Im Elbe-Penthouse gibt es eine kleine Fotoreihe mit dem neuinstallierten Beleuchtungsprogramm und ein neuer Header ist dort zu bewundern.
Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen
ESC und Politik
Im Vorfeld des ESC in Baku ist es zu Diskussionen gekommen, nämlich ob er aufgrund von Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan dort überhaupt stattfinden dürfe. Die Frage ist eigentlich nicht, ob eine internantionale Veranstalung – welcher Art auch immer – in einem Land mit einem politisch fragwürdigen System stattfinden darf. Die Frage ist, ob so ein Land an internationalen Veranstaltungen überhaupt teilnehmen darf. Im Fall Aserbaidschan ist es so, dass mir vorher nicht bekannt war, dass es dort zu Menschenrechtsverletzungen kommt. Ich kann und will mich nicht mit den Verhältnissen in jedem Land der Erde beschäftigen. Insofern ist es gut, dass der ESC dort stattgefunden hat. Mir und vielen anderen Menschen wurden dadurch die Augen geöffnet.
Den in Baku auftretenden Künstlern war es untersagt, politische Statements abzugeben. Peter Urban als Kommentator hat während der Übertrage der Halbfinale auf die politischen Verhältnisse hingewiesen.
Am Ende der Übertragung aus Baku nahm Anke Engelke vor einem 120-Millionen-Publikum in aller Welt die Chance zur Kritik an Aserbaidschan wahr. Vor der Punktevergabe erklärte sie auf englisch:
„Heute Abend konnte niemand für sein eigenes Land abstimmen. Aber es ist gut, abstimmen zu können. Und es ist gut, eine Wahl zu haben. Viel Glück auf Deiner Reise, Aserbaidschan! Europa beobachtet Dich!“
Deutschland hat mit Anke Engelke eine Chance genutzt! Danke!
ESC ausser Haus

Seit vielen Jahren waren wir dieses Mal zum ESC ausser Haus. Zum Auftakt des Abends gab es ein zünftiges Spargelessen auf der riesigen Terrasse der Gastgeber. Gerade zum Beginn der Übertragung aus Baku waren wir fertig. Alle Gäste packten mit an und räumten den Tisch ab, so bekam ich leider von der Eröffnungsshow nicht so viel mit.
Die präsentierten Titel boten eine grosse Vielfalt. Waren in den letzten Jahren immer so einige total schräge Auftritte dabei, so hielt sich das in diesem Jahr in Grenzen. Einzig die Türkei fiel diesbezüglich etwas aus dem Rahmen. Der Song selbst und der Auftritt – allgemeines Unverständnis bei uns, dass die es überhaupt damit ins Finale geschafft hatten und in der Platzierung auf dem 7. Platz landen konnten.
Die Punktevergabe bezog die Spannung in diesem Jahr einzig aus der Frage: Wo landet Roman Lob? Jeder Punkt für ihn für von uns frenetisch bejubelt. Ein beachtlicher 8. Platz war am Ende das Ergebnis für ihn und damit blieb er leider hinter dem türkischen Beitrag.
Norwegen ist mit dem letzten Platz (26.) der grosse Verlierer des Abends. Sehr schade, da hätte ich mehr Potenzial vermutet und erhofft. Dieser Platz hätte – zusammen mit anderen, z.B. Albanien, dem Vereinigten Königreich, vertreten durch Engelbert, gut zu Gesicht gestanden.

Der Grand Prix bzw. ESC wird im nächsten Jahr in Schweden stattfinden. Loreen schaffte es, die Juries und das Publikum mit ihrer tollen Show zu überzeugen und landete – mit einem Abstand von 113 Punkten zu den zweitplatzierten Russischen Omis – auf dem 1. Platz. Herzlichen Glückwunsch!
Hochzeit im Kuhstall

Nun, die Hochzeit selbst fand natürlich nicht im Kuhstall statt, die war natürlich auf dem Standesamt.

Aber die Hochzeitsfeier, zu der wir von unseren ehemaligen Nachbarn eingeladen waren, die war im ehemaligen Kuhstall der Horster Mühle.


Die Mühle ist ja nun keine Mühle mehr sondern ein sehr nettes Ausflugsrestaurant am Rande von Seevetal, aber das Mühlrad gibt es noch.

Da hatten sich die Brautleute aber ein nettes Lokal ausgesucht, besonders auch deshalb, weil man bei dem schönen Sommerwetter auch mal den Stall verlassen und sich das Anwesen auch mal von aussen anschauen konnte.

