Streetview ist online


Google Streetview hat die ersten Deutschen Städte freigeschaltet, darunter Hamburg. Da ich genügend Zeit hatte, habe ich mich da halt mal umgesehen. Wo ich arbeite und wo wir mal gewohnt haben. Auch meine Kolleginnen waren interessiert zu sehen, was zu sehen ist.

Wenn man dann durch die Strassen „fährt“ entdeckt man doch einige weisse Flecken, also Häuser, die auf Wunsch der oder eines Einwohners verpixelt wurden. Welch ein Blödsinn, welch ein Quatsch! Nur die Vorderansicht eines Hauses ist nämlich zu sehen. Und in die Fenster schauen kann man schon gar nicht. Wer meint, auf diese Weise Einbrecher abzuschrecken, macht sein Haus durch die Verpixelung doch erst interessant. Da die Adresse nachzuvollziehen ist, wäre es für böse Buben doch ein Leichtes, da mal hinzufahren um das Haus etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, was ja in persönlichem Anblick eh viel effektiver ist.

Und ausserdem, liebe verpixelte Einwohner/Eigentümer: Schaut doch mal bei Google Maps in der Satellitenaufnahme auf euer Haus. Da kann man nämlich auch hinter die Fassade schauen und sehen, wie gross euer Garten ist und ob sich da nicht eventuell ein Swimmingpool befindet.

Hier gibt es übrigens einen interessanten Kommentar zu diesem Thema.

Glück gehabt

Morgens, noch vor halb neun. Mein Handy zeigt mir ein Gespräch an. Der Arzt, der die Koloskopie durchgeführt hatte, war dran: Der eine Polyp, den er entfernt hatte, entpuppte sich bei der pathologischen Nachuntersuchung als wahre Zeitbombe. Über kurz oder lang hätte er sich zum Darmkrebs entwickelt! Der Doc rät dazu, in einem Jahr eine neue Koloskopie durchführen zu lassen. Darauf kann er sich verlassen!

Betroffen

Eine Dame der Hamburger Gesellschaft ist tot, Suizid. Normalerweise nehme ich das zur Kenntnis und das war es dann. Diese Dame kannte ich und ich kannte einen Teil ihrer Familie. Ihr Vater war mein Lehrherr in der Ausbildung (Inhaber einer grossen Reederei).

Vor ein paar Jahren hatte ich anlässlich einer Schiffstaufe die Gelegenheit, mich mit dieser Dame zu unterhalten. Sie war wirklich eine Dame und eine tolle Frau.

Als ich heute von ihrem Tod aus der Zeitung erfuhr, war ich wirklich betroffen. Im Laufe des Tages wurde auch in den Nachrichten des lokalen Radiosenders über ihren Tod berichtet.

Sie hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, aus dem natürlich bislang nichts bekannt wurde. Und das ist auch gut so. Hoffentlich bleibt das so. Mein Mitgefühl gilt ihrer Familie, besonders ihren Geschwistern, von denen ich auch einige persönlich kennengelernt habe.

Tür mit Anhang

Es heisst „die Tür“, so habe ich es mal gelernt. Es gibt aber Blogs, in denen ist die Rede von „Türe“. Da steht z.B. „Weihnachten steht für der Türe“ oder „Die Türe stand offen“. Das klingt für mich total falsch und daneben. Es kann natürlich sein, dass es regionl unterschiedlich ist, ob man „Tür“ oder „Türe“ sagt. Aber wenn man mundartlich „Türe“ sagt, das Blog aber in Hochdeutsch geschrieben ist, dann müsste man doch „Tür“ schreiben. Ist vielleicht sogar beides richtig?

Hoheitsrecht

Ich finde es schon ziemlich beängstigend, dass auf Deutschem Boden ausländische Polizisten bei Demonstrationen eingesetzt werden. Wir leben zwar in Europa, aber ausländischen Polizisten darf auf Deutschem Boden kein Befugnisrecht zugestanden werden! Die Frage ist, ob das mit dem Grundgesetz überhaupt vereinbar ist. Ich hoffe sehr, dass die Geschichte noch ein Nachspiel hat und jemand zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Übertrieben

Unter der gleichen Überschrift veröffentlichte ich hier bereits einen Beitrag über den Tod Robert Enkes und das Brimborium, welches drum herum veranstaltet wurde. Heute ist sein erster Todestag und die Medien berichten, was anlässlich dieses Tages veranstatlet wird: Am Stadion in Hannover wird ein „Trauerzelt“ aufgestellt und die DFB-Führung legt einen Kranz an Enkes Grab nieder. Angeblich wird in Hannover darüber nachgedacht, eine Strasse nach Robert Enke zu benennen.

Wer war Robert Enke?: Er war Nationaltorhüter der Deutschen Fussballnationalmannschaft – nicht mehr und nicht weniger. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass das Aufhebens, was um seinen Tod gemacht wird, stark übertrieben ist, auch wenn ich mit meiner Meinung einigen Fussballfans auf den SchlipsVereinsschal trete. Hier wird einer einzelnen Person, die in ihrem tragisch kurzen Leben noch nicht viel geleistet hat, übergebühr zuviel Ehre zuteil.

