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Stilblüten

Unsere Nachbarn kommen am Freitag aus dem Urlaub zurück. Für Freitagabend haben sie uns eingeladen, beim Griechen zu essen. Sie hatten mich gebeten, dort einen Tisch zu reservieren. Ich also auf dem Heimweg heute Abend dahin. Ein wenig small talk mit der Bedienung, man kennt sich ja.

Ich mach die Reservierung mit den Worten: Aber bitte drinnen. Das Wetter soll am Freitag draussen nicht so gut werden.

Glücksmomente


Ein total entspanntes Wochenende liegt hinter uns. Erst der erfolgreiche Shoppingmorgen gestern. Dann am Nachmittag grillen auf der Terrasse, dazu eine Flasche Rotwein. Lange draussen sitzen, einfach nur so.

Heute haben wir den Tag auch weitestgehend draussen verbracht, fast mit Nichtstun. Nur der Grill musste mal geputzt werden.


Aber dann wurde gefaulenzt. Einfach nur dasitzen, über uns der blaue Himmel. Die Sonne scheint durch das Laub Pappeln. Vor uns die Reste des Pappelwäldchens, hinter uns plätschert der Brunnen vor sich hin. Neben mir sitzt mein Mann und liest. Und ich geniesse, geniesse das Glück, das doch so nah ist. Ich beobachte Hummeln, Bienen und Marienkäfer – und geniesse das Glück.


Das Wetter ist warm, aber nicht heiss. Die Pappeln rauschen und der Brunnen plätschert. Und ich bin glücklich, glücklich mit meinem Mann, mit mir und mit der Welt!

Ganz entspannt

Aus vielen Jahren kenne ich das so, dass der letzte Arbeitstag total stressig ist. Dies muss noch gemacht werden und jenes, die Übergabe an die Kollegin muss vorbereitet und gemacht werden. Und zu allem Überfluss kommt dann noch ein unvorhergesehenes Ereignis dazu, dass sofort bearbeitet werden muss. Meistens habe ich mein Übergabeprotokoll schon am Tag vorher vorbereitet. Es muss dann am letzten Arbeitstag nur noch aktualisiert werden.

Ganz anders heute. Nach den täglichen Routinearbeiten habe ich mein Übergabeprotokoll geschrieben. Tagsüber gab es dann natürlich noch ein paar Dinge zu erledigen – aber nichts aufregendes, alles ganz normale Geschäftsvorgänge.

Die Übergabe erfolgte bereits um 15.00 Uhr da meine Kollegin heute früher gehen wollte. Danach passierte dann auch nichts mehr und ich konnte um 16.30 Uhr das Büro in den wohlverdienten Urlaub verlassen.

Ich freue mich darauf, für etwas mehr als 2 Wochen unser schönes Zuhause geniessen zu können.

Gänsehaut

Es ist kalt geworden. Der wärmste Raum im Elbe-Penthouse ist unser Arbeitszimmer. Da laufen nämlich zwei Rechner, die den Raum heizen. Im Wohnzimmer sind es 20 Grad. Aber deshalb hab ich keine Gänsehaut. Die kam durch einen Abba-Song zustande, der eben aus den Lautsprechern unser Ohr erreichte: The winner takes it all!

Früher hat mich dieser Hit nie berührt. Aber nachdem ich ihn auf Deutsch im Zusammenhang mit der Handlung des Musicals Mamma Mia mehrere Male auf der Bühne gehört habe (Der Sieger hat die Wahl), geht mir das Lied unter die Haut.

Gänsehaut und feuchte Augen im Theater waren jedes Mal vorprogrammiert. Die feuchten Augen waren nun nicht dabei. Aber gegen die Gänsehaut konnte ich mich nicht wehren.

Meteorologischer Sommeranfang

Am 1. Juni ist meteorologischer Sommeranfang. Besser hätte sich der Sommer nicht in Szene setzen können wie er es heute getan hat. Sommer pur! Herrlich. Und wir haben fast den ganzen Tag auf der Terrasse verbracht – von wenigen Stunde abgesehen. Einfach nichts tun, lesen, in den blauen Sommerhimmel schauen, den Vögeln zuhören, neudeutsch heisst das ja wohl chillen.

Die ganze Müllsch….. ging mir am Ar… vorbei.

