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Ich bin so cool!

Blitzermarathon am Freitgabend im Hamburger Stadtgebiet. Erwischt wurde u.a. ein Motorradfaher, der mit 152 km/h durch eine 60er-Zone raste, und das kurz vor dem Ende seiner Probezeit. Vielleicht ist es Glück für ihn, dass er erwischt worden ist. Andernfalls könnte es sein, dass er innerhalb der nächsten Wochen eins der Todesopfer ist, die in jedem Sommer bei den Motorradfahrern zu beklagen sind.

Die Motorradsaison hat ja gerade erst begonnen, das Wetter war in den letzten Tagen ideal für eine Ausfahrt. Es wird nicht mehr lange dauern und der erste tote Motorradfahrer wird irgendwo im Straßengraben liegen oder über einen Zaun hängen weil er sich und anderen beweisen wollte, was für ein cooler Typ er doch ist.

Ein anderer Fahranfänger wurde mit 190 km/h erwischt wo 80 km/h erlaubt sind. Er saß in einem Mercedes CLS. War das Papas Auto? Hat er sich den geliehen um seiner Freundin zu imponieren?

Ich gebe ja zu, dass ich mich auch nicht immer daran halte, was auf den Verkehrsschildern am Straßenrand steht, ca. 20 km/h bin ich manchmal schon darüber – wenn es die Verkehrslage erlaubt. Aber das, was die beiden Raser sich erlaubt haben, grenzt schon an versuchtem Mord. Oder Selbstmord wenn sich sich um den nächsten Baum wickeln

Bei den üblichen festinstallierten Blitzern ärger ich mich immer, wenn die vor mir fahrenden Fahrzeugführer lieber 48 km/h fahren statt der erlaubten 50 km/h. Wenn man knapp über 50 fährt, passiert ja auch nichts.

Genehmigung erteilt!

Dienstag waren wir im Reisebüro und haben zusammen mit dem Chef, Herrn H. den ESTA-Antrag für die Einreise in die USA ausgefüllt. Herr H. fragte jeweils die geforderten Daten ab und ob wir an diversen Krankheiten leiden würden, z.B. wurde nach der Plage gefragt. Dass Plage unter den Begriff Krankheit fällt, war mir bis dato nicht bekannt. Wenn ich allerdings auf mein langes Arbeitsleben zurückblicke, war das manchmal schon eine Plage. Nur hätte ich dafür wohl nie und nimmer eine Krankschreibung vom Arzt erhalten.

Unsere Anträge für die Einreise in die USA wurden mittlerweile genehmigt, kann man ja alles online nachschauen. Die endgültige Erlaubnis erteilt dann aber der Customs and Border Protection Beamte am Einreiseort. Er wird dann in seinem dicken Buch nachschauen, heute vermutlich im Computer, ob wir irgendwie negativ aufgefallen sind und dann entweder „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ zeigen.

Ich bin 1975 und 1978 mit dem Flugzeug in die USA gereist. Da lag an der Immigration das dicke Buch, in dem der Immigrationofficer nachgesehen hat, ob was gegen mich vorliegt – trotz des erteilten Visums. Von 1978 habe ich noch ein gültiges Visum zur Einreise in die USA. Ob das aber noch anerkannt wird, wo es doch heute das ESTA-Verfahren gibt, weiß ich nicht. Da war es mir sicherer, 14 Dollar für die ESTA-Genehmigung auszugeben.

Frisur?


Wenn man diese Haare sieht, Frisur kann man das ja wohl nicht nennen, weiß jeder, wer das ist. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, und diverse Bilde dieses Herrn angeschaut. Ich komm einfach nicht dahinter: Sind die Haare von vorn nach hinten geföhnt oder von hinten nach vorn? Oder quer/schräg? Oder von hinten nach vorn und und wieder zurückgeleg? Es muss schon eine Kunst sein, diese Haare in diese nunmehr weltbekannte Form zu bringen. Vermutlich hat der Herr seinen eigenen Figaro, der jeden Morgen erstmal stundenlang wäscht, föhnt, die Haare legt und dann literweise besprüht damit die „Frisur“ auch hält. Gibt es eigentlich noch 3-Wetter-Taft?

Juchuuuu!

Am 1. Juli bekomme ich eine „Gehaltserhöhung“ von 1,9 %. Ist nicht so viel, aber auch nicht viel weniger als mein ehemaliger Arbeitgeber gewährt hat, und das dann auch nicht in jedem Jahr. Da kann ich als Rentner dann doch ganz zufrieden sein.

Tanz der Vampire


Es gibt Musicals, von denen wir sagen: Ach, das würden wir uns gern mal wieder anschauen. Tanz der Vampire gehört dazu. Und genau dieses Stück kommt im September zurück nach Hamburg. Ab September bitten die Vampire für 5 Monate im Theater an der Elbe zum Tanz. Zusammen mit 4 Freunden werden wir im Oktober den Biss und die Geschichte drumherum sehen.

Die zentrale Frage bei diesem Musical ist die, wer denn den Graf von Krolock spielen wird. Die Besetzung wurde noch nicht bekanntgegeben. Wir sind gespannt.