Während die Braut recht häufig auf der Tanzfläche zu sehen war und ihre Schuhe schon sehr frühzeitig gegen bequemere Schlappen getauscht hatte, zog es Bernd und mich erst weit nach Mitternacht auf die Tanzfläche. Es ist halt immer eine Frage des Musikstils, ob unser Tanzbein juckt.
Jedenfalls war es eine sehr schöne Feier, man muss ja nicht jeden Musikgeschmack treffen. Ausserdem gab es ja die Möglichkeit, Musikwünsche zu äussern, wovon ein Teil der Hochzeitsgäste, besonders die tanzfreudigen Damen, auch reichlich gebrauch machten. Morgens um 2 sanken wir in die Hotelkissen.
Und heute Abend geht es auf die nächste Party. Ist ja ESC. Und den dürfen wir natürlich nicht versäumen.
In Behandlung begeben …

… sollten sich Ärzte, die solch einen Schwachsinn verzapfen.
Ärzte sollten es besser wissen. Allerdings, was kann man von katholischen Ärzten schon erwarten? Eigentlich sollte man, bevor man einen Arzt aufsucht, vorher immer fragen welcher Konfession er denn ist.
Dank an Perle für den Link mit dem Foto, von dem ich einen Schnitt gemacht habe.
Die katholischen Ärzte haben natürlich auch eine Homepage. Aus Prinzip setze ich keine Links zu solch schwachsinnigen Seiten. Wer es sich denn unbedingt antun muss, mag sich die Seite selbst suchen.
Schwarzer Humor
A man got really drunk one night in his local pub. The barman refused to
serve him any more alcohol and told him he should be heading home. The
man thought this was a good idea so he stood up to leave but fell over
straight away. He tried to stand up again but only fell over again. He
thought if only he could get outside and get some fresh air he’d be
grand. So he crawled outside then tried to stand up and fell over again.
In the end after falling over lots more he decided to crawl home. When
he got back to his house he pulled himself up using the door handle but
as soon as he let go he fell over again. He had to crawl up the stairs
and managed to fall over onto the bed and fell asleep. When he finally
woke up the next morning his wife asked him what he was doing at the pub
last night. He denied it but she said, „I know you were there…“ he
maintained his innocence until „…the barman rang to say you forgot
your wheelchair again….“
Davon geht die Welt nicht unter
Trauma – Trauer – Tränen – Pleite, nur eine kleine Auswahl der Schlagzeilen nach dem verlorenen Fussballballspiel der Bayern gestern Abend. Na und?! Müssen wir, und vor allem die Bayern, immer die Gewinner sein? Gibt es nicht weit wichtigere Dinge auf der Welt, in Deutschland und auch in Bayern? Einfach mal auf dem Teppich bleiben und die Träume nicht in den Himmel schrauben. Dann lässt sich vielleicht auch mal wieder ein Titel holen.
Der Jahrmarkt ist da