Ein mal saugen bitte

Die jährliche Ohrenreinigung war mal wieder fällig. Toll, wenn man einen Arzt hat, den man morgens anrufen kann und bei dem es dann auch einen ganz prompten Termin gibt. Um 08.40 Uhr verliess ich das Büro. Etwa 15 Minuten später war ich in der Praxis. Um 09.00 Uhr sass ich auf dem Behandlunsstuhl, den ich 3 Minuten später wieder verlassen konnte. Und um 09.20 Uhr sass ich wieder an meinem Schreibtisch.

Geträumt

Als ich aufwachte hatte ich den Stoff vom Kopfkissenbezug zwischen den Zähnen. Was war passiert?:

Ich hatte einen Traum, eine Art Alptraum, zwar nicht ganz richtig alp, aber nahe dran. Im Traum wurde ich von einer Person ziemlich unangenehm körperlich eingeengt, will sagen festgehalten, fast gewürgt. Um mich zu wehren, versuchte ich, der Person in die Hand zu beissen. Das ist alles, was ich von dem Traum noch weiss. Die Hintergründe, warum und wo dies geschah, weiss ich ebenso wenig wie ich mich an die Person erinnern kann, die mich so unangenehm festgehalten hat. Als ich aus dem Traum erwachte, hatte ich dann eben diesen Kopfkissenbezug zwischen den Zähnen. Ich hatte im Traum ins Kopfkissen gebissen. Bernd erzählte mir, dass ich um mich geschlagen und ihn dabei am Auge getroffen hätte. Zum Glück hat er kein Veilchen davongetragen.

Sonne pur


Wochenlang haben wir sie herbeigesehnt. Wir wollten endlich wärmende Sonne damit wir auf unserer Terrasse sitzen können um wärmende Sonnentrahlen zu geniessen.

Wie in unseren Breitengraden üblich, ist das Wetter hier oft sehr sprunghaft und extrem. Vor 2 Wochen gingen wir noch in der Winterjacke aus dem Haus – heute sitzen wir in kurzen Hosen und mit freiem Oberkörper auf der Terrasse. Und natürlich muss sowas ausgenutzt werden, weiss man doch nie, wie lange das gute Wetter anhält. Desweiteren ist es ja oft so, dass während der Arbeitswoche das beste Wetter herrscht und sich am Freitagnachmittag, spätestens um 17.00 Uhr, der Himmel zuzieht, womit man dann das Wochenendewetter vergessen kann.

Das diesjährige Osterfest war eine rühmliche Ausnahme. Mein Geburtstagsnachfeierbrunch fand dann auch, nachdem alle Teilnehmer gesättigt waren, auf der Terrasse statt. Gestern genossen wir auch das herrliche Sonnenwetter auf der Terrasse – was dann, insgesamt gesehen, wohl etwas viel Genuss war. Leichte Hautrötungen waren die Folge. Mit dem Grillen warteten wir vorsichtshalber, obwohl uns schon der Appetit plagte, bis die Sonne tiefer stand und an Kraft verloren hatte. Das war wohl vernünftiger so.

Es wäre natürlich eine Idee, die Terrasse mit einer Markise oder mit Sonnenschirmen auszustatten. Dies wäre derzeit aber eine sinnlose Geldausgabe. In wenigen Tagen schon sind nämlich die um das Elbe-Penthouse stehenden Pappeln dicht belaubt, sodass wir dann einen natürlichen Sonnenschutz haben, der unsere Terrasse, je nach Sonnenstand, in Sonnen- und Schattenzonen aufteilt. Wir können uns dann aussuchen, ob wir uns von der Sonne bräunen lassen oder lieber kühl im Schatten sitzen wollen.

Vermutlich werden die Pappeln aber in ein paar Jahren abgängig sein, zumindest werden sie gestutzt. Dann brauchen wir ohne Frage einen Sonnenschutz. Man wird ja auch nicht jünger. Ich merke, dass ich die Sonne heute nicht mehr so gut vertragen kann wie früher. Und mein redhead Bernd ist nun ganz und gar kein Sonnentyp. Wir werden also eines Tages vor der Frage stehen: Markise oder Sonnenschirm.

Ich hab da nämlich gerade so nette tuckige Sonnenschirme entdeckt. Davon 3 Stück in verschiedenen Farben auf der Terrasse – das sieht doch schick aus.
Wir finden die gut!

Zu beziehen bei Ikarus in vielen tollen Farben.