Archiv der Kategorie: persönlich

Arztwoche

Statt mich, wie von meiner Hausärztin vorgeschlagen, in die Fänge eines Orthopäden zubegeben, dessen langwierige Behandlung vermutlich nicht zu einem positiven Ende führen würde, habe ich mich in der vorigen Woche vertrauensvoll an meinen Operateur gewandt. Nach einigen Tests, während der er meine Gelenke drehte und bog, meinte er, die Schmerzen kämen „wahrscheinlich“ nicht vom Rücken. Es könnte aber ein Leistenbruch sein.

Jetzt habe ich am Donnerstag einen Termin bei einer chirurgischen Praxis, die versuchen soll herauszufinden, ob es ein Leistenbruch ist. Ausserdem habe ich eine Übeweisung für ein neuerliches MRT, welches am Tag darauf, also am Freitag, durchgeführt werden soll, nur um festzustellen, ob die Probleme wirklich nicht vom Rücken kommen. Falls es doch der Rücken bzw. eine Bandscheibe sein sollte, hat mich der Arzt beruhigt: Eine Operation würde wohl nicht notwendig sein.

Ich hoffe, dass ich am Ende der Woche schlauer bin und man weiss, was die Ursache der Schmerzen ist damit mir geholfen werden kann.

Die Arztwoche beginnt heute nachmittag mit einem Vorsorgetermin beim Zahnarzt.

Rosenzeit


Der gestrige Tag bescherte uns kleine Überraschungen. Mein Mann überreichte mir einen Strauss mit 15 langstieligen roten Rosen, für den ich heute erstmal eine passende Vase besorgen musste (für die Blumen – nicht für meinen Mann), was in der kleinen Stadt an der Elbe gar nicht so einfach war.

Der kleine Strauss, den ich für Bernd mitgebracht hatte, kann damit nicht mithalten. Aber ich hatte ihn zu einem Abendessen bei unserem Lieblingsgriechen eingeladen.


Als wir nach dem Essen nach Hause kamen, hatten unsere Nachbarn auch noch eine rote Rose für uns. Da sie ihre Wohnung auch am gleichen Tag übernommen hatten wie wir, hatten wir dann 2 Gründe, mit einem Glas Wein anzustossen.

15 Jahre


Heute vor 15 Jahren habe ich einen fremden Mann angesprochen, an diesem Stand auf dem Alstervergnügen. Er hatte so ein offenes Lachen und ich fühlte mich zu ihm hingezogen. Das offene Lachen hat er noch immer. Und ich fühle mich noch immer zu ihm hingezogen – und das seit 15 Jahren!

Schatz, ich hab dich ganz doll lieb!

Der 31. August ist für uns ein besonderer Tag in doppelter Hinsicht!

Wir sind Opa!

Heute, am 22. August anno 2012 um 14:38 Uhr lief Prinzessin Ida I. vom Stapel bzw. erblicke das Licht der Welt. Unser Glückwunsch an die glücklichen Eltern, den Grosseltern in Mönchengladbach, der Oma in Lübeck und der Ur-Oma in Lübeck.

Mutter, Kind und Vater sind wohlauf.

Die üblichen Geburtsdaten der Prinzessin:
54 cm – 3.460 g

Wir wünschen unserem Enkelkind ein schönes und friedvolles Leben.

Lebensarbeitszeit

Heute vor 45 Jahren, morgens um 08:00 Uhr, trat ich mit dem Beginn meiner Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann (offiziell hiess der Beruf seinerzeit Kaufmann im Reederei- und Schiffsmaklergewerbe) in damals Deutschlands grösster Privatreederei in Lübeck in das Arbeitsleben ein. Jetzt habe ich 2-1/2 Jahre noch bis zur Rente – und die muss ich auch durchhalten.

45 Jahre Arbeit – das ist eine lange Zeit und ich denke, das sollte eigentlich auch genug sein, um den vollen Rentenanspruch zu erhalten. Selbst 40 Jahre wären schon lange genug.

Ich gehöre ja schon zu den Jahrgängen, deren Lebensarbeitszeit schrittweise bis auf das Rentenalter von 67 Jahren erhöht wird, d.h. ich müsste schon 3 Monate länger arbeiten als bis 65. Aufgrund meiner bisher gearbeiteten Zeit „darf“ ich schon direkt mit 65 in Rente gehen. 3 Monate werden mir geschenkt. Wie grosszügig!

