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Wie auf Wolken

Wer ein Blog schreibt, macht sich manchmal öffentlich. Ich scheue mich nicht davor zurück, das zu tun. Manchmal kann es sehr hilfreich sein, besonders wenn man über seine eigenen Befindlichkeiten schreibt.

Kürzlich schrieb ich ja über meinen Huf, der mich dazu veranlasste, in der Mittagspause auf der Bank zu bleiben. Es blieb nicht aus, dass ich ein paar gute Ratschläge bekam, dich ich auch umgesetzt habe: Ich habe mir 2 Paar des empfohlenen Schuhwerks gekauft, eins für zu Hause und eins für unterwegs.

Die für zu Hause (siehe oben) sehen zwar für meinen Geschmack hässlich aus, aber wow! Ich gehe darauf wie auf Wolken, ich schwebe geradezu durch die Wohnung. Ein Traum! Die Schuhe für draussen sind nicht ganz so bequem, sehen aber etwas netter aus.

Zusammen mit einer Kortisonspritze (die mir der Orthopäde in den Huf gehauen hat), Tabletten (ich hasse Medikamente!), Einlagen und diesem Schuhwerk hoffe ich, dass dem Fersensporn, bzw. der daraus resultierenden Entzündung, der Garaus gemacht wird. Spätestens im September muss ich gut zu Fuß sein. Windsor Castle, Kloster Mont saint Michel, die Alhambra, sowie die Städte La Coruna, Porto, Lisboa, Cadiz und Barcelona warten darauf, von uns erkundet zu werden.

Neu in der Blogroll

Wir haben es sicher alle schon mal erlebt: Man liest hier, klickt da und klickt noch weiter und liest und klickt usw. usw. Und plötzlich bleiben wir auf einem Blog hängen, welches nicht nur interessant gestaltet ist, sondern auch noch toll geschrieben und illustriert. Und um dem Ganzen noch einen drauf zu setzen handelt es sich um ein Blog, in dem Rezepte veröffentlicht werden. Und so fand ich eben GRAIN DE SEL – SALZKORN, meine Gartenküche.

Selbst jemand, der nicht gern kocht wird dieses Blog sicher toll finden. Die Rezepte werden nämlich nicht nur einfach aufgeschrieben und bebildert. Es gibt immer auch noch Fotos „aus der Gegend“. Es ist einfach ein Traum, dort reinzuschauen.

Michaela wohnt in Frankreich an der Drôme. Ob sie wie Gott in Frankreich lebt, weiss ich nicht. Aber sie fühlt sich dort offensichtlich sehr wohl. Schaut einfach mal rein bei ihr. Und vergesst nicht, euch ihre Küche anzuschauen, das ist ein Traum, ebenso wie der Garten und alles drumherum. Woanders kann der sprichwörtliche Gott in Frankreich gar nicht wohnen!

Nicht das, wonach es aussieht

Auf der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck-Kopenhagen werden immer wieder Ausländer kontrolliert, ob sie Rauschgift transportieren. Mindestens einmal im Monat werden die Beamten fündig, wie ich ständig bei HL-live lesen kann. Am Pfingstsonntag hat es einen Nigerianer erwischt, der wohl meinte, dass jeder weiss: Neger Dunkelpigmentierte Männer haben lange Schwänze. Tja, da hat er sich wohl verschätzt, was das betrifft. Jedenfalls liessen sich die Beamten von seiner Beule nicht beeindrucken und schauten mal nach, was er da so in der Hose hat. Lest selbst.

To Pingsten, ach wie scheun …

Heute vor 11 Jahren, am 8. Juni 2003, war auch Pfingstsonntag. Pfingsten war nicht nur am gleichen Datum, auch das Wetter war ähnlich wie heute: Erst schwül-warm und dann Regen. Woher ich das weiss? Es steht in meinem Blog. Da sieht man mal wieder, dass ein Blog nicht nur dazu da ist, Leute zu langweilen oder zu unterhalten. Ein Blog kann auch ein Tagebuch sein, so wie dieses eben eines ist.

Der Regen kam heute erst am späten Nachmittag. Da waren die Menschen, die sich auf einem Pfingstausflug befanden, sicher schon wieder in ihren Autos unterwegs und verstopften die Strassen.

