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15 Jahre


Heute vor 15 Jahren habe ich einen fremden Mann angesprochen, an diesem Stand auf dem Alstervergnügen. Er hatte so ein offenes Lachen und ich fühlte mich zu ihm hingezogen. Das offene Lachen hat er noch immer. Und ich fühle mich noch immer zu ihm hingezogen – und das seit 15 Jahren!

Schatz, ich hab dich ganz doll lieb!

Der 31. August ist für uns ein besonderer Tag in doppelter Hinsicht!

Wir sind Opa!

Heute, am 22. August anno 2012 um 14:38 Uhr lief Prinzessin Ida I. vom Stapel bzw. erblicke das Licht der Welt. Unser Glückwunsch an die glücklichen Eltern, den Grosseltern in Mönchengladbach, der Oma in Lübeck und der Ur-Oma in Lübeck.

Mutter, Kind und Vater sind wohlauf.

Die üblichen Geburtsdaten der Prinzessin:
54 cm – 3.460 g

Wir wünschen unserem Enkelkind ein schönes und friedvolles Leben.

Lebensarbeitszeit

Heute vor 45 Jahren, morgens um 08:00 Uhr, trat ich mit dem Beginn meiner Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann (offiziell hiess der Beruf seinerzeit Kaufmann im Reederei- und Schiffsmaklergewerbe) in damals Deutschlands grösster Privatreederei in Lübeck in das Arbeitsleben ein. Jetzt habe ich 2-1/2 Jahre noch bis zur Rente – und die muss ich auch durchhalten.

45 Jahre Arbeit – das ist eine lange Zeit und ich denke, das sollte eigentlich auch genug sein, um den vollen Rentenanspruch zu erhalten. Selbst 40 Jahre wären schon lange genug.

Ich gehöre ja schon zu den Jahrgängen, deren Lebensarbeitszeit schrittweise bis auf das Rentenalter von 67 Jahren erhöht wird, d.h. ich müsste schon 3 Monate länger arbeiten als bis 65. Aufgrund meiner bisher gearbeiteten Zeit „darf“ ich schon direkt mit 65 in Rente gehen. 3 Monate werden mir geschenkt. Wie grosszügig!

Ich mach ’ne Pause

Nee nee, das Bloggen geht natürlich weiter. Aber ich mach ’ne Pause im Sportstudio. Ich habe nämlich seit Ende letzter Woche Rücken! Und das nicht ganz unerheblich. Vor ein paar Wochen war ich ja schon beim Hausarzt weil ich Schmerzen im Bauch-Leisten-Bereich hatte. Die Ärztin meinte ja schon, dass die Schmerzen muskuläre Ursachen haben und das könnte vom Rücken kommen. Wenn es nicht besser wird, sollte ich mal zum Orthopäden gehen der eventuell ein MRT veranlassen würde.

Mein Orthopäde hat mich ja im vorigen Jahr wochenlang behandelt in der Hoffnung, dass sich eine Bandscheiben-OP vermeiden liesse, was letztendlich aber doch notwendig war. Deshalb hatte ich für mich schon entschieden: Wenn schon – dann gehe ich gleich zu Dr. Klase, der mich operiert hatte. Der würde ein paar Tests durchführen und mich dann auch ins MRT schicken ohne mich langwierig zu behandeln.

Ich bin ja nun ein Typ, der nicht immer gleich zum Arzt geht, so nach dem Motto: Das wird schon wieder. Scheinbar wird es nun doch nicht und ich hatte mich heute morgen endlich dazu aufgerafft, in der Praxis meines Vertrauens anzurufen, in der Hoffnung, dass seine Kinder schon so gross sind, dass er seinen Urlaub in die Ferienzeit legen muss.

Glück für ihn – Pech für mich: Die Praxis ist seit gestern für 3 Wochen wegen Urlaubs geschlossen.

Nun werde ich die nächsten Wochen mit meiner eigenen Therapie überbrücken: Stufenlage und warme Bäder (zum Glück haben wir ja eine Badewanne!).

