Seit heute Mittag sind wir von unserem Kurztripp zum Disneyland Resort bei Paris zurück. Dazu gibt es demnächst ein kleines Special, aber erst am nächsten Wochenende. Erstmal wird ein wenig gefeiert.
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Freie Fahrt
In der vergangenen Woche hab ich ja nun gar nichts geschrieben, was nicht heisst, dass es nichts neues gibt. Gewisse Andeutungen hatte ich ja gemacht.
Die Woche war geprägt von Gesprächen und schlaflosen Nächten. Am Donnerstag haben wir uns dann endgültig entschieden: Im Laufe des nächsten Jahres werden wir nach Schleswig-Holstein ziehen. In der Kleinstadt Geesthacht werden wir uns eine Wohnung kaufen. Die Wohnanlage mit 6 Häusern liegt direkt an der Elbe.
Es wird ganz bestimmt eine Umstellung für uns. Ganz einschneidend wird der Weg zur Arbeit und zurück nach Hause sein. Ich bin dann auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel angewiesen oder es wird eine Kombination aus beidem. Wir werden dann sehen, wofür ich mich entscheide.
Jetzt, wo die Entscheidung gefallen ist, bin ich wieder ein wenig ruhiger geworden, was sicher nicht bedeutet, dass es keine schlaflosen Nächte mehr gibt. Da es eine Neubauwohnung ist, die erst noch gebaut werden soll, haben wir Einfluss auf die Gestaltung einiger Bereiche, z.B. Küche, Bad und Bodenbeläge. Und da gibt es bekanntlich viele Möglichkeiten. Allerdings müssen wir ja auch Rücksicht auf die Kassenlage nehmen. Wir wollen ja auch noch ein wenig leben und nicht jeden Cent oder Euro dreimal umdrehen müssen, bevor wir ihn ausgeben.
Die Wohnung selbst ist genau das, was wir uns immer vorgestellt haben. Dass sie nun ausserhalb von Hamburg liegt, müssen wir in Kauf nehmen. Wenn wir uns dort wohlfühlen, nehmen wir es gerne in Kauf.
Ein Schritt in die Zukunft

Heute haben wir uns etwas angesehen, das unser Leben ab dem nächsten Jahr möglicherweise verändern kann. Wir sind recht zuversichtlich. Ob das Signal „Freie Fahrt“ oder „Stopp“ anzeigt, werden wir voraussichtlich am Dienstag wissen.
Endlich Frühling
Kein Wunder, dass ich gestern den ganzen Tag Kopfschmerzen hatte. Den Wetterumschwung soll man erst mal verkraften. Vorgestern noch frostige Temperaturen – heute frühlingshaft warm. Dafür hab ich mir heute mein erstes „Ice-to-go“ in dieser Saison gegönnt. An irgendwas muss man sich ja mal hochziehen.
Lebenszeichen
In der vergangen Woche waren meine Bloggingaktivitäten eher spärlich – was nicht heissen soll, dass bei uns nun gar nichts passiert ist. So haben wir z.B. neue Führerscheine beantragt. Zurzeit fahren wir jeder mit einem DIN A5 Blatt als Führerschein durch die Gegend weil der alte ungültig gemacht wurde. Bis die neuen Kartenführerscheine da sind, fahren wir mit einer „Ausnahmegenehmigung“.
Aufgrund in die Zukunft gerichteter Gedanken habe ich im Moment eine Kreativitätsblockade und bin nicht in der Lage, auch nur kleine Begebenheiten aus dem täglichen Leben, wie z.B. der Führerscheintausch, attraktiv in Worte zu fassen und für das Tagebuch aufzubereiten.
Ein wichtiger und positiver Schritt für die Zukunft wurde heute getan. Ich weiss jetzt, woran ich bin und die Planungen können gezielt weitergehen.
Auf der Suche
Es ist schon lange der Wunsch nach einer grösseren Wohnung vorhanden. Aber man ist ja auch bequem und es ist ja auch schön hier. Der einzige Grund nach einer anderen Wohnung ausschau zu halten ist der, ein Zimmer mehr haben zu wollen. Nein, es gibt 2 Gründe. Der 2. ist die Küche. Wenn es eine andere Wohnung gibt, dann muss die Küche auch grösser sein.
Seit ein paar Tagen bin ich also auf der Suche im Internet. Und heute war was dabei, dass sich gut anhörte und auch noch gut aussah, jedenfalls auf den Bildern.
Wir machten uns also auf den Weg und fuhren bis fast an die Stadtgrenze zu Schleswig-Holstein.
Bereits der erste Eindruck der Anlage sagte uns, dass wir dort nicht wohnen möchten. Die Häuser gruppieren sich um einen Platz, dass es sah aus wie eine alte Kasernenanlage. Das war schon mal ein Minuspunkt. Dann das Haus, in dem die Wohnung liegt: Der Eingangsbereich alt, das Treppenhaus ebenfalls. Die Wohnung liegt im Neuausgebauten Dachgeschoss und ist ganz nett. Aber auch die Umgebung beeinflusst das Wohngefühl. Was nützt die tollste Wohnung wenn man sich dort nicht wohlfühlen kann. Ausserdem hat die Wohnung keine Einbauküche und es gibt keinen Stellplatz für den Wagen.
