Reiselust

Meine Eltern, beide inzwischen über 80 Jahre alt, gehen mal wiedr auf Reisen. In der nächten Woche geht es mit dem Bus nach Montafon, wo sie 12 Tage bleiben werden. Als ich heute meinen Vater in Lübeck anrief, erzählte er mir ein wenig über die bevorstehende Reise und es war im anzumerken, dass er sich sehr darauf freut.

Bei der Gelegenheit erzählte er mir, dass sie für Mitte Oktober wieder eine Reise gebucht haben: 5 Tage von Köln eine Rhein-Main-Fluss-Schifffahrt. Zusammen mit einem befreundeten Ehepaar werden sie diese Reise unternehmen. Erst vor kurzem sind sie von einer ähnlichen Reise zurückgekehrt.

Ich freu mich sehr für die Beiden, dass sie in der glücklichen Lage sind, im hohen Alter gemeinsam untwegs sein zu können.

Grippeanfall

Schon am Samstag war ich irgendwie nicht gut drauf. Da wir am Abend vorher spät schlafen gegangen waren, schob ich das auf Müdigkeit. Gestern war ich dann total hin. Müde, abgeschlafft, keinen Appetit, lustlos – obwohl einiges zu tun gewesen wäre. Nachmittags zog Bernd für mich das Sofa aus, damit ich es mir vor dem Fernseher so bequem wie möglich machen konnte.

Kaum lag ich und hatte mich eingekuschelt ging es los: Schüttelfrost! Bewegungslos, vom Zittern abgesehen, verharrte ich und wartete, dass es sich beruhigte. Eine kurze Bewegung und es ging wieder los.

Dauernd fielen mir die Augen zu. Es hatte keinen Zweck, ich musste ins Bett und versuchen zu schlafen.

Die Nacht war schlaflos und von Schweissausbrüchen begleitet. Heute Morgen merkte ich, dass ich zwar kein Fieber mehr hatte, doch war ich noch ziemlich schwach und kaputt. Ich meldete mich telefonisch bei Steffi ab, dass ich heute nicht ins Büro kommen würde. Ich glaube, diese Entscheidung war richtig. Es geht mir jetzt wieder ganz gut und ich bin morgen sicher wieder fit, ins Büro zu gehen.

Cabriowetter


Nach der Kinovorstellung konnten wir offen nach Hause fahren, es waren noch 19 Grad Aussentemperatur. Die Lichter der Grossstadt und der dunkle Nachthimmel machen das Offenfahren am Abend noch schöner als tagsüber. Um von dem Vergnügen etwas mehr zu haben machten wir einen kleinen Umweg durch die Lange Reihe.

The Village


Kurzfristig hatten wir uns gestern entschieden, heute Abend den Film „The Village“ anzusehen. Die Karten hatte ich gestern vorbestellt und widererwarten bekam ich noch recht gute Plätze.

Die Kritiken in der Tagesspresse waren recht vielversprechend und positiv. Oliver schickte uns allerdings am Donnerstag Abend per SMS einen Dämpfer: Der Film ist schlecht. Nach einem Telefongespräch mit Oliver heute Mittag wurde mir klar, dass der Film nicht das erwarten lässt, was wir erwartet hatten. Also liessen wir uns überraschen.

Im Büro hatte ich noch eine dringende Sache zu erledigen und kam deshalb für einen Freitag recht spät los. Bernd holte mich ab und wir gingen ins Restaurant Zum Goldenen M um den kleinen Hunger zu stillen. Danach war noch recht viel Zeit bis zum Vorstellungsbeginn und wir machten noch einen Rundgang durch den Park Planten un Blomen. Ich sollte diesen Park mal wieder ausgiebig Besuchen und ein paar Fotos machen.

Nach dem Rundgang hatten wir immer noch recht viel Zeit. An einer Eisdiele am Augang des Parks gab es deshalb noch einen leckeren Eisbecher bei spätsommerlich warmem Wetter.

Das Foyer im Kino war recht leer und wir hatten nicht gedacht, dass der grosse Saal mit 1000 Plätzen bei Beginn der Vorstellung fast voll werden würde. Gespannt auf den Film warteten wir auf Einlass, waren wir doch von Oliver vorgewarnt und wussten nun überhaupt nicht, was da auf uns zukommt.

Statt des erwarteten Pschyothrillers wurde uns eine spannende Liebesromanze vorgesetzt. Und ich muss sagen, dass mir der Film wirklich sehr gut gefallen hat. Das Publikum schien teilweise auch recht angerührt von der Handlung, war es doch zeitweise so still im Saal, dass man die berühmte Stecknadel hätte fallen hören können. Am Ende gab es sogar verhaltenen Beifall.

Was ist los mit ICQ?

Sollte mich Jemand bei ICQ vermissen – es liegt nicht unbedingt daran, dass ich zurzeit seltener online bin. Wenn ich mich denn schon mal entschliesse, mich bei ICQ einzuloggen, bekomme ich sehr oft die Meldung, dass keine Verbindung aufgebaut werden kann. Versuche ich es dann über die Homepage von ICQ geht das auch nicht. Fehlermeldung: „Konnte icq.com nicht finden“. Wenn ich über ein anderes Chatsystem mit einem Freund in Frankfurt Kontakt aufnehme, bestätigt er mir, dass er bei ICQ eingeloggt ist. Sehr seltsam.

