
Briefe verschickt man ja nur noch selten, allenfalls Weihnachtskarten. Ab und zu ist es aber doch notwendig, dass man zum Briefumschlag greifen muss, um dort ein mit der Hand ausgefülltes Formular einzutüten, welches dann auf dem Postweg versendet werden muss. Ja, sowas gibt es noch. Eine große Hamburger Wohnungsgesellschaft stellte dieses vorsintflutartige Ansinnen an meinen Mann. Es ging um die letzte Nebenkostenabrechnung seiner im letzten Jahr verstorbenen Mutter.
Briefumschläge haben wir für solche Fälle vorrätig, aber keine Briefmarken. Wegen einer Briefmarke sich in der Warteschlange bei der Post einzureihen, ist irgendwie lächerlich. Briefmarken auf Vorrat zu Hause zu haben, ist auch sinnlos. Wir haben schon erlebt, dass es zwischenzeitlich eine Portoerhöhung gab und wir uns wegen wenigen Cents doch zum Postamt begeben mussten, um das Briefporto zu ergänzen.
Es gibt aber eine andere Möglichkeit. Mittels einer App kann man einen Code generieren, den man dann handschriftlich auf den Briefumschlag malt, und zwar an der Stelle, auf die man sonst die Briefmarke pappt. Da hat die Deutsche Post mal was tolles entwickelt.






