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Maskenpflicht aufgehoben

Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat die Maskenpflicht für den ÖPNV aufgehoben. Der Grund „die Rechtsgrundlage für harte Eingriffe in die Freiheitsrechte “ sei nicht mehr gegeben, so unser Landesfürst Daniel Günther (CDU).

Ich habe die Maskenpflicht nie für einen harten Eingriff in meine Freiheitsrechte empfunden, weder im Theater, in Bahn und Bus, noch im Einzelhandel und auch nicht auf öffentlichen Strassen und Plätzen. Das ist schon harter Tobak, was Herr Günther da von sich gegeben hat, könnte auch ein Queerdenker oder Reichsbürger gesagt haben.

Hamburg beharrt weiterhin auf der Maskenpflicht im ÖPNV. Es gibt Gebiete, in denen die Landesgrenzen zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein nicht sichbar sind. Die Bebauung geht ineinander über. Du machst einen Schritt bist in Hamburg, ohne dass du es optisch bemerkst.

Wenn ich also demnächst aus der kleinen Stadt an der Elbe zum Zahnarzt in die grosse Stadt an der Elbe fahre, könnte ich theoritsch irgendwo zwischen Geesthacht und Bergedorf meine Maske aus der Hosentasche zerren und die dann aufsetzen. Allerdings stehen an der Autobahn Schilder, die die Landesgrenzen markieren.

Davon mal abgesehen finde ich es in der Enge eines Busses und bei einigen Fahrgästen, die wohl oder übel auch den Bus benutzen, sicherer, meine Maske vom Beginn der Fahrt bis zum Aufstieg über Mund und Nase zu tragen.

Urlaubsplanung

Gestern haben wir die Urlaubsplanung für das nächste Jahr gemacht. Heute hat mein Schatz seine Wünsche eingereicht. Ob sie genehmigt werden, müssen wir abwarten. Wir haben die Planung so gestaltet, dass während der drei angedachten Urlaubszeiten jeweils eine Kreuzfahrt möglich ist.

Das heisst nun nicht, dass wir im nächsten Jahr drei Kreuzfahrten machen wollen. Wenn nur eine Urlaubsperiode zu einer Kreuzfahrt passt, ist das für uns in Ordnung. Wenn alle drei angedachten Termine und die dazugehörigen Kreuzfahrten zusammen passen, müssen wir wohl knobeln. Wobei wir eine Präferenz haben. Wir hoffen sehr, dass wir die Reise machen können. Das wäre dann zwar erst im Herbst, aber das wäre kein Problem für uns.

Kalenderparade


Eigentlich hatten wir uns darauf verständigt, dieses Jahr keinen Adventskalender haben zu wollen. Aber mein Schatz konnte es nicht lassen. Er bestellte einen Adventskalender für die Katzen, der Leckerlis enthält und je einen für uns.

Wenn man Glück hat, findet man hinter dem letzten Türchen des Mein-Schiff-Kalenders entweder einen Reisegutschein oder eine komplette Kreuzfahrt.

Nun ja, der Schrankkoffer steht schon parat, der dann irgendwie an Bord gewuchtet werden muss. Aber das sollte nicht unser Problem sein. Das Gepäck wird nämlich von fleissigen Menschen an Bord gebracht und auf die richtigen Kabinen verteilt.

Also drückt uns die Daumen.

Novembergrau

15 Uhr am 29. November – und man könnte das Licht einschalten. Ich hatte es befürchtet, dass es so kommen würde, als ich am 16. November auf unserer Terrasse auf „Mein Schiff Herz“ die Sonne genoss und Vitamin D getankt habe.

Ich sitze jetzt hier im Arbeitszimmer am PC und schreibe diesen kleinen Beitrag. Ab und zu wende ich den Kopf und schaue aus dem Fenster – alles grau, was sonst. Und es ist diesig. Diesig? Ich schaue über den Rahmen der PC-Brille hinweg und werde gewahr, dass es doch ziemlich klar ist draussen, untenrum, nicht der Himmel. Ich schau meine Sehhilfe etwas genauer an: Ich sollte sie wohl mal putzen.

