Mit der Kraft des Wassers

Ich wollte es schon zum 1. Mai machen, unseren Haushalt ummelden für den Verbrauch von elektrischer Energie, die nicht aus der Erzeugung von Atomkraftwerken stammt. Aber wie das immer so ist ….

Heute habe ich es geschafft, online! Es war ganz einfach, da wir beim gleichen Versorger bleiben, nämlich den Stadtwerken Geesthacht. Somit werden wir ab dem 1. Juni mit Strom versorgt, der mit Wasserkraft hergestellt wird. Und da ich Wasser sowieso liebe, ist das ein besonderes Gefühl. Hauptsache, die Leitungen rauschen dann nicht so laut.

Persönliches Bulletin VIII

So, ab Montag darf ich wieder ins Büro. Aber vorher muss ich montagmorgen noch zur Krankengymnastik. Ich werde mir dafür ein T-Hemd mitnehmen, da die Übungen doch ein wenig schweisstreibend sind, wie ich Mittwoch feststellen musste. Wer will denn schon einen verschwitzten Kollegen um sich haben?!

Ich werde versuchen, die weiteren Termine auf nachmittags/abends zu legen, das wäre praktischer. Da ich aber während der Dauer der Anwendungen von der selben Therapeutin betreut werde – der Chefin herself -, muss ich mich danach richten, wann diese Dienst hat. Die Praxis arbeitet nämlich im Zweischichtensystem.

Super GAU

Fukushima und kein Ende! In den Medien ist es leider ruhig geworden um das Atomkraftwerk Fukushima. Andere Dinge bzw. Ereignisse sind in den Vordergrund getreten. Weiss man, ob die Berichterstattung durch die AKW-Konzerne, ja, vielleichtr sogar durch die Regierung, eventuell durch deren Einflüsse unterbunden werden bzw. auf ein Minimum eingeschränkt werden? Zuzutrauen ist allen alles!

Ich weiss ja nicht, ob mein bevorzugtes Nachrichtenportal n-tv.de weitgehend unabhängig ist oder nicht. Aber ich werde dort auf die Schnelle über Neuigkeiten auf der Welt infomiert. Wie sicher oder wie gefiltert diese Neuigkeiten sind – ich weiss es nicht.

Heute jedenfalls wurde dort mal wieder ein Beitrag zu Fukushima veröffentlicht.

Das, was man dort lesen kann, deckt sich mit den Eindrücken, die ich seinerzeit nach dem Erbeben und den anschliessenden schrecklichen Vorfällen in Fukushima bekommen hatte: Irgendwer spinnt bzw. hält sich mit den wahren Fakten und Informationen zurück. Die Japanische Regierung war entweder so blind, die Fakten nicht zu erkennen oder sie hat die Japaner bewusst getäuscht und sie bewusst gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausgesetzt, deren Folgen noch unabsehbar sind. Und die Japaner haben hingebungsvoll ihr Schicksal ertragen – ohne aufzumucken. In dem Bewusstsein dessen, dass die Japaner so sind, ist die Informationspolitik des AKW-Betreibers und der Regierung wohl auch entsprechend spärlich und unwahr gewesen. Die Verantworlichen haben ihr Volk bewusst belogen.

Übertragen auf Deutsche Verhältnisse lege ich nicht meine Hand dafür ins Feuer, dass wir bei Störfällen in Deutschen Kernkraftwerken nicht auch schon belogen worden sind bzw. in Zukunft auch belogen werden. Die erste Reaktion bei Störfällen geht ja von den Betreibern der Atomkraftwerke aus, d.h. ein Störfall muss gemeldet werden. Da liegt doch schon der Hase im Pfeffer! Es könnte ja durchaus sein, dass Störfälle gar nicht gemeldet werden bzw. heruntergespielt werden. Und die Regierung? Würde sie uns die Wahrheit erzählen, wenn es ein sehr ernster Zwischenfall wäre? Dieser heutigen Regierung glaube ich kein Wort mehr. Ob das aber unter einer anderen Regierung besser wäre? Ich könnte mir vorstellen, dass eine Regierung mit Beteilung der Grünen vertrauenserweckender sein könnte. „Abers“ gäbe es aber auch solchenfalls viele.

Ich kann nur jedem Leser empfehlen, den oben von mir verlinkten Artikel zu lesen. Euch stehen dann die Haare zu Berge!

