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Reisevorbereitungen

Landausflüge und Wellnessanwendungen sind gebucht. Bis auf Kirkwall/Orkneyinseln werden wir in jedem Hafen eine kleine gebuchte Tour machen. Zwei Wellnessanwendungen habe ich für die Nachmittagsstunden gebucht.

Zwei 5-Euro-Scheine für Trinkgelder liegen bereits in der Reiseclutch. Das reicht gerade für 1 x Trinkgeld für das Housekeeping. Die Bestätigung für den gebuchten Parkplatz am Columbus Cruise Center in Bremerhaven habe ich auch ausgedruckt und im besagten Täschchen verwahrt.

Jetzt müssen wir weiter Trinkgeldscheine sammeln und warten zum nächsten Schritt Anfang Juni. Dann können wir den Online Checkin machen. Und dann geht es ja bald los. Bis dahin ist Geduld und Vorfreude angesagt.

Zwei neue Koffer haben wir bestellt, richtig schicke Teile, champagnerfarben – natürlich! Die stehen aber, wieder im Karton verstaut, im Keller. An deren Anblick können wir uns also nicht erfreuen. Wer stellt sich schon Koffer in die Wohnung?!

Schneehimmel


Das Studio Elbe Gymnastik, in dem ich gestern Nachmittag meine Pilatesstunde hatte, liegt direkt in der Hafencity der kleinen Stadt an der Elbe, nur wenige Minuten von unserer Wohnung entfert. Ich hatte das Studio gerade verlassen als ich diese Wolkenformationen entdeckte, angeschienen von der untergehenden Sonne.

Ich war nach der Trainingseinheit zwar ziemlich platt, musste aber doch schnell mein Handy aus dem „Turnbeutel“ holen und diese Aufnahmen machen.

Heute habe ich wohl, wie es sich anfühlt, Bauch-Muskelkater. Na ja, die Bauchmuskulatur stützt auch auch den Rücken.

Mein Zwischendurcharbeitsplatz


Tja, so kann das gehen: Als mit Rückenproblemen behafteter solle man nicht immer nur sitzen sondern sich auch mal lang machen, also nicht ins Bett legen, sondern im Stehen „arbeiten“. Man sagt ja, sitzen sei das neue Rauchen. Ich habe deshalb unseren Bistrotisch wieder aktiviert, den ich anlässlich meiner Bandscheiben-OP 2011 angeschafft hatte. Ich sollte danach wenig sitzen, möglichst gar nicht. Liegen durfte ich und lesen oder in der Wohnung wie ein Tiger im Käfig hinundhergehen.

Diesen Tisch habe ich heute aus dem Keller geholt. Für die Datenübertragung zum Monitor habe ich ein HDMI-Verlängerungskabel besorgt. Ein Verlängerungskabel für die Energieversorgung hat man eh im Haus.

Da steht er nun, der Tisch – und so kann ich nicht arbeiten! Die Katzen haben ihn okkupiert. Elphie hat sich dort bereits ausgiebig von mir knuddeln lassen, was natürlich sehr praktisch ist. Ich muss mich nicht auf den Fussboden legen oder knien, wenn sie ihre Knuddeleinheiten einfordert.

Na ja, wird schon irgendwie klappen, dass ich da auch mal randarf, wir werden uns schon einigen.

Aus ungeklärten Gründen

Zurzeit wird der Norden von einer spektakulären Unfallserie heimgesucht. PKW überschlagen sich, rammen ein Haus, geraten in den Gegenverkehr, wie auch am Wochenende ein Motorradfahrer. Es gab Tote und Verletzte. Fast täglich kann man das in den Online-News lesen. Die Unfallursache? Sie oben!

Bei aller Tragik – ich habe dazu eine eigene Meinung. Darf ich die hier sagen? Ja, ich darf, das ist mein Blog und da darf ich meine Meinung äussern, auch wenn andere Leserinnen und Leser vielleicht meine Meinung nicht teilen, ich mich ggf. auch einem shitstorm stellen muss.

Also:
Unangepasste Geschwindigkeit
Handy am Ohr
Nachrichten auf dem Handy gecheckt

Von der anderen Seite


Die „Mein Schiff 3“, das Schiff, mit welchem wir im Sommer unsere Reise antreten wollen, liegt heute bei strahlendem Sonnenschein an der Columbuskaje in Bremerhaven, dort, wo auch wir einsteigen werden.

