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Überraschungsbesuch
Gestern Abend gegen 21:30 Uhr, wir waren bei Nachbarn zum Grillen, bekam ich einen Anruf auf meinem Handy. Im Display stand „Frank“. Wir haben zwei Freunde, die so heissen. Welcher würde das sein. Es war Frank aus München, der mit seinem Freund Richtung Grömitz unterwegs war. Wie Frank mir berichtete waren sie ca. 100 km vor ihrem Ziel mit Franks Mutter „im Gepäck“, die sie dort ablieferten wollten. Es war ein spontaner Entschluss, die Gründe tun hier nichts zur Sache.
Der Grund des Anrufes war jedenfalls, ob sie auf der Rückfahrt in der gleichen Nacht bei uns reinschauen könnten. Ich bot spontan an, dass sie auch bei uns übernachten könnten. Eine Rückfahrt nach München noch in der Nacht würde doch eine Strapaze sein. Sie wollten sich das überlegen.
Irgendwann kamen die beiden dann bei uns an. Das Angebot der Übernachtung nahmen sie dankend an (vorsorglich hatten wir bereits alles vorbereitet) und wir quatschten noch bis etwa 3 Uhr früh.
Normalerweise bewirten wir unsere Übernachtungsgäste morgens mit einem schönen Frühstück. Heute morgen musste 1 Tasse Kaffee reichen, auf Frühstück waren wir nämlich nicht vorbereitet.
Obwohl der Besuch ganz überraschend war, war es doch nett, Frank mal wieder zu sehen und seinen Freund kennenzulernen.
Der Rücken
Seit ein paar Wochen plagt mich der Rücken. Das geht so weit, dass ich spätestens abends um acht ins Bett gehe und lese. Liegen geht nämlich ganz wunderbar. Aber sitzen ist manchmal schon arg schlimm. So ein Kindle-Reader ist da ganz praktisch. Schnell ist online ein neues Buch ausgesucht und Sekunden später ist es auf meinem Kindle und ich kann es lesen wenn ich im Bett liege. So ist immer genügend Nachschub vorhanden.
Ende nächster Woche geht es dann mal wieder ins MRT. Einen Termin bei meinem Doc habe ich dann leider erst Anfang August weil der nun erstmal Urlaub macht. Ich bin gespannt, was die Aufnahmen des MRT zutage fördern.
Ein Grillabend …

… hätte es werden sollen, auf der Nachbarterrasse. Stattdessen wurde es ein Käseabend mit Blick auf die selbe, weil das Wetter nicht grillgeeignet war.
Also der Abend war nicht Käse, es gab halt diverse Käsesorten, u.a. hatten die Nachbarn extra für uns Saint Agur gekauft. Sehr aufmerksam. Sie lesen hier nämlich mit. Und es wurde Rotwein kredenzt. Ein Glas weniger wäre auch genug gewesen *zum Wohl*.
Alles Sale oder was?
Den offiziellen Sommer- bzw. Winterschlussverkauf gibt es ja nicht mehr. Nun heisst es Sale. Auf den Schaufenstern prangt dieser Schriftzug, meist diagonal aufgepappt. Nun, Sale ist zwar nicht das gelbe vom Ei wenn man das liest, aber na ja, geht so gerade. Wenn man das aber in der Radiowerbung hört „… und da ist auch gerade Sale!“ – das hört sich fürchterlich an.
Muss immer alles ins englische Übersetzt werden? Ich bin diesbezüglich eigentlich recht tolerant. Schliesslich spreche ich täglich englisch im Büro mit den Kapitänen und mit Hafenagenten rund um Europa. Aber es gibt Dinge, die gehen einfach gar nicht, Sale z.B., das klingt einfach nur gewöhnlich, unterste Ebene sozusagen, ein absolutes „no go“ *huch*.
Ist ja bald Wahl
Die CDU wähle ich eh nicht. Ein Grund mehr, dies nicht zu tun ist die Tatsache, dass die Bundeskanzlerin neue Abgasvorgaben für neue PKW blockiert. Dies ist natürlich im Sinn der Deutschen Automobilindustrie aber natürlich nicht gut für die Umwelt.
Es gibt sie noch
Seit Tagen beherrscht ein Thema die Medien: Edward Snowden und die von ihm entdeckten und veröffentlichten Überwachungen ungeahnten Ausmaßes. Für mich ist Edward Snowden ein Held. Er wird von nun an ein sehr eingeschränktes Leben führen und muss sich ständig der Gefahr bewusst sein, entführt und nach Amerika verfrachtet zu werden.
Ganz sicher nicht

In einem schwulen Forum erhielt ich von einem „Interessenten“ diese Nachricht:
„Ich bin von Ihrem Profil getroffen. Eben wollte Sie besser erkennen. Ich werde froh sein, wenn wir kennenlernen werden, und wir werden uns umgehen. Ich hoffe, Sie wollen es auch.“
Bin ich froh, dass ich vor fast 16 Jahren meinen herzallerliebsten Schatz gefunden habe!
Rücksichtslos
In Hamburg finden an diesem Wochenende die Harleydays statt, eine Veranstaltung die es seit einigen Jahren gibt und die viele Menschen anzieht, aktive Teilnehmer wie auch interessierte Besucher. Der überwiegende Teil der Harleyfahrer ist wohl eher den gemütlichen Menschen zuzurechnen. Dass es auch andere gibt, musste ich heute Nachmittag auf der Heimfahrt ins Wochenende erleben:
An einer roten Ampel drängelten sich 2 Fahrer mit ihren Maschinen von einer Tankstelle zwischen die wartenden Fahrzeuge, dass ich schon befürchtete, sie würden unseren Wagen zerkratzen. Als die Ampel auf grün sprang, rasten die natürlich los, wechselten die Spur ohne zu blinken und drängten sich dort in eine kleine Lücke zwischen 2 PKW.
Auf meinem weiteren Weg beobachtete ich 2 Motorradfahrer (ich konnte nicht erkennen, ob das Harleyfahrer waren), die mit grosser Geschwindigkeit auf eine Abbiegespur wechselten weil es ihnen auf der Geradeausspur nicht schnell genug vorran ging und dann plötzlich auf die linke von 3 Geradeausspuren wechselten.
In letzter Zeit ist leider immer wieder von Unfällen mit beteiligten Motorrädern zu lesen. Nach diesen Manövern heute werde ich wohl kaum noch Mitleid mit den verletzten Fahrern haben können wenn die so wild und rücksichtslos gefahren sein sollten.
Mohn in der Großstadt

An einer der meistfrequentierten Kreuzungen Hamburgs entdeckt.