Zweimal im Jahr ist Jahrmarkt in der kleinen Stadt an der Elbe, jeweils im Frühling und im Herbst.
In diesem Jahr ist erstmals ein Riesenrad aufgestellt. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, Geesthacht und Umgebung aus 50 m Höhe zu betrachten.
Frust mit DHL
Bei einem Weingut hatte ich 36 Flaschen Wein bestellt, das sind 3 Kisten a 12 Flaschen. DHL hatte versucht, die Sendung am 15. Mai zuzustellen. Da niemand zu Hause war, konnte das nicht geschehen. Der Zusteller hätte natürlich bei Nachbarn im Haus klingeln können, was früher auch regelmässig gemacht wurde, hat er aber nicht. Wir hatten also nur die übliche Benachrichtungskarte im Briefkasten.
3 Kisten Wein bekomme ich vielleicht mit hängen und würgen in unserem Wagen verstaut. Aber da wir beide „Rücken“ haben, wollte ich das gar nicht erst ausprobieren.
Auf der Benachrichtungskarte stehen 2 Optionen, eine Neuzustellung zu veranlassen. Eine Option ist, für 14 Cent/Minute eine Servicstelle anzurufen. Aber hallo, nicht mit mir. Aber es wird auch angeboten, online eine Neuzustellung zu beauftragen. Das ging auch recht einfach. Die Sendung sollte morgen, am Samstag geliefert werden. So hatte ich das veranlasst. Dachte ich!
Heute mittag rief mich Bernd aus seiner Mittagspause an: Die Zweitzustellung sei heute versucht worden! Toll.
Heute Nachmittag war ich dann mit meinen Benachrichtigungskarten und der Email mit der Bestätigung für die Zweitzustellung bei unser Poststelle, wo ich die Pakte morgen abholen könnte. Will und kann ich aber nicht. Da bin ich dann jetzt auch stur.
Ich beschwerte mich, wieso denn heute versucht wurde, mir die Kartons auszuhändigen. Und ob man denn nicht veranlassen könnte, dass der Zusteller die Kartons gleich im Wagen lässt und morgen ausliefert. Das geht natürlich nicht weil der Typ erst nach 18:00 Uhr die übriggebliebenen Pakete zurückbringt. Und da sind die Servicekräfte natürlich nicht mehr da. Meine Frage dem Zusteller eine Nachricht zu hinterlassen, dass er die Pakete für mich doch im Wagen lassen soll und morgen auszuliefern, wurde abschlägig beschieden. Ich könne aber im Vorraum das kostenfreie Servicetelefon benutzen um zu versuchen, die Sache zu regeln.
Oh, kostenfreies Telefon? Welch ein Service, den ich willkommen in Anspruch nahm. Nachdem ich mehrmals die Warteschleife durchlaufen hatte, meldete sich eine nette Dame, der ich mein Anliegen vortrug. Die Hoffnung auf Hilfe entpuppte sich aber als Trugschluss. Die Servicehotline landet nämlich beim Service für Briefzustellung, aber sie wollte versuchen, mich weiterzuverbinden. Leider gelang dies auch beim 3. Versuch nicht, die Leitungen seien belegt.
Na, die Schalterfachkraft hätte ja eigenlich wissen müssen, wo die kostenfreie Hotline aufläuft. Dementsprechend beschwerte ich mich wieder am Schalter, wo man nur mit den Schultern zuckte. Wutentbrannt verliess ich die Postfiliale.
Jetzt habe ich online eine Beschwerde losgelassen und eine Drittzustellung für nächsten Freitag verlangt.
Bisher habe ich immer nur bei anderen gelesen, dass die Problem mit DHL und Post haben. Tja, nun hat es uns auch mal erwischt. Ich bin gespannt, wie die Sache weitergeht.
Nachtrag vom 19.5.2012 13:10 h:
Soll ich jetzt begeistert sein?: Eben wurden mir die 3 Kartons geliefert. Und der Zusteller war sogar noch recht knuffig anzuschauen!
Internationaler Tag gegen Homophobie
Der 17. Mai wird seit 2005 als Internationaler Tag gegen Homophobie begangen. Dieser Tag ist heute. Obwohl das nichts mit dem ehemaligen Paragrafen 175 zu tun hat, passt das Datum 17.5. doch zu diesem Thema. Aber davon soll hier nicht die Rede sein.
Es geht allerdings in diesem Beitrag im Homosexualität. Amerikas Präsident Barack Obama hatte sich ja kürzlich positiv zur gleichgeschlechtlichen Ehe geäussert. Auf ein ähnliches Zeichen unserer Regierung warten wir leider seit langem vergebens. Wir können nur immer weiter bohren und bohren und immer am Ball bleiben damit auch hier in Deutschland Schwule und Lesben nicht weiter diskriminiert werden. Wir lieben unsere Partner genau so, wie es unter Heterosexuellen üblich ist. Warum dürfen wir das nicht mit den gleichen Pflichten und Rechten?
Der Amerikanische Schauspiler Josh Brolin sprach in Berlin ein wahres Wort: „Wen kümmert es“. Und da hat er verdamm ganz recht!
Besonders viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit ist noch in Georgien zu leisten. Dort wurde heute eine kleine Pride Parade veranstaltet. Etwa 50 Schwule und Lesben ziehen durch die Hauptstadt Tiflis … und werden von 200 orthodoxen Christen angegriffen! Wie ihr seht, liegt meine Betonung auf Christen. Christlich war dieses Verhalten ganz bestimmt nicht.
Die CDU hat auch das Wort „christlich“ in ihrem Namen (Christlich Demokratische Union). Auch dort sollte man sich mal Gedanken machen und sich auch christlich gegenüber allen Mitbürgern verhalten. Aber wie es scheint, haben die offiziellen Christen seit dem Mittelalter wenig dazugelernt.
Nachtrag:
Homosexualtität und Religion – gleich welcher Coleur – scheinen nicht zusammen zu passen. Dabei gibt es Homosexualität seit es die Menschheit gibt. In den verschiedenen Epochen war es auch mal so, dass Homosexualität ein normaler Teil des Lebens war. Und dann gab und gibt es Einflüsse, die Homosexualität total ablehen, verfolgen und mit dem Tod bestrafen, was besonders im Iran der Fall ist.
Möglicherweise mischt der Iran zurzeit in Aserbaidschan kräftig mit anithomosexueller Propaganda mit. Dort findet ja in der nächsten Woche der European Song Contest statt, der sich im Lauf seines Bestehens zu einem Ereignis entwickelt hat, welches besonders von Schwulen sehr stark frequentiert wird – wie immer auch diese Entwicklung stattgefunden hat.
Oskar befasst sich sehr intensiv mit dem Thema ESC und berichtet heute von Hackerangriffen auf offizielle ESC-Seiten.
