Jedenfalls bringt der Lockdown keine Änderungen für uns, einzig die Silvesterfeier wird etwas kleiner ausfallen.
Wir gehen nicht zum Friseur oder zur Massage. Wir gehen auch nicht in den Puff. Das örtliche Kaufhaus habe ich schon seit Monaten nicht mehr von innen gesehen. Und sollten meine Schlübber in der Waschmaschine zerfetzt werden, oder vom Gatten, die Supermärkte gehören zur Kategorie „täglicher Bedarf“, da gibts sicher auch neue Schlübber.
Der Wochenmarkt, die Supermärkte, Fleischer – alle werden weiterhin ihre Waren feilbieten können. Selbst die Drogerien können ihre Regale mit Klopapier nachfüllen, welches ihnen vermutlich in den nächsten Tagen aus der Hand gerissen wird.
Für unsere Samtpfoten haben wir genügend Futter im Haus, wobei die Tierfutterhändler auch auch geöffnet haben dürfen.
Wein und Digestif sind reichlich vorhanden, für das leibliche Wohl ist also gesorgt. Hefe und Mehl sind im Vorratsschrank, Brot wird und also nicht ausgehen und Hartweizengries für Pasta ist auch da.
Es gibt also keine Notwendigkeit für uns, in den nächsen 2 Tagen die Geschäfte in der kleinen Stadt an der Elbe zu stürmen. Vielleicht mach ich mich mal auf den Weg „ins Dorf“ und schau mal, was die Menschen alles so wegschleppen.
Klar, dass jetzt auch der Rest der betroffenen Wirtschaft aus den Löchern kommt. Feuerwerk und Böller wird es nicht geben. Der Lockdown macht die Innenstädte für den Einzelhandel kaputt. Seit Wochen sind die Sportstudios, Theater, Kinos und Gastronomie geschlossen, von der Reisebranche ganz zu schweigen. Schausteller, Bratwurst- und Glühweinstände hätten jetzt Hochkonjunktur. Pyrotechnik und Einzelhandel haben sich in den letzten Wochen die Hände gerieben und mit den Fingern auf die anderen gezeigt. Nun sind sie selbst betroffen.
Wie oben gesagt: Für uns ändert sich nichts.