Ein Instagramfreund, Ralf, wohnt auf der anderen Seite der Weser und hat heute dieses Foto gemacht. Ralf ist früher als Schiffsingenieur zur See gefahren, u.a. auf dem einzigen Deutschen Atomfrachter „Otto Hahn“. Der Heimathafen des Schiffes war Geesthacht, dort wo mit dem Elbe-Penthouse unser Heimathafen ist. Das orginal Bugwappen der Otto Hahn kann man in einem kleinen Park bewundern.

Dort wo Ralf mit seiner Frau wohnt, in Sichtweite der Kreuzfahrtschiffe an der Columbuskaje, würde ich ständig Fern- und Meerweh bekommen. Wir wohnen ja ganz nah an der Elbe, aber da fahren nur Binnenschiffe. Das ist auszuhalten.

Ralf und seine Frau sind auch kreufahrtbegeistert. Fast wären wir uns im vorigen November begegnet, aber die beiden hatten umgeplant.

Reisevorbereitungen


Wir müssen noch 131 Tage warten bevor es in Bremerhaven heisst „Leinen Los“. Aber wir haben gern alles so früh wie möglich erledigt. Ausserdem verkürzen die notwendigen Schritte die Wartezeit und erhöhen die Vorfreude.

Erledigt sind bisher:
Parkplatz reservieren an der Columbuskaje direkt am Schiff
Schiffsmanifest ausfüllen (ein Onlineformular mit persönlichen Angaben und Angaben zum Reisepass)
Zahlungsmittel angeben für Extras an Bord, wie z.B. Wellness und Landausflüge
Landausflüge aussuchen (buchbar ab 1. März)
Mit dem Sammeln von 5-Euroscheinen für Trinkgelder beginnen (1 hab ich schon)

Der nächste Schritt findet also am 1. März statt, dann werde ich ein paar Ausflüge buchen, auf die wir uns heute geeinigt haben.

Nummer 11 ist gebucht


Vor 10 Jahren haben wir unsere erste Kreuzfahrt mit TUICruises gemacht, damals auf der alten Mein Schiff 1. Ich hätte seinerzeit nie nie nie damit gerechnet, dass wir das jemals wiederholen könnten. Unsere finanziellen Verhältnisse waren noch nicht so gut wie sie sich inzwischen entwickelt haben. Auf der Reise haben wir uns mit dem Kreuzfahrtvirus infiziert – und es ging tatsächlich immer weiter. Coronabedingt haben wir ein Jahr aussetzen müssen, dafür haben wir im vorigen Jahr zwei kurze Reisen gemacht, im Durchschnitt also jedes Jahr eine Kreuzfahrt.

Mein Schatz hat bereits Ende vorigen Jahres seine Urlaubsanträge eingereicht, geplant nach Kreuzfahrten, die für uns in Frage kämen. Ein Termin wurde ihm nicht bestätigt. Aber die Reise, die wir für den Sommer angedacht haben, können wir antreten und haben wir gestern gleich gebucht. Es waren sogar noch Kabinen in unserer Lieblingskategorie frei, es wird wieder ein Juniorsuite mit einigen Vorzügen.

Es gab ein paar Wochen, in denen bei mir die Lust am Reisen in diesem Jahr sehr gedämpft war. Aber jetzt, wo alles „in trockenen Tüchern“ ist, ist die Vorfreude gross. Wir müssen zwar noch 134 Tage warten, bis es losgeht. Aber das ist kein Problem für uns.

Dieses mal lernen wir ein anderes Schiff der Wohlfühlflotte kennen. Es wird die Mein Schiff 3, der erste Neubau, der von der Reederei 2014 in Dienst gestellt wurde. Die Schwesterschiffe Nr. 5 und Nr. 6 kennen wir ja bereits. Gross werden die Unterschiede nicht sein, aber die Schiffe unterscheiden sich doch etwas, zumal die Nr. 3 inzwischen auch etwas modifiziert wurde. Wir werden sehen und sind sehr gepannt.

Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten?


Oder Silvester? Und auch Valentinstag ist heute nicht.

Ein Fondue braucht keinen besonderen Anlass. Lust darauf reicht vollkommen aus. Und so hatte der Gatte vor ein paar Tagen die Idee, Fondue zu machen. Einfach so. Und wie der Zufall es will, offenbarte mit mein Handy, dass wir im vorigen Jahr im Februar auch ein intimes Fondue für zwei Personen gemacht haben. Der innere Kalender meines Schatzes hat Laut gegeben.

Es ist doch wirklch so, dass gewisse Gerichte nur zu bestimmten Tagen gemacht werden. Kartoffelsalat und Würstchen werden in vielen Familien an Heiligabend serviert. Auch sonst im Lauf des Jahres? Man weiss es nicht. Bei uns gab es früher immer Karpfen blau.