Wir suchen also weiter. Und je mehr man sich anschaut, um so mehr Eindrücke und Informationen bekommt man und weiss, worauf man achten muss.
Schnee und kein Ende in Sicht
Der 1. März ist meteorologsicher Frühlingsanfang. Nur ist vom Frühling noch nichts zu sehen. Die Krokusse, die schon etwas vorlaut ihr zartes Gelb zeigten, werden von einer Schneedecke in die Schranken gewiesen.
Heute Morgen hab ich das erste Mal in diesem Winter – bzw. in diesem Frühling – einen Schal umgebunden. Erstens weil ich mich nicht erkälten will und zweitens weil es unangenehm ist, im Schneetreiben mit dem Wind von vorn zur Arbeit zu gehen. Da reicht der hochgeklappte Kragen nicht. Der Schirm meines Cappi hatte die Funktion eines Spoilers übernommen und hielt mir die Schneeflocken von der Brille fern. Die Hände tief in den Jackentaschen vergraben, stapfte ich in Richtung Büro.
Ich befürchte, dass wir in der kommenden Nacht zu einer sehr unchristlichen Zeit wieder aus dem Schlaf gerissen werden. Es schneit und schneit und schneit – und da wird wohl wieder der private Schneeräumdienst auf der Matte stehen und mit seinem Motorbesen die Gehwege räumen.
Es gibt noch ein Nachteil dieses Wintereinbruchs: Ich habe ständig Hunger. Das muss so eine Art Schutzfunktion sein. Schnee und Kälte signalisieren dem Körper, ein Depot anzulegen. Mein Depot ist aber gross genug. Ich wäre ja schon froh, wenn es ein wenig reduziert wird. Es muss nicht grösser werden. – Also lieber Wettergott, lass es Frühling werden und die Sonne scheinen, lass die Vögel singen und die Blumen spriessen.
Winterzeit – Grünkohlzeit
Für mich endet der Winter mit dem 28. Februar. Ich hoffe, dass das auch für den Wettergott gilt und ab Dienstag die Temepraturen langsam aber stetig ansteigen und es keinen Schnee mehr gibt. Bis dahin müssen wir noch unseren Grünkohlvorrat vernichten. Deshalb gibt es morgen noch Mal den leckeren Grünkohlauflauf. Die Zwiebeln, die zusammen mit den Kohl angeschmort werden, hab ich nach einer Anleitung im Tagesblog geschnitten. Mir war zwar bekannt, dass es so einen Trick gibt, die Zwiebel einfach in Würfel zu zerteilen, doch wie es funktioniert wusste ich bisher nicht.
Da wir zurzeit keinen Tisch haben (die Tischplatten werden einer Schönheitskur unterzogen), ist dieser Auflauf auch ohne grossen Aufwand zu essen, z.B. ganz nebenbei am Rechner. Ich weiss, dass das keine Esskultur ist. Und das machen wir sonst auch nicht. Die Tischplatten werden Montag Abend geliefert. Am nächsten Wochenende gibt es dann wieder ein gemütliches Essen am Tisch, nett gedeckt mit allem, was dazugehört.
Efreulich
Heute hatte ich meine erste Vorsorgeuntersuchung in diesem Jahr beim Zahnarzt. Bevor ich den Mund für die Untersuchung aufmachte, unterhielt ich mich mit dem Doc über unsere neue, im Januar gekaufte, elektrische Zahnbürste, unter anderem über die erhöhte Leistung gegenüber dem alten Modell und die diversen Zusatzgeräte.
Dann ging es an die Untersuchung. Ich erwartete, dass wieder mal Zahnstein entfernt werden müsste, was am Anfang des Jahres besonders ärgerlich ist, da die Krankenkasse die Entfernung des Zahnsteins nur noch ein Mal jährlich bezahlt.
Mit dem kleinen Haken kratzte der Arzt in meinem Esszimmer herum, besonders zwischen den Zähnen und an den Rückseiten derselben. Nach wenigen Minuten war die Prozedur beendet. Mein Zahnarzt eröffnete mir, dass nur sehr geringe Mengen Zahnstein vorhanden sind, dessen Beseitung sich noch gar nicht lohnen würde. Er meinte, dass es vielleicht an der neuen, leistungsfähigeren Zahnbürste liegen könnte.
Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich eine Zahnarztpraxis ohne eine Behandlung verlassen habe, und das bereits genau zu dem Zeitpunkt, der eigentich mein Termin war. Ich sass nämlich schon 10 Minuten vor dem Termin auf dem Behandlungsstuhl. Alles in allem ein erfreulicher Zahnarzttermin.
Im Namen des Volkes
Nach fast 32-jähriger Ehe wurde ich heute Vormittag in Lübeck geschieden. Die Formalitäten dauerten nur wenige Minuten, dann wurde das Scheidungsurteil gesprochen.
Zuvor gab es noch ein wenig Aufregung. Meine Frau und ich wurden vom Familienrichter bereits aufgerufen, nur der Anwalt war noch nicht da. Er erschien ein paar Minuten nach dem angesetzten Termin. Seine Tochter hatte am Morgen einen Fahradunfall auf dem Weg zur Schule, deshalb die kleine Verzögerung.
Nein, es ist kein Freudentag für mich, es gibt keinen Sekt und keine Schnittchen. Es ist ein Abschnitt meines Lebens, der jetzt beendet wurde.
