung sollte unabhängig sein und sich nicht von Leuten beraten lassen, die ihre eigenen Interessen vertreten.
Wie dem auch sei, am Donnerstag fand im Kanzleramt ein Treffen zwischen Regierungsvertretern und Vorständen der Kraftwerksbetreiber statt. Das Ergebnis dieses Treffens war vorhersehbar: Alle 17 Atommeiler sollen vorerst am Netz bleiben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der Wille des Wählers gewesen ist, bzw. eine grosse Anzahl Wähler sind auf einem Auge blind gewesen als sie ihre Kreuze auf dem Wahlzettel gemacht haben.
In der Gesundheitspolitk sieht es ähnlich aus:
Ausgerechnet ein Vertreter der privaten Krankenkassen soll eine erneute Gesundheitsreform erarbeiten (die wievielte der vergangen Jahre eigentlich?).
Die FDP setzt sich für eine Steuersenkung im Hotelgewerbe ein, die laut aktueller Ermittlungen Umfragen nicht an die Hotelgäste weitergebeben wird. Die FDP hat von einem Hotelunternehmen eine Spende von 1 Mio Euro erhalten. Wir merkwürdig!
Unsere neue Regierung wird zurzeit nur von Merkwürdigkeiten begleitet. Sie ist für 4 Jahre gewählt. Und wie es scheint, hat der Wähler keine Möglichkeit, diesem Schmierentheater ein Ende zu bereiten, ein Schmierentheater, in dem die Schauspieler der FDP in erster Reihe an der Rampe stehen.
Grosszügig

Mein neues Handy hab ich auch schon wieder 2 Jahre. Ich erinnere mich noch gut daran, wie lange ich gebraucht hatte, mir ein neues Modell auszusuchen. Dieses Mal hat mein Arbeitgeber mir die Wahl abgenommen (siehe oben).
Ganz uneigennützig ist das natürlich nicht. Ich werde mit dem neuen Teil nämlich in die Lage versetzt, mich immer und überall in den Firmenrechner einloggen zu können. Bisher konnte ich das nur von einem PC, was ich von zu Hause aus das eine oder andere Mal auch schon gemacht habe. Eine mobile derartige Funktion habe ich bisher nicht vermisst. Aber wer weiss, es könnte in meinem Job vielleicht doch mal nützlich sein.
Und ich habe jetzt die Möglichkeit, von überall zu bloggen.
Weisheit des Tages
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen.
Der muss auch mit jedem Arsch klar kommen!
Läufig

Immer noch Aussenseiter
Nur eine kleine Meldung in der Tageszeitung, aber sie zeigt, dass wir Schwulen immer noch etwas besonderes sind und fernab jeglicher Normalität angesehen werden.
Da steht nämlich heute in der Zeitung, dass der Lebensgefährte von Guido Westerwelle mit auf die Antrittsreise nach Japan und China fliegt.
Wenn eine Ministergattin bzw. der Ehemann einer Ministerin mit auf eine Auslandsreise geht, wäre das sicher keine Zeile wert.
Nachtrag:
Auch hier ist das ein Thema.
Winter an der Alster
Gross und klein
Warum sind füllige Frauen gut zu Vögeln?
Warum sind füllige Frauen gut zu vögeln?
Sich brüsten und anderem zuwenden.
Sich Brüsten und anderem zuwenden.
Sie konnte geschickt Blasen und Glieder behandeln.
Sie konnte geschickt blasen und Glieder behandeln.
Die nackte Sucht zu quälen.
Die Nackte sucht zu quälen.
Helft den armen Vögeln.
Helft den Armen vögeln.
Natürliche Heilmittel
Es geht wieder. Wenn es so bleibt wie es jetzt ist, fahre ich morgen wieder ins Büro. Zwei gute Ratschläge bekam ich von Bloggerfreundinnen, die für Linderung bzw. für Genesung sorgen sollten. Das Rezept von Karin hört sich jedenfalls sehr schmackhaft an. Leider konnte mein Mann keinen Apfelwein auftreiben. Frau Momo gab den Tipp mit dem Holundergrog. Holunder- bzw. Fliederbeersaft hatten wir auch nicht im Haus.
Früher, als ich noch bei meinen Eltern die Füsse unter den Tisch strecken durfte, hatten wir immer Fliederbeersaft im Haus. Im Herbst ging es hinaus auf Feld und es wurden Fliederbeeren gepflückt. Später dann, als ich die Füsse unter meinen eigenen Tisch streckte, fuhr ich mit meiner Frau in die Feldkmark um nach den begehrten und heilsamen Beeren zu suchen. Die ältesten Klamotten wurden zu dem Zweck angezogen. Die Beeren sind nämlich ziemlich farbintensiv und die Flecken sind kaum zu entfernen. Die Küche sah dann immer aus wie ein Schlachtfeld. Die Vorbereitung der Beeren zur Entsaftung verursachte immer eine Art „Blutbad“ – Saftspritzer überall.
Wenn das Ergebnis der Mühe dann in Flaschen abgefüllt in den Regalen stand, waren wir irgendwie stolz darauf. Und der Winter mit seiner Grippe- und Erkältungszeit konnte kommen.
Aus dem Saft lässt sich aber auch eine schmackhafte Suppe zubereiten, in heisser Nachtisch, der in der kalten Jahreszeit besonders gut mundet.
Angeregt durch den Tipp von Frau Momo frage ich mich, wer heute noch im Herbst in die Knicks geht und Fliederbeeren pflückt um für den Winter gewappnet zu sein.







