Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Es ist Sommer!

Ich habe heute Sommer gemacht. Wie das?: Als ich das Studio meiner Personal Trainerin für die Wirbelsäulengymnastik verließ, schien warm die Sonne vom blauen Himmel. Im Hoodie wurde es kuschelig warm. Wer mich kennt weiß, dass ich eher luftig bekleidet unterwegs bin wenn das Wetter danach ist. Da ich noch ein paar kleine Einkäufe zu erledigen hatte, war die Frage: Was ziehe ich an? Bin ich mutig und ziehe ein Poloshirt an? Oder bleibe ich doch lieber beim Hoodie?

Die Terrasse sagte mir „Hoodie“. Wobei die Temperatur in der 3. Etage nicht aussagekräftig ist, zumal die Terrasse noch im Schatten lag. Das offene Fenster am Büro sagte mir „Poloshirt“. Da schien nämlich kräftig die Sonne. Also nam ich allen Mut zusammen und nahm das Poloshirt aus dem Schrank. Es stellte sich heraus, dass das die perfekte Wahl war.

In der Einkaufsstraße gewahrte ich, dass die Eisdiele geöffnet hat. Bei Eis schlägt mein Herz schneller. Merken: Auf dem Rückweg vom Einkauf nach Hause Eis holen.

Und so war dies mein erster Sommertag: Im Poloshirt bummeln und das erste Eis to go der Saison. Ist das nicht herrlich?! Und auf dem weiteren Heimweg sah ich einen Zitronenfalter flattern. Ich sag doch: Es ist Sommer!

Überdurchschnittlich!


Ich habe einen Test gemacht. Es geht um Nachrichten im Internet, also in den verschiedenen Medien, um Fakenews und um andere Dinge. Ich bin ja sehr vorsichtig mit dem, was ich im Internet lese. Wobei ich weder bei Twitter noch bei Facebook einen Account habe. Instagram ist ja eher ein „Bilderbuch“. Aber auch da besteht die Möglichkeit, auf Fotos reinzufallen. Es heißt ja „vertraue keinem Foto welches du nicht selbst geschossen hast“. Auf YouTube treibe ich mich sehr selten rum. Ich bin also nicht sehr anfällig für Falschinformationen, behaupte ich einfach mal.

Um auf den Test zurückzukommen: 30 Punkte kann man erreichen. Mein Ergebnis sind 21,5 Punkte, und das, ohne mich über Suchmaschinen oder bei Wikipedia zu einigen Fragen informiert zu haben. Ich bin damit äußerst zufrieden.

Gefunden habe ich den Test bei Mimikama, einer Seite, die über Falschwahrheiten berichtet, die in den sozialen Medien verbreitet werden.

Es ist ruhig geworden

Ist es nicht erholsam, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika ein neuer Präsident regiert? Über Mr. Trump war ja jeden Tag mehrmals was in den Medien zu lesen. Und das war nichts gutes. Wie heißt der neue Präsident nochmal? Ach ja, Joe Biden ist sein Name. Man muss fast schon überlegen wie er heißt – weil man so wenig von ihm hört und liest.

Unaufgeregt und leise regiert Joe Biden. Russland und China hat er im Visier, Nordstream 2 will er, wie sein Vorgänger, auch nicht. Und Babyface Kim will nichts von ihm wissen. Dass er auf der Gangway von Air Force One gestolpert ist, war noch eine Schlagzeile wert.

Ab und zu liest man auch mal was über Mr. Trump, aber das ist für den Rest der Welt eher von geringem Interesse. Hoffen wir mal, dass das so bleibt.

Ich bin raus

Zum Thema Corna: Ich höre nicht mehr hin, ich lese keine Meinungen zu dem Thema mehr, auch keine Kommentare von Journalisten und Freunden. Sollte mich persönlich jemand auf das Thema ansprechen werde ich sagen: Stop, ich bin da raus. Das einzige, was mich interessiert: Was darf ich, was darf ich nicht? Basta!

Ich habe meine eigene Meinung dazu. Nur einen Punkt will ich herauspicken: Warum hat man das, was jetzt Ostern angesagt ist, nicht schon Weihnachten gemacht?!

Die Krux an den bisherigen, und wohl auch neuen, Beschlüssen ist doch, dass jeder Landesfürst in Deutschland sein eigenes Virussüppchen kocht, vermutlich aus wahltaktischen Gründen. Warum kann man das Thema nicht dem Bund übertragen, dann hätten wir Deutschlandweit einheitliche Regelungen. Spätestens morgen kommt doch wieder einer aus einem Ministerpräsidentenbüro und sagt: Wir machen das aber so.

Ab heute Nachmtittag sollen für Schleswig-Holstein 60.000 Impftermine vergeben werden. Ich versuche, einen davon zu ergattern. Und wenn nicht – so what!

Kuschelzeit

Nachdem ich morgens aufgestanden bin und die Katzen versorgt habe, toben Elphie und Glinda durch die Wohnung, buchstäblich über Tisch und Bett. Wenn sie dann irgendwann zur Ruhe gekommen sind, suchen sie meine Nähe.

Elphie wälzt sich erstmal auf dem Arbeitstisch und fordert ihre Kuscheleinheiten ein. Genüsslich liegt sie auf dem Rücken, streckt alle Viere von sich und lässt sich von mir den Bauch knuddeln. Wenn sie genug hat, legt sie sich zwischen Monitor und Tastatur zur Ruhe und schläft eine Runde nachdem ich sie in den Schlaf geknuddelt habe. Elphie sucht zwar unsere Nähe, aber eher nicht den direkten Körperkontakt.

