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Weltaidstag

Am 1. Dezember ist Weldaidstag, ein Tag, der die Menschen daran erinnern soll, dass es HIV und Aids immer noch gibt, ein Tag, der dafür sorgen soll, dass Aidskranke und HIV-Infizierte nicht diskriminiert werden, ein Tag, der an die erinnen soll, die durch an Aids gestorben sind.

Anlässlich des Weltdaidstages werden in Hamburg und anderswo die Aids-Teddys verkauft. Der Erlös geht zur finanziellen Unterstützung an örtliche Einrichtungen, die sich die Betreuung schwerstkranker Menschen auf die Fahne geschrieben haben, u.a. die Betreuung aidskranker Menschen. In Hamburg ist es das Hospiz Leuchtfeuer.

Jedes Jahr gibt es eine neue Kreation der Aids-Teddys. Die diesjährige Ausgabe (siehe oben) habe ich vor ein paar Tagen an einem Spendenstand im Hamburger Hauptbahnhof gekauft. Er ist die Nummer 8 in unserer Sammlung.

Alstereis und Alstertanne

Während meiner täglichen Runde in der Mittagspause um die Binnenalster entdeckte ich heute das erste dünne Eis in diesem Winter. In den nächsten Tagen soll die Temperatur zwar wieder ansteigen. Das Eis wird dann wieder verschwinden. Aber es zeigt uns, dass der Winter nun gekommen ist.

In der gegenüberliegenden Ecke der Binnenalster wurde die Alsterweihnachtstanne hergerichtet. Wie heute morgen über den lokalen Radisender verbreitet wurde, kommt die Tanne in diesem Jahr aus der kleinen Stadt an der Elbe namens Geesthacht. Bis zum Januar werde ich jetzt täglich ein Stück Heimat vor Augen haben.

Die Alstertanne wird jährlich von Privatpersonen gespendet, denen die Tanne in ihrem Garten zu gross geworden ist.

Die Tanne wird natürlich nicht in der Ecke bleiben sondern in den nächsten Tagen wird sie auf dem Ponton in der Mitte der Alster verankert werden.

Das Blog eines Schriftstellers


Der sympathische Schriftsteller Gerrit Jan Appel, mit dem ich schon seit längerem Kontakt habe, hat sich entschlossen, unter die Blogger zu gehen. Noch ist sein Blog im Anfangsstadium. Ich hoffe und wünsche, dass es dort doch regelmässig weitergeht.

Ich habe alle 3 bisher erschienen Bücher von Gerrit (Strandkorb mit Rüschengardinen – Wodka für die Königin – Hamburgaynsien) gelesen. Es ist leichte Unterhaltung, die mich diverse Male hat schmunzeln lassen. Und wer sich in Hamburg und Schleswig-Holstein ein wenig auskennt, wird sicher einiges wiedererkennen, besonders auch deshalb, weil Gerrit in der Lage ist, es so zu beschreiben, wie es tatsächlich ist, wie man es selbst wirklich gesehen hat.

Das Phantom ist zurück

Nach Jahren der Abstinenz wird das Phantom in den Katakomben der Pariser Oper wieder sein Unwesen treiben, und zwar auf der Bühne des Theaters Neue Flora in Hamburg. Das Theater war seinerzeit extra für das Musical Phantom der Oper gebaut worden. Von Hamburg aus zog das Phantom weiter nach Essen, wo wir es zum letzten Mal im Jahr 2006 in Aktion gesehen hatten.

Ende November wird die Premiere der neuen Aufführungsserie über die Bühne gehen. Bernd und ich werden schon vorher in den Genuss einer Aufführung kommen: Bei einer Aktion des Privatradiosenders Radio Hamburg habe ich für Dienstagabend 2 Karten zu einer Preview gewonnen. Wir sind sehr gespannt, ob die Inszenierung technisch gleichzusetzen ist mit der früheren, wird das Phantom doch nur für einen relativ kurzen Zeitraum aufgeführt werden, ob z.B. die Kerzenleuchter durch den Bühnenboden hochgeschoben werden oder „nur“ von der Seite reingefahren kommen. Ich werde berichten.

