
Wenn Mann älter wird, wächst das Haupthaar oft nur noch spärlich. Dafür spriesst der Haarwuchs umso üppiger an Stellen, an denen er eher unerwünscht ist.
Das die Augenbrauen dichter werden, ist noch die harmlosestete Variante. Aber Haare, die aus den Nasenlöchern lugen oder an den Ohren wachsen, sind da schon äusserst unangenehm und hässlich, wenn nicht schon ungepflegt.
Mit zunehmenden Alter geht oftmals der üppige Haarwuchs an unerwünschen Stellen mit dem Verlust der Sehkraft einher. Zum Glück benötige ich eine Sehhilfe nur zum Lesen und am Rechner. Aber nun habe ich festgestellt, dass eine Brille für das Betrachten meines Antlitzes im Spiegel unerlässlich ist, nämlich dann wenn es gilt, Haare an unerwünschten Stellen zu entfernen. Beim Zurechtstutzen der Augenbrauen ist die Brille dann eher im Weg. Zur Nase hin sind die zwar über dem Brillenrand. Um die Augenbrauen an der Seite zurechtzustutzen bedarf es dann schon ein wenig Brillenakrobatik. Na ja, es war schon immer so: Wer schön sein will muss leiden!
Erstaunt war ich über mich selbst als ich mich das erste Mal seit dem Brillenkauf im Spiegel mit der Brille sah. Irgendwie überraschend. Ich wusste gar nicht mehr, wie ich mit dem Ding im Gesicht aussehe.






