Puh, das war lang: Um 09:40 Uhr war der Termin für das Anestäsiegespräch, ca. eine Stunde musste ich warten, bis ich dran war. Das Gespräch war sehr ausführlich. Die Ärtzin ist den Anamesebogen, den vor vorher ausfüllen musste, akkurat durchgegangen und hat alle Punkte noch mal mit mit besprochen. Aber ok, so muss das eben bei eine Anesthäsie.
Mein Schatz hat seinen freien Tag, bzw. den halben davon, geopfert und ist mir nach Bergedorf zur Praxis-Klinik gefahren und hat im Wartezimmer ausgeharrt. Als ich nach dem Gespräch ins Wartezimmer kam, schaute er erleichtert auf. Aber damit war das noch nicht erledigt. Es musste noch ein EGK gemacht und Blut abgezapft werden. Also wieder warten. Als das erledigt war, hiess es wieder warten, nämlich auf ein abschliessendes Gespräch mit der Narkoseärztin über das EKG. Es gibt eine leichte Auffälligkeit, aber nicht besorgniserregend. Dann konnten wir endlich die Heimfahrt antreten.
Mit dem Wocheneinkauf, den wir auf dem Heimweg erledigten, waren wir ca. 4 Stunden unterwegs. Auf das Frühstück haben wir heute verzichtet. Stattdessen gab es erstmal einen Kaffee für meinen Schatz und einen Espresso für mich, dazu etwas Gebäck. Zum Kochen haben heute auch keine Lust, was wir schon befürchtet hatten. Es gibt nachher Ofenkäse und Brot zum Aufdippen, und natürlich Wein dazu.
Im Anamesebogen wird ja immer gefragt, ob man Alkohol trinkt. Ich hab „ja“ angekreuzt und „Wein am Wochenende“ dazugeschrieben. Die Ärztin war zufrieden damit, Wein am Wochenende sei ok. Sie will versuchen, am 27.2. bei mir die Anesthäsie vorzunehmen, sich reinmogeln, wie sie sagte. Und sie erwähnte, dass sie immer sehr gern mit Dr. Klase arbeitet und sich auch von ihm operieren lassen würde.
Zum Abschluss bekam ich noch auf den Weg: Ich soll mir bitte bis zur OP keine Erkältung aufhalsen, dann müsste man verschieben. Ich will das ja auch endlich erledigt haben.





