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Vorbei

Die Weihnachtsfeiertage 2025 erkläre ich hiermit für beendet. Nachdem wir gestern das übriggebliebene Fleisch vom Fondue in die Pfanne gehauen haben, dazu das wilde Saucengemisch und Champignons, gab es heute Pizza, selbstgemachte.

Nach dem Essen sassen wir noch eine Weile im Wintergarten und erfreuten uns an der Weihnachtsbeleuchtung. Dazu tranken wir Gin. Von meinem Schatz bekam ich u.a. eine Flasche Heiliger Bim Bam, der musste unbedingt probiert werden. Er gefällt mir ausserordentlich gut. Es gibt aber nur 500 Flaschen davon. Schatz hat seinen eigenen Gin. Ist eh schon erstaunlich, dass er dem Gin zugetan ist. Aber da sind ja so viele Botanicals drin, Gin kann also nur gesund sein. Queen Mum wird ja nachgesagt, dass sie täglich ein Glas Gin trank, sie wurde über 100 Jahre alt. Ihre Tochter, Lizzy II, soll wohl auch täglich Gin getrunken haben. Gin, das Elexier des Lebens.

Als wir so da sassen, schnacken und ins Dunkle schauten. fragte der Gatte: Haben wir noch was Süsses? Ich hatte natürlich vorgesorgt, wobei Süsses eh immer im Haus ist, man brauch ja nur mich und meinen Schatz anzuschauen.

Ich hatte kürzlich Christmas Pudding entdeckt. Den gibt es in verschiedenen Ausführungen. Entschieden hatte ich mich für die Sorte mit Rum. Dazu serviert man entweder Clotted Cream oder Brandy Butter. Mir war schon klar, dass das kein Pudding in unserem Sinn ist, eher ein Fruchtkuchen. Er wird in der Mikrowelle erhitzt. Knapp 500 g waren in der Packung, irgendein englisches Mass, ca. für 4 Personen

Also rein damit in die Mikrowelle, stürzen, teilen und auf Teller, dazu Clotted Cream. So ein Viertel Pudding sah nicht viel aus. Und weg musste das dann ja auch. Also verzehrten wir gleich noch jeweils das zweite Viertel. Das Gläschen Clotted Cream teilte ich auch auf. < Nach dem Verzehr hatten wir beide das Gefühl, dass der Magen immer voller wird. Der Pudding sieht aus wie ein Schokokuchen mit Rosinen (leider kein Foto) und ist sehr mächtig, very mächtig. Vielleicht hilft ja Gin, das Völlegefühl in die Schranken zu weisen. Eins weiss ich gewiss: Meine Hose und ich führen jetzt eine offene Beziehung.

Wir lassen es erstmal


Eigentlich wollten wir heute aufräumen. Aber wenn es Elphie gefällt, im Geschenkpapier zu liegen und sogar darin zu schlafen, bleibt erstmal alles so, wie es ist.

Und für den Fall, dass jemand einen Überraschungsbesuch machen sollte, wovon wir nicht ausgehen, ist es uns auch egal. Bei uns ist es eh fast nie „salonfähig“. Hauptsache ist doch, wir fühlen uns wohl.

Am Morgen danach


Zerknülltes Geschenkpapier, dazwischen die Geschenke, und Elphie mittendrin. So muss Weihnachten. Es muss nicht immer alles ordentlich und aufgeräumt sein. Hier wird gelebt, aus vollem Herzen. Das hier ist kein Showroom. Influenzer und Instagramer würden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Wir leben aber für uns und nicht für andere! Wir zeigen, wie sich das wirkliche Leben abspielt.

Vor der Bescherung


Woanders liegen die Weihnachtsgeschenke unter dem Weihnachtsbaum. Da unser Weihnachtsbaum auf der Terrasse steht, könnte das unter Umständen zu Schäden an den Geschenken führen. Unsere Geschenke liegen, hübsch arrangiert, im Schienenkreis der Weihnachtseisenbahn. Das ist doch eine schöne Alternative – finden wir.

