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müde

Ich fühle mich gut – nur müde bin ich. Rückenlage bin ich ja nun gar nicht gewohnt. Nachdem ich gefühlte etliche Stunden gar nicht geschlafen hatte, habe ich mich doch auf die Seite gedreht, worauf ich dann auch eingeschlafen bin und ich nicht bemerkt habe, dass die biologische Nachtschwester min Wundpflaster kontolliert hat.

Nach dem Frühstück, welches im Stehen eingenommen wurde, sind mein netter Bettnachbar und ich wie die Tiger im Käfig im Zimmer hin- und hergegangen. Danach wurde ich noch müder und ich hab mich im Bett erholt.

Demnächst weiteres aus der Anstalt – ich muss jetzt ruhen.

Mittagessen fällt aus

Ich hab da mal was vorbereitet:
Wenn diese Notiz veröffentlicht wird, werde ich auf dem Weg nach Bergedorf zur Prasixklinik sein, wo ich mich um 10:00 Uhr einfinden soll.

Nachdem ich gestern recht entspannt war, habe ich heute morgen Pudding in den Beinen und in den Armen.

Nach der Vorbereitung für die OP werde ich die Narkose bekommen. Anschliessend werde ich auf den Bauch gedreht und mein Rücken wird ein Stückchen aufgeschnitten. Von einem Lendenwirbel wird was weggefräst, ein Muskel wird abgetrennt. Dann wird die Masse, die aus der Bandscheibe ausgetreten ist, entfernt und die, die sich noch in der Bandscheibe befindet, ausgeräumt. Danach werde ich wieder zugenäht, verpflastert und in den Aufwachraum geschoben. Die OP soll ca. 1 Stunde dauern.

Etwa 2 Stunden später dürfte ich aufstehen und am Freitag würde ich entlassen werden, wenn dann alles in Ordnung ist.

Ich melde mich wieder, sobald ich dazu in der Lage bin.

Lieber nicht


Gestern hab ich mich wohl ein wenig übernommen denn heute habe ich verstärkt Aua im Bein. Beim Putzen und bei den Vorbereitungen für ein nettes Essen hat mir mein Mann zwar sehr viel geholfen. Und ich hab mich zwischendurch auch immer mal wieder ausgeruht. Aber heute habe ich mit den Folgen zu kämpfen.

Deshalb ruhe ich mich heute lieber aus und wir werden bei dem supertollen Wetter nicht rausgehen, nicht mal die paar Minuten runter an den grossen Strom.

Die Herbstsonne scheint direkt seitlich auf meinen Arbeitsplatz. Das Fenster öffnen, ein paar Sonnenstrahlen einfangen, das Rauschen der Pappeln im Wind hören, einfach das Wetter auf diese Art geniessen, durch das lichter werdende Laub einen Blick auf die Elbe erhaschen –

und dabei diesen kleinen Eintrag erstellen. Ein Sonntag, an dem ich das Beste aus der Situation mache.


Übrigens: Ich habe zurzeit kein Problem damit, wenn es nicht immer perefekt aufgeräumt ist. Es gibt im Moment wichtigeres für mich. Da wird dies oder jenes schon mal vernachlässigt.

mulmig

Wegen der anstehenden OP musste ich heute zu einem Anästhesiegespräch. Mir wurde sehr genau erklärt, was bei der Narkose gemacht wird. Etwas mulmig wurde mir, als mir gesagt wurde, dass ich nicht selbstständig atmen könnte und ich deshalb künstlich beatmet werde. Schon sehr merkwürdig.

Da isser wieder


Ich hoffe jedenfalls, dass Oliver und seine Kollegen an Bord des A380 sind. Auf dieser Grafik ist die Maschine wenige Sekunden vor der Landung in Frankfurt in 130 m Höhe.

Vermutlich wird meine kleine süsse Freundin Sabrina, Olivers Frau, auch vor dem Bildschirm gesessen und den Flug verfolgt haben.

Mal wieder raus

Das letzte Mal war Anfang August vor meinem Urlaub in der Mittagspause mal draussen. Während meines Urlaubs bekam ich dann „Bein“ vom Rücken. Dann war ich 2 Wochen krankgeschrieben. Als ich die Arbeit wieder aufnahm, waren die Schmerzen sehr stark. Längere Wege waren mir nicht möglich. Also hielt ich mich durchgehend im Büro auf.

Als ich dann wieder gut zu Fuss war, hatte ich diverse Termine bei Ärzten. An jenen Tagen ging ich also auch nicht raus. Und an den anderen Tagen war schlechtes Wetter.

War ich froh, dass ich heute mal wieder kurz in die City gehen konnte!

Ja oder nein

Eine OP – gleich welcher Art – ist immer ein Risiko. Ein OP an der Wirbelsäule kann ganz fatale Folgen haben.

