Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Meine kleine Insel


In Hamburg findet an diesem Wochenende der CSD statt, dessen Höhepunkt die heutige Parade ist. Da Bernd arbeiten muss und ich keine Lust habe, alleine teilzunehmen, werde ich mich in meine Lese- und Kaffeeecke zurückziehen. Auf dem Kindle ist noch reichlich Lesestoff vorhanden, der erstmal abgearbeitet werden muss. Und kürzlich haben wir gerade Nachschub an Espressokapseln bekommen. Ich bin also gut versorgt.

Der Prism-/NSA-Skandal

Viele meiner Leserinnen und Leser informieren sich vermutlich selbst über die Vorgänge. Mich wundert nur, dass ich in anderen Blogs so gut wie gar nichts darüber lese. Jedenfalls kann ich mich gar nicht genug darüber aufregen, was da mit uns gemacht wird. Und deshalb gibt es hier einen neuen Link zu dem Thema.

Ein kleines Zitat aus dem Beitrag sei mir hier gestattet: „… Sonst gilt: Die Legende des „guten“ Amerika ist tatsächlich nur Legende.“

Und ich zitiere aus meinem Beitrag zu diesem Thema vom 20. Juli: „Vietnam, Guantanamo, Irak-Krieg und jetzt noch Prism – die USA sind nicht die Gutmenschen, als die sie oftmals dargestellt werden.“

Der Prism-/NSA-Skandal

Neue Enthüllungen sind publiziert worden.

Aus meiner Sicht sind die USA mit Russland zu vergleichen und Deutschland mit der DDR. Die DDR war ja ein Anhängsel der Sowjetunion. Davon ist heute noch Russland übrig. Und Deutschland ist als Anhängsel der USA zu sehen. Flächendeckende Überwachung ist in Russland üblich und war es in der DDR auch, nur eben mit anderen, primitiveren Mitteln.

Kaleidoskop Juli 2013

Ständig trage ich eine Kamera mit mir herum und knipse, was das Zeug hält. Ich habe mich jetzt entschlossen, monatlich Fotos zu veröffentlichen, die ich im vergangenen Monat aufgenommen habe und die sonst auf der Festplatte vor sich hinvegetieren würden, nach meiner Meinung dieses Leben aber nicht verdient haben. Heute geht das also los für Juli 2013.

Mit Mutter an die Ostsee


Es ist nicht oft, dass ich meine Mutter sehe. Die räumliche Distanz, der Job, die ungünstigen Arbeitszeiten von Bernd, all das hat Einfluss darauf, wann ich nach Lübeck fahren kann um sie zu besuchen. Jetzt habe ich 2 Wochen Urlaub und da nahm ich gestern die Gelegenheit wahr, sie zu einer kleinen Ausfahrt an die Ostesee in den Wagen zu packen.

Unser Ziel war Niendorf/Ostsee. In der Fischkiste assen wir zu Mittag. Das Restaurant liegt direkt an der Aalbek und gegenüber dem kleinen Hafen. Die Aalbek ist ein kleiner idyllischer Fluss, welcher den Abfluss vom Hemmelsdorfer See über den Niendorfer Hafen in die Ostsee bildet.

Mutter hatte ihren klappbaren Rollator mit. Sie wollte die neugestaltete Prommenade von Niendorf sehen. Der Rückweg zum Auto war für sie trotz Rollator ein weiter weg. Ich sammelte sie dann auf der Haupstrasse wieder ein.

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Zwischenstop am Forsthaus im Waldhusener Forst. Ein Stück Torte und ein Pott Kaffee waren für mich etwas Nervennahrung. Es ist halt nicht so einfach mit einer 89-jährigen Dame, die dazu noch schwerhörig ist.

Bedenkliche Stoffe in Pflegeprodukten?

BUNDJa, das gibt es durchaus, nämlich hormonell wirksame Chemikalien. Und das nicht nur in Pflegeprodukten wie z.B. Shampoo sondern auch in Kosmetika. Nun haben wir zwar keine Kosmetikprodukte in unserem Haushalt, aber Duschgel und Shampoo und noch ein paar andere Dinge mehr sind vorhanden.

Holger der Admin hat in seinem Blog darüber geschrieben und dazu eine passende Möglichkeit veröffentlicht, wie und wo man seine verwendeten Produkte testen kann. Der BUND hat auf seiner Homepage die Möglichkeit geschaffen, mittels Eingabe der Ziffern vom Strichcode zu Testen, ob das Produkt bedenkliche Stoffe enthält, funktioniert ganz wunderbar. Der Test der Produkte, die wir standardmässig verwenden, hat ergeben, dass diese unbedenklich sind. Nur ein Duschgel, welches ich ausnahmsweise gekauft hatte weil das übliche nicht vorrätig war, ist auffällig. Die Homepage stellt dann gleich die Möglichkeit bereit, sich beim Hersteller zu beschwerden.

Praktisch ist natürlich die Möglichkeit, die Produkte bereits vor dem Kauf zu untersuchen. Dazu hat der BUND ein App für das iPhone bereitgestellt, welches ich mir installieren werde damit zukünftig keine Pannen mehr passieren.

Glück gehabt

cumulus
Samstag 27. Juli anno 2013, heiss und schwül wie schon die Tage zuvor. Bernd muss arbeiten, d.h. er kommt erst gegen 18:45 Uhr nach Hause. Wir hatten uns vorgenommen, dann zu grillen. Da das Wetter nicht so ganz eindeutig war, „überwachte“ ich tagsüber das Wetterradar von Wetteronline.de. Und siehe da, über Holland/Belgien/Frankreich war eine Gewitter- und Regenfront sichtbar, die schnell nordostwärts zog! In Abständen beobachtete ich den Zug der Front, die sich mittlerweile vor Hannover befand, also nicht so weit weg von Hamburg. Und an anhand der Zugrichtung war zu befürchten, dass wir in der kleinen Stadt an der Elbe nicht unbehelligt davonkommen würden.

Gegen 17:30 Uhr vielen dann hier ein paar Regentropfen, im Südwesten wurde es schon wieder hell. Die Front war hier nur ein schmales Band und es war abzusehen, dass der Regen schnell vorbei sein würde. Per Radiosender erfuhr ich, dass in Hamburg ein Gewitter mit starker Schauertätigkeit und Sturm aufgezogen war.

Als Bernd zu Hause war, konnten wir es uns auf unserer Terrasse beim Grillen und ’ner Flasche Wein gemütlich machen. Die Nachbarn hatten uns dann zum Terrassenabend eingeladen. Als wir dort eintrafen, sassen die im Wohzimmer weil sie befürchteten, es würde wieder Regen geben. Ich konnte die Bedenken zerstreuen und wir setzten uns nach draussen, nicht ohne das Wetter weiter zu beobachten. Es zogen nämlich wieder dunkle Wolken auf, die sich aber, oh Wunder, über der kleinen Stadt an der Elbe teilten. Zweimal zuckten Blitze in der Nähe auf und es donnerte dazu heftig. Aber das war es dann auch. Kein Regentropfen störte unseren gemütlichen Abendn auf der Nachbarterrasse.