Archiv der Kategorie: Allgemein

Lachen ist gesund


Lachen ist nicht nur ein Gasaustausch, lachen soll angeblich wirklich eine heilende Wirkung haben. Lachen soll auch schön machen. Etwa 300 Muskeln werden beim Lachen beansprucht. Was heißt beansprucht? Man merkt die Muskeln ja eigentlich gar nicht. Das Lachen geschieht spontan während man sportliche Übungen bewusst ausübt.


Nun ja, seit etwas mehr als 2 Monaten lache ich täglich, oft auch mehrmals. Unsere beiden süßen Katzen Glinda und Elphi sind die Ursache. Da entstehen Situationen, in denen ich einfach nicht anders kann als laut zu lachen. Gut, sie dürfen ja einige Dinge nicht. Aber wenn sie das dann doch machen und ich komme unverhofft dazu und ich werden aus 2, manchmal auch 4, großen, bernsteinfarbenen Augen angeschaut, kann ich ihnen nicht böse sein. Das sieht dann so ulkig aus und ich muss lachen.

Vielleicht bin ich auch nur äußerst leicht zu erheitern, nahezu albern, kindlich. Aber das Leben ist ernst genug. Wer trotzdem lachen kann – auch ohne Katzen – und nicht alles so ernst nimmt, ist sicher besser dran.

Maritimer Mittwoch


20.000 Seemeilen über dem Meer, genau waren es 20.611 Seemeilen, ist der Inhalt dieser Flasche in Barriquefässern auf einem Schiff der „Mein-Schiff-Flotte“ über die Meere gefahren worden.

Ich habe die Flasche auf unserer Adriakreuzfahrt im vorigen Jahr bestellt, war nicht ganz billig. Und leider ist die Flasche inzwischen geleert.

Maritimer Mittwoch


Maritim geht es am letzten Tag des September weiter, mit einem Sundowner. Die Minibar bietet eine kleine Auswahl an kalten Getränken, auch alkoholfrei. Rotwein gibt es auch, der steht natürlich nicht im Kühlschrank.

Wenn man auf einer Kreuzfahrt mal für sich sein möchte, kann man sich auf den Balkon zurückziehen, auf das Meer schauen, dem Rauschen der Bugwelle zuhören und einfach nur sitzen und gucken und zum Sonnenuntergang einen Drink genießen.

Bruch

Gestern waren wir in der großen Stadt an der Elbe. Den Termin beim Zahnarzt zur Vorsorge haben wir auch genutzt, um endlich den Familienschmuck zu verkaufen. Da waren noch schwere Goldarmbänder und -ketten von meiner Großmutter, die meine Mutter immer noch aufbewahrt aber nie getragen hat. Zu meiner Oma passte das auch, zu meiner Mutter nicht.

Es waren auch noch ein paar kleine Teile dabei und etwas Silberschmuck meiner Schwiegermutter und versilbertes Besteck. Jetzt haben wir alles versilbert. Das Ergebnis ist höchst erfreulich. Wir werden davon unsere Wohnung renovieren lassen und ein paar Möbel austauschen bzw. ergänzen.

Bereits zum dritten Mal sind wir bei der Edelmetall-Scheideanstalt Schiefer & Co. gewesen. Die angebotenen Teile werden äußerst genau geprüft, sortiert und gewogen. Am Ende bekommt man eine „Ankaufsrechnung“ auf der genau aufgelistet ist, was und welche Mengen (grammgenau) angekauft wurde, zu welchem Preis/Gramm und natürlich der Endpreis. Man hat dann die Wahl, sich den Ankaufspreis in bar auszahlen oder überweisen zu lassen. Da wir keine Filialbank mehr haben, haben wir uns das Geld überweisen lassen, ist übrigens heute schon auf dem Konto.

