Weblogthemen

Seit einiger Zeit cruise ich durch diverse amerikanische Weblogs. Es scheint dort nur 2 Themen zu geben: Halloween und Präsidentenwahl. Halloween ist ja nun vorbei, vermutlich wird die Präsidentenwahl die Blogger noch einige Zeit beschäftigen – wie die restliche Welt wohl auch.

Die Ruhe vor dem Sturm

Gestern war es sehr ruhig im Büro. Bei uns in Deutschland war ja teilweise Feiertag, wie auch in einigen benachbarten Ländern. Das wirkt sich gleich unheimlich stark auf die Geschäftstätigkeit aus.

Heute war es etwas lebhafter, doch ruhig genug, dass ich meinen Bummeltag nehmen konnte, auch wenn ich ein wenig später gegangen bin als gewöhnlich wenn ich Bummeltag habe. Es war auch die letzte Chance für diese Woche. Denn ab morgen beginnt der „Schiffsmakleressentourismus“. Leute aus aller Welt nutzen ihren Aufenthalt in Hamburg, um alte Kunden zu besuchen bzw. neue Kunden zu werben. Viele Geschäftsleute stehen plötzlich da und erwarten, dass man ein paar Minuten Zeit für sie hat. Die, mit denen man recht viel zu tun hat, melden sich schon Wochen vorher an und bitten um einen festen Termin, den sie dann oft nicht einhalten, weil sie ihren Terminkalender so vollpacken, dass es kaum zu schaffen ist.

Morgen Mittag habe ich ein Treffen bei einem Mittagessen. Ich bin gespannt auf den Mann aus London. Bisher kenne ich nur seine Stimme. Am Telefon macht er einen sehr netten Eindruck. Wer weiss, wer sich noch unangemeldet bei uns blicken lässt. Ab morgen wäre ein Bummeltag in dieser Woche unmöglich.

Donnerstag Abend sind Steffi und ich eingeladen. Ich denke mal, dass es eine recht lockere Veranstaltung wird, auf der wir ein paar bekannte Leute aus unserem Bereich treffen werden. Wir müssen nur vorsichtig sein und nicht so viel trinken, die letzte Veranstaltung haben wir Samstag Abend. Bis dahin heisst es DURCHHALTEN! Freitag ist dann das eigentliche Schiffsmakleressen, an dem ich seit einigen Jahren mal wieder teilnehmen werde. Was am Samstag passiert ist noch ein Geheimnis, ich tippe mal, dass der Tag im Operttenhaus bei Mamma Mia enden wird.

Tatsächlich passiert

Peter kenne ich jetzt schon ein paar Jahre. Ich habe ihm hin und wieder Ratschläge für sein tägliches Leben gegeben, für den Umgang mit seinen Problemen, den Umgang mit Freunden usw. Inzwischen ist er 18 Jahre alt und hat im Mai seinen Führerschein gemacht.

Peter schickte mir heute eine Mail, die ich hier auszugsweise wiedergeben möchte.

Er war in der vergangenen Nacht mit Freunden in der Disco. Peter wurde ausgeguckt, den Fahrer für seine Kumpel zu spielen. Auf dem Heimweg heute früh kamen sie in eine Polizeikontrolle. Es kam zu folgendem Dialolog:

„Guten morgen, Fahrzeugkontrolle, haben sie getrunken?“
„Ja!“
„Dann steigen sie bitte aus, ihre Fahrzeug und Ausweispappiere bitte! Sie wissen, dass man nicht trinken darf, wenn man ein Kraftfahrzeug fährt?“
„Nein, weiss ich nicht!“
„Aber nun hören sie auf, dass lernt man als erstes in der Fahrschule!!!“
„Ich wette, sie trinken auch, wenn sie Autofahren oder?“
„Nun werden sie nicht frech, junger Mann!!!“

Peter musste pusten. Da er „nichts“ getrunken hatte, wurde auch kein Alkohol angezeigt.

„Hm, was haben sie denn getrunken und wieviel?“
„Also gezählt habe ich nicht, aber so 5 bis 8 Cola bestimmt!!!“
„Aha, also keinen Alkohol? Wieso sagen sie das nicht gleich?“
„Ich habe gelernt, dass man, wenn man gefragt wird, immer wahrheitsgemäss antworten soll und sie haben gefragt, ob ich getrunken habe und das habe ich ehrlich beantwortet. Wenn sie gefragt hätten, ob ich Alk getrunken hätte, dann hätte ich eben nein gesagt.“
„Soso, witzig sind sie auch noch, also, nichts für ungut, fahren sie weiter vorsichtig, gute Fahrt!!!“

Peter möchte mal in die Fußstapfen seines Vaters treten, er ist Rechtsanwalt. Ich glaube, die Voraussetzungen sind gut.

Alle Jahre wieder

Nein nein, es geht nicht um Weihnachten, es geht um Pflanzen. Bougainvillia, Wandelröschen und Olivenbäumchen mussten endlich mal rein zum überwintern. Es gab zwar vor 2 Wochen schon ein wenig Frost, aber das war nicht so schlimm und die Pflanzen haben es überstanden. Doch wer weiss, schnell können die Temperaturen so stark fallen, dass es brenzlig wird. Es wäre ärgerlich, wenn die jahrlang gehegten und gepflegten Sommerblumen durch zu starken Frost dahingerafft würden. Nicht selten haben wir Anfang November den ersten Schnee. Das Wetter war heute für Gartenarbeit zwar nicht optimal, bei 12 Grad war es auszuhalten. Ich benötigte nich mal einen Pullover.

