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Zu schnell …

… ist ein Wochenende immer vorbei, besonders auch deshalb, weil mein Mann samstags arbeiten muss. So sind die beiden Tage zum Teil angefüllt mit dem Wocheneinkauf und Hausarbeiten.

Gestern Nachmittag war ich dann bei Bernd im Geschäft und hab mir neue Herbstgarderobe ausgesucht: Eine Feincordjeans in Rost, dazu 3 passende Hemden (Mann will ja nicht immer das Gleiche tragen) und eine Fleecejacke.

Heute Vormittag haben wir das Wetter genutzt und damit begonnen, die Terrasse für den Winter vorzubereiten. Der Brunnen steht nun schon frostgeschützt im Keller.

Den Rest des Tages haben wir einfach nur genossen, zusammen zu Hause sein zu können, sich am Arbeitsplatz gegenübersitzend, ab und zu füsseln, sich liebe Worte sagen. Tja, und gleich heisst es dann schlafengehen, kuscheln – und das Wochenende ist vorbei.

Sind so kleine Hände


Freitagabend bin ich zu Ida geflogen, Ida, unsere kleine Enkelin, die nun schon 4-1/2 Wochen alt ist. Tja in diesem Alter rechnent man noch in Wochen und Monaten. Als ich im Flieger sass, allein, leider ohne Bernd, der arbeiten musste, wurde mir ein wenig schwermütig. Denn, so oft werden wir Ida ja nicht sehen. Obwohl, die Freude, dass unsere Familie wieder ein ganz klein wenig grösser geworden ist, überwiegt natürlich.

Ida, eine ganz süsse Kleine ist das. Vorsichtig wie ich bin fragte ich, ob ich sie anfassen dürfe. Es soll ja Eltern geben, die sich ziemlich anstellen mit ihren Kindern. Und ja, ich durfte. Vorsichtig streichelte ich über ihre kleinen Wangen. Ganz zarte weiche Haut spürten meine Finger. Dass Babies so zarte Haut haben, hatte ich vergessen nach fast 32 Jahren.


Und später am Abend durfte ich Ida sogar mit der Flasche füttern.

„Bedien dich“ sagte Sabrina, die Mutter, heute morgen am Frühstückstisch zu mir. Damit meinte sie nicht die Brötchen und die dazugehörigen Belege. Sie meinte, ich dürfe Ida aus dem Bettchen nehmen und eine Weile halten, was ich dann sehr genossen habe.

Später beim Abschied am Flughafen konnte Opa ein kleines Tränchen im Auge nicht vermeiden. Denn jetzt werde ganz bestimmt ein paar Wochen vergehen bevor ich die kleine Familie wiedersehen werden.

Alterserscheinung

So direkt hat der Doc das heute nicht gesagt, aber es ist das Selbe:
Die Ursache meiner Rückenschmerzen könnten Verdickungen 2er Wirbelgelenke sein, was so ab dem 50. Lebensjahr eintritt. Man könnte mit Spritzen die Schmerzen unterdrücken. Wir sind aber übereingekommen, dass ich erstmal die Leistenbruch-OP abwarte. Mist, dass im Alter immer die falschen Körperteile dick werden.

Ansonsten ist am Rücken alles ok, es gibt keine Bandscheibenvorfälle, keine gequetschten Nerven. Alles ist gut, fast jedenfalls.

Nichts schlimmes

Endlich, endlich habe ich Nachricht über das Ergebnis des MRT von letzter Woche: „Ihre LWS hat mäßiggradige Veränderungen … keine OP erforderlich !!!! …. ggf. PRT mögliche Option ….“

Na, ich werde den Doc erstmal persönlich zu einem Gespräch aufsuchen und mal sehen, was er dann meint, wie weiter verfahren werden soll.

Positiv

Die heutige Ultraschalluntersuchung hat ergeben, dass ich tatsächlich einen kleinen Leistenbruch habe. Im Oktober werde ich perforiert: Der Doc wird 3 Löcher in meine Bauchdecke machen und dann den Bruch im Innenraum reparieren.

Die OP wird in dem gleichen Krankenhaus durchgeführt, in dem im vorigen Jahr mein Bandscheibenvorfall beseitigt wurde. Donnerstags OP – Samstag nach Hause. Super.

Meine Rückenschmerzen haben mit dem Bruch allerdings nichts zu tun. Da warte ich noch auf den Befund des MRT.

Weiter im Dunkeln

Heute war ich dann in der Röhre. Und was ist? Nichts! Ausser ein paar Aufnahmen meiner Lendenwirbelsäule hab ich nichts bekommen. Der Befund wird direkt an meinen Arzt gefaxt. Schon irgendwie doof.

Die Aufnahmen vom letzten MRT vor der OP im vorigen Jahr haben die erstmal behalten um Vergleiche anstellen zu können.

Unter Drogen

Starke Schmerzen liessen mich heute morgen meine Hausarztpraxis aufsuchen. Ich erklärte der Ärztin die Situation und auch, was in den nächsten Tagen an Untersuchungen geplant ist. Aufgrund der Schmerzen bekam ich ein starkes Medikament dagegen verschrieben und einen „gelben Zettel“, der in dieser Praxis rosa ist. Bis Freitag bin ich nun erstmal beruflich ausser Gefecht gesetzt.

Die Untersuchung, die morgen stattfinden sollte, wurde leider auf Montag verschoben. So wird dann eine erste Diagnose erst übermorgen am Freitag verfügbar sein.

Arztwoche

Statt mich, wie von meiner Hausärztin vorgeschlagen, in die Fänge eines Orthopäden zubegeben, dessen langwierige Behandlung vermutlich nicht zu einem positiven Ende führen würde, habe ich mich in der vorigen Woche vertrauensvoll an meinen Operateur gewandt. Nach einigen Tests, während der er meine Gelenke drehte und bog, meinte er, die Schmerzen kämen „wahrscheinlich“ nicht vom Rücken. Es könnte aber ein Leistenbruch sein.

Jetzt habe ich am Donnerstag einen Termin bei einer chirurgischen Praxis, die versuchen soll herauszufinden, ob es ein Leistenbruch ist. Ausserdem habe ich eine Übeweisung für ein neuerliches MRT, welches am Tag darauf, also am Freitag, durchgeführt werden soll, nur um festzustellen, ob die Probleme wirklich nicht vom Rücken kommen. Falls es doch der Rücken bzw. eine Bandscheibe sein sollte, hat mich der Arzt beruhigt: Eine Operation würde wohl nicht notwendig sein.

Ich hoffe, dass ich am Ende der Woche schlauer bin und man weiss, was die Ursache der Schmerzen ist damit mir geholfen werden kann.

Die Arztwoche beginnt heute nachmittag mit einem Vorsorgetermin beim Zahnarzt.

Rosenzeit


Der gestrige Tag bescherte uns kleine Überraschungen. Mein Mann überreichte mir einen Strauss mit 15 langstieligen roten Rosen, für den ich heute erstmal eine passende Vase besorgen musste (für die Blumen – nicht für meinen Mann), was in der kleinen Stadt an der Elbe gar nicht so einfach war.

Der kleine Strauss, den ich für Bernd mitgebracht hatte, kann damit nicht mithalten. Aber ich hatte ihn zu einem Abendessen bei unserem Lieblingsgriechen eingeladen.


Als wir nach dem Essen nach Hause kamen, hatten unsere Nachbarn auch noch eine rote Rose für uns. Da sie ihre Wohnung auch am gleichen Tag übernommen hatten wie wir, hatten wir dann 2 Gründe, mit einem Glas Wein anzustossen.