Ein Rum auf Lilo

Lilo war die langjährige Legensgefährtin meines Onkels. Vor einer Woche starb sie im Alter von 90 Jahren. Die letzten Jahre lebte sie in einem Pflegeheim, blind und altersbedingt körperlich stark behindert.

Lilo rauchte bis ins hohe Alter. Im Pflegeheim liess sich sich in ihrem Rollstuhl in den Garten fahren um dort eine oder mehrere Zigaretten rauchen zu können. Lilo trank auch gern mal einen Rum. Solange sie es noch durfte, bekam sie von mir zu Weihnachten einen Flachmann Rum. Später „versteckte“ ich den Rum dann im Kuchen, z.B. Zuckerguss mit Rum auf einem kleinen selbstgebackenen Stollen. Oder gekauftes Gebäck, das mit Rum versehen war.

Heute vormittag war in Lübeck die Trauerfeier. Anwesend waren etwa 30 Personen, alles Familie. Beim anschliessenden Leichenschmaus war ich nicht dabei. Es gibt in meinem Leben Präferenzen. Aber ich habe eben ein Gläschen Rum auf Lilo getrunken. Gute Reise Lilo!

Ich müsste


Träge bin ich zurzeit. Dabei gibt es so einiges, was ich tun könnte, ja, sogar tun müsste.

Da sind z.B. einige Emails, die beanwortet werden müssen. Die Unterlagen für die Steuererklärung müssen fertiggestellt werden damit ich mich beim Steuerberater anmelden kann. Es geht da nicht gerade um Peanuts, die ich vom Finanzamt zurückbekomme.

Unser Arbeitszimmer muss mal aufgeräumt werden. Damit habe ich zwar schon begonnen, doch es ist noch längst nicht fertig. Vom Keller wollen wir lieber gar nicht erst reden.

Auf der Speicherkarte meiner Kamera warten die Fotos seit Januar, dass sie auf die externe Festplatte geschoben werden, ebenso wie die Bilder, die in diesem Blog sowie im ElbePenthouse gezeigt werden. Sie werden auch auf der externen Festplatte archiviert, befinden sich aber noch in 2 Ordnern auf meinem Laptop.

Womit fange ich an? Ich glaube mit dem Arbeitszimmer. Dann wird der Keller aber noch voller. Aber der muss warten bis zum Herbst oder Winter. Ich wühl doch nicht im Sommer im Keller rum. Jetzt wird jede Minute, die ich draussen auf der Terrasse sein kann, ausgenutzt.

Allein der Samstagvormittag ist angefüllt mit Einkäufen und Verrichtungen im Haushalt. Sobald Bernd aus dem Haus ist, mach ich mich auf den Weg und erledige den Wocheneinkauf. Inzwischen wäscht die Maschine einen Kessel Buntes, der darauf wartet, aufgehängt und teilweise gebügelt zu werden wenn die Einkäufe erledigt sind. Und schneller als ich denke, ist es Mittag und ich bereite den kleinen Imbiss vor, den ich mit Bernd geniesse, wenn er kurz zur Pause kommt.

Tja, und irgendwann möchte ich einfach nur so sitzen!

Loch im Kopf

Früher, ganz früher, da war das so eine doofe Frage:
Was würdest du lieber? Tot sein oder sieben Löcher im Kopf haben?

Nun, mit sieben Löchern im Kopf wäre man sicher tot, einerseits. Andererseits haben wir alle sieben Löcher im Kopf: 2 Augen, 2 Ohren, 2 Nasenlöcher und der Mund.

Gestern hatte ich zeitweise acht Löcher im Kopf. Seit wenigen Jahren hatte sich über dem linken Ohr eine Beule entwickelt, eine Talgansammlung. Hört sich unappetitlich an und ich möchte auch nicht wissen, wie das da drin ausgeseehen hat. Die Beule war nicht unangenehm sondern nur optisch unpassend, trage ich doch die Haare sehr kurz. Und wenn die Haare frisch gemacht waren, war die Beule noch deutlicher zu sehen. Der Hautarzt musste ran an die Beule.