Der Ausgleich

Heute Nachmittag hatte ich einen Arzttermin, um 16:15 Uhr. Da ich mit dem Wagen dorthin fahren musste und die Fahrzeit schlecht einzuschätzen ist, war ich etwa 25 Minuten zu früh dort. Kaum hatte ich im Wartezimmer platzgenommen und ein paar Sätze in meinem Kindle gelesen, wurde ich schon aufgerufen. Zur Zeit des eigentlichen Termins befand ich mich schon wieder auf dem Weg zum Parkhaus, in dem ich den Wagen geparkt hatte.

Allerdings hatte ich bei dem Arzt auch schon längere Wartezeiten in kauf nehmen müssen, und zwar nicht gerade unerheblich.

Müde und zufrieden

Müde aber zufrieden sind wir zurück aus der Stadt des Friedensnobelpreises, aus der Stadt mit einer tollen Hafencity und aus der einzigen Stadt innhalb und ausserhalb Deutschlands, die wir jetzt zum 5. Mal besucht haben – wir sind zurück aus Oslo.

Wie üblich wird es demnächst einen kleinen Reisebericht geben.

Happy Halloween!

Dieses Mal konnten wir beruhigt darauf verzichten, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein und einen Sack voll Süssigkeiten zu kaufen, die wir letztendlich immer selbst essen mussten, da kein kleiner Geist bei uns geklingelt hat. Heute sind wir nämlich auf See. Ätsch!

Wer für die abendliche Party schnell noch ein paar Ideen benötigt, wird sicher hier fündig. Gruselig, was man alles essen kann, sogar ’ne Mumu. Bäh!

Kleiner Nachschlag

Den Sturm, den wir am Montag hatten, hätte ich mir für morgen Abend/Nacht gewünscht. Dann sind wir mal wieder auf Minikreuzfahrt von Kiel nach Oslo, in einer Juniorsuite. Na ja, man kann nicht alles haben. Die Suite muss reichen, ohne Sturm.

Nichts mit intenso

Seit ein paar Jahren sind wir sehr zufriedende Nutzer einer Nespresso-Maschine. Bis vor kurzem war es nur Nespresso vorbehalten, die entsprechenden Kapseln herzustellen und zu vertreiben. Das Monopol ist inzwischen gefallen und mehr oder weniger namhafte Kaffeeanbieter dürfen jetzt passende Kapseln anbieten. Holger, der Admin, und sein Mann Gunnar sind ebenfalls Nespressomaschinennutzer, ebenso wie die Jungs aus der warmen Küche. In beiden Haushalten wurden bereits „Ersatz“-Kapseln getestet: Nespresso versus Senseo und Sorry, Nestlé: No more money for you – wie es aussieht mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Bei meinem gestrigen Wochenendeinkauf entdeckte ich, die Kapseln von Jacobskaffee. Mit einem Preis von unter 3 Euro für 10 Portionen sind die vergleichsweise preiswert. Doch die wichtigste Frage ist, ob der Espresso auch schmeckt.

Die Plastikkapseln von Jacobs sind einzeln verpackt in einer Folie, dementsprechend fällt die Umverpackung, also die Schachtel, die die Kapseln enthält, wesentlich grösser aus als die bei den Originalen von Espresso. Es fallen also 3 Teile Müll an: Die Schachtel, die Folie und die Kapsel. Bei Nespresso hat man nur die Schachtel und die Kapsel.

Die Crema des fertigen Espresso ist etwas dünner als die der Nespressosorten, aber immer noch akzeptabel. Aber von intenso keine Spur. Der fertige Espresso kommt eher etwas labberig daher und eignet sich keinesfalls, daraus einen Cappuchino der Latte Macchiato zuzubereiten. Da diese beiden Heissgetränke ja mit Milch und Milchschaum verdünnt werden, ist eine besonders starke Röstung notwendig. Und die kann Jacobs nicht bieten.

Aus Gründen der Verpackung und des Geschmacks werden wir weiter bei den Originalkapseln bleiben, auch wenn diese teurer sind. Wir sind Geniesser und geben dann lieber etwas mehr Geld aus um geniessen zu können.