Nachwuchs

Nur wenige Stunden nach der Niederkunft (sagt man das heute noch so?) präsentierten Kate und William ihr 3. Kind auf den Stufen des Hospitals der Öffentlichkeit. Auf den ersten Blick strahlt Kate und lächelt mit ihrem Gatten, dem zukünftigen Thronfolger des Vereinigen Königreichs, um die Wette. Wenn man aber die Bilder genauer betrachtet sieht man, dass das Lächeln aufgesetzt und verkrampft wirkt. Es erreicht nicht ihre Augen. OK, was will man auch erwarten von einer Frau, die gerade kürzlich von einem Sohn entbunden (noch so ein Wort) wurde. Eine Geburt, auch wenn man zuvor schon 2 Kinder zur Welt gebracht hat, macht man nicht einfach so mit links und ist sicher stress pur. Die Medien überschlagen sich natürlich ob des Anblicks der glücklichen Eltern, speziell der glücklichen Mutter: Sie sieht aus, als sei sie gerade von einem Spaziergang zurückgekehrt habe ich irgendwo gelesen. Nun denn, eine Niederkunft ist ganz sicher kein Spaziergang, auch beim 3. Kind noch nicht. Und das sieht man der Mutter auch an.

Wenigstens stand sich heute nicht im Nachthemd auf den Stufen des Hospitals wie beim 2. Kind. Dieser geklöppelte Kragen allerdings …

Die Praxis-Klinik Bergedorf

Dieses soll ein kleiner Erfahrungsbericht über meine Aufenthalte in der Praxis-Klinik Bergedorf sein. Vielleicht hilft es ja jemanden bei seiner Entscheidung, welche Klinik infrage kommt.

Der Grund für den 1. Aufenthalt war eine Bandscheiben OP im Jahr 2011.
Für meine Entscheidung für diese Klinik waren folgende Punkte maßgebend:
1. Mein Arzt, Dr. Daniel Klase, operiert dort
2. Entfernung zum Wohnort Geesthacht nur wenige Kilometer

Die Klinik befindet sich in einem Haus, in dem u.a. ein Fitnesstudio untergebracht ist sowie ein Reha-Institut. Die Bettenstation mit 10 Zimmern und 20 Betten befindet sich in der 1. Etage dieses Hauses. Die Operationsräume sind ein einem anderen Haus, zu dem der Zugang etwas kompliziert ist, über 2 Lifte, um mehrere Ecken und über ein paar Korridore. Aber man ist ja in Begleitung Weiterlesen

Back Home!

Seit gestern Nachmittag bin ich wieder zu Hause. Ich habe mich sozusagen selbst aus der Klinik entlassen. Bei dem tollen Sommerwetter hielt mich nach dem Mittagessen nichts mehr im Krankenzimmer. Ich meldete mich ab und machte einen Spaziergang durch die Einkaufsstraße von Bergedorf. Am Schlosspark holte ich mir ein Eis und bummelte durch den Park. Weiterlesen

Tolle Aussichten

Am Donnerstag und Freitag dieser Woche wird, wenn denn die Wettervorhersage zutrifft, der diesjährige Sommer stattfinden. Donnerstag sollen es 26 Grad werden und Freitag sogar 27 Grad. Und was hab ich davon? Nichts! Weil ich nämlich am Donnerstag für 2 Tage ins Krankenhaus gehe. Ist nichts weltbewegendes, nur ein kleiner Eingriff. Am Samstag soll ich schon wieder entlassen werden. Und dann?: Nur noch 19 Grad!

94 + 68

Gestern war ein kleines Familientreffen im Seniorenwohnheim. Unser Sohn ist mit seiner kleinen Familie zu Besuch im Norden. Bei dieser Gelegenheit wird der Oma immer die Aufwartung gemacht. 4 Generationen trafen sich zum Nachmittagskaffee: Meine Mutter (sie begeht im nächsten Monat ihren 94. Geburtstag), ihr Sohn (68), ihr Enkel (38) und ihre 2 Ur-Enkelinnen (6 + 3). Die beiden Mädels sind immer sehr schüchtern, trotz kleiner Geschenke. Und so versuchten wir, sie ein wenig zu bespaßen.

Oma kam auf die Idee, aus einer Serviette ein Papierthütchen zu falten, was wegen des Materials gar nicht so einfach ist. Aber es klappte. Wir setzten uns die Hütchen auf die Dauerwelle bzw. auf die nichtvorhandenen Locken. Bernd schoss Fotos, wir hatten unseren Spaß – nur die beiden Mädels ließen sich davon ganz und gar nicht beeindrucken.

Bordeaux!

Es geht um die Farbe bordeaux, es geht um Musical und es geht um das reale Leben – und um Wein:
Szene im Musical Kinky Boots: Charlie Price, der Erbe der bankrotten Schuhfabrik, will für die Dragqueen Lola einen Stiefel anfertigen. Lola verlangt nach einem roten Stiefel. Der Stiefel ist fertig, Charlie präsentiert Lola einen bordeauxfarbenen Stiefel. Lola ist entsetzt: „Bordeaux ist wie Gesundheitsschuhe! Bordeaux ist wie Poloshirt mit Strickweste!“ Weiterlesen

Ende der Reise


Unser Traumschiff, „Mein Schiff 1“, hat heute in den frühen Morgenstunden im Hafen von Palma de Mallorca seine letzte Reise für TUICruises beendet. 4 wundervolle und beeindruckende Urlaubsreisen haben wir auf diesem Schiff gemacht. Und ja, mein Herz hängt an diesem Schiff.

Aber so ist das eben im Lebenslauf eines Schiffes: Es wird Kapital benötigt, um neue Schiffe bauen zu können, auch wenn der Verkaufserlös eines alten Schiffes längst nicht die Baukosten für ein neues Schiff deckt. Eine Reederei muss ihre Flotte auch modernisieren, das ist in der Frachtschifffahrt nicht anders, d.h. dass ältere Schiffe verkauft werden. Man will den Ansprüchen der Passagiere gerecht werden.

„Mein Schiff 1“ wird innerhalb des Konzerns, zu dem TUICruises gehört, an die Reederei Marella Cruises transferiert. Vorher werden noch ein paar Umbauarbeiten gemacht und das Schiff erhält einen neuen Anstrich zuammen mit einer anderen Farbkombination außenbords. Und natürlich bekommt das Schiff einen neuen Namen, der ist mir aber noch nicht bekannt.

Heiser?


Nee, wohl eher versoffen hört sich meine Stimme heute Morgen an. War wohl die Mischung aus Wein, Sekt, Eierlikör und Obstler. Ein Eierlikör war wohl zuviel. Gesungen haben wir nämlich nicht. Egal, es war ein schöner 120-jähriger Geburtstag. Weiterlesen