Ich lag „auf dem Tisch“ und die Assistentin hantierte da mit diversen Gerätschaften, die der Doc für die kleine OP benötigte. Als der dann reinkam, diskutierten die doch tatsächlich über die länge der Kanülen für die Spritze. Unter dem Tuch, mit dem mein Kopf abgedeckt war, wurde mir schon ganz anders.

Zur Betäubund des OP-Bereiches erhielt ich 2 Spritzen unter die Kopfhaut. Ach, das war ja gar nicht schlimm, gerade so, als würde jemand an den Haaren ziehen. Na, wenn das weiter nichts ist?! Bevor der Arzt das Skalpell ansetzte, musste die Betäubung erstmal wirken.

„Merken sie noch was?“, er setzte das Skalpell an. Ja, ich merkte noch was, nicht viel, aber das war noch deutlich zu spüren. Er massierte die Stelle, wohl um das Betäubungsmittel zu verteilen.

Dann ging es los. Ja, es war ok. Aber man merkt halt, das da rumgefrickelt wird. Und das gefiel mir nun gar nicht. Allein die Geräusche, die sich ja durch die Schädelknochen deutlich übertragen, setzten mir fürchterlich zu. Ich merkte, wie ich unter dem Tuch blass und feucht wurde. Jetzt aber langsam und tief atmen! Mit zwei Stichen wurde dann das achte Loch geschlossen. Als mein Haupt unter dem Tuch zum Vorschein kam, konnte auch der Arzt sehen, dass ich blass geworden war. Ich bat um ein Glas Wasser und dann war bald alles wieder gut.

Die vergangene Nacht war nicht so prickelnd. Die Wunde ist noch druckempfindlich und da ich Seitenschläfer bin, war das unangenehm, wenn ich auf der linken Seite lag. Und nur auf rechts schlafen? Das wird mit der Zeit unbequem. Ich hoffe, die kommende Nacht wird angenehmer werden.

Was war das?

Gestern waren wir von unseren Nachbarn zu einer Geburtstagsnachfeier in ein Restaurant eingeladen. Sehr schön Essen, sehr reichlich, eigentlich zu viel. Die Vorspeise selbst hätte schon gereicht.

Und dann passierte folgendes: Ich ging zur Toilette und als ich zurückkam bekam ich einen Schüttelfrost, der sich gewaschen hatte. Es war heftig, äusserst heftig! Nachdem ich mich gestzt hatte, beruhigte sich das langsam wieder. Auf dem Weg zum Wagen setzte der Schüttelfrost wieder ein, wenn auch nicht so heftig.

Wir sassen dann noch eine Weile bei unseren Nachbarn, doch irgendwie fühlte ich mich nicht so richtig wohl. Bald wechselten wir dann rüber in unsere Wohnung und gingen auch gleich schlafen, ich versuchte jedenfalls zu schlafen. Doch ich kam überhaupt nicht zur Ruhe. Ich glühte, mein Kopf war heiss. Fieber? Wahrscheinlich. Aber ein Fieberthermometer haben wir nicht.

In der Nacht bekam ich Kopfschmerzen. Bernd löste eine Tablette ASS +C für mich auf. Dann schlief ich irgendwann ein.

Und heute morgen ist der Spuk vorbei. Mir geht’s gut. Und gleich fahren wir zur Geburtstagsnachfeier meiner Mutter nach Lübeck. Die wäre sicher sehr enttäuscht gewesen, wenn wir nicht hätten kommen können.

Achtundachtzig


Sieht sie nicht noch flott aus? Und das mit 88 Jahren!

Zu Mutters heutigem Geburtstag hatte ich mir Schwiegermutter geschnappt – Bernd musste leider arbeiten – und hab sie abgeholt. In Travemünde hatte ich einen Tisch im Café über den Wolken in 115 m Höhe für uns zum Nachmittagskaffee reserviert.

Von dort haben hatten wir einen weiten Blick über die Ostsee, den Strand und die Trave, ein Revier, das meine Mutter sehr liebt und in dem sie Jahrzehnte zusammen mit meinem Vater die Sommer auf ihrer Yacht verbracht hatte.