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Go Wild


Überall wo man hinschaut hat sich ein Blogger versucht, sich ganz fürchterlich wild ausehen zu machen. Ich konnte da natürlich nicht nachstehen und habe einen Selbstversuch gemacht um herauszufinden, wie ich wild aussehe. Das Ergebnis ist oben zu bewundern.

Wer sich anschliessen möchte kann das hier tun.

Wieder im Dienst


Die zwei Tage Nachschlag und das anschliessende Wochenende haben mir gutgetan. Der Husten ist zwar noch nicht weg. Ich weiss aus Erfahrung, dass sowas bei mir eh immer ziemlich lange dauert. Wichtig ist, dass ich körperlich spüre, dass ich arbeitsfähig bin – und das bin ich.

Heute Morgen habe ich die erste Testfahrt mit dem Bus unternommen. Bernd konnte mich nicht fahren da heute unsere Bürostühle geliefert werden sollten.

Die Fahrt mit dem Bus war ganz OK, ich glaube, dass ich mich daran gewöhnen kann.

Auf dem Weg vom Hamburger ZOB ins Büro sah ich, wie sich die aufgehende Sonne im Hotel SAS Radisson spiegelte. Für einen Moment unterbrach ich meinen Weg und machte das obige Foto. So etwas darf man sich einfach nicht entgehen lassen.

Wanted

Hin und wieder schaue ich mal in die Statistiken um zu sehen, von wo und wie die Leute zu Queergedacht gekommen sind. Dadurch sehe ich z.B. wo Queergedacht verlinkt worden ist und über welche Suchworte bei Google das Blog gefunden wurde.

Erstaunt war ich heute als ich sah, dass jemand bei Google meinen vollen Namen, also Vor- und Nachname, eingegeben hatte und dann im Impressum von Queergedacht gelandet ist.

Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl von jemandem gesucht worden zu sein, der mich kennt, ohne zu wissen, wer mich sucht und warum. Die Impressumspflicht war mir von Anfang an ein Dorn im Auge. Gut, ich habe nichts zu verbergen. Alles das, was ich hier im Blog schreibe, kann jeder lesen, der hier reinschneit, auf welchen dunklen Wegen auch immer.

Damit nun auch ganz klar ist wer ich bin und wie ich aussehe, habe ich mal eben mein Fahnundsfoto eingefügt.

Nachschlag

Bis einschliesslich heute hatte mich der Doc am Montag krankgeschrieben. Mir war gestern schon klar, dass das nicht reichen würde. Ein Hustenanfall in der letzten Nacht – trozt Husteblogger – machte mir klar, dass ich heute die Praxis noch mal aufsuchen müsste, zumal auch die Halsschmerzen immer noch vorhanden waren (und jetzt noch sind).

Der Arzt hatte eine nette Vertretung. Ich schilderte Frau Doc die Symptome. Sie war mit mir einer Meinung, dass die Behandlung mit dem Antibiotikum fortgesetzt werden müsse. Desweiteren soll ich den Hustenblocker weiter einnehmen (damit gehe ich allerdings sehr vorsichtig um) und ich soll weiterhin gurgeln.

Bis einschl. Freitag bin ich nun weiter krankgeschrieben. Ich hoffe, dass das ausreichend ist.

Eine schreckliche Nacht

Ich hab ja wohl kaum eine Minute Schlaf gehabt in der letzten Nacht. Alle paar Minuten bekam ich einen fürchterlichen Hustenanfall. Ich habe versucht, den Husten mit Japanischem Heilöl in den Griff zu bekommen. Ein paar Tropfen in ein Glas Wasser und das dann langsam trinken. Oder 2 Tropfen auf den Handrücken und mit der Zunge ablecken. Bisher hat diese Therapie noch immer geholfen. Doch in dieser Nacht war Versagen auf der ganzen Linie. Langsam wurde mir klar: Der Tag beginnt beim Doc.

Irgendwann musste ich aber doch eingeschlafen sein. Der Wecker weckte mich tatsächlich zur normalen Zurarbeitgehaufstehzeit. Alsbald begann wieder der Hustenreiz. In diesem Zustand war nicht daran zu denken, ins Büro zu gehen. Da mein Job viel Telefonarbeit beinhaltet, hätte die ganze Reerei in Kürze den Hustenreiz noch verstärkt.

