Gefordert waren mindestens 800, gezählt wurden fast 1.300. Wie wir gehört haben, hat einer der offziellen Zähler irgendwann aufgehört mit dem Zählen, es müssten also noch viele (Bi(e)ber mehr gewesen sein. Genau, wir wurden über einen separaten Zugang in das geräumte Areal gelassen. Nur Leute mit einer Bi(e)bermaske hatten Zutritt. Alle wurden mit so einen Klickdings gezählt.
Vor der offiziellen Wette, die live über das Schleswig-Holstein-Magazin in die Welt hinaus übertragen wurde, gab es noch eine Probe, die von unserer Freundin Manuela Preuß auf der NDR-Bühne vorgetanzt wurde. Vorher wurde noch das Ergebnis der Zählung verkündet: 1.296 junge und alte Menschen hatten sich eine Maske besorgt und sich dann angestellt, um an der Wette teilnehmen zu können. Damit war die halbe Wette schon gewonnen.
Und dann kam der große Moment: Fast 1.300 Menschen mit verschiedenen Bi(e)bermasken waren life im Fernsehen zu sehen, wie sie nach einer von Manuela Preuß entworfenden Choreographie zum Song „Sorry“ von Justin Bieber tanzten. Was für ein Spaß! Und ja, Geesthacht, die kleine Stadt an der Elbe, hatte damit die Stadtwette gewonnen. Leider wurde die Liveübertragung des Bi(e)bertanzes nach wenigen Takten ausgeblendet. Schade, dass von der Choreograhpie nur ein winzig kleiner Teil zu sehen war.
Mit unseren Freunden tranken wir erstmal ein Bier und wippten uns zu Livemusik von der Bühne warm. Als Manuela aus der NDR-Wagenburg heraustrat, empfingen wir sie mit großem Hallo und Beifall, hatte sie doch einen großen Anteil am Gelingen der Stadtwette.
Langsam kamen immer mehr Menschen zum Roten Platz. Sie alle wollten Marlon Roudette live erleben. Nachdem er mit seiner Band auf die Bühne kam und zu spielen begonnen hatte, dauerte es nicht lange bis die ersten Menschen nicht mehr nur mit dem Fuß wippten sondern zu tanzen begannen. Über eine Stunde heizte Marlon Roudette mit karibischen Klängen ein. Dann ging es noch bis ca. Mitternacht weiter mit der Party. Die Coverband Rockford, die den NDR auf der Sommertour begleitet, sorgte für ausgelassene Stimmung.
Freiluftparty – und das ohne Eintritt. Wir waren begeistert. Gut, ganz umsonst ist so eine Veranstaltung ja nicht. Mit den GEZ-Gebühren haben wir das ja alle finanziert.
Die nächste Party steht schon im Kalender: Vom 9. – 11. September findet das Geesthachter Elbfest statt. Wie man hört, soll wohl Max Giesinger auftreten.























Manchmal ist es so, dass man durch einen Zufall etwas findet, ein Blog z.B., oder einen Autor, oder was anderes. Ich habe mal wieder einen Autor gefunden.
Es ist Urlaubszeit. Die Menschen reisen – mit dem Auto, mit der Bahn und mit dem Flugzeug. Das Bundesumweltamt, NABU und BUND wollen uns Bürger zum freiwilligen Verzicht auf Flugreisen bewegen. Toll, gerade jetzt wo eh alle schon gebucht haben. Sollen die Touris jetzt ihre Tickets verfallen lassen? Kommt ein bisschen spät dieser Aufruf. So eine Sache in die Welt zu setzen, wenn alle die Koffer gepackt haben, bringt doch nichts. Man hört davon, man liest davon, steigt in den Flieger, genießt den Urlaub. Und spätestens wenn man am Urlaubsort eingetroffen ist, hat man das vergessen. Es wäre sicher sinnvoller, so eine Kampagne über einen längeren Zeitraum laufen zu lassen und nicht nur dann damit die Menschen zu erreichen, wenn alles schon gebucht und bezahlt ist.
Die kleine Stadt an der Elbe namens Geesthacht feiert in diesem Jahr das 800. Stadtjubiläum. Am kommenden Wochenende wird deshalb der NDR zu Gast sein. Der Sender hat der Stadt eine Vorgabe zu einer Stadtwette gemacht, die offiziell morgen am Montag veröffentlicht wird. Wir wissen bereits seit einer Woche, worum es geht. Gestern, beim gemeinsamen Fußballgucken, wurde das niedliche Teil verteilt. In der kommenden Woche wird es das Ding vermutlich überall in der Stadt geben, auch in anderen Ausführungen. Es wird für die Stadtwette benötigt, die, wie sollte es anders sein, mit der Zahl 800 zu tun hat. 