Alles in trocknen Tüchern

Weihnachten kann kommen. Heute habe ich frische Champignons gekauft, die wir auch beim Fondue im heissen Fett garen. Eigentlich wollte ich nur die Champignons kaufen, aber dann dachte ich über ein paar Dinge nach, und dann wurde es doch mehr – wie das meistens so ist. Ich wolle z.B. einen bestimmten Tiefseekrabbensalat haben. Es gab nicht mal mehr Nordseekrabbensalat, der um einiges Teurer ist. Na ja, zu Weihnachten gucken die Leute wohl nicht immer so genau hin.

Dann fiel mir ein, ich könnte ja mal an der Käse-/Salattheke gucken, ob es da losen Krabbensalat gibt. Oh ja, den gab es, es ist sogar Nordseekrabbensalat. Na ja, der Preis. Egal, hau wech. Eigentlich wollte ich nur 200 g haben, aber da war dann noch Platz in der Schale. Platz soll man ja nicht verschenken, also bat ich die freundliche Krabbensalatfachverkäuferin: Machen sie mal voll. Die Waage zeigte dann 250 g an. Auch gut. Hatte eh erst überlegt, 250 g zu kaufen. Aber dann, nee, 200 g reichen auch. Es wurden dann ja doch 250 g.

Eigentlich geh ich ja immer gleich morgens nach dem Aufstehen ins Dorf. Aber mein Fahrgestell fühlte sich nicht wirklich gut an und ich blieb lieber zu Hause. Auch hier waren noch ein paar Dinge zu erledigen. Ich nahm eine Schmerztablette und später war ich mutig, doch die notwendigen Besorgungen zu machen.

An der SB-Kasse war ich heute mal fällig zur Kontrolle. Wie das Auswahlverfahren ist, weiss ich nicht. Da ich immer an die SB-Kasse gehe passiert das ab und zu mal, dass die Aufsichtskraft mal nachkontrollieren. Ich pack die Waren ja immer gleich in die Einkaufstasche nachdem ich sie mit der App gescannt habe. Die Aufsichtskraft hat dann nur Stichproben gemach und nicht alles kontrolliert. Ich seh ja auch ehrlich aus. Beim Krabbensalat, hätte sich das heute schon gelohnt, den mal nicht zu scannen.

Unsere beiden Fellnasen hab ich mit frischem Katzengras beglückt, über das beide wie ausgehungert herfielen. Eigentlich war das schon länger fällig. Aber wenn ich sonst gleich nach dem Aufstehen meine Einkäufe erledige, hat der Blumenladen noch geschlossen. Heute passte es.

So, Weihnachten kann kommen. Schatz hat morgen noch 1/2 Arbeitstag zu erledigen, aber dann haben wir ein paar entspannte gemeinsame Tage. Ich werde hier noch ein wenig klar Schiff machen (irgendwas ist ja immer) und zwischendurch die Katzen begöschen. Die Eichhörnchen müssen mal wieder versorgt werden. Alles kein Problem, nichts wird in Stress ausarten.

Flaute

Draussen bläst zwar ein kräftiger Ostwind. Er würde die Segel blähen und dafür sorgen, dass die Segelschiff kräftig Fahrt aufnehmen. Fahrt nimmt nur das Ende des Jahres auf. Ansonsten herrscht hier Flaute.

Vielleicht liegt mein allgemeines Desinteresse daran, weile meine Erkältung noch nicht ganz überstanden ist. Ich komme zwar nachts ohne Hustenblocker aus, tagsüber nehme ich aber immer noch Hustenlöser. So wirklich lösen tut sich allerdings nicht. Nur manchmal erkingt kurz ein erlösendes Grollen aus den tiefsten Tiefen.

Noch drei Tage bis zum Heiligen Abend. Was dann passiert, sagt ein kleines plattdeutsches Weihnachtsgedicht. Ich erinnere mich daran, dass mein Opa mütterlicherseits das immer mal wieder beim gemütlichen Beisammensein nach dem traditionellen Karpfenessen reingeworfen hat:

An Wiehnachten obend dor geiht dat von boben
dor bimmeln de Glocken dor danzen de Poppen
dor piepen de Müs in Grotvadder sien Hüs.

Man muss wohl seine Phantasie ein wenig bemühen, um herauszufinden, was denn „da oben“ los ist und was da passiert. Und dann tanzen auch noch die Puppen. Ist schon etwas gruselig.

