Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Tobias Bieri

Jung, frisch und sympathisch – so kann man, aus meiner Sicht, den Gewinner des Vorentscheids in Hamburg von Jugend Kulturell bezeichnen. Ich weiss zwar nicht viel über Tobias Bieri, aber allein die Tatsache, dass er sich mit einem netten Kommentar zu diesem Bericht bedankt hat zeigt, dass er ein netter Kerl ist, der sich bislang seine Natürlichkeit bewahrt hat. Ich hoffe, dass es so bleibt, egal wie hoch er die Karriereleiter auf den berühmten Brettern, die die Welt bedeuten, hinauffällt.

Da ich gern noch etwas über den jungen Mann schreiben wollte, hatte ich ihn gebeten, mir ein Bild von ihm zu schicken, mit dem ich mein Posting ein wenig aufpeppen wollte. Die Fotos, die auf der Seite der Veranstaltung zu sehen sind, unterliegen wahrscheinlich einem Copyright. Deshalb wollte ich mich da lieber nicht bedienen. Es hat zwar ein paar Tage gedauert bis ich eine Antwort bekam, aber heute erhielt ich eine Mail von ihm mit dem obigen Foto. Tobias schreibt, dass er sich zurzeit in New York aufhält um sich ein paar Muscials am Broadway anzuschauen. Unter anderem schreibt er „Toll was die hier so machen, da koennen wir in Deutschland leider nicht mithalten.“ Ja, das glaube ich gern. Während unseres Aufenthaltes in London haben wir uns ja dort 2 Musicals angeschaut. Aber Musical in New York, das ist auch unser Traum.

Tobias hat bereits Bühnenerfahrung. Er hat in der Neuköllner Oper in Berlin in dem Musical „Leben ohne Chris“ auf der Bühne gestanden sowie als Geissenpeter in „Heidi – das Mucial, Teil 2“. Ein Stück aus diesem Musical war Teil seiner Darbietungen, die ihn beim Vorentscheid in den Hamburger Kammerspielen zum 1. Platz geführt haben.

Tobias Bieri – ein Star von Morgen auf der Musicalbühne? Ich bin zwar kein Fachmann auf dem Gebiet, aber soviel habe ich gesehen: Er ist talentiert.

Overdressed

Eben bei Rammstein in der Mittagspause kommt mir ein junger Mann in folgender Aufmachung (obenrum) bei meinem Rundgang um die Binnenalster entgegen:
T-Shirt, Poloshirt, Pullover, Parka. Fehlte nur noch eine alberne Strickmütze und ein Schal. Die Aussentemperatur betrug ca. 18 Grad. Was will der Kerl denn noch im Winter anziehen?

Und was hatte ich obenrum an?: Ein Kurzarmhemd.

Rammstein und Mittagspause


Rammstein hat natürlich mit meiner Mittagspause überhaupt nichts zu tun. Wie kommt es nun zu dieser ominösen Verbindung?:

Heute Nachmittag hatte ich ein wenig small talk mit einem unserer Kapitäne. Wie das so üblich ist, sprachen wir u.a. auch über das Wetter. Ich erzählte ihm „… I was outside at lunchtime …..“ und das es warm war. Seine Antwort war eine Frage: „You was at a concert with Rammstein?“ Ich klärte die Sache natürlich auf – denn Rammstein ist nun ganz und gar nicht mein Musikgeschmack.

Bloggertreffen in Lüneburg

Das Bloggertreffen in Lüneburg war natürlich nicht zufällig sondern von Holger und mir eingefädelt. Der Sinn war es, Bernie und Sören endlich mal persönlich kennenzulernen.

In Lüneburg sind wir zwecks diverser Autoreparaturen nun schon einge Male gewesen. Die Stadt ist von Geesthacht nur ein Katzensprung entfernt. In weniger als 30 Minuten ist man dort. Um nach Hamburg reinzukommen bedarf es einer längeren Fahrzeit. Es klingt irgendwie absurd wenn man in Hamburg gewohnt hat und dortselbst auch noch arbeitet – aber wir sollten uns einkaufstechnisch eher nach Lüneburg als nach Hamburg orientieren. In Lüneburg gibt es noch viele kleine Geschäfte, die nicht irgendeiner Kette angehören. Kommst du in die City von Hamburg bist du auch in der City jeder anderen Deutschen Grossstadt. Douglas, H+M, C+A, Kaufhof, Karstadt, Goertz, Douglas – was weiss ich noch alles, in jeder Stadt findet man doch die gleichen Geschäfte. Gut, einige von denen gibt es auch in Lüneburg. Aber es gibt eben auch viele andere, die es in Hamburg nicht gibt und die Lüneburg vielfältiger erscheinen lassen.