Etwas befremdlich ist der Ausdruck „Bruchgold“ bzw. „Silberbruch“, waren die Teile doch total unversehrt und in einwandfreiem Zustand. Ich habe Oma vor Augen wie sie das breite Gliederarmband trägt. Bruch war das sicher nicht. Aber man muss sich davon freimachen. Im dunklen Kasten nützt uns das auch nichts.

Fa. Schiefer & Co. schmilzt die edlen Teile jetzt ein und verkauft Gold und Silber dann z.B. an Juweliere, die daraus wieder neuen edlen Schmuck herstellen.

Angeheizt


Vor 5 Tagen haben wir bei warmen Wetter noch gegrillt und Wein getrunken. Wie es aussieht, war das das Abgrillen für diese Saison. Vor 4 Tagen haben wir auf der Terrasse noch unsere Pizza genossen. Na ja, wenn man sich warm anzieht könnte man ja vielleicht nochmal den Grill anheizen oder draußen sitzen und was essen. Aber im Pullover mag ich nicht draußen sitzen und in eine Decke gehüllt schon gar nicht.

Heute haben wir die Heizung aktiviert. Das ließ sich leider nicht mehr vermeiden. Man könnte sich natürlich auch warm anziehen, lange Hose und Pullover z.B. Wir haben es aber gern luftig und bequem. Da unsere Wohnung mit einer Fußbodenheizung ausgestattet ist, dauert es etwas länger bis die Wärme zu spüren ist. Aber das wird schon. Es gibt erst mal einen Cappu zum Aufwärmen.

Das warme Wetter der letzten Woche hat die Engelstrompete doch noch animiert, ihre Blüten zu öffnen, sehr spät in diesem Jahr. OK, der Standort ist eh nicht optimal. Volle Sonne würde ihr besser gefallen, aber das ist bei uns leider nicht möglich. Sie kommt demnächst in den Keller zum überwintern. Bevor sie zum Austreiben wieder hervorgeholt wird, braucht sie wohl mal einen kräftigen Wurzelrückschnitt. Vielleicht klappt das mit der Blüte im nächsten Sommer dann früher.

Maritimer Mittwoch


Nicht immer Fahren Schiffe, Fracht- wie auch Kreuzfahrtschiffe, mit voller Fahrt. Ein Grund dafür ist, Treibstoff zu sparen, denn 1 Tonne Gasöl ist teuer und ein Schiff braucht pro Tag um die 100 Tonnen, mal mehr – mal weniger. Wenn ein Schiff von A nach B unterwegs ist und und B erst morgens eintreffen soll da dann erst mit den Lade-/Löscharbeiten begonnen wird, gibt es keinen Grund das Geld durch den Schonrstein zu jagen um mit voller Fahrt nach B zu fahren.

Es gibt aber auch Reviere, auf denen Schiffe nur mit reduzierter Fahrt unterwegs sein dürfen, z.B. im Hafen oder auf Flüssen. Der Wellenschlag bei voller Fahrt könnte auf vertäuten Schiffen die Leinen brechen lassen oder die Ufer beschädigen.

Im Geirangerfjord wurde das obige Foto bei langsamer Fahrt aufgenommen.

Kein Vorbild

Feist und bremsig sitzen sie da, die Granden des FC Bayern, und folgen einem Fußballspiel, an dem ihr Verein beteiligt ist. Abstand zueinander? Nein! Masken? Nein! Man ist ja so cool, man ist ja der FC Bayern! Man kann sich ja alles erlauben.

Es ist verantwortungslos, wie sich die Führungsriede da präsentiert, auch wenn man mehr oder weniger unter freiem Himmel sitzt. Es kann nicht sein, dass Menschen, die einen Verein präsentieren, dem normalerweise tausende Fans zujubeln, sich so verantwortungslos präsentieren.

Na ja, Bayern eben. Die sind ja eher der BRD eingemeindet worden. Man nennt sich ja auch „Freistaat“. Wenn sie könnten, würden sie auch noch einen König aus dem Hut zaubern.