Also warum nicht mal Fondue im Februar? Rinderfilet, Schweinefilet, Putenbrustfilet, Brot, Farmersalat, Champignons – nur die Gürkchen hatte ich vergessen. Dazu natürlich ein paar Saucen, die morgen mit dem restlichen Fleisch und den Pilzen in die Pfanne gehauen werden. Wird schon passen.

Wenn wir Fondue essen, nehmen wir immer eine Papiertischdecke. Denn man saut ja doch ziemlich rum. Es gab nur diese eine letzte Decke mit Sternenmuster. Geht! Unter der Papierdecke ist eine Plastikdecke damit der Tisch vor eventuellen Fettspritzern geschützt ist. Könnte sonst unschöne Flecken auf der Holzoberfläche geben. Und wer will schon gerne Häkel- oder Klöppeldeckchen auf dem Tisch haben?

Über die Inflation

Wir haben heute einen Grosseinkauf erledigt. Lebensmittel für ein paar Tage und einige Dinge für den Vorrat. Es ist richtig, dass Nahrungsmittel in den letzten Monaten teurer geworden sind. Die Preissteigerung ist aber sehr unterschiedlich bzw. ist gar nicht vorhanden.

Ein paar Beispiele: z.B. Tiefseekrabbensalat, den wir uns von Zeit zu Zeit gönnen. Ein Becher kostet immer noch € 2,49, wie seit Jahren. Inflation? Fehlanzeige! Dagegen hat sich der Preis für Pasta der Eigenmarke verdoppelt. H-Milch, von der wir immer gleich einen Karton mit 12 Litern kaufen, ist auch teurer geworden. Der Preisaufschlag für eine Tüte Toastbrötchten (bitte kein Kommentar dazu), beträgt nur 30 Cent, überschaubar.

Aber jetzt kommts: Unser Lieblingswein, den wir schon seit vielen Jahren trinken, ist immer noch nicht teurer geworden. Der Grappa, den wir immer kaufen, immer noch der selbe Preis. Es scheint ja so, dass Alkoholika nicht unter die Inflation fallen. OK, sie sind ja auch keine Nahrungsmittel im eigentlichen Sinn, jedenfalls nicht für uns. Wie das bei Bier aussieht, kann ich nicht sagen, Bier kaufen wir nur wenn wir Gäste haben, von denen wir wissen, dass sie Biertrinker sind. Wir sind es nicht.

Die Preissteigerungen sind also sehr unterschiedlich bzw. gar nicht vorhanden. Wem das alles zu teuer ist, mag sich ja an Wein und Grappa halten.

Teller voll

Es ist eine Unsitte in Buffetrestaurants, sich den Teller vollzuhauen, Fleisch und Fisch durcheinander und möglichst noch den Pudding als Beilage am Tellerand. Gibt es nicht? Doch, alles schon gesehen.

Wenn ich mich an einem Buffet bediene, sei es zum Frühstück im Hotel, am beliebten Asiabuffet oder auf einer Kreuzfahrt, komme ich immer mit einem sehr übersichtlichem Teller zurück an den Tisch. Lieber ich sechsmal oder mehr, nehme jedes mal nur kleine Portionen, aber esse alles auf. Es ist mir egal, ob andere Gäste mich beobachten und denken, der geht aber ständig zum Buffet. Was gehen mich deren Gedanken an. Ich möchte gern viele verschiedene Speisen probieren, nehme immer nur eine Kleinigkeit und werde demzufolge ziemlicht oft auf dem Weg zum Buffet gesehen.

Oft sieht man ja auch, dass die Leute gar nicht alles aufessen, was sie sich auf den Teller gehauen haben. Ja, gehauen, anders kann man das nicht bezeichnen. Von Genuss kann da keine Rede mehr sein. Überall ist von Lebensmittelverschwendung die Rede. Das nicht aufzuessen, was man sich aufgeladen hat, gehört auch dazu.

In Niedersachsen gibt es jetzt zwei Restaurants, welche die Gäste zur Kasse bitten, wenn die Augen mal wieder grösser waren als der Magen. Und das finde ich total in Ordnung.

Wenn mir in einem Speiselokal ein fertig befüllter Teller angereicht wird, ist es was anderes. Dann habe ich nicht unbedingt Einfluss auf die Menge, die serviert wird. Wenn ich dann nicht aufesse, ist es nicht mein Verschulden. Aber an einen Buffet sollte man mit Mass handeln und lieber einmal mehr gehen.