Zum Glück war es durch den Feiertag am Montag nur eine kurze Woche, hat sie mir doch Arbeit ohne Pause eingebracht. Steffi heiratet nämlich heute und hat ab Dienstag 3 Wochen Urlaub.
Mittags hatte ich nur Zeit, in der Kantine mein Essen einzunehmen. Danach ging es gleich zurück an den Schreibtisch und es wurde wieder gearbeitet. Gestern Abend war ich so kaputt, dass ich auf dem Sofa eingeschlafen bin.
Heute fand die Woche einen netten Abschluss mit „Star Wars Episode III“. Der Film war interessant, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen, was vielleicht auch daran lag, dass ich aufgrund der vielen Arbeit in den vergangen Tagen doch abgespannt war.
In dem Moment, als wir das Kino verliessen, begann an der nahegelegenen Aussenalster das Feuerwerk zum diesjährigen Japanischen Kirschblütenfest. Wohlweisslich hatten wir den Wagen zu Hause in der Garage gelassen und waren zu Fuss zum Kino gegangen. Auf den Strassen herrschte nämlich ein totales Verkehrschaos, wohl verursacht von zu spät aufgebrochenen Feuerwerksbesuchern, die keinen Parkplatz mehr ergattern konnten.
Unser Heimweg führte uns an eine Stelle, von der wir einen guten Ausblick auf das Feuerwerk hatten, und so blieben wir einen Moment stehen und schauten uns das Spektakel an, bin ich doch ein absoluter Feuerwerksfan, wie wohl Tausende anderer auch, die sich rund um die Alster das Feuerwerk angesehen hatten und sich nach dem Finale jetzt auf den Heimweg machten. Das Chaos auf den Strassen war noch grösser geworden, es war eine weise Entscheidung, heute Abend auf den Wagen zu verzichten. Ausserdem tat uns der Abendspaziergang gut, hatten wir doch auf dem Weg zum Kino einen fetten Eisbecher gegessen – und am Restaurant Zum Goldenen M kamen wir auch nicht vorbei.

Das bekannteste deutsche Mailied, „Der Mai ist gekommen“, stammt von Emanuel Geibel. Er wurde im Jahr 1815 in Lübeck geboren und starb dort 1884. In Lübeck versammeln sich um Mitternacht in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai die Menschen auf dem Marktplatz, um gemeinsam dieses Lied zu singen.
In Geesthacht war Hafenfest auf der Multifunktionsfläche an der Elbe, direkt unterhalb des Geländes, auf dem die Wohnungen gebaut werden sollen. Es gab ein Kettenkarussell, ein Karussell für die Kleinen und die üblichen Getränke- und Essbuden. Bernd wollte unbedingt ein Fischbrötchen essen. Da wir anderen uns für ein dänisches Softeis entschieden, hat er sich dann auch mit einem Eis zufrieden gegeben.
Bernd sagte mir heute Morgen, dass ich sehr schnell eingeschlafen bin gestern Abend. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Nacht nicht sehr angenehm war. Mehrmals bin ich aufgewacht. In der Wohnung unter uns waren laute Stimmen zu hören, was sehr ungewöhnlich ist. Ich hatte verrückte Träume, deren Inhalt ich nicht mehr weiss. Wenn ich wach lag schossen Tausend Gedanken durch meinen Kopf, von denen sich ein grosser Teil mit dem beabsichtigen Kauf der Wohnung beschäftige.
Es ist nichts Besonderes, 55 Jahre alt zu werden. Einzig die 2 Fünfen machen diesen Geburtstag erwähnenswert. Und somit hatte ich Familie und Freunde eingeladen, diesen Tag zu feiern. Und wie wir gefeiert haben – bei gutem Essen und nach dem Essen flossen Wein und Ouzo in Strömen.
In der vergangenen Woche hab ich ja nun gar nichts geschrieben, was nicht heisst, dass es nichts neues gibt. Gewisse Andeutungen hatte ich ja gemacht.