Viel Luft

So, es ist überstanden, und zwar ohne Schlafmittel oder Betäubung. Es war allderdings grenzwertig, die Koloskopie „ohne alles“ durchführen zu lassen. Man legte mir vorher eine Kanüle damit man mir, falls Gefahr im Verzuge sein sollte, sofort entsprechende Medikamte hätte spritzen können. Über diese Kanüle hätte man mir bei Bedarf auch das Schlafmittel eingeflösst wenn ich während der Untersuchung danach verlangt hätte. Einmal war ich fast soweit. Aber die Situation entspannte sich gleich wieder. Ich hätte es wohl auch sehr bedauert, während der Untersuchung zu schlafen. Das Personal inklusive des Arztes waren nämlich sehr nett und irgendwie war es geradzu lustig und es erinnerte mich an meine Zahn-OP von vor 6 Monaten.

Während der Koloskopie wurden 2 Polypen in meinen Gedärmen festgestellt von denen einer das Zeug hatte, sich zum Darmkrebs zu entwickeln. Beide Polypen wurden entfernt, was seltsamer Weise ohne Schmerzen passierte. Ich habe davon wirklich nichts gemerkt. Bei der obligatorischen Nachbesprechung teilte mir der Doc mit, dass sich nun das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, um 90 Prozent reduziert hätte. In ca. einem Jahr werde ich zu einer Nachuntersuchung müssen, nein, wollen. Und gerne wieder in der Gastroenterologischen Praxis. Man darf da sogar zuschauen, wie die Kamera durch die Därme wandert. Es gibt extra einen Monitor, der so aufgehängt ist, dass der Patient alles beobachten kann. Allerdings habe ich nach einiger Zeit nicht mehr hingeschaut da ich anders etwas bequemer liegen konnte.

Nun habe ich noch viel Luft in den Gedärmen. Ich bin froh, die Autofahrt von Bergedorf nach Geesthacht ohne Malheur überstanden zu haben.

Und jetzt habe ich Appetit auf Kartoffelpü und Klotzfisch.

An meine Leserinnen und Leser: Nutzt diese Art der Vorsorge, sie kann euer Leben retten. Ich habe meinen Schwiegervater elendig am Darmkrebs zugrundegehen sehen.

Noch ist es ruhig

Morgen soll bei mir eine Koloskopie durchgeführt werden. Es ist nichts akutes, es ist eine reine Vorsorgemassnahme. Zu diesem Zweck muss ich innerlich leer und rein sein. Um das zu gewährleisten musste ich von ca. 30 Minuten eine milchige Brühe trinken, die gar nicht mal so übel schmeckt, so ähnlich wie Zitronenbrause aus Brausepulver.

Ich dachte ja nun, kurz nach dem letzen Schluck würde das grosse Rennen zum Klo losgehen. Weit gefehlt, noch sitze ich ganz relaxt am Rechner und harre der Dinge, die da kommen sollen. Ich bin gespannt.

Schuhe wechseln

Unser kleiner Wagen bekam heute die Winterschuhe verpasst. Wird ja auch langsam Zeit. In der nächsten Woche soll der Wind auf Ost drehen und dementsprechend sollen die Temperaturen des nachts wieder auf den Gefrierpunkt fallen.

Obwohl pünktlich lieferten wir unseren Wagen ab und gingen zum Blumenhof Kehr ganz in der Nähe um uns dort mal wieder ein wenig umzuschauen. Dekoideen gibt es dort reichlich. Nur ist es leider so, dass man für viele Ideen auch entsprechenden Platz benötigt. Wir machten uns also ohne neue Acessoires wieder auf den Weg zur Werkstatt.

Unser Auto stand noch ohne Räder auf der Hebebühne. So weit – so gut. Und plötzlich beobachteten wir, wie die Sommefelgen und -reifen wieder aufmontiert wurden. Huch! Aber in Sekundenschnelle war ich in der Werkstatt und fragte nach, was das denn nun sollte. Die Antwort war verblüffend einfach: Wir finden ihre Reifen nicht! Na toll. Da hat man einen Termin, alle Daten wurden telefonisch durchgegeben, man vertrödelt Zeit – und dann findet man die Winterreifen nicht! Unfassbar!

Doch die Sache klärte sich auf: Wir und unser Wagen sind 2 x in der Datei erfasst, was ich bereits bei der telefonischen Anmeldung erfahren musste. Wir sind zwar schon seit 3 Jahren dort Kunde mit unser neuen Adresse, jedoch sind wir auch noch unter unserer ehemaligen Hamburger Anschrifft und der Wagen mit dem Hamburger Kennzeichen erfasst. Ich stand unter dem Eindruck, dass das bei der telefonischen Anmeldung berichtigt worden sei. Dem war aber offensichtlich nicht so.

Na ja, man war nun endlich in der Lage, unser Winterräder aufzspüren. Der Wagen wurde wieder aufgeliftet, Sommerräder wieder runter, endlich die Winterräder drauf – und nach einiger Verzögerung konnten wir vom Hof fahren.

Vorher drängte ich an der Kasse darauf, dass die Daten im System geändert wurden, auch wenn die Schlange hinter mir länger und länger wurde. Das war mir in diesem Moment total egal. In 6 Monaten möchte ich nämlich so ein Theater nicht noch mal erleben.