Dazu kommt, dass Lüneburg eine wirklich sehenswerte kleine Stadt ist, besonders, wenn sie von so netten Jungs bzw. Männern heimgesucht wird.

Anhalten geht nicht

Es wird Herbst, nein, es ist Herbst. Das Laub an den Bäumen färbt sich langsam gelb, erste Kastanien fallen von den Bäumen. Und über den Wiesen links und rechts der Autobahn schweben Nebelbänke, es sind eher Nebelschleier. Sie erreichen nicht den Boden. Untenrum ist klare Sicht. Die Beine der Kühe sind klar zu erkennen. Dann kommt der schwebende Nebelschleier. Die Kuhkörper sind nur nebulös zu sehen. Darüber ist dann wieder alles klar. Die Sonne steht noch tief, der Himmel ist blau. Eine tolle Stimmung. Und ich fahre über die Autobahn und kann nicht anhalten um ein Foto zu machen. Schade.

Lappi oder PC?

Es ist Zeit für technische Erneuerungen. Ich stehe vor der Frage, mir einen neuen PC zu kaufen oder ein Notebook. Ein PC ist natürlich weitaus preisgünstiger bei etwa gleicher technischer Ausstattung wie ein Notebook. Ein Notebook hat den Vorteil, dass ich mich damit im Sommer bei gutem Wetter auch mal auf die Terrasse setzen kann. Für diesen Zweck ist es zwingend erforderlich, dass das Display matt ist und nicht glänzend. Sowas gibt es tatsächlich noch. Man muss nur lange genug suchen. Ausserdem schaue ich keine Filme über den Rechner. Deshalb ist die Qualität des Displays eher zweitrangig. Nur matt muss es sein.

Die Frage ist nun, was benötigt ein normaler Anwender an Technik inside, von der Grösse der Festplatte und des Arbeitsspeichers mal abgesehen. Worauf sollte man achten? Ich tendiere im Moment dazu, etwas mehr Geld auszugeben – obwohl ich das eigentlich nicht will (wer will das schon?) – um nicht während des Gebrauchs feststellen zu müssen, dass hier was hakt oder dort ein Anschluss fehlt.

Oder soll ich doch lieber beim PC bleiben? Fragen über Fragen.

Quicky beim Zahnarzt

Zu 16.00 Uhr war ich bestellt, nur zur Kontrolle. Um 15.50 Uhr war ich in der Praxis. Ich durfte gleich auf dem Behandlungstuhl platznehmen. Der Doc kam, sagte hallo. Zum Vorspiel laberten wir ein wenig Blödsinn. Mund auf. Sauger und Strahler rein. Zahnstein weg. Fertig. Um 16.00 Uhr konnte ich die Praxis wieder verlassen.

FDP – geht ja gar nicht

Bevor sich jemand dazu entscheidet, am 27. September auf dem Wahlzettel sein Kreuz bei der FDP zu machen, sollte er sich diesen Artikel durchlesen.

Was bilden diese Heinis sich da eigentlich ein? Die haben doch ihren Lebensunterhalt in trockenen Tüchern und brauchen nicht zu rechnen, wie sie über den Monat mit ihrem Geld auskommen. Aber den Arbeitnehmern wollen sie an den Kragen. Mindestlohn – das ist wirklich schon wenig Geld. Wer aber mehr Geld hat fällt dem Staat weniger zur Last, d.h. der Staat spart Geld im Sozialhaushalt. Wer mehr Geld hat kann auch mehr Geld ausgeben, d.h. der Staat nimmt mehr Steuern ein. Wer mehr Geld hat, leistet sich vielleicht auch mal einen Slip von Schiesser und muss nicht auf Billigprodukte ausweichen, die in Fernost zusammengeklöppelt worden sind.