
Kennt ihr das: Einfach mal nichts tun? Ich weiss, es gibt Personen, die können die Füsse nicht stillhalten, im persönlichen wie auch im Bloggerumfeld. Die müssen raus, die müssen los. Nicht so wir.
Meistens ist es ja so, dass wir geimeinsam einkaufen wenn Schatz den freien Samstag hat. Wir hatten das schon am Donnerstagnachmittag erledigt. Bewusst hatten wir den Speiseplan für das Wochenende so geplant, dass nur einfache Gerichte zubereiten mussten. Für Freitag stand Gyros auf dem Plan, Samstag Pizza und heute gibt es PuP, Pasta und Pesto.
Gyros bereiten wir selbst zu: Schweinefilet wird klein geschnitten und in einer Marinade aus Gyrosgewürz, Tomatenmark und Öl am Tag vorher mariniert.
Pizza machen wir auch selbst, ebenso wie heute die Pasta. Pesto ist gekauft.
Gestern also ein fauler Tag. Einkäufe waren nicht notwendig. Samstag ist zwar Wäschetag, war aber nicht viel. Ich bereitete den Pizzateig zu. Und da die Küchenmaschine in Betrieb war, schredderte ich gleich den Parmesan für heute. Und sonst so? Nichts, absolut nichts. Unsere Katzen passen zu uns. Sie liegen oder sitzen stundenlang irgendwo rum und sehen hübsch aus.
Wir haben draussen gesessen, Löcher in die Luft und ins Grün geschaut, die Katzen begöscht. Wir haben geschnackt über Gott und die Welt und über dies und jenes. Wir haben Gin Tonic getrunken, die Sonne genossen. Ich hab nichtmal den Kindle in der Hand gehabt. Dieser Tag erinnerte mich an Santorini, wo wir genau vor 6 Jahren eine Woche Urlaub gemacht haben. Dort habe ich eine Woche auf der Terrasse gesessen und nichts weiter getan, als auf das Meer geschaut.

Gestern am späten Nachmittag gab es dann Pizza mit Sardinen, Kapern und Oliven bzw. ohne Kapern aber mit Champignons. Eine Flasche Rotwein zur Pizza ist obligatorisch. Es schmeckt besonders gut, wenn wir auf der Terrasse speisen können und im Hintergrund der Brunnen plätschert – mediterranes Lebensgefühl ohne mediterranes Meer. Zum Nachtisch gab es Eis, selbstgemacht. Dazu demnächst mehr.
Heute gibt es also Pasta, gemacht mit dem Pastamaker, eins unser meistbenutzten Küchengeräte. Italienisch können wir, also essen.