Nachtrag::
Hier noch ein Interview zum gleichen Thema.
Ein Kernsatz: „Niemand auf der Welt hat bisher Erfahrungen damit.“
und der Schlusssatz:
„Sie setzen die Menschen, die dort leben, erheblichen Gefahren aus, um die Atomindustrie zu retten. Das ist unverantwortlich.“

Der Neue


Der Mai macht alles neu – sagt man. Manchmal passt das. Wir brauchten z.B. neue Sommerreifen für unseren Wagen. Aber damit nicht genug, mein alter Monitor gab seinen Geist auf. Anfangs blieb er beim Einschalten dunkel, nicht ganz. Ich konnte bei genauem hinsehen schemenhaft was erkennen. Die Hintergrundbeleuchtung war wohl defekt. Nach mehrmaligem aus- und einschalten beruhigte sich dann die Situation und alles war in Ordnung. Aber eines Tages war mit diesem Trick nichts mehr zu machen. Der Bildschirm blieb dunkel. Da ich mit einem Laptop arbeite, konnte ich weiter meinen Tätigkeiten am Rechner nachgehen.

Die Suche nach einem neuen Monitor gestaltete sich nicht so einfach. Das Angebot ist unermesslich. Die erste Eingrenzung erfolgte nach dem Preis. Aber selbst dann war es schwierig, sich zu entscheiden, besonders auch deshalb, weil die Optik bei mir einen nicht unerheblichen Faktor darstellt. Man(n) will es ja schliesslich chick haben.

Endlich hatte ich mich für 3 oder 4 Monitore für die engere Wahl entschieden. Ich versuchte, mich in diversen Foren über die Qualitäten zu informieren. Zum Teil waren die Meinungen sehr konträr. Scheinbar ist eine objektive Beurteilung nicht möglich, z.B. bei der Farbwahrnehung. Viele User beschwerten sich bei dem einen oder anderem Modell darüber, dass der Standfuss nicht stabil sei. Ich bitte euch, wer rötelt dann dauernd an seinem Monitor rum? Der wird aufgestellt, die Neigung noch angepasst – und dann steht er da. That’s it!. Dieses Kriterium ist für mich nicht wichtig.

Na ja, langer Rede – kurzer Sinn: Meine Wahl fiel dann auf den SyncMaster XL 2370 von Samsung. Das Ding sieht nicht nur verdamm gut aus sondern ist für mein Empfinden und meinen Bedarf auch wiedergabetechnisch in total in Ordnung. Bis jetzt – und ich habe das Ding schon ein paar wenige Wochen in Gebrauch – bin ich vollauf zufrieden.

Durch das Breitbildformat habe ich jetzt das Browserfenster und das Emailprogramm nebeneinander auf dem Schirm. Und es ist auch möglich, bei Bedarf 2 Exeltabellen nebeneinander zu stellen. Praktischer geht’s wohl kaum.

Ab und zu muss ich den Hochglanzrahmen mal vom Staub befreien. Für diesen Zweck war extra ein Tüchlein beigelegt, wir für mein neues Keyboard auch. Einfacher geht’s aber mit unserem Akkusauger von Dyson. Es ist eh egal – nämlich nach wenigen Sekunden sind auf den schwarzen Hochglanzflächen schon wieder Staubpartikel zu sehen. Wer nun meint, ich hätte einen Futzpimmel, äh – Putzfimmel, der hat sich getäuscht. Wenn ich meine, ich muss mal wieder saugen, dann dann wird das gemacht, aber nun wirklich nicht täglich.

Letztens, als wir mal Sommer hatten, nahm ich das Laptop mit auf die Terrasse um dort ein wenig zu surfen. Wow – wie schnell man sich doch an einen so tollen Bildschirm gewöhnen kann!

Gegen Homophobie

Am 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homophobie. Mit divesen Aktionen wurde in Deutschland auf diesen Tag hingewiesen. Ich bin der Meinung, dass diese Aktionen vielleicht von Passanten wahrgenommen werden, im nächsten Moment, spätestens am nächsten Tag aber wieder vergessen sind.

Ich finde ja, dass schwule oder lesbische Paare im ganz normalen täglichen Leben – also beim Einkaufen, in der Bahn, beim Spaziergang – ihre Zuneigung zueinander zeigen sollten, so wie es heterosexuelle Paare auch tun.

Ich meine damit nicht, dass man hemmungslos knutschen sollte. Einfach mal eine zärtliche Berührung, Händchenhalten – es gibt viele Möglichkeiten zu zeigen, dass wir auch nur ganz normale Menschen sind, die einander lieben. So werden wir vielleicht eher wahrgenommen als durch grössere Aktionen.

