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Nicht auf unseren Tisch!


Dass Itialiener schnell reden kennt man ja. Herr Guido Barilla war da wohl etwas zu schnell mit seinen schwulenfeindlichen Bemerkungen, z.B. dass seine Firma keine Werbung für Homosexuelle machen wird da sie die traditionelle Familie unterstützt. Und wenn den Homosexuellen das nicht passt, dann können sie ja die Nudeln anderer Hersteller essen.

Nun, Herr Barilla, Ihre Nudel(n) will ich ganz bestimmt nicht und auch nicht ihre anderen Produkte. Auch wenn Sie sich später in gewisser Weise entschuldigt haben, dass sie ja eigentlich nichts gegen uns Schwule hätten (das sagen eh alle, die sich irgendwie negativ über Schnwule geäussert haben), kommen uns Ihre Produkte nicht mehr ins Haus! Einmal gesagt, und das haben Sie dann auch so gemeint. Das geht nicht mehr rückgängig zu machen.

Über dieses Thema habe ich schon in diversen anderen Blogs gelesen. Da wir aber alle einen anderen Leserkreis haben, möchte ich die Äusserungen von Guido Barilla gern weiter verbreiten.

Die Grafik durfte ich aus der Warmen Küche mitnehmen.

Zurück von der Reise


Nach einer Distanz von 2.585 Seemeilen (laut Bordcomputer) hat die „Mein Schiff 1“ heute Morgen um 06:00 Uhr in Hamburg am Kreuzfahrtterminal festgemacht. Es regnete, wie bei unserer Ankunft in Kiel am Abfahrtstag.

Es wird nun noch eine Weile dauern, bis der Reisebericht hier im Weblog fertig ist. Eins vorneweg: Es war eine sehr schöne Reise mit vielen interessanten Eindrücken. Und wir sind total erholt!

Nachlesen?

Heute heisst es Koffer packen. Morgen werden wir um 09:00 Uhr von unserem Privatshuttle abgeholt. Fast 2 Wochen sind wir dann nicht da. Ich werde also in dieser Zeit keine Blogs lesen. Ich denke nicht, dass ich alle Blogs, die normalerweise zu meiner Lektüre gehören, nachlesen werde. Der Aufwand wird mir einfach zu gross sein.

Party in Dimi’s Taverne

Blumen

„Geschlossene Gesellschaft“ – dieses Schild stand gestern Abend vor „Dimi’s Taverne“. Wir scheinen dort sehr gute Gäste zu sein, wir waren nämlich eingeladen, um zusammen mit vielen anderen Gästen das 10-jährige Jubiläum zu feiern. Nicole, die Wirtin, hatte ein grosses Buffet bereitgestellt. Zwei Griechische Musiker wechselten sich mit einem DJ ab und spielten zum Tanz auf. Ja, auch wir haben abgezappelt. Es war ein sehr netter Abend.

Müssen wir uns eigentlich Gedanken machen wenn die Bedienung Bernd eine Flasche Rotwei und mir eine Flasche Weisswein hinstellt mit den Worten: Das sind die Weine, die ihr immer trinkt!

Unser Fest

Wir gehen aber nicht hin, auf das Alstervergnügen, dort, wo wir uns heute vor 16 Jahren das erste Mal gesehen haben. 16 Jahre – eine lange Zeit. Und doch ist diese Zeit rückblickend rasend schnell vergangen. Schatz, ich hab dich lieb! Und ich bin nach wie vor glücklich darüber, dass ich seinerzeit den ersten Schritt gemacht habe, dich anzusprechen. Ich habe es nicht bereut!

Warum nun das obige Bild? Weil das der Stand ist, an dem wir uns begegnet sind.

Das Alstervergnügen

Das Alstervergnügen ist neben dem Hafengeburtstag DAS Fest überhaupt in Hamburg, nur etwas kleiner. Rund um die Binnenalster gibt es Bühnen für Musik, Stände mit allerhand Trödel, ein Riesenrad und diverse Stände, an denen man essen und trinken kann. Von Donnerstag bis Samstag findet an jedem Abend ein spektakuläres Feuerwerk statt zur Musik, die von riesigen Boxen über die Binnenalster schallt. Früher, als wir noch in Hamburg wohnten, waren wir mindestens an einem Abend zum Feuerwerk an der Alster. Seit wir in der kleinen Stadt an der Elbe wohnen, sind wir nicht mehr ein einziges Mal dort gewesen.

Da die Festmeile sozusagen direkt vor unserer Bürotür liegt, mache ich in jedem Jahr am Donnerstag in der Mittagspause meine Runde. Dann ist es noch nicht voll und ich kann noch jeden Stand kurz begutachten. Überall sieht es noch aufgeräumt und frisch eingerichtet aus. Heute habe ich sogar mit dem Riesenrad ein paar Runden gedreht und hab mir die Alster von oben angeschaut. Sogar die Containerbrücken im Hafen kann man von dort oben sehen.

