„Suchtpotential“ – so äusserte sich kürzlich eine Dame, über ihre erste Kreuzfahrt, die sie mit TUI Cruises auf einem der Schiffe gemacht hatte. Dem können wir nur vorbehaltlos zustimmen, hatten wir doch jetzt schon drei Reisen auf MS Mein Schiff 1 gemacht. Für das nächste Jahr hatten wir uns ja auch schon eine Reise ausgeguckt. Das Problem ist nur, ob mein Mann zu der Zeit Urlaub bekommt oder nicht. Wir ließen eine Buchung immer noch in der Schwebe.
Und dann kam ein Newsletter, in dem eine Reise auf MS Mein Schiff 6 angeboten wird, ein Schiff, welches erst im Jahr 2017 in Dienst gestellt werden soll. Die Reise führt von Hamburg nach New York. Unterwegs werden die Häfen von Zeebrügge und Le Havre angelaufen sowie ein paar Häfen in Kanada. Sehr verlockend!
Allzugern würden ja mal eine Kreuzfahrt in einer Juniorsuite machen. Wir überlegten hin und her und hin, zählten das Geld und waren uns dann insofern einig, dass wir die für das nächste Jahr angepeilte Reise nicht machen und dafür in einer kleinen Suite im Jahr darauf nach New York reisen.
Am Tag nachdem der Newsletter eingetroffen war, standen nur noch einige wenige Juniorsuiten zur Verfügung. Ich griff zum Telefon und machte erstmal eine Optionsbuchung um eine Kabine zu sichern. Bis zum kommenden Montag müssten wir uns entscheiden ob „ja“ oder „nein“. Verrückte Welt kann man sagen wenn man jetzt schon Urlaub für 2017 buchen muss.
Dann heute morgen das Gespräch zwischen uns Zweibeiden:
„Ich würde die Reise ja gern machen.“ – „Ich auch, aber ich würde die andere auch gern machen.“ – „Ich auch!“ – „Ich kann ja mal gucken, was die Reise nach NY in einer Balkonkabine kostet. Vielleicht können wir dann beide Reisen machen.“ – „Ja, mach mal.“
Das Nachgucken ergab, dass die Reise natürlich erheblich preiswerter sein würde. Und da man bis 2017 ja auch noch was sparen kann …
Da ich mir bei einer Buchung über ein Reisebüro einen Preisvorteil erhoffte, ging ich also ins Dorf. Als ich mein Anliegen im Reisebüro vortrug, antwortete der nette Mann: Darüber können wir reden! Gutgelaunt verließ ich das Reisebüro mit zwei Buchungen, einem Kalender und 2 kleinen Flaschen Sekt. Die Option auf die Juniorsuite wird jetzt natürlich nicht wahrgenommen.
Beide Reisen haben ein besonderes Datum: Im nächsten Jahr wird mein Mann 50. Da er ein „Feiermuffel“ ist, hatten wir uns die Reise schon mal ausgesucht. Sie beginnt genau an seinem Geburtstag in Hamburg.
Während der Reise nach New York zelebrieren wir unser 20-jähriges. Das Datum fällt aber nur zufällig in die Reisezeit. Das war ja so nicht geplant. Aber wenn es denn schon mal so ist, werden wir an dem Abend sicher in einem der Restaurants nett essen gehen.








Das erste Mal in meinem Leben backe ich Weihnachtsplätzchen. Es ist nicht ganz einfach, für mich was passendes zu finden. Weihnachtsgebäck sollte nämlich keine Mandeln und keine Nüsse enthalten. Nicht, dass ich das nicht mag oder gar allergisch darauf reagiere – es ist einfach das Gefühl, dass ich das Zeug nicht runtergewürgt kriege. Im Gegenteil, die Masse vergrössert sich immer in meinem Esszimmer. Der Teiganteil des Gebäcks rutscht problemlos gen Magen. Aber immer bleibt ein Teil der Kernmasse hängen und will einfach nicht den Schlund hinab. Mit Schwarzbrot habe ich übrigens das gleiche Problem.