Unpässlich

Unpässlich trifft es nicht wirklich, es ist schon etwas mehr als das. Was ist hier los?:

Beim Gatten begann es am Freitag der vorletzten Woche: Halskratzen und Husten. Samstag war er noch zur Arbeit, am Sonntag war es schon abzusehen, dass er Montag nicht arbeiten würde. Sein Arbeitgeber verlangt eine Krankschreibung vom ersten Tag, also suchte mein Schatz die Hausarztpraxis auf. Ergebnis: Krankgeschrieben bis Mittwoch gleich am Thresen, ohne einen Arzt konsultiert zu haben. Mittwoch war es nicht besser, eine Verlängerung würde notwendig sein, also wieder zur Hausarztpraxis. Dieses Mal war eine Vorstellung bei einem der Ärzte aus dem Team notwendig: Krankgeschrieben bis Freitag.

Ich hatte die Hoffnung, dass ich verschont bleiben würde … Na ja, hoffen kann man ja, aber es klappte nicht. Donnerstag fing es bei mir mit leichtem Halskratzen an. Freitag kam ein leichter Husten dazu und ich fühlte mich schlapp. Wir erledigten noch unseren Wocheneinkauf und dann war ich froh, nichts mehr machen zu müssen. Gestern, Samstag, drömelte ich so vor mich hin. Mir war kalt, aber Fieber hatte ich nicht. Heute morgen hatte ich eine ganz kratzige Stimme. Ich gurgelte mit Schwedenbitter, was ganz angenehm war.

Morgen Vormittag habe ich einen langersehnten Termin beim Orthopäden. Abhängig davon, wie es mir morgen geht, werde ich den wahrnehmen oder eben nicht. Freitag habe ich einen Termin für ein MRT, das ist mir wichtig. Bis dahin will ich soweit fit sein, dass ich in der Röhre keinen Hustanfall bekomme.

Mein Schatz hüstelt auch immer noch so vor sich hin. Er entscheidet morgen früh, wenn er aufstehen muss um zur Arbeit zu fahren, ob er sich nochmal abmeldet. Mal gucken, wie es mit uns beiden weitergeht in dieser Woche.

Ich verstehe ihn


Heute Morgen waren wir im innerstädtischen Verbrauchermarkt einkaufen. Nützt ja nichts, man braucht ja mal dies und das und jenes. Dort läuft den ganzen Tag Hintergrundmusik. Meistens registriere ich gar nicht, womit die Kunden beschallt werden, es sei denn, es ist ein Lied, welches ich sehr gern höre, sowas kommt vor. Und dann erfreue ich mich sogar daran und gehe beschwingt durch die Regalreihen. Es verleitet mich aber nicht dazu, links und rechts wahllos in die Regale zu greifen und irgendwas in den Einkaufswagen zu legen. Wir kaufen strikt nach Einkaufszettel, meistens.

Heute morgen, ich beugte mich gerade über die Obstauslage, bekam ich einen Schock: Aus den Boxen erschallte Weihnachtmusik! Ich hätte schreiend aus dem Laden laufen können. Am liebsten würde ich alle Einkäufe bis nach Weihnachten verschieben, denn die Häufigkeit der Weihnachtssongs, die gespielt werden, wird in den nächsten Wochen noch zunehmen.

Ohren zu und durch, und das möglichst schnell.

Adventzeit – Kalenderzeit


Jedem sein Adventskalender, bzw. 2 oder 1-1/2. Denn mein Schatz bekommt von seinem Arbeitgeber jedes Jahr einen Adventskalender, den Teilen wir uns immer. Ein Tag darf er ein Türchen öffnen, am nächsten Tag bin ich dran.

Die zwei grossen Kalender von Mein Schiff sind unterschiedlich befüllt. In beiden Kalendern stecken hinter den Türchen die guten Wagnerpralinen. Ein Kalender, nämlich meiner, enthält die Pralinen mit Alkohol.

Ausserdem hat man die Chance auf Reisegutscheine oder sogar auf eine Kreuzfahrt. In den letzten Jahren war uns das Glück nicht hold. Aber man kann ja hoffen.