Eigentlich wollte ich an diesem Wochenende das Disney-Special fertigmachen. Doch ich konnte mich dazu nicht aufraffen. Ich brauchte einfach mal das „Nichtstun“, bzw. so viel wie möglich nichts tun, anders ausgedrückt: So wenig wie möglich machen.
Es ist ja nun nicht so, dass ich das ganze Wochenende auf der faulen Haut gelegen habe. Es gibt ja immer etwas, das erledigt werden muss. Ich habe z.B. Muffins gebacken, leichtsinnigerweise aus einer Fertigmischung von Mondamin. Ich wollte sie morgen mit in die Firma nehmen. Ich kann’s vergessen weil sie nach Chemie schmecken. Jetzt gebe ich morgen Erdbeerkörbchen aus, nachträglich zu meinem Geburtstag. Die gibt es im Bahnhof beim Bäcker und sie schmecken besser als diese Muffins.
Ich werde mir das Reisespecial für das nächste Wochenende vornehmen. Ich hoffe, dass ich dann genügend Energie dazu habe.

Es ist nichts Besonderes, 55 Jahre alt zu werden. Einzig die 2 Fünfen machen diesen Geburtstag erwähnenswert. Und somit hatte ich Familie und Freunde eingeladen, diesen Tag zu feiern. Und wie wir gefeiert haben – bei gutem Essen und nach dem Essen flossen Wein und Ouzo in Strömen.
In der vergangenen Woche hab ich ja nun gar nichts geschrieben, was nicht heisst, dass es nichts neues gibt. Gewisse Andeutungen hatte ich ja gemacht.
Der 1. März ist meteorologsicher Frühlingsanfang. Nur ist vom Frühling noch nichts zu sehen. Die Krokusse, die schon etwas vorlaut ihr zartes Gelb zeigten, werden von einer Schneedecke in die Schranken gewiesen.