Bernd fuhr mich also in die Stadt zu dem Arzt, ein HNO-Spezialist, der mich schon am Freitag behandelt hatte.

Er schaute mir in den Hals und sah das Dilemma: Eine Entzündung tief unten im Rachen verursacht den Hustenreiz. Wahrscheinlich hatte ich nicht tief genug gegurgelt. Ich bekam ein Rezept für Hustenblockertropfen (Codein) und einen gelben Zettel. Die MTA fragte mich, wie lange sie den eintragen sollten. Da ich nicht der Typ bin, der das ausnutzt (ich glaube, es ist erst der 4. gelbe Zettel in meinem über 40-jährigen Berufsleben), bat ich um 3 Tage, also bis einschliesslich Mittwoch dieser Woche.

Mit dem Rezept ging ich in die Apotheke, wo ich den guten Rat bekam, nach Einnahme der Tropfen mich ja nicht ans Steuer zu setzen.

Anschliessend gab ich im Büro den gelben Schein ab und klärte meine Kollegin noch über ein paar Dinge auf, die heute oder in den nächsten Tagen akkut werden können.

Die Dosis der Tropfen beträgt zwischen 15 und 40 Tropfen. Ich habe dann mal mit 20 Tropfen begonnen. Vor dem Schlafengehen werde ich die Dosis erhöhen damit ich – hoffentlich – eine ruhige Nacht haben werde.

Geschmacksneutral

Ich bin dieses Mal wohl zu spät zum Doc gegangen. Ich versuche immer, einen Gang zum Arzt zu vermeiden. Und meistens bekomme ich die Sache auch selbst in den Griff. Doch dieses Mal war es eindeutig notwendig -aber zu spät.

Die Halsschmerzen sind zwar besser geworden, aber doch nicht ganz weg, trotz Gurgeltinktur und PeniscilinAntibiotikum. Das geschmackvolle Essen, das am letzten Samstag bei Nachbars so lecker war und wir heute nachgekocht haben, konnte ich kaum schmecken. Selbst die Gurgeltinktur schmeckt wie klares Wasser.

Der Kopf dröhnt so vor sich hin und ist heiss, das T-Shirt kribbelt auf der Haut. Der Husten ist fest und nervt mich und Bernd, die Nase ist mal links mal rechts zu. Wenn es mir morgen noch so geht wie heute werde ich der Arbeit fernbleiben und direkt zum Doc gehen.

Ich weiss, eine Erkältung dauert seine Zeit und muss raus. Aber ich brauche was, damit ich nachts durschlafen kann und nicht rumhuste, dass die Wände wackeln.

Neuer Lebensrhytmus

Dies ist nun schon die zweite Woche, in der ich nach dem Urlaub und dem Umzug wieder arbeite.

Ich habe es gewuss und ich habe es so gwollt: Ich muss früher aufstehen, ich habe einen längeren Arbeitsweg und ich bin später wieder zu Hause.

Zurzeit fährt Bernd mich morgens noch nach Hamburg und holt mich abends wieder ab. Das sind dann täglich 4 Fahrten a ca. 30 km. Das ist natürlich kein Dauerzustand. Ab November werde ich den Schnellbus nehmen. Der fährt hier in der Nähe beim Geesthachter ZOB ab bis zum ZOB Hamburg. Es sind dann jeweils ca. 10 Gehminuten von der Wohnung bzw. bis zum Büro. Der Vorteil ist, dass ich ohne irgendwo einen Parkplatz suchen zu müssen und ohne dass ich umsteigen muss sozusagen von Tür zu Tür fahren kann.

In diesem Blog werden dann wohl während der Woche nicht mehr so viele Neuigkeiten zu lesen sein, es sei denn, es passiert etwas aussergewöhnliches oder etwas, dass mein Gemüt sehr stark bewegt. Ich bitte also um Nachsicht, wenn es hier in Zukunft etwas ruhiger wird.