Kindheitserinnerungen

Heute Abend hörten wir plötzlich ungewohnte musikalische Klänge. Es dauerte ein Weilchen bis wir realisierten, dass es sich um einen Leierkasten bzw. um eine Drehorgel handelte, die Jemand durch die Strassen schob und damit Musik machte. Früher, als ich noch nicht zur Schule ging, kam durch unsere Strasse regelmässig ein Leierkastenmann. Ich bekam von meiner Mutter einen Groschen und durfte ihn in den Teller legen, der auf dem Leierkasten stand. Bei anderen Häusern öffneten sich hier und da die Fenster und die Hausfrauen warfen in Papier eingewickelte Geldstücke auf die Strasse. Der Leierkastenmann bedankte sich, in dem er seinen Hut zog. Seine Frau sammelte die Geldstücke ein.

Ich glaube, es war heute seit Jahrzehnten das erste Mal, dass ich wieder einen Drehorgelspieler hörte, der durch die Wohnstrassen zog und mit seinem Spiel die Anwohner teils erfreute und vielleicht manchmal auch ein wenig nervte.

Zu breit?

Von meinen gestrigen Verrichtungen im Haushalt ist eine Beule im Arm übrig geblieben: Beim Verlassen der Küche stiess ich mit dem rechten Unterarm recht schwungvoll gegen die Türklinke. Aua, das tat weh. Um eine grössere Verunstaltungen zu vermeiden legte ich gleich das Kühlkissen auf. Bisher hat sich noch kein blauer Fleck gezeigt. Aber eine verhärtete Beule ist ganz eindeutig zu fühlen. Und bei verschiedenen Bewegungen mit dem Arm schmerzt es auch ein wenig.

Die Küchentür ist zwar ein wenig schmaler als die anderen Türen in der Wohnung, aber ich bin doch nicht so breit, dass ich da nicht mehr durchpasse.

Die Kinder

Schee woar’s! Nein, wir sind nicht nach Bayern gezogen.

Oliver und Melli waren heute hier. Oliver hat noch ein paar Kleinigkeiten im neuen Weblogsystem geändert. Die Beiden haben die Gelegenheit wahrgenommen und für sich je ein U25-Ticket für „Tanz der Vampire“ gekauft. Schön wenn man noch so jung ist. Dann gibt es noch recht nette Vergünstigungen. 19.00 Euro pro Person für die 2. Preiskategorie – ich gönn es den beiden Süssen.

Die Zwei konnten natürlich nicht hungrig ins Theater gehen. Ist ja peinlich wenn während der Vorstellung der Magen knurrt. Also gab es noch Pizza. In seltener Eintracht bestellten wir alle Hot-Dog-Pizza. Während des Essens lief im Hintergrund die CD mit der Music aus dem Musical und brachte Bernd und mich auf die Idee, für heute Abend noch Karten zu kaufen falls es auch für „normale“ Leute eine Ermässigung gibt. Ein Anruf beim Ticketcenter klärte uns auf, dass leider die Aktion für Ermässigungen am 31.8. beendet wurde. Na gut, dann eben nicht.Oliver und Melli machten sich also ohne uns auf den Weg ins Theater.

Gerade jetzt in dem Moment, wo ich diesen Eintrag schreibe, klingelt das Telefon. Oliver ist dran: Die Aktion ist bis Ende September verlängert worden. Es ist fast halb acht. Mit viel Hektik und Stress ist es vielleicht gerade noch möglich, ins Theater neue Flora zu kommen. Puh – nee! Das ist ein Bisschen knapp. Schade.

Es war trotzdem schön, die Beiden mal wieder zu treffen.

Ein letztes Mal?

Ein Gefühl von Freiheit! Genau das ist es wenn man offen fährt. Wer weiss, vielleicht war es heute das letzte Mal in dieser Saison, die sowieso viel zu kurz war.

Auf dem Rückweg vom Gartencenter haben wir wieder einen kleinen Umweg gemacht, nämlich am Bahnhof vorbei und durch die Lange Reihe. Man kann natürlich auch noch länger einfach nur so durch die Gegend fahren. Aber auf Grund von diversen Veranstaltungen, die heute in Hamburg stattfinden, und dazu noch einer Demo, sind die Möglichkeiten stark eingeschränkt. Ausserdem kann ich mir vorstellen, dass es irgendwann auch langweilig wird, ohne ein wirkliches Ziel Benzin zu verbrennen, das eh teuer genug ist.

Auf dem Balkon ist es auch schön. Und da werde ich mich gleich hinsetzen und die Sonne geniessen.

Kinderkrankheiten

Nachdem ich gestern den zweiten Eintrag ins Weblog gestellt hatte stellte ich fest, dass der erste Eintrag an erster Stelle stand. So hab ich mein Tagebuch zwar mal begonnen, für den Leser ist es aber unpraktisch weil er ja immer erst ganz nach unten scrollen muss um festzustellen, ob es einen neuen Eintrag gibt. Ich hab das dann im Lauf der Zeit mal umgestellt. Es soll also immer der neueste Eintrag an erster Stelle stehen. Oliver gab mir Telefonsupport und mit seiner Hilfe fügte ich 4 Buchstaben an die richtige Stelle im Quelltext ein (woher weiss er das alles?). Jetzt ist es so wie es sein soll, d.h. ich werde es erst sehen, wenn ich diesen Text abgeschickt habe. Jetzt!