Das geht ja gar nicht!

Astra, eine urhamburgische Biermarke, auch wenn sie jetzt zu Carlsberg gehört, hat bislang immer noch Alsterwasser verkauft. Ich hatte mich kürzlich genau für Astra-Alsterwasser entschieden als wir Gäste hatten, von denen einer noch fahren musste. Sonst stand nur „Radler“ im Regal, aber wir sind hier im Norden, da trinkt man „Alster“ und kein „Radler“. Wenn ich in einem Restaurant zum Essen bin und auf mich ist das Los des fahrens gefallen, bestelle ich „ein Alster“ – Punkt aus.

Astra/Carlsberg hat nun entschieden, dass die auch nur noch Radler verkaufen. Das ist ein Unding, das geht nicht. Warum muss man uns hier im Norden Dinge aufzwingen, die wir nur aus dem südlichen Raum kennen. Ich bin entsetzt, ja, geradezu empört.

Was wollen wir essen?


Diese Frage stellte sich an diesem Wochenende für uns nicht. Samstagabend waren wir bei Astrid zur Geburtstagsnachfeier eingeladen. Es gab mediterrane Küche mit Pizza und diversen anderen „Kleinigkeiten“ – wobei ja jeder weiß, dass gerade die Kleinigkeiten arbeitsintensiv sein können. Astrid hat sich wirklich viel Mühe gemacht und dementsprechend schmeckte alles ganz vorzüglich.

Samstagnachmittag rief Norbert an, ob wir Sonntag zum Essen kommen wollen. Sie hätten eine Lammkeule und die wäre viel zu groß für 2 Personen. Erfreut darüber, dass wir uns an diesem Wochenende die Kocherei sparen können, sagten wir zu.

Die Lammkeule war mit Knoblauch gespickt, außen mit Kräutern gewürzt. Innen leicht rosa lagen die Scheiben auf der Fleischplatte, äußerst zart und schmackhaft, ein Gedicht. Dazu wurden grüne Bohnen, Ratatoullie und Ofenkartoffeln serviert.

Es war ein sehr lukullisches Wochenende. Aber was essen wir am nächsten Wochenende?

gepiekst – getaped – gespült

Heute Mittag hatte ich den Termin in der Naturheilpraxis wegen des Fersensporns. Erst ein kleiner Pieks mit einer Akkupunkturnadel, danach eine kräftige Massage des Fußes, nochmal Akkupunktur in der Wade und dann wurde getaped.

Während der Prozedur erzählte ich von meiner Erkältung, die immer noch vorsichhinschwelt, so als würde sie „unter der Decke gehalten“. Flugs hatte ich eine Spritze für die Abwehr im Pirelli. Als ich erwähnte, dass ich manchmal Ohrenschmerzen hätte, schaute der Heilpraktiker da noch hinein und spülte die gleich sauber. Da sammelt sich bei mir immer ziemlich was an, was wohl die Schmerzen verursacht hat.

Schade, dass mir nicht noch mehr eingefallen ist. Alles war nämlich im Basispreis inkludiert, sozusagen eine homöopathische Flatrate.

Wie auf dem Foto unschwer zu erkennen ist, macht Tapen einen schlanken Fuß. Am Freitag nächster Woche krieg ich ein neues Tape. Ich frage mal, ober blaues Tape hat, das finde ich nämlich viel schicker als das nudefarbene.

Urlaubsplanung

Es dauert ja noch, bis wir uns auf die große Reise zum Big Apple machen. Und bis wir dort dann ankommen, dauert es noch 2 Wochen länger. Aber man will ja vorbereitet sein und nicht alles in letzter Minute planen.

Wir sollen am 4. September morgens dort ankommen, ein Montag, haben noch eine Übernachtung an Bord und am 5. September ist dann der Heimflug. In New York haben wir also etwas Zeit und da wir übernacht dort sind, war unsere Idee, uns ein Musical anzuschauen. Es gibt in NY an bestimmten Stellen Lastminutetickets zu reduzierten Preisen. Man muss natürlich wissen, wo die sind. Und das wollte ich mal recherchieren, zusammen mit dem Angebot an Musicals. New York ist bekanntlich DIE Musicalhauptstadt schlechthin, da wird schon was passendes zu finden sein.

Und ja, da gibt es so einiges. Aber leider ist, wie auch hier in Deutschland, am Montag spielfrei. Das hatten wir bereits 2004 in London feststellen müssen als wir zufällig gesehen hatten, dass Dame Judy Dench in der Komödie von Shakespeare „All’s Well That Ends Well“ auf der Bühne stehen sollte. Doch leider war es der spielfreie Montag, unser einziger freier Abend, die anderen Abende waren mit Musicals verplant.

Eine Aufführung in der Metropolitan Opera wäre noch eine gute Alternative gewesen. Aber da ist Anfang September noch Sommerpause. New York bei Nacht, angeschaut vom Empire State Building, soll ja auch ganz hübsch sein. Und vielleicht bietet unser Veranstalter ja auch was passendes an, die Landausflüge werden im April veröffentlicht.