Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Zum Musical nach Tecklenburg


Tecklenburg – das hatte ich schon mal gehört. Ich wusste aber nicht wo das liegt bzw. was da los ist und ob da überhaupt was los ist. Ich wusste nichts über Tecklenburg – bis zu dem Tag, an dem ich von Jooochen was sehr interessantes über Tecklenburg erfuhr: Dort gibt es Musikfestspiele, open air, im Sommer natürlich, deren Hauptaugenmerkt auf dem Themal Musical liegt. Weiterlesen

Da hat es wumm gemacht


Widrige Umstände, heisses Wetter und ein Kurztripp nach Tecklenburg hielten mich in den letzten Tagen davon ab, mich an den Rechner zu setzen um was ins Blog zu schreiben.

Was war passiert?:
Am letzten Mittwoch auf der Heimfahrt vom Büro erwischte mich doch tatsächlich ein Autofahrer von hinten, d.h. nicht direkt mich sondern unseren Wagen. Mitten in einer einspurigen Autobahnbaustelle hat der gute Mann getorft und ist hinten reingefahren weil ich bremsen musste. Wumm. Toll! Und der Typ hatte nicht mal den Anstand, aus seinem Wagen herauszukommen als ich ausstieg. Erst als ich meine Kamera zückte um das Hinterteil unseres Autos und das Vorderteil seines Fahrzeugs zu fotografieren bequemte sich der Herr, auch auszusteigen. Natürlich konnten wir und unsere Fahrzeuge so nicht stehenbleiben. Es wäre ein Chaos geworden das zu einer Durchsage im Verkehrsfunk geführt hätte. Zum Glück eignete sich der linke Seitenstreifen dazu, die Wagen so abzustellen, dass der Verkehr weiterfliessen konnte. Ich notierte seine Versicherungsdaten und fotogrfierte auch noch seinen Perso. Dann fuhr jeder seiner Wege.

Wie das immer so ist war am Wagen des Verursache nichts zu sehen. Bei unserem Wagen jedoch sind Abschürfungen entstanden und die Nebelschlussleuchte ist defekt. Zu Hause beim Schliessen des Daches gab es allerdings ungewöhnliche Geräusche als sich die Kofferraumabedeckunk öffnete uns schloss. Ich war ja schon mal froh, dass sich das Dach überhaupt schliessen liess. Seitdem habe ich es auch nicht wieder aufgemacht und auch in den Kofferraum habe ich noch nicht geschaut.

Heute waren wir in der Vertragswerkstatt der gegnerischen Versicherung. Leider war dort kein Leihwagen vorhanden. Reinschauen wollte der Werkstattleiter auch lieber nicht in den Kofferraum und was abmontieren wollte er auch nicht. Vorraussichtlich werden wir jetzt Mittwoch morgen die Wagen tauschen.

Wenn dann der Schaden repariert wurde, haben wir ein fast rundum erneuertes Auto.

Wie die Geier

Ich wunderte mich heute morgen auf dem Weg ins Büro, dass es auf meiner Fahrspur nur recht schleppend vorran ging, und das trotz Ferien- bzw. Urlaubszeit. Normalerweise komme ich da immer ganz flott vorran. Und was war der Grund?:
An meiner Tankstelle, dort wo ich morgens meine Zeitung kaufe und auch mal den Tank auffülle, gab es Bezin für 133,9. Das ist natürlich für die heutige Zeit ein Schnäppchen. Aber deswegen würde ich nicht die Frechheit besitzen und eine Fahrspur blockieren um zu warten, dass ich auf die Tankstelle fahren kann.

Ich mogelte mich dann irgendwie da rauf um meine Zeitung und ein belegtes
Brötchen zu kaufen. An den Zapfsäulen und darum herum herrschte das Chaos. Die Wagen standen kreuz und quer. Es wurde an die linke Seite gefahren obwohl der Tankstutzen auch links ist. Die Fahrer waren nervös was man daran merkte, dass sie möglichst schnell an die Säule fuhren und dann merkten, dass er Schlauch doch zu kurz ist. Schlauch eingehängt, Tankverschluss wieder zumachen, rangieren, das ganze von vorn. Fürchterlich. Und für ein paar Cent liegen der Nerven blank.

Beneidenswert?

Heute Vormittag erhielt ich eine SMS von meinem Cousin der mit seiner Frau auf Kreuzfahrt ist: Sind in Oban in den Schottischen Highlands. Haben hier 15 Grad. Sind wir nicht zu beneiden?

Also ganz eindeutig wäre mir das jetzt zu kalt.

Schon länger gewartet

Hans-Dietrich Genscher – der grosse alte Mann deutscher Aussenpolitik, auch wenn er nicht der Partei angehört, die ich wählen würde oder jemals gewählt habe. Aber er hat sich verdient gemacht.

Ich kenne die Regularien nicht, was in der Politik üblich ist oder nicht wenn sich um Politiker handelt, die nicht mehr in Amt und Würden sind. Ihre Meinung dürfen sie sicher äussern, nur in welchem Rahmen? Schon lange habe ich auf ein Wort von Herrn Genscher gewartet. Nun endlich hat er sich zu Wort gemeldet, und zwar zum Afghanistaneinsatz der Bundeswehr.

Eine Satz ist doch sehr bezeichnend: Zu Beginn des Bundeswehr-Einsatzes sei dessen Ziel nicht definiert worden.

Tja, und nun wurstelt sich die Bundeswehr da irgendwie durch, d.h. sie muss es tun. Weil Berlin es so will. Weil die USA es so wollen. Weil wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen.

Schade, dass Hans-Dietrich Genscher nicht auch was zu seinem Nachfolger gesagt hat.

Leicht bekleidet

Heute morgen war ich einkaufen. Die Herren der Schöpfung, gleich welchen Alters, hatten fast ausnahmslos ihre mehr oder weniger kurzen Hosen hervorgekramt. So weit so gut. Ist ja auch bequem und ein wenig luftiger. Aber warum nur tragen die ältesten Männer die kürzesten Hosen? Sie enden weit über dem Knie. Diese Hosen, fürchterlich! So schön sind Männerbeine im Alter auch nicht mehr. Dazu tragen sie natürlich die obligatorischen Sandalen mit wadenhohen Socken. Spiessertum pur!

Ich machte mir so meine Gedanken, warum ziehen die sich so an? Meine Vermutung: Die kurzen Hosen liegen schon seit Jahrzehnten im Schrank. „Die sehen doch noch gut aus, ist ja nichts dran. Die kann ich noch anziehen.“ Dass das aber total bescheuert aussieht…

Gut, im Haus, im Garten oder auf der Terrasse – kein Problem. Aber so kann man doch nicht rumlaufen, auch nicht mal eben zum Einkaufen.