Archiv der Kategorie: Blog

Was Neues

Bei Queergedacht.de gibt es eine neue Sektion: Reisen – zu finden oben in der Linkleiste. Unter „Reisen“ werden in Zukunft alle unsere kleinen und grösseren Ausflüge in die weite Welt zu finden sein. Vielen Dank an Holger, meinen Administrator, für die Mühe.

Notwendig wurde diese Ergänzung aufgrund der Übrnahme aller Einträge aus meinem alten Weblog. Dort gibt es Reiseberichte, die nicht Bestandteil des chronologischen Blogs sind, sondern auf einer Extraseite erstellt wurden. Da diese kleinen und grösseren Reisen Bestandteil unseres Lebens sind, sollen sie natürlich in diesem Blog auch nicht fehlen.

Sieben Jahre


Diese Grafik, nur etwa doppelt so gross, ziert das zurzeit noch existierende Weblog „Queerbeet“, mit dem ich am 30. Januar 2002, also heute vor sieben Jahren begonnen habe. Es liegt ihm kein System zugrunde, es ist handgeklöppelt mit Frontpage. Im Lauf der Jahre gab es dank Oliver diverse Vereinfachungen, auch die Kommentarfunktion hat Oliver programmiert. Das alte Weblog ist, wie ich schon erwähnte, Teil einer anderen Seite, die ich demnächst löschen möchte. Bis dahin habe ich noch viel Arbeit, alle alten Einträge in dieses Weblog zu übertragen. Und die Arbeit, die Oliver da reingesteckt hat, wird dann leider im Nirwana verschwinden.

Begonnen hat alles durch einen Blogger, der – wie sich viel später heraussstellte – ein grosser Faker war, aber sehr unterhaltsam aus seinem angeblichen Leben schrieb. Über ihn lernte ich Holger kennen. Die Blogs vom Faker und von Holger, sowie einige andere Blogs, die nicht mehr existieren, hatten mich dann dazu inspiriert, selbst zu bloggen. Von Holger erhielt ich oft Tipps, wie ich dies oder jenes machen sollte, u.a. auch den Rat, Fotos einzubinden. Die ersten Monate Monate gab es gar keine Bilder zu sehen. Erst nach und nach kamen mehr Fotos. Ab Mitte 2003 ging es dann richtig los, allerdings waren sie anfangs noch ziemlich klein.

Als vor sieben Jahren alles begann, wusste ich nicht, wie lange ich es durchhalten würde. Inzwischen bin ich selbst erstaunt, dass ich immer noch dabei bin. Fünf Blogger und Bloggerinnen konnte ich inzwischen persönlich kennengelernen (2 von ihnen bloggen allerdings nicht mehr). Vielleicht kommt ja noch die/der eine oder andere dazu.

Nach wie vor habe ich Spass daran, ab und zu etwas zu schreiben und ein paar Fotos aus unserem Leben zu zeigen. Ich hoffe, dass ich noch 3 Jahre durchhalte und im Jahr 2012 den 10-jährigen Geburtstag feiern kann.

Rückwärts bloggen

Seit fast 7 (!) Jahren blogge ich jetzt. Begonnen habe ich damit am 30. Januar Anno 2002. Seinerzeit war mein Weblog eine Art Ableger einer anderen Homepage, die ich demnächst, in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft, tilgen möchte.

Heute habe ich damit begonnen, die Einträge aus dem alten Blog in dieses zu übertragen, und zwar alles vom 30. Januar 2002 bis zum 31. Dezember 2006, d.h. dieses Blog wird nach und nach rückwärts ergänzt. Dabei werden alle alten Kommentare der Löschfunktion zum Opfer fallen. Nicht, weil es technisch nicht anders geht, sondern weil zum Teil die alten Links gar nicht mehr funktionieren. Da das einfügen der alten Einträge in dieses Blog schon aufwendig genug ist, möchte ich nicht auch noch die Arbeit auf mich nehmen, jeden Kommentar zu überprüfen. Stammleser, die seit Jahren unter ein und derselben url bloggen, mögen es mir bitte nachsehen, wenn eure Kommentare jetzt im Nirwana verschwinden. Ich hoffe auf euer Verständnis.

Verfolgungswahn

Merkwürdig ist es schon, wenn man in der Statistik sieht, dass jemand nach mir mit meinem vollem Namen bei Google gesucht hat, wenn ein Klick von einer „whois“-Seite kommt, auf der bei der Eingabe der Queergedacht-Domain zu sehen ist, dass sie mir gehört und wenn ich dann eine Mail von meinem Host bekomme, dass man festgestellt hat, dass sich meine Anschrift geändert hat und ich soll doch bitte meine neue Anschrift mitteilen.

