
Während der Reha wurde festgestellt, dass mein Blutdruck angeblich zu hoch sein soll. Merkwürdig nur, dass während meines vorherigen Aufenthaltes in der Klinik keine besorgniserregenden Werte bemerkt wurden. Im Abschlussbericht an meinen Hausarzt wurde vorgeschlagen, eine 24-Stunden-Messung durchzuführen. Der jährliche Check beim Hausarzt stand eh an. Und natürlich wurde ein erhöhter Blutdruck registriert.
Das Messgerät wartet ja nicht nur auf mich. Ich konnte es erst heute Morgen anschnallen lassen: Die übliche Manschette am linken Oberarm, einen dünnen Schlauch hinten um den Hals nach rechts unten, wo dann das eigentliche Messgerät an einem Gürtel hängt. Soweit – so gut.
Bis 22:00 Uhr wird die Manschette alle 15 Minuten aufgepumpt. Dadrunter ist mein Arm wohl schon ganz blau. Das Ding pumpt nämlich ziemlich stramm auf, manchmal schmerzt es sogar.
Ab 22:00 Uhr schaltet das Ding in den Nachtmodus, d.h. dass „nur“ alle 30 Minuten gemessen wird. Wie ich damit liegen bzw. schlafen soll ist mir ein Rätsel. Vermutlich werde ich das Teil nach spätestens 3 x messen in die Ecke pfeffern und den Blutdruck Blutdruck sein lassen. Oder ich schnall das dann „woanders“ um – wie mein Kollege heute vorschlug.
Manchmal pumpt es auch nochmal nach oder kurz nacheinander 2 x, vermutlich weil ich dann gerade gar keinen Blutdruck habe 🙂
Im Büro trage ich heute Schlabberlook, nämlich das Hemd über der Hose weil ja das Messgerät ziemlich aufträgt und sich sonst eine Beule abzeichnen würde. Ausserdem wäre es unbequem.
Morgen weiter ich erzählen, wie lange ich das ausgehalten habe.