Dass die ewig Gestrigen nie aussterben, beweist ein Kommentar zu diesem Artikel. Die katholische Kirche übt anscheinend immer noch eine grosse Macht und Meinungsbildung auf ihre Schäfchen aus. Auch die Tatsache, dass einem theologischen Lehramtsinhaber die Ausübung seiner Tätigkeit seitens der katholischen Kirche untersagt wurde, spricht für sich.

Privates Bulletin VII

Es scheint so, als würde es wirklich bergauf gehen. Gestern habe ich mir beim Doc eine weitere Spritze abgeholt. Danach ging es mir schon recht gut. Heute wurde ich kurzfristig bei der Krankengymnastik eingschoben. Es war aber „nur“ eine Art Bestandaufnahme: Seit wann? Wo? Wie? Die Chefin der Praxis stellte mir viele Fragen bevor sie mich vor- und zurückbog, nach links und rechts drehte, hier und dort drückte. Und jedesmal stellte sie mir die Frage, ob es zieht, schmerzt oder sonstwas tut. Sie notierte sich alles. Ich hatte den Eindruck, dass sie sehr sorgfältig war. Sie möchte auch noch den schriftlichen Befund des MRT haben. Davon muss ich morgen beim Doc eine Kopie anfordern.

Morgen Abend haben wir Eigentümerversammlung vom ElbePenthouse. Ich habe das abgesagt und eine Vollmacht erteilt. Ich habe Angst, dass nach etwa 2 Stunden sitzen am Tisch wieder Schmerzen im Bein auftreten könnten.

Wenn ich weiter so gute Fortschritte mache, steht wohl einer Arbeitsaufnahmem in der nächsten Woche nichts im Wege.

Bombe im Ofen …


… nämlich eine Kalorienbombe. Ihr wolltet wirklich nicht wissen, was da alles drin ist, wenn ihr ein Stück davon essen würdet. Ich hoffe jedenfalls, das Ding wird was. Dann gibt’s auch das Rezept, das ihr eigentlich gar nicht haben wollt.

Soviel steht schon fest: Man könnte den Teig als Creme auch zum Dessert servieren.

Der Kalorienbombenbäcker sieht jetzt übrigens so aus:

Die MRT-Geschichte


Ich dachte, die Geschichte um mein MRT hatte in der letzten Woche ein Ende. Heute morgen ging es weiter. Hier nochmal in Tabellenform die ganze Geschichte:

6. Mai
Erster Besuch beim Orthopäden. Die Praxis vereinbart telefonisch in meinem Beisein bei einer Radiologie in Bergedorf einen Termin für den 24. Mai (frühester freier Termin). Ein Kollege nennt mir ein anderes Institut. Ich vereinbare dort einen Termin für Montag den 9. Mai.

9. Mai
Das MRT wird gemacht. Ich bekomme einen verschlossenen Umschlag, adressiert an den behandelnden Orthopäden. Ich vermute, dass sich in dem Umschlag eine CD und Fotos befinden.

10. Mai
Per Kontaktformular storniere ich den Termin in Bergedorf

11. Mai
Nächster Termin beim Orthopäden. Ich nehme den Umschlag mit. Der Orthopäde wundert sich, dass er nur eine CD enthält, schaut sich aber die Aufnahmen nicht an. Er handelt nach dem ihm zugesandten schriftlichen Befund. Die CD bekomme ich mit. Ich stecke sie zu Hause in das Laufwerk und stelle fest, dass sie nicht für mich sondern für einen anderen Menschen ist.
Ich rufe das Instut an und teile das mit. Wir vereinbaren, dass die richtige CD an mich geschickt wird und ich die falsche abgebe.

13. Mai
Ich gebe die falsche CD persönlich in der Radiologiepraxis ab. Die Dame entschuldigt sich nochmal. Ich frage, ob ich denn keine Fotos bekomme. Sie wundert sich, dass mir keine ausgehändigt wurden und dass der grosse Umschlag tatsächlich nur die CD enthiel. Sie sichert zu, mir Fotos zu schicken.

16. Mai
Auf dem Weg zum Orthopäden bekomme ich einen Anruf von der Praxis, bei der das MRT ursprünglich durchgeführt werden sollte (nach fast einer Woche!): Sie finden den Termin nicht, den ich stornieren will. Da sich die Sache eh erledigt hat, nehmen beide Seiten das nun so hin.
In der Orthopädiepraxis frage ich bei der Dame am Empfang nach, ob sie das notiert hatte. Hatte sie und sie bestätigt mir den vereinbarten Termin, der angeblich nicht existiert.
Tja, da hat man wohl in Bergedorf vergessen, den Termein einzutragen. Ist ja eh egal, ich hab ja meine CD. Ich warte nun noch auf die Fotos und hoffe, dass die Sache damit dann ein Ende findet.