Ausserdem habe ich noch ein paar Duftkugeln aus Holz gekauft. Die Dinger riechen aber sehr intensiv, jedenfalls zu dritt, obwohl sie gut verpackt sind: Eine kleine Plastiktüte in der ich sie gekauft habe – das Ganze in Frischhaltefolie eingewickelt – das Paket dann in eine Gefriertüte gestopft und zugedröselt. Und trotzdem: Der Geruch entweicht. Jetzt haben wir eine Kugel im Bad platziert. Das ist gut auszuhalten. Die anderen beiden liegen nun auf der Terrasse, gut eingepackt. Vielleicht werde ich die einfrieren.

Übermorgen, am 31. August, gibt es übrigens noch einen kleinen Extrabericht das Alstervergnügen betreffend.

Über die Sommerzeit

Es ist unverkennbar, der Sommer neigt sich dem Ende zu. Morgens ist es recht kühl, auch wenn wir abends noch eine kleine Mahlzeit auf der Terrasse einnehmen können. Und: Die Tage werden kürzer und kürzer. Um 20:00 Uhr muss man schon das Licht anmachen, um 21:00 Uhr ist es dunkel. Am kommenden Sonntag, am 1. September, ist der meteorologische Herbstanfang!

Wo wären wir ohne die Sommerzeit!? Um 19:00 Uhr müssten wir jetzt schon unsere Wohnungen künstlich erhellen, um 20:00 Uhr wäre es dunkel! Es ist schon schlimm genug, dass es um 9 Uhr abends dunkel ist.

Viele verschwenden sicher keinen Gedanken mehr daran, dass sie sich Ende März über die Zeitumstellung mokiert haben. In 2 Monaten geht dann die Diskussion wieder los wenn es den anderen Weg geht, nämlich die Uhren eine Stunde zurückzustellen. Ich bin diese Diskussion sowas von leid. Es ist halt wie es ist, basta! In ein paar Generationen, wenn niemand mehr weiss, dass es „früher“ mal anders war, wird keiner mehr über diese Geschichte diskutieren.

Über das Bloggen

arbeitsplatz
Holger – der Admin – hat mich getaggt. Er sagt, dass man das jetzt so sagt. Man könnte auch sagen, er hat mich innerhalb eines Blogbeitrags verlinkt, mich und ein paar andere Blogger auch. Worum geht es?: Es geht um das Bloggen selbst, nämlich um die Frage wann und wie, mal so ganz lapidar gesagt, und wie man das Bloggen mit dem Job unter einen Hut bekommt.

Bei mir ist das so: Ich blogge meistens ganz spontan. Wenn mich ein Thema, welches ich irgendwo aufgegriffen habe, besonders interessiert, manchmal auch berührt oder auch mal wütend macht, dann kommen meine Gedanken dazu ins Blog. Kleine und grosse Ausflüge bzw. Reisen, Theaterbesuche, Fammilienfeiern, auch das sind Themen, die ins Blog kommen. Mein Blog dient mir nämlich auch als Tagebuch, in dem ich ab und zu mal zurückblättern kann um zu sehen, wann denn dieses oder jenes Ereignis gewesen ist. Wenn es andere Leser interessiert – schön. Wenn nicht – auch gut. Ich schreibe in erster Linie für mich selbst.

Die Veröffentlichungen erscheinen eher unregelmässig. Zu Zeiten, während der ich arbeiten muss, geschieht meist recht wenig, was mir bloggenswert erscheint. Dann passiert es schon mal, dass ich über zwei, drei Tage nichts zu berichten weiss und ich werde langsam unruhig. Meine Leser und Leserinnen sind doch neugierig und wollen doch wissen, was es bei Queergedacht neues gibt – denke ich mal. Aber ich blogge doch eigentlich für mich – oder?
An Wochenenden oder während des Urlaubs kann es schon vorkommen, dass ich, über den Tag verteilt, mehrere Blogeinträge veröffentliche weil ich mehr Zeit für Aktiviäten und Recherche im Internet habe.

Die normale Blogzeit ist abends nach der Arbeit. Dann kann ich meine Gedanken am besten sortieren und ich habe Ruhe. Ganz selten blogge ich auch mal während der Arbeitszeit, wenn ich Zeit und Gelegenheit dazu habe. Solche Blogeinträge sind dann aber eher kurz. Oder ich speicher mal schnell ein paar Gedanken im System. Verfeinert, ergänzt und dann veröffentlicht werden die dann abends zu Hause. Gelegentlich wird auch vorgebloggt und mein geistiger Erguss erscheint dann automatisch an einem vorbestimmten Termin.

Dieser Eintrag wurde erstmal als Entwurf gespeichert und im Lauf der letzten Wochen immer mal wieder überarbeitet, auch im Büro. Bei vorgegebenen Themen tu ich mich manchmal ein wenig schwer, diese „zu Papier zu bringen“. Deshalb hat es auch so lange gedauert, bis ich endlich auf den Button „veröffentlichen“ geklickt habe. Spontane Ideen „fliessen“ mir einfach leichter aus den Fingern. Na ja, und ausserdem wollte ich erstmal meinen Arbeitsplatz fototauglich machen. Da aber immer was dazwischen kam, habe ich mich nun kurzerhand entschlossen, ein Bild von meinem Büroarbeitsplatz zu machen. Da sieht es nämlich immer schön aufgeräumt aus, jedenfalls morgens bevor ich anfange zu arbeiten.