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Ein merkwürdiger Verein

Über Dinge zu bloggen, die man woanders nachlesen kann, nämlich im rob-log, ist eigentlich nicht mein Ding. Da aber nicht alle Leser jedes Blog lesen, habe ich micht entschlossen, einen Sachverhalt zu verbreiten, der sehr eigenartig ist, nämlich dass gerade etwas sehr merkwürdiges in der Bloggerszene passiert:

Ein merkwürdiger Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche vor unsittlichen Gefahren der Welt zu schützen. Das Anliegen an sich ist ja sehr lobenswert. Das merkwürdige daran ist allerdings, dass ganz normale und sittsame Weblogs durch diesen Verein sozusagen indiziert werden. Testen kann das jeder Blogger mit seiner url und jeder x-beliebigen anderen url. Einfach rechts auf der ensprechenden Seite „Seite prüfen“ anklicken und dann in der entsprechenden Zeile die url eingeben.

Meine beiden Blogs sind in deren Filter noch nicht bekannt, selbst meine zurzeit noch existierende Schmuddelseite ist nicht indziert – jedenfalls bis eben nicht. Ich werde das weiterhin beobachten.

Nebenbloggerplatz


Bei Holger gibt es zurzeit die Serie Bloggerinterview, für die sich Holger viel Mühe macht. Die Interviewpartner werden gebeten, einen Einblick in ihren Bloggerplatz zu geben, was ich auch sehr gern getan habe.

Fast alle meine Blogbeiträge entstehen zu Hause an unserem sehr freundlichhellem Arbeitsplatz.

Ab und zu, wenn mir gerade was einfällt und wenn ich die Zeit dazu habe, schreibe ich auch von meinem Arbeitsplatz im Büro, sozusagen mein Nebenbloggerplatz. Die Frage nach dem Dröppelkatrinchen habe ich z.B. von dort veröffentlicht.

Das Foto oben gibt einen Eindruck davon, wie mein Bloggerplatz Nr. 2 aussieht.

Das Bloginterview

Holger ist immer bemüht, sein Weblog mit Leben zu erfüllen, Leben in dem Sinn, dass er nicht nur über persönliche Erlebnisse berichtet, sondern auch mal ganz andere Inhalte veröffentlicht.

Jetzt hatte Holger die Idee, andere Blogger über das Bloggen zu interviewen. Das zweite Interview ist jetzt online. Wen es interessiert, was ich zu sagen hatte, kann sich das ja hier mal ansehen.

Alles drin

So, meine geistigen Ergüsse, schriftlich in Worte gefasst seit dem 30. Januar 2002, sind jetzt sämtlich in diesem Blog vereint. Jetzt kann ich die alte Homepage kündigen und ins Nirwana schicken.

Wie ich während dieser Aktion festgestellt habe, hat sich seit dem 30.1.2002 einiges verändert. Anfangs hatte ich den Beiträgen gar keine Bilder beigefügt. Ich erinnere mich noch, dass Holger (er hiess damals noch Holli) mir den Tipp gab, dass man mit Fotos ein Blog ungemein auflockert. Holger war übrigens der erste Blogger, den ich persönlich kennengelernt habe. Er und sein Freund Gunnar gehören heute zu unserem Freundeskreis.

Auch Inhaltlich hat sich mein Blog verändert. Ich habe damals sehr viel mehr über persönliche Dinge geschrieben, zum Teil über sehr persönliche Dinge. Auch der schwule Aspekt wurde viel mehr berücksichtigt, sowie auch der berufliche.

Während der Übertragungsaktion habe ich auch ein paar wenige Beitrage gar nicht übernommen, zum Einen weil sie mir aus heutiger Sicht zu offen waren (beruflich), zum Anderen weil sich die Dinge einfach verändert haben.

Jeder Link, der in dem alten Blog vorhanden war, wurde von mir überprüft, ob er noch gültig ist. Einige Webseiten existieren gar nicht mehr, darunter einige Weblogs. Blogger kommen und gehen eben. April ist nach Holger die „älteste Bloggerin“, die ich erwähnt habe, und zwar im Oktober 2002. Damals war auch ihr Blog noch unter einem anderen Namen erreichbar.

Während der 7 Jahre, die ich jetzt ein Onlinetagebuch führe, wurde die Bloggerszene auch nicht von „Skandalen“ verschont. Der Schornsteinfeger und der Mormone werden sicher einigen noch in guter Erinnerung sein.

Technisch hatte sich mein altes Weblog in den 5 Jahren, in denen ich darin geschrieben habe, dank der Arbeit von Oliver, weiterentwickelt. Ein Gästebuch, die Kommentar- und Suchfunktion hat Oliver eingebaut. Seinerzeit
hat er noch in Flensburg studiert. Lieber Oliver, herzlichen Dank für deine Arbeit, die du da reingesteckt hast.

Einige Kommentare habe ich in das neue System übernommen. Es wäre eine sehr grosse Arbeit gewesen, sie alle zu übernehmen. Während die Beiträge, die ich nicht übernommen habe, weiterhin auf einer CD existieren, werden viele alte Kommentare mit der Kündigung der alten url im WWW-Himmel verschwunden sein.