Maritimer Mittwoch


Anlässlich des Maritimen Mittwochs gibt es heute kein Foto mit Wasser und Schiffen. Es gibt einen kleinen Rückblick in die Geschichte einer Reederei, nämlich des Lloyd Triestino. Wir konnten den prunkvollen ehemaligen Reedereisitz im vorigen Jahr in Triest bewundern.

Der Vorläufer des Lloyd Triestino war der Österreichische Lloyd. Seinerzeit gehörte Triest zu Österreich. Als Triest 1919 Teil Italiens wurde, wurde die Reederei in Lloyd Triestino di Navigazione umbenannt, kurz Lloyd Triestino. Im Jahr 2006 gab es eine Namensänderung in Italia Marittima di Navigazione, Kurzform Italia Marittima.

Die Reederei residiert heute an anderer Stelle in Triest. In dem ehemaligen Reedereigebäude an der Piazza Unità d’Italia, mit Brunnen an der Fassade, ist heute die regionale Regierung untergebracht.

Mein ehemaliger Arbeitgeber hatte viele Jahre geschäftliche Verbindungen zum Österreichischen Lloyd. Die Schiffe hatten als Heimathafen, man glaubt es kaum, Wien am Heck stehen.

Einfach nur gucken

Ich brauche keine Action. Ich muss nicht jeden Tag Leute treffen oder irgendwo hinfahren. Ich kann stundenlang auf der Terrasse sitzen – so das Wetter es den zulässt – und lesen, den Vögeln lauschen oder in den Himmel gucken.

Ich brauche keine Onlinespiele, keine langen Telefonate, keine täglichen Joggingrunden. Einfach nur sitzen und gucken, das reicht mir völlig und ist auch nicht langweilig. Vielleicht liebe ich es deshalb, auf dem Meer mit Kreuzfahrtschiffen unterwegs zu sein, den E-Reader in der einen, ein Glas Champagner in der anderen Hand.

Letztens, im Urlaub auf Santorini, gab es keinen Champagner und den E-Reader habe ich nur kurz vor dem Schlafengehen benutzt um das noch zu Hause angefangene Buch zu beenden. Sonst habe ich dort den lieben langen Tag auf der Terrasse gesessen und auf das Meer geschaut, wo überhaupt nichts los war. Und das war so beruhigend und entspannend.

Wir sind nun nicht am Meer und schon gar nicht auf dem Meer. Aber wir haben Elphi und Glinda, unsere beiden Katzenkinder. Stundenlang kann ich denen zugucken, wie sie miteinander ringen, wie sie durch die Wohnung wetzen, wie sie sich mit dem Katzenspielzeug beschäftigen – oder einfach nur schlafen. Auch das ist beruhigend und entspannend anzusehen.

Für viele Menschen mag es ja langweilig sein, was ich mache, bzw. eher nicht mache. Aber ich kann damit gut leben, sehr gut leben – mit Meer und mit Katzen.

Maritimer Mittwoch


Der Maritime Mittwoch ist in den letzten Wochen etwas zu kurz gekommen. Der Urlaub, die neuen Mittbewohner, und, ich muss gestehen, einfach vergessen. Ich will versuchen, jetzt wieder daran zu denken.

Das Foto wurde aufgenommen zwischen Rijeka und Triest am letzten Abend auf unserer letztjährigen Kreuzfahrt. Deck 5 der Mein-Schiff-Flotte bietet immer dankbare Motive.

Ganz wichtig für die Sicherheit von Passagieren und Besatzung sind die Rettungsinseln, hier am rechten Rand des Bildes zu erkennen. Kein Passagier und kein Matrose muss die Dinger aufblasen wie eine Luftmatratze, die Rettungsinseln entfalten sich, sobald die Kapsel geöffnet ist und ist dann bereit, in Not geratene Menschen aufzunehmen.

Ich wünsche jedem Schiff, welches auf den Weltmeeren unterwegs ist, dass niemals eine Rettungsinsel eingesetzt werden muss.