Zurück im Novembergrau


Gestern Abend um 21:10 Uhr sind wir auf dem Flughafen Helmut Schmidt in Hamburg gelandet. 30 Minuten Später hatten wir unser Priority Gepäck und um 22:20 Uhr waren wir wieder zu Hause, mit einer Temperaturdifferenz von 20 Grad (22 Grad auf Teneriffa und 2 Grad in Hamburg).

Ich bin leicht angeschlagen – mechanisch, nicht organisch. Dazu demnächst mehr im Reisebericht, auf den einige von euch schon sehr gespannt sind. Aber bis der fertig ist, dauert es noch ein paar Tage. Bleibt entspannt, so wie wir es nach der Reise auch sind.

Bis demnächst!


So, wir sind unterwegs zum Airport Helmut Schmidt. Der Test gestern am späten Nachmittag war natürlich negativ. Wir sind online eingecheckt. Unser Limousinenservice stand pünktlich vor der Tür. Wir werden gleich versuchen, unsere Koffer am Automaten aufzugeben und bemühen uns dabei, nicht selbst auf das Band zu geraten. Und dann werden wir die Business Lounge aufsuchen und dort ein Frühstück einnehmen.

Wir freuen uns am meisten auf 2 x 2 Seetage am Stück, denn: Eine Kreuzfahrt ohne Seetage ist möglich aber sinnlos.

Im November mit einem Schiff mitten auf den Nordatlantik hinauszufahren, kann spassig sein, jedenfalls für mich. Bernd ist da etwas empfindlicher. Es kommt auf die Tagesform drauf an und darauf, aus welcher Richtung die Wellen angerauscht kommen. Wenn der Atlantik so ruhig wie ein Ententeich ist, wäre es auch toll. Wir warten ab, wie es ist, ändern können wir es sowieso nicht.

Bleibt mir gewogen und bleibt gesund.

Schwesterntreffen


Wir Schwule bezeichnen uns gegenseitig ja oft scherzhaft als Schwestern, z.B. wenn wir auf Kreuzfahrt sind: Hast du die Schwestern da drüben gesehen? Von schwulen Schwestern ist hier jetzt aber nicht die Rede, ich spreche von Schwesterschiffen.

Durch Zufall habe ich heute herausgefunden, dass sich heute zwei Schwesterschiffe im Hafen von Arrecife treffen: „Mein Schiff Herz“ (hier fest vertäut im Hafen) und „Marella Explorer“ ex Mein Schiff 1 (hier kurz vor der Hafeneinfahrt von Arrecife.

Morgen beginnt ja unsere Reise mit der „Mein Schiff Herz“, deren Positionen ich schon seit ein paar Tagen bei Marine Traffic verfolge. Mir war also bekannt, dass das Schiff heute in Arrecife sein sollte. Aber besser, man schaut noch mal nach. Und da sah ich auf der Grafik ein weiteres Passagierschiff kurz vor der Hafeneinfahrt. Ein Klick auf das Symbol – und es erschien die „Marella Explorer“, das Schiff, auf dem 2013 unsere Kreuzfahrtsucht begann, damals noch als „Mein Schiff 1“ in Fahrt.

Mir wurde doch ein wenig plümerant als mir bewusst wurde, dass sich die beiden Schiffe heute im Hafen von Arrecife begegnen und ich über Marine Traffic fast live dabei war, aber eben nur fast. Gern hätte ich das Treffen live miterlebt.

Nachtrag:
Wie mir gerade ein aufmerksamer Instagramer erzählt hat, ist es nicht die „Marella Explorer“ sondern die „Marella Explorer 2“. Es ist zwar auch eine Schwester, aber nicht das Schiff, auf dem alles begann.

negativ!