Damals, also ganz damals, früher, noch viel früher, um die Jahrhundertwende, also die Jahrhunderwende, die vor der letzten wa, da machte man einen Pfingstspaziergang mit der ganzen Familie. Und wenn der grosse Regen kam, passierte das, was in diesem Lied besungen wird, worüber ich auch vor 11 Jahren geschrieben habe.

Auf der Bank

Wer mich näher kennt weiss, dass ich ein Ding an der Hacke habe. Aber leider habe ich das nicht nur im dem Sinn, dass ich ’ne Schraube locker habe oder nicht alle auf’m Sender – oder was man sonst noch so sagt. Ich habe nämlich einen manchmal recht schmerzhaften Fersensporn, welcher heute morgen solche Schmerzen verursacht hat, dass ich eine Schmerztablette genommen habe, und das will was heissen!

Meine ständigen Leser wissen inzwischen, dass ich in der Mittagspause eine Runde um die Binnenalster gehe. Darauf habe ich heute verzichtet. Stattdessen habe ich die nächstgelegene freie Bank an der Aussenalster, an welcher unserer Büro liegt, aufgesucht, mich dort niedergelassen und im Kindle gelesen, den ich vorsorglich mitgenommen habe.

Die Bank steht zwar „vorn hui – hinten pfui“ weil nämlich im Rücken der Verkehr ständig auf mehreren Spuren fliesst. Aber das war mir egal. Meinem Huf die Schonung jedenfalls gutgetan.

Feiertagsverkehr

Das hat jetzt nichts mit Sex zu tun, ich könnte auch sagen: Brückentagsverkehr. Es geht darum:

Wie nicht anders zu erwarten war, herrschte Mittwochnachmittag/-abend in und um Hamburg ein extrem erhöhtes Verkehrsaufkommen, noch verstärkt durch diverse Baustellen und Unfälle. Wer an solchen Vorfeiertagen, die durch einen Brückentag zu einem gaaaanz langen Wochenende werden, unterwegs sein muss oder will, weiss, dass mit Staus zu rechnen ist. Autofahrer brauchen deshalb gar nicht genervt zu sein. Sie verstopfen ja auch selbst die Strassen. Ein Autofahrer aus Mainz beschwerte sich bei Radio Hamburg per Mail, dass das ja wohl ein Unding sei, was da in Hamburg los ist. Der Moderator machte das einzig richtige und sagte: Er selbst trägt ja auch dazu bei, die Strassen zu verstopfen. Wäre er doch lieber in Mainz geblieben. Bravo kann ich da nur sagen.

Ich selbst war auch betroffen. Mit einer Fahrzeitverlängerung von ca. 20 Minuten war ich noch sehr gut dran. Die meiste Zeit verlor ich auf einer Strecke von wenigen Kilometern innnerhalb der City, von der Alster zum Berliner Tor, für dich sonst nur etwa 10 Minuten benötige. Und warum: Weil die idiotischen Autofahrer noch bei grün auf eine Kreuzung fahren obwohl vorn zu sehen ist, dass es gerade mal nicht weitergeht. Also stehen sie mitten auf der Kreuzung und blockieren den Querverkehr. Wenn es denn endlich weitergeht, haben die anderen wieder freie Fahrt während der Querverkehr immer noch warten muss. Mit Glück kommen bei der nächsten Grünphase gerade 3 Wagen weiter.

Ich habe kein Problem damit, wenn es etwas länger dauert, bis ich zu Hause bin. Ich weiss, dass an solchen Tagen mehr los ist auf den Strassen. Mich ärgert dann aber das Unverständnis und die Rücksichtslosigkeit derer, die zu den Staus beitragen.

Heute morgen war natürlich so gut wie nichts los auf den Strassen. Der feste Blitzer an den Elbbrücken, der mich ja schon mal an einem solchen Tag erwischt hatte, blieb bei mir aber arbeitslos. Nach exakt 30 Minuten Fahrzeit parkte ich auf dem Firmenparkplatz ein. An „normalen“ Arbeitstagen benötige ich 40 – 50 Minuten für die gleiche Strecke.

Auch heute Nachmittag war nichts besonderes los. In wenigen Minuten war ich an der Autobahn. In 20 Minuten hatte ich die Abfahrt Bergedorf erreicht. Ca. 15 Minuten später war ich in der kleinen Stadt an der Elbe. Das könnte jeden Tag so sein. Aber das ist es nun mal nicht. Und damit kann ich gut leben. Immer schön locker bleiben!

Das nächste Chaos wird es dann am Pfingstwochenende geben. Na und!