Ich mach ’ne Pause

Nee nee, das Bloggen geht natürlich weiter. Aber ich mach ’ne Pause im Sportstudio. Ich habe nämlich seit Ende letzter Woche Rücken! Und das nicht ganz unerheblich. Vor ein paar Wochen war ich ja schon beim Hausarzt weil ich Schmerzen im Bauch-Leisten-Bereich hatte. Die Ärztin meinte ja schon, dass die Schmerzen muskuläre Ursachen haben und das könnte vom Rücken kommen. Wenn es nicht besser wird, sollte ich mal zum Orthopäden gehen der eventuell ein MRT veranlassen würde.

Mein Orthopäde hat mich ja im vorigen Jahr wochenlang behandelt in der Hoffnung, dass sich eine Bandscheiben-OP vermeiden liesse, was letztendlich aber doch notwendig war. Deshalb hatte ich für mich schon entschieden: Wenn schon – dann gehe ich gleich zu Dr. Klase, der mich operiert hatte. Der würde ein paar Tests durchführen und mich dann auch ins MRT schicken ohne mich langwierig zu behandeln.

Ich bin ja nun ein Typ, der nicht immer gleich zum Arzt geht, so nach dem Motto: Das wird schon wieder. Scheinbar wird es nun doch nicht und ich hatte mich heute morgen endlich dazu aufgerafft, in der Praxis meines Vertrauens anzurufen, in der Hoffnung, dass seine Kinder schon so gross sind, dass er seinen Urlaub in die Ferienzeit legen muss.

Glück für ihn – Pech für mich: Die Praxis ist seit gestern für 3 Wochen wegen Urlaubs geschlossen.

Nun werde ich die nächsten Wochen mit meiner eigenen Therapie überbrücken: Stufenlage und warme Bäder (zum Glück haben wir ja eine Badewanne!).

Ein Rum auf Lilo

Lilo war die langjährige Legensgefährtin meines Onkels. Vor einer Woche starb sie im Alter von 90 Jahren. Die letzten Jahre lebte sie in einem Pflegeheim, blind und altersbedingt körperlich stark behindert.

Lilo rauchte bis ins hohe Alter. Im Pflegeheim liess sich sich in ihrem Rollstuhl in den Garten fahren um dort eine oder mehrere Zigaretten rauchen zu können. Lilo trank auch gern mal einen Rum. Solange sie es noch durfte, bekam sie von mir zu Weihnachten einen Flachmann Rum. Später „versteckte“ ich den Rum dann im Kuchen, z.B. Zuckerguss mit Rum auf einem kleinen selbstgebackenen Stollen. Oder gekauftes Gebäck, das mit Rum versehen war.

Heute vormittag war in Lübeck die Trauerfeier. Anwesend waren etwa 30 Personen, alles Familie. Beim anschliessenden Leichenschmaus war ich nicht dabei. Es gibt in meinem Leben Präferenzen. Aber ich habe eben ein Gläschen Rum auf Lilo getrunken. Gute Reise Lilo!

Ich müsste


Träge bin ich zurzeit. Dabei gibt es so einiges, was ich tun könnte, ja, sogar tun müsste.

Da sind z.B. einige Emails, die beanwortet werden müssen. Die Unterlagen für die Steuererklärung müssen fertiggestellt werden damit ich mich beim Steuerberater anmelden kann. Es geht da nicht gerade um Peanuts, die ich vom Finanzamt zurückbekomme.

Unser Arbeitszimmer muss mal aufgeräumt werden. Damit habe ich zwar schon begonnen, doch es ist noch längst nicht fertig. Vom Keller wollen wir lieber gar nicht erst reden.

Auf der Speicherkarte meiner Kamera warten die Fotos seit Januar, dass sie auf die externe Festplatte geschoben werden, ebenso wie die Bilder, die in diesem Blog sowie im ElbePenthouse gezeigt werden. Sie werden auch auf der externen Festplatte archiviert, befinden sich aber noch in 2 Ordnern auf meinem Laptop.

Womit fange ich an? Ich glaube mit dem Arbeitszimmer. Dann wird der Keller aber noch voller. Aber der muss warten bis zum Herbst oder Winter. Ich wühl doch nicht im Sommer im Keller rum. Jetzt wird jede Minute, die ich draussen auf der Terrasse sein kann, ausgenutzt.

Allein der Samstagvormittag ist angefüllt mit Einkäufen und Verrichtungen im Haushalt. Sobald Bernd aus dem Haus ist, mach ich mich auf den Weg und erledige den Wocheneinkauf. Inzwischen wäscht die Maschine einen Kessel Buntes, der darauf wartet, aufgehängt und teilweise gebügelt zu werden wenn die Einkäufe erledigt sind. Und schneller als ich denke, ist es Mittag und ich bereite den kleinen Imbiss vor, den ich mit Bernd geniesse, wenn er kurz zur Pause kommt.

Tja, und irgendwann möchte ich einfach nur so sitzen!