Gibt es einen Grund für den heutigen Selbsttest? Ja, den gibt es. Wir haben zwar keine Erkältungserscheinungen, aber unser Reiseveranstalter verlangt 48 Stunden vor dem Reisebeginn einen Selbsttest zu machen. Gut, kann ja jeder behaupten, dass er den Test gemacht hat. Es kann nicht kontrolliert werden.

Aber morgen am späten Nachmittag haben wir einen Termin im Testzentrum. Und den Test müssen wir mit einer schriftlichen Bestätigung nachweisen, die wir beim Checkin im Hafen von Santa Cruz de Tenerife vorweisen müssen. Ist der Test morgen positiv, brauchen wir uns Donnerstagmorgen gar nicht erst auf den Weg zum Flughafen machen.

Mir kommen ja jedes Mal die Tränen wenn ich mit dem Stäbchen da in meinem Gehirn rumpopel. Wer reisen will muss leiden.

Unpünktlich

Mein „Gehalt, welches von all denen finanziert wird, denen die Sozialabgaben vom Gehalt abgezogen werden, auch die Rentenbeiträge, ist immer pünktlich am letzten Arbeitstag des Monats auf dem Konto. Das wäre am Freitag letzter Woche gewesen. Da war aber nichts. Eigentlich interessiert mich das nicht sonderlich, das „Gehalt“ kommt regelmässig pünktlich, bisher. Aber in diesem Fall brauchte ich Deckung auf meinem Konto, irgendwie müssen die 151 Ouzo ja bezahlt werden. Ich wollte deshalb nicht extra Geld von einem Konto auf ein anderes umschaufeln.

Nun weiss man inzwischen, dass der 31. Oktober nicht in jedem Bundesland ein Feiertag ist. Aber was interessieren mich die Renter in den katholischen Landesteilen, wo heute kein Feiertag war. Ich will mein Geld pünktlich auf dem Konto haben *heftigmitdemkrückstockfuchtel*. So geht das doch nicht!

Mein „Gehalt“ war dann heute auch auf meinem Konto gutgeschrieben. Aber des entspricht nicht der gängigen Praxis. Die Rentenkasse sollte mal differenzieren, wer wo wann einen Feiertag hat. Punkt!

Zu früh

Seit gestern gilt in Europa wieder die MEZ, die Normalzeit, einige sagen dazu auch Winterzeit. Meiner inneren Uhr passt diese Zeit überhaupt nicht, sie ist der Sommerzeit näher als die Normalzeit.

Gestern Nachmittag wunderte ich mich, dass die Dämmerung schon einsetzte. Ach ja, es wird ja jetzt wieder früher dunkel. Mist, ich mag es, wenn es abends lange hell ist. Wobei es ja so ist, dass sich die länge des Tageslichts noch ca 7 Wochen verkürzt.

Bis zum Beginn der Sommerzeit Ende März wird es jetzt so sein, dass ich täglich eine Stunde zu früh wach und ausgeschlafen bin. Bin ich üblicherweise so rum umd 7 Uhr herum wach, wird es jetzt 5 lange Monate sein, dass ich bereits um ca. 6 Uhr wach bin. Meine innere Uhr ist und bleibt auf Sommerzeit gestellt, da führt kein Weg dran vorbei.

Vielleicht liegt das da dran, dass ich ein Sommermensch bin. Ich blühe ab ca. Mitte Januar auf, wenn ich bemerke, dass die Tage langsam wieder länger werden. Jede Minute hellt mein Gemüt auf. Frühling und Sommer sind meine Jahreszeiten. Herbst und Winter, die von vielen Menschen als die gemütlichen Jahreszeiten gern gesehen werden, mit Kerzenlicht und heissem Tee, vielleicht noch ein Plaid über die Beine gelegt – nein nein nein, das sind nicht meine Monate. Nicht umsonst haben wir auf meinen Wunsch sonnige Farben für unsere Wohnung ausgesucht.

Erstmal ist nun aber alles zu früh: Es wird zu früh dunkel und ich werde zu früh wach – 5 dunkle Monate lang.