Tatsache ist, dass die Ursache der Schmerzen behoben werden muss. Eine Unterdrückung der Schmerzen beseitigt die Ursache nicht sondern kann diese eventuell auch veschlimmern ohne dass ich das merke.

Der Neurochirurg empfiehlt mir eine OP:
Die Bandscheibe ist bereits teilweise verkalkt. Je länger ich mit einer OP warte, umso mehr verkalkt der Bandscheibenvorfall. Je mehr Kalk – umso schwieriger die OP. Das hört sich für einen Laien logisch an.

Die OP würde in einer Praxisklinik durchgeführt werden. Dienstag rein und OP, Freitag wieder nach Hause. Dann 3 Wochen ambulante Reha. Hört sich soweit ganz gut an.

Der Orthopäde ist nicht der Meinung, dass die vom MRT-Institut vorgeschlagene Therapie mit den Spritzen an die Nervenwurzel helfen würde. Der Bandscheibenvorfall ist da, und das seit Mai. Keine Therapie hat bisher geholfen. Er rät auch zur OP. Allerdings will er mich noch einem Arzt in der Endo-Klinik vorstellen. Dort schickt er auch seine Privatpatienten hin. Eine Über- bzw. Einweisung habe ich bereits. Mir fehlt nur noch der Termin für ein Gespräch dort. Danach werde ich mich dann entscheiden müssen.

Die Tendenz ist jedenfalls eher in Richtung ja.

Wieder in der Röhre

Anfang Mai wurde bei mir ja ein MRT durchgeführt. Die Behandlung der Bandscheibenvorwölbung verlief dann ja auch sehr positiv – bis ich dann im August ja einen Rückfall bekam. Die Behandlung führte dann nicht zum gewünschten Ergebnis. Mein Orthopäde sprach dann erstmals davon, dass ich eventuell doch operiert werden müsste, doch sollte nochmal ein MRT gemacht werden.

Am vorigen Montag war ich beim Neurologen. Auch er hatte ja angedeutet, dass eine OP notwendig sein könnte um mir zu helfen. Er wollte sich aber noch die Aufnahmen des neuen MRT anschauen, welches nun heute Nachmittag durchgeführt wurde. Morgen früh stehe ich auf der Matte beim Neurologen.

Nach der Prozedur in der Röhre erklärte mir der Arzt anhand der Bilder mein „Leiden“, eine Bandscheibenvorwölbung, die auf einen Nerv drückt. Und das könnte man mit Spritzen direkt an der Nervenwurzel behandeln.

Seit Mittwoch letzter Woche behandel ich mich selbst: Täglich für etwa 30 Minuten begebe ich mich in die Stufenlage. Ein Packen Gartenmöbelpolster dient mir als Stufe. Diese Behandlung hat meine Schmerzen spürbar gelindert, ja, grösstenteils sind sie gar nicht mehr da!

Ich denke, eine Kombination aus Spritzen, Gymnastik und Stufenliegen kann mein Problem beseitigen – hoffe ich jedenfalls.

2. Meinung

Gestern Abend war ich bei einem Neurologen, auf den ich grosse Hoffnungen gesetzt hatte. Die Aufnahmen vom MRT, die im Mai gemacht wurden, hatte ich ihm mitgebracht. Ich erzählte ihm meine Leidensgeschichte. Dann musste ich Schuhe und Hose ausziehen und ein paar „Übungen“ machen als eine Art Test. Ich war erleichtert, dass das alles funktionierte. Störungen irgendwelcher Art gab es nicht, auch die Empfindungen auf Berührung und Kälte war in beiden Beinen gleich.

Dann musste ich mich wieder hinstellen. Er schaute auf meine Beine und stellte fest, dass der linke Oberschenkel dünner ist als der rechte. Die Reflexprüfung mit dem Hammer ergab, dass der Reflex am rechten Bein viel stärker ist als am linken. Er knetete an beiden Oberschenkeln und fand herraus, dass der Muskel im linken Bein ierheblich schwächer ist. „Sie haben dort eine Lähmung.“! Ich musste noch eine Testübung machen. Dabei knickte ich mit den linken Bein fast weg. Mit rechts funktionierte das einwandfrei.

Die von mir erhoffte Therapie mit Spritzen unter dem CT konnte der Doc mir vorerst nicht empfehlen. Er eröffnete mir, dass ich mich eventuell einer OP unterziehen muss. Wir warten aber noch die Bilder vom nächsten MRT ab, welches am Dienstag nächster Woche gemacht wird. Gleich am Morgen danach habe ich einen Termin bei ihm.

Ich hoffe immer noch, dass eine OP nicht notwendig ist. Allerdings hatte mir mein Orthopäde das ja auch schon angedeutet. Bei dem habe ich dann am Donnerstag nächster Woche wieder einen Termin.