Verdrehung

Man kann natürlich darüber diskutieren, ob man schon rast, wenn man, wie ich, 13 km/h zu schnell fährt. Es kommt meiner Meinung dabei auch immer darauf an, wo man zu schnell fährt und welche Geschwindigkeit an gerade dieser Stelle erlaubt ist. Wenn z.B. auf der Autobahn eine Geschwindigkeisbegrenzung von 120 km/h vorgegeben ist, rase ich schon. Wenn ich stattdessen 130 km/h fahre, macht es keinen grossen Unterschied.

Man kann auch darüber diskutieren, welche Verwarngelder angemessen sind. Grundsätzlich finde ich, dass wir in Deutschland noch recht preisgünstig davon kommen gegenüber unseren europäischen Nachbarn. Und ich bin durchaus der Meinung, dass die Verwarngelder angehoben werden können.

Wenn dann Diskussionsteilnehmer darüber schreiben, was sie bei anderen gelesen haben, sollten sie aber bitte nicht die Tatsachen verdrehen und etwas behaupten, was nicht stimmt. Keiner der Diskussionsteilnehmer hat sich nämlich darüber beschwert, dass es so teuer war. Sie haben lediglich die Fakten ihrer eigenen Erfahrung dargelegt.

Sie haben Post

Eine Postkarte war heute im Briefkasten. Im Grunde ist das ja nichts besonderes. In diesem Fall aber schon. Sie kam nämlich von einer Dame, die ich nicht mal kenne. Aber ich kenne ihr Blog und sie kennt meins.

Kürzlich fragte sie mich nach meiner Adresse. Ich witterte Damenbesuch und wollte deshalb wissen, wozu sie die denn haben wollte. Die Antwort erstaunte mich, denn sie wollte mir nur eine Postkarte aus dem Urlaub schicken. Und die ist heute eingetroffen, von der schöne Insel Tenerife.

Vielen Dank liebe Bratze!

Auszeichnung


Mein Blog hat einen Award bekommen. Lässt sich das Wort auch eigentlich in der Deutschen Sprache ausdrücken? Ich glaube Auszeichnung, wie schon in der Titelzeile erwähnt, ist wohl die naheliegendste Bezeichnung (hier liest doch eine ehemalige Englischlehrerin mit)?

Die Verleihung erfolgt mit diversen Auflagen, u.a. soll ich weitere Blogs benennen, die die Auszeichnung verdient haben. Ich lese aber so ganz viele Blogs, die ich alle gut finde, sonst würde ich sie ja nicht lesen. Und diese vielen Blogs mit dem Award auszuzeichnen, würde eine Awardflut auslösen. Ich hoffe, dass die Acadamy of Blog Awards mir verzeiht. Eine weitere Auflage ist es, den Verleiher bzw. die Verleiherin zu erwähnen. Ich bin mir allerdings nicht so ganz sicher, ob sie möchte, dass ich einen Link einbaue. Aber ich bedanke mich ganz herzlich für die kleine Auszeichnung.

Tabuzone

Ich hätte nie gedacht, dass das Schlafzimmer immer noch so eine Art Tabuzone für fremde Blicke ist. Bei uns zu Hause ist es so, dass immer alle Türen offen stehen. Wenn man die Wohnung betritt und in den Wohnraum geht, kann man einen Blick in das Schlafzimmer erhaschen. Wer zur Toilette muss, geht automatisch auf die offene Schlafzimmertür zu bevor er das WC erreicht. Was ist dabei? Nichts. Unser Schlafzimmer kann jeder sehen. Da gibt es nichts, was es zu verstecken gilt. Und wer sich darin umsehen will ist eingeladen, das zu tun.

An der Wand gegenüber dem Bett hängt ein Aktfoto zweier Männer, die im Sand liegen. Auf den Tischen neben dem Bett liegen Kalender mit Aktfots von Männern. Das Bild und die Kalender wird auch der Monteur gesehen haben, der die Insektenschutzgitter installiert hat. Uns stört das nicht.

Ich hatte doch nur um ein Bett gebeten, nicht um das ganze Schlafzimmer. Ein Bett ist doch nur ein Möbel. Solange dort niemand drin liegt ist es eben nur ein ganz normales Möbel, dessen Hauptzweck es ist, darin zu schlafen. Gut, darin geschehen auch noch andere Dinge. Die muss man ja nicht zeigen, obwohl ein Jeder weiss, was noch so in den Betten getrieben wird. Aber es soll auch Leute geben, die es auf dem Küchentisch treiben. Ist deshalb der Küchentisch auch tabu?

Ich bin wirklich erstaunt, dass ein Bett, ein ganz normales Bett, ein Möbelstück, so etwas intimes ist, dass man es nicht zeigen mag. Das hätte ich wirklich nicht gedacht.