
Heute gab es nach langer Zeit mal wieder Paella. Emmi hat mir das Grundrezept dafür vorgegeben, aber ich habe es abgewandelt, etwas autentischer, und auch die Flüssigkeitszusammensetzung ist anders. Emmi sagt in ihrem Rezept, 100 g pürrierte Tomaten. Tja, kriegt man nur nicht, 400 g sind in einer Dose. Was soll ich mit 300 g Rest anfangen? Emmi sagt 800 ml Geflügelfond. Ich hatte 500 ml. 400 g Tomatenpampe und 500 ml Geflügelfond sind auch 900 ml.
Statt Hähnchenbrustfilet hatte ich vier entbeinte Hähnchenoberkeulen. Kriegt man bei uns an der Fleischtheke. Entbeint deshalb, weil der Gatte keine Knochen im Essen mag.
Und anstatt Safran nahm ich Kurkuma. Ich finde nämlich, dass Safran kaum bis gar keinen Geschmack hat. Safran macht nur gelb, Kurkuma macht auch gelb und ist preiswerter und ist auch geschmackslos.
Da noch gefrorene Bohnen vorhanden waren, habe ich die Erbsen durch Bohnen ersetzt. Ein paar gefrorene Krabben waren auch noch da, die statt Meeresfrüchten in der Paella gelandet sind. Hätten ein paar mehr sein können. Hat aber trotzdem geschmeckt. Und nächstes Mal nehme ich mehr Knoblauch!
Aufgrund des veränderten Flüssigkeitsanteils von Tomatenpürree war der Reis eher rötlich statt gelb.
Hier das Originalrezept von Emmi zum Vergleich mit meiner Version.
Eine kleine Anekdote am Rande: Vor vielen Jahren in einem anderen Leben hatten wir Freunde zur Paella eingeladen. Es war das erste Mal, dass meine Frau Knoblauch zum Kochen benutzt hat. Ich weiss nicht, wo sie das Rezept her hatte, Internet gab es noch nicht. 5 Knoblauchzehen standen im Rezept. Tja, mangels besseren Wissens landeten 5 Knollen in der Paella. Geschmeckt hat es trotzdem – oder gerade deswegen?