Glinda ist anders. Sie kommt tatsächlich auf den Schoß und verteilt, wenn man Glück hat, eine Massage mit den Vorderpfoten. Das ist Überbleibsel aus der Katzenkindheit. Die kleinen Kitten massieren während des Säugens den Bauch der Mutter um den Milchfluss anzuregen. Warum einige erwachsene Katzen das beibehalten, ist nicht wirklich geklärt. Es wird vermutet, dass sie, wie bei Glinda, damit die Zuneigung zum Menschen ausdrücken.

Unsere Beiden sind also nicht nur äußerlich total verschieden, sondern auch in ihrem Verhalten. Aber beide sind total lieb.

Und während ich hier die Fotos zurechtschneide, scheppert es hinter mir. Die Katzen waren in einem offenen Regal und haben ein kleines Kästchen rausgeschubst. Hab ich eben gesagt, die sind total lieb?

Nächstenliebe?

Caritas ist die Übersetzung von Nächstenliebe. Auf ihrer Homepage behauptet die Caritas, den Menschen mit Achtung zu begegnen. Mit der Achtung kann es aber nicht weit her sein, verweigert die Caritas doch eine angemessene Bezahlung der Menschen, die in der Pflege tätig sind. An der Spitze der Caritas steht übrigens ein ehemaliger Bundesminister der FDP, nämlich Rainer Brüderle.

Es gibt die Möglichkeit, einen Appell zu unterzeichnen. Ich habe das gerade getan, wie bereits mehr als 100.000 Menschen.

Tot


Ich musste heute wieder in die große Stadt an der Elbe. Normalerweise ist an dieser Stelle um 10:20 Uhr Hochbetrieb.

Zum Glück war die Fahrt im ÖPNV entspannt. Das Ergebnis sieht man ja auf dem obigen Foto.

Die Pläne Gottes

Der Vatikan hat entschieden: Segnungen für Homosexuelle Paare gibt es nicht. Gleichgeschlechtliche Beziehungen dienen nicht den Plänen Gottes.

Die Frage ist, welche Pläne Gott denn mit Homosexuellen Paaren hat. Denn eins ist doch klar: Alle, die an Gott glauben, welcher Konfession auch immer, wissen doch, dass dieser Gott dafür gesorgt hat, dass ein Mann/eine Frau homosexuell geboren wurden. Niemand hat es sich ausgesucht, homosexuell oder heterosexuell zu werden. Die Menschen sind es einfach, so wie Gott es gewollt hat. Das sollten auch die hochgebildeten Herren im Vatikan inzwischen wissen.

Gott muss ja Pläne für uns haben, sonst hätte er uns nicht homosexuell gemacht. Also steht den katholischen homosexuellen Paaren auch Gottes Segen zu. So einfach ist das. In der evangelischen Kirche ist eine Segnung homosexueller Paare schon seit ein paar Jahren möglich! Aber die Ewiggestrigen im Vatikan haben immer noch die Mehrheit.

Die Glaubenskongregation sagt, dass diese Entscheidung keine Diskriminierung homosexueller Menschen sei. Weiterhin wird dazu aufegerufen, Menschen mit homosexuellen Neigungen zu respektieren. Welch ein Widerspruch.

Toni ist da!


Im Internet gibt es wohl kaum etwas, das es nicht gibt. Und manchmal entdeckt man Dinge, die man gar nicht gesucht hat. So erging es mir mit dem Duschbrocken.

Schon länger überlegte ich, ob ich mal einen Duschbrocken bestellen soll oder nicht. Der Vorteil ist, dass man Plastik einspart und dass das Ding in Deutschland von einer Firma hergestellt wird, die sich in privater Hand befindet, also dass kein internationaler Konzern dahintersteht.

Ich hatte mich für den Newsletter angemeldet und erhielt kürzlich die Information, dass zu Ostern eine Sonderedition geplant sei. Johannes und Christoph machten das ein wenig spannend, bis sie dann damit heraussrückten, dass es sich um einen Duschbrocken mit Zitronenaroma handeln soll. Da erwachte ein größeres Interesse in mir, liebe ich doch alles, was mit Zitronen zusammenhängt.


Ein Name wurde gesucht. Man konnte zwischen mehreren Vorschlägen abstimmen. Das Rennen machte Toni Zitroni. Und nun liegt Toni Zitroni bei uns in der Seifenablage der Dusche. Von 25.000 produzierten Duschbrocken erhielt ich Nr. 9.123.

Heute Morgen benutzte ich erstmals ein Stück Seife zum Duschen, und zwar für Haare, Gesicht und Körper. Die Handhabung war etwas ungewohnt, logisch wenn man sich Jahrzehnte mit Duschgel reinigt. Selbst zum Händewaschen benutzen wir seit langem flüssige Seife. Der Duschbrocken entwickelt einen sanften Schaum, ausreichend genug, um damit die Haare zu waschen. Angeblich soll man damit auch längere Haare waschen können. Bei unseren 9 mm ist das jedenfalls kein Problem.

Das Zitronenaroma von Toni Zitroni ist sehr angenehm und nicht zu intensiv. Es riecht beinahe appetitlich, so dass ich mich zurückhalten muss, den Duschbrocken nicht einfach anzubeißen und aufzuessen.

Die nächsten Tage werden zeigen, ob ich mich duschtechnisch mit dem Duschbrocken anfreunden kann und ob ich dann bereit bin, dafür mehr Geld auszugeben, als für ein Duschgel in der Plastikflasche.