Dieses ist jetzt der Beitrag mit der Nummer 1.828, es gibt hier jetzt 2.383 Bilder. Es sind aber ein paar weniger weil ich anfangs das System nicht ganz verstand (Tunten und Technik).

Zu guter Letzt möchte ich Holger danken. Mit seiner Hilfe ist Queergedacht zum Laufen gebracht worden, sowie auch das Elbe-Penthouse. Ich muss gestehen, dass ich nicht die Ausdauer habe, mich mit einigen Dingen so zu beschäftigen, wie es notwendig ist, sie zum Laufen zu bringen. Diese Dinge, wie z.B. meine beiden Weblogs, müssen funktionieren wenn ich sie benutzen will. So einige BloggerInnen haben mir da sehr viel voraus. Lieber Holger, auch dir vielen Dank für deine Arbeit.

Liebe Leserinnen und Leser, ihr seid jetzt in der Lage, etwas aus meinem – nein, unserem Leben der letzten acht Jahre zu erfahren. Und ich sage euch, es wird weitergehen!

Einfach wech

Blogs kommen und gehen. Wenn jemand keine Lust mehr hat zu bloggen, aus welchen Gründen auch immer, ist das eben des Bloggers ureigenste Sache. Manche sind so nett und verabschieden sich sozusagen. Andere Blogs dagegen sind von heute auf morgen einfach verschwunden, einfach wech, um es mal norddeutsch auszudrücken.

Und dann gibt es Blogs, die sind nach ein paar Tagen, manchmal auch Wochen, wieder da. Auferstanden aus dem Nichts. Ein neuer Name, eine neue url, nur der Autor bzw. die Autorin ist der/die selbe. Man Bemerkt die Auferstehung nur, wenn man feststellt, dass ein Besucher auf dem eigenen Blog von eben diesem neuen Blog gekommen ist. Flugs einmal nachgeschaut und man sieht, dass man dort verlinkt ist. Wenig später kommt dann auch meist die Anfrage, nach einer Verlinkung.

Oder da kommt ein Kommentar von einem Leser/einer Leserin, den/die man noch nie gesehen hat. Neugierig klickt man natürlich auf den Link, sieht, dass man da bereits in der Blogrolle steht, klickt hier und da und muss dann feststellen: Ach, die Person kenn ich doch! Das Theater wiederholt sich meist nach ein paar Monaten. Aber nun mach ich das Theater nicht mehr mit. Finale. Vorhang. Ich hab keine Lust mehr dazu.

Pause

Nein nein, nicht Pause im Blog. Ich meine Pause vom Job. Hoffe ich jedenfalls. In meinem Job weiss man ja nie, ob nicht doch ein Hilferuf auf dem Handy kommt. Drückt mir bitte die Daumen, dass das nicht geschieht. Nach ein paar langweiligen Wochen waren nämlich die letzten 4 Tage mit Arbeit, teilweise mit sehr viel Arbeit, angefüllt. Tja, wie das immer so ist: Zu wenig Arbeit war nicht richtig. Und nun war mehr Arbeit – und das war auch nicht gut. Aber es war immerhin besser als fast den ganzen Tag rumzusitzen und nichts tun zu können.

An Tagen, wie die der vergangenen Woche, kann es schwierig sein, Termine einzuhalten. Glücklicherweise konnte ich gestern Abend ein paar Einkäufe erledigen und auch noch dem kleinen Bloggertreffen beiwohnen. So konnten wir bei leckerem Essen im Holsteiner Hof Lucki und seine Frau kennenlernen, die auf der Durchreise in den Urlaub in der kleinen Stadt an der Elbe Station machten und sich mit Anne verabredet hatten.

Lucki und Frau wussten zwar, dass wir „da oben wohnen“, kannten uns aber noch nicht persönlich. Das hat sich nun geändert. Beim nächsten Besuch in der kleinen Stadt an der Elbe, wollen wir die Beiden, und Anne darf natürlich auch mitkommen, „da oben“ gern zu einem Schälchen Kaffee und zu selbstgemachtem Eis einladen.

An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank für die Überraschung bei unserem Aufbruch. Wir wünschen euch ein paar schöne Tage an der Ostsee.

Sonntagsarbeit

Eigentlich wollte ich heute das Jahr 2004 komplett in das neue Weblogsystem übertragen haben. Es fehlen nur noch die Monate Januar bis April. Da aber unsere Reise nach London in die Monate März und April fallen, musste ich zuerst den Reisebericht über London einpflegen. Und dafür habe ich bis eben gebraucht. Puh, nun muss ich erst mal eine Pause machen und eine Blogrunde drehen.

Kritik

Wer Kritik austeilt muss damit rechnen, selbst Kritik einstecken zu müssen. Das ist mir sehr wohl bewusst. Meine Kritik am Vatikan ist bewusst provokant gewählt und ich hatte mich schon gefragt, ob jemand darauf reagiert. Nun, das ist jetzt geschehen. Die Person (ich betone, dass der Begriff Person in diesem Fall nicht negativ besetzt ist sondern der Anonymität dient), die sich gestört fühlt an meiner „niveaulosen“ Kritik, hat mich gebeten, das von ihr herausgegebene Blog aus meiner Blogroll zu streichen, eine Bitte, der ich nachgekommen bin.