Termine

Heute in einer Woche findet in Hamburg das alljährliche Schiffsmakleressen statt. Weltweit ist es auch als Eisbeinessen bekannt. In diesem Jahr werden 4.500 Teilnehmer erwartet.

Anlässlich dieser Veranstaltung habe ich in der nächsten Woche 4 Termine, davon 3 jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag Abend.

Ich werde mich an diesem Wochenende ausruhen und versuchen, ein wenig Energie für nächste Woche zu tanken.

Baumkuchen

Weihnachtsgebäck im Oktober – pa, ich doch nicht. Ausserdem ist Baumkuchen auch kein Weihnachtsgebäck. In Lübeck bei der Firma Niederegger wird der schliesslich ganzjährig angeboten.

Gestern tätigten wir unseren wöchentlichen Einkauf bei Aldi. Dort gibt es ganz leckeren Baumkuchen, und zwar recht preisgünstig. Klar doch, dass einer dieser Baumkuchen im Einkaufswagen landete. Wie lange der wohl halten würde?

Beim heutigen Anschnitt fiel mein Blick auf die Herstellerangabe auf der Verpackung. Eine Bäckerei in Erkelenz stellt diese Leckerei her. Nun, Erkelenz ist uns in guter Erinnerung, haben wir dort doch unseren Wagen gekauft. Der wurde zwar nicht in Erkelenz gebacken, äh, gebaut. Aber der Händler dort macht einen guten Eindruck, genau wie der Baumkuchen

Übrigens: Der halbe Kuchen ist weg, vermutlich wird er diesen Tag nicht überleben.

Es funktioniert tatsächlich

Eine Familie zieht aus ihrer Wohnung aus und entdeckt Kritzeleien der Kinder an den weisse Wänden. Kein Problem für den magischen Radierer von Meister Propper. Ruck zuck – und die frühkünstlerischen Ergüsse der Kleinen sind verschwunden. Zu sehen in einem Werbespot.

Alles, was mit Werbung zu tun hat, betrachte ich sehr vorsichtig und ein Grossteil der TV-Werbung ist einfach nur nervig. Doch offensichtlich geht ohne Fernsehwerbung gar nichts mehr. Wie auch sonst soll man auf neue Produkte aufmerksam gemacht werden? Wer geht schon durch die Regalreihen in Supermärkten und schaut sich an, was es Neues auf dem Markt für die Hausfrau bzw. den Hausmann gibt?

Ich dachte immer, ich sei von der Werbung unabhängig. Doch weit gefehlt, wie ich jetzt feststellen musste.

Unser altes Sofa hatte an der Wand einen blauen Streifen hinterlassen. Da das neue Sofa etwas niedriger ist als das alte, war dieser Rand unattraktiv sichtbar geworden. Was jetzt? Die Wand überstreichen? Kommt nicht in Frage, dann muss gleich das ganze Zimmer gemalt werden. Mit einem feuchten Tuch abwischen? Lieber nicht, dann gibt es vielleicht unschöne Flecken. Ich hatte die Lösung: Der magische Radierer von Meister Propper!

Vorsichtig probierte ich den Radierer ganz am Ende des Streifens aus, da wo er am wenigsten sichtbar war. Und es funktionierte! Ohne Skrupel bearbeitete ich den blauen Streifen über die ganze Breite. Es blieben keine unschönen Flecken oder Ränder, die Wand muss nicht gemalt werden. Alles sieht wieder ordentlich aus. Also liebe Hausfrauen und -männer, der magische Radierer von Meister Propper ist eine gute Hilfe.

Übrigens: In der nächsten Woche gibt es ein Equivalent bei Aldi!

Herbststimmungen

Die Temperaturen der vergangenen Tage haben mich zwar veranlasst, wieder meine Sommerjacke anzuziehen, doch ist es nicht mehr zu verleugnen, dass der Herbst endgültig Einzug gehalten hat. Das Grün an den Bäumen hat sich innerhalb einer Woche in herbstliche Farben verwandelt. Starker Wind und Regen lassen das Laub herabfallen. So präsentiert sich der Herbst vor unserer Balkontür:


Nebenan residiert das kleine Weingut André. Hier wird Hohenfelder Roter angebaut. Die Lese hat noch nicht begonnen. Hofft man dort auf Eiswein?

Unvorstellbar

Gestern Abend gab es in der ARD die Sendung PISA – Kampf der Geschlechter. Es ging um die Frage, ob Männer oder Frauen intelligenter sind. Die Aufgabenbereiche waren vielfältig und entsprechen dem, was etwa 15-jährige Neuntklässler wissen sollten.

Unterer anderem wurden den Teilnehmern kleine Filme gezeigt die so manipuliert waren, dass sie fehlerhaft sind. Die Filme waren reale Aufnahmen von Schülern, die Politikern Fragen über Geld stellten, also keine gestellten Szenen von Schauspielern. Die Politiker wurden z.B. gefragt, ob sie schon mal ihr Konto überzogen hätten. Angelika Merkel antwortete, dass dies in ihrer Studienzeit gelegentlich geschehen sei, allerdings immer nur kurzfristig da sie sich als Bardame in einer Disko Geld dazu verdient hätte. Gelächter bei den Teilnehmern und bei uns zu Hause auf dem Sofa war die Folge dieser Aussage. Tja, wer kann sich das auch vorstellen: He Angie, mach noch mal ’n Bier!