Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Mit Glück …


… gewinnen wir eine von 3 Kreuzfahrten – so sie denn stattfinden können. Man weiß das ja nie.

Im Mein-Schiff-Adventskalender kann man nämlich eine goldene Praline finden. Und dann hat man eine von den 3 Reisen gewonnen. Wenn das nicht klappt, legen wir uns am 24. Dezember mit 6 Flaschen Mein-Schiff-Rotwein und 1 Flasche Saltwater’s Crew Only Gin in die Wanne und lassen die Mein-Schiff-Weihnachtsbadeenten schwimmen.

AfD und Trump

AfD-Abgeordnete sprechen Biden den Sieg ab! Was sind das doch für Idioten! Sie bemühen die gleichen kruden Ideen wie Trump, nämlich das Biden ein Wahlbetrüger ist. Wenn Trump schon keine Beweise hat, woher will die AfD denn Beweise für Wahlbetrug haben?

Ich kann mir schon vorstellen, dass Trump besser in das Schema der AfD passt als Biden. Aber dann passt auch Erdoğan dazu, und Putin sowieso.

Was macht er jetzt?

Wie es aussieht, haben die USA einen neuen Präsidenten, Joe Biden. CNN und AP erklären Joe Biden zum Sieger der Präsidentenwahl vom vergangenen Dienstag. Diese Ankündigung ist jetzt nicht wirklich offiziell, aber CNN und AP würden sich schon ziemlich weit aus dem Fenster lehnen, wenn es noch Unsicherheiten bezüglich des Ergebnisses geben würde.

Was macht Donald jetzt? Er wird versuchen, Neuauszählungen zu veranlassen um die Ergebnisse zu überprüfen. In einigen Staaten ist es ja auch wirklich eng. Desweiteren hat er ja schon Klagen gegen die Briefwahl angedroht. Er sammelt dafür extra Geld, das muss man sich mal vorstellen. Und das Schlimme daran: Ein nicht unerheblicher Teil dieser Spenden soll zum Tilgen der Schulden für den Wahlkampf verwendet werden. Kampflos aufgeben, ich glaube, das kann er nicht.

Angeblich ist Donald Trump zum Golfen gefahren. Vielleicht wusste er da schon, dass er verloren hat und muss durch das Schlagen der Golfbälle seine Wut abreagieren.

Inzwischen hat Trump verlauten lassen, dass er den Sieg von Joe Biden nicht anerkennt. Das war ja zu erwarten. Angeblich hat Biden inzwischen die Stimmen von 290 (!) Wahlmännern hinter sich. Da hat Donald wohl keine großen Chancen, weiterhin im Oval Office residieren zu können.

Melania, pack schon mal die Koffer!

Was Donald Trump in 4 Jahren zerstört hat, lässt sich vermutlich nicht so schnell wieder reparieren.

Es geht los

Womit? Mit Weihnachtsliedern in der Radiowerbung. Wer macht denn sowas Anfang November?: Thalia wirbt mit einer App, über die man online Weihnachtsgeschenke bestellen kann. Ein alberner Kinderchor singt dazu „Fröheliche Weihnacht …“. Wer will das hören? Mit hängen die Weihnachslieder jetzt schon zum Hals raus. Wie soll das noch werden?

Ein kleiner Schnitt


Gestern wurden unsere beiden Katzen in der Tierklinik Lüneburg kastriert. Ja, auch bei Katzen nennt man es kastrieren, nicht nur bei Katern. Würden sie sterilisiert werden, würde man die Eileiter durchtrennen. Das würde aber nicht dagegen helfen, rollig zu werden. Dafür müssen die Eierstöcke raus. Man lernt als Katzenhalter immer noch dazu.

Die Aufnahme in der Tierklinik war sehr einfühlsam. Glinda und Elphie blieben bei der ersten Untersuchung und beim Wiegen ganz ruhig. Der Tierarzt bestätigte uns, dass die Zwei einen guten und gesunden Eindruck machen. Er selbst würde die Operation durchführen und uns telefonisch einen Zwischenbescheid geben wenn sie aufgewacht sind. Der fiel dann auch zu unserer Erleichterung positiv aus. Ab 16 Uhr könnten wir sie abholen.

Nachdem ich die Rechnung bezahlt hatte, wurden mir die beiden Transportboxen mit den frischoperierten Kätzchen ausgehändigt. Wir erhieltnen noch ein paar Informationen über die Nachsorge und für den Notfall ein Schmerzmittel. Dann fuhren wir zu viert wieder nach Hause.

Die 2 krabbelten auch gleich mit ihren Halskrausen aus den Boxen, was nicht so einfach war. Solche Teile machen eine Katze ganz schön breit. Überall ecken sie damit an oder schleifen über den Fliesenboden. Auch essen und trinken klappt mit dem üblichen Geschirr nicht. Heute habe ich noch was ausgetauscht.


Als gestern Abend zu meiner üblichen Leserunde ins Bett ging, kam Glinda zu mir auf die Bettdecke und ließ sich von mir in den Schlaf kraueln.

Heute Morgen waren unsere Mäuschen erst ein wenig mobil, liefen durch die Wohnung, haben gefressen und Wasser geschlappt – und wurden dann müde. In meiner Nähe suchten sie sich einen Ruheplatz und schlafen. Sobald ich aufstehe, werden sie wach und schauen hinter mir her, als hätten sie Angst, ich würde verschwinden. Sobald ich wieder am Platz bin, beruhigen sie sich und legen sich wieder hin.


Die blöden Halstüten sind natürlich sehr hinderlich, bisher haben gab es aber noch keinen Versuch, sich der Dinger zu entledigen. Klaglos – noch – werden die Halskrausen getragen. Bis zm Fädenziehen in 10 Tagen sollen die dran bleiben.

November


Das obige Foto zeigt das Kalenderblatt unseres Kalenders für den Monat November. Dieser Monat erscheint den meisten Menschen als grau und traurig, als Übergang vom Herbst zum Winter, so kurz vor der Weihnachtszeit, wenn die Tage so ganz ganz langsam wieder ein wenig länger werden.

Der November, der Monat der sogenannten stillen Tage, mit denen ich nun gar nichts anzufangen weiß. In unserer Familie haben wir in diesem Jahr 3 Personen verloren: Bernds Mutter, meine Mutter und jetzt kürzlich einen Großcousin von mir, im Alter von 35 Jahren, Krebs. Trotz alledem ist das Gedenken an unsere Familienmitglieder im Kopf und im Herzen, nicht auf dem Friedhof in dunkler Erde, und zwar nicht nur im November, sondern bei kleinen Gedanken, die ab und zu in Sekundenbruchteilen die Erinnerungen lebendig werden lassen.

Der November ist doch eigentlich ein Monat des Aufbruchs, auch wenn die Sonne täglich ein paar Minuten früher untergeht. Wir haben den Blick nach vorn gewandt, auf das Ende eines Jahres, welches nicht gerade ein tolles Jahr gewesen ist. Wir
blicken trotzdem nach vorn, auf ein hoffentlich besseres Jahr als 2020.

Rot


Unser Kreis ist jetzt auch rot. Gestern lagen wir noch bei 48, heute sind es über 50. Ob an der erhöhten Ansteckungsrate die Gastronomie, die Sportstudios oder sonstwas die Schuld hat, weiß man nicht. Gerade in der Gastronomie ist man zum Teil ja sehr erfinderisch gewesen.

Natürlich melden sich jetzt die diversen Interessenvertreter und fragen: Warum gerade in ihrem Bereich? Aber wo soll man die Grenze ziehen? Wo soll man Ausnahmen machen? Es tut mir wirklich sehr sehr leid um all jene, die sich gerade wieder berappelt hatten und nun wieder schließen müssen.

Zwei Beispiele aus unserem Umfeld:
Unser Stammgrieche hatte gerade 3 Tage wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, heute ist der erste Tag, an dem wieder geöffnet wird – für 4 Tage. Montag ist wieder Schluss. Wir hatten bereits eine Reservierung für 6 Personen für Mitte November. Ganz kurzfristig haben wir gestern beschlossen, vor dem Lockdown morgen Abend nochmal essen zu gehen. Wir hoffen, dass wir den Termin im Dezember wahrnehmen können.

Eine Freundin hat sich mit einem kleinen Gymnastikstudio selbstständig gemacht. Seit Anfang September hat sie neue Räume, das alte Studio musste wegen Eigenbedarf der Vermieter aufgegeben werden. Gerade mal zwei Monate fanden die diversen Kurse statt, von denen ich auch einen gebucht habe. Heute Morgen fand die vorerst letzte Stunde statt. Auch hier hoffen wir auf eine Fortsetzung im Dezember.

Der jetzt mit den Ländern vereinbarte Lockdown für die diversen Bereiche ist für die Betroffenen ganz bestimmt hart. Ob das vermeidbar war – darüber lässt sich trefflich streiten. Die Hauptsache ist aber erstmal, dass es hilft, die Ansteckungsraten zu reduzieren, dass es hilft, all jene aufzuwecken, die meinten, sich nicht an die Masken- und Hygieneregeln halten zu müssen.

Katzenleben


In meinem nächsten Leben werde ich Katze: Ich leg mich irgendwo hin, mach die Augen zu und schlafe. Ab und zu knuddelt mal jemand. Und wenn ich nicht geknuddelt werden mag, stehe ich auf und geh woanders hin.

Ich kriege mein Futter und mach die Essichdiät: Ess ich oder ess ich nicht? Wenn ich Zuwendung benötite, tue ich das mit der mir angeboren Sprache kund. Was für ein schönes Leben hätte ich als Hauskatze.

Das ginge zu weit!

Ich habe ja für vieles Verständnis, was wir in Zeiten von Corona machen sollen und was nicht. Aber wir sind hier nicht in der DDR oder in Russland, Belarus, Türkei oder sonstigen autoritär regierten Ländern. Eine Kontrolle von Privaträumen, die vom SPD-Politiker Karl Lauterbach angeregt wird, ist abzulehnen. Ich hoffe, dass das nicht passieren wird, und wenn doch, dass das Bundesverfassungsgericht solch eine Anordnung außer Kraft setzen wird.