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Eiszeit


Die frostigen Zeiten gehen ihrem Ende entgegen. Das reicht nun auch, auch wenn das Winterwetter erst recht spät begann, vielleicht auch gerade deswegen. Denn im März sehnt man sich nach warmen Tagen. Nun ja, laut Vorhersage für den Raum Hamburg, zu dem wir uns in der kleinen Stadt an der Elbe zurechnen, sollen es am Montag 10 Grad werden, plus! Weiterlesen

Frühlingsmonat März


Der 1. März ist der meteorologische Frühlingsanfang. Frühlingsanfang, ts, das ich nicht lache! Bei eisigen Temperaturen und eisigem Ostwind ist von Frühling nichts zu spüren. Da habe ich mich mit meiner Wettervorhersage total vertan. Wir können nur froh sein, dass der Winter erst zum Ende seine volle Kraft entfaltet hat und wir nicht schon seit Januar unter der Kälte stöhnen. Weiterlesen

Frühling in den Startlöchern

Es ist so schön, ich krieg immer eine Glücksgänsehaut: Wenn ich das erste Mal im späten Winter die Drosselmännchen singen höre. Eins zwitscherte eben in unmittelbarer Nähe vom Elbe-Penthouse, ein anderes Männchen sang etwas weiter weg.

Die Blaumeise verteidigt vehement den Nistkasten wenn sich eine Kohlmeise blicken lässt. Schnell kommt sie angeschwirrt, steuert ohne Halt das Einflugloch an und verschwindet im neuen Zuhause. Augenblicke später schaut ein kleiner Meisenkopf aus dem Loch und sondiert die Lage und schwups – weg ist die Meise wieder.

Der Specht hämmert auf dem Totholz der Pappeln ein und sucht damit ein Weibchen.

Ich liebe diese kleinen Anzeichen des nahenden Frühlings!

Ist der Winter schon gelaufen?


Eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer und drei Primeln auf der Terrasse machen auch keinen Frühling. Aber wenn der Specht mit seinem markanten Tackern am 7. Januar bei -1 Grad schon nach einer Paarungspartnerin zu suchen beginnt, kann das mit diesem Winter auch nicht mehr weit her sein. Ich denke ja, das Tiere einen 7. Sinn dafür haben, wie sich das Wetter entwickeln wird. Und deshalb glaube ich, dass auch dieser Winter wieder kein richtig kalter Winter werden wird.

Die Grafik von Wetteronline mit der Vorhersage für den Bereich Hamburg zeigt uns bis zum 20. Januar tagsüber Temperaturen über dem Gefrierpunkt, nachts leichter Frost von knapp unter Null. Die Tage werden länger. Also was soll’s – holt schon mal die Sommersachen hervor.

Kurzzeitiger heftiger Schneefall ist immer noch bis in den März hinein möglich. Aber es wird nicht mehr richtig eisig kalt. Alster und Elbe werden in diesem Winter nicht mehr zufrieren – sagt der Wetterprophet aus der kleinen Stadt an der Elbe.

Apropo Primeln: Ich brauch jetzt ein paar bunte Tupfer auf der Terrasse. Dieses Arrangement steht draußen vor unserem Wintergarten. Wir schauen darauf, wenn wir im Wintergarten Frühstücken oder wenn wir dort in der Pause meines Gatten sitzen und ein Tässchen Espresso schlürfen. Vermutlich werde ich die Farbtupfer in der nächsten Woche noch ergänzen.

Der Morgen danach


Während sich die vergangenen Weihnachtstage uns in grauem, nassen und windigen Wetter präsentierten, sah die Welt heute Morgen ganz anders aus: Ein spekatulärer Sonnenaufgang eröffnete den Tag. Aber wie es scheint, wird sich die Wetterregel „Morgenrot bringt Water in’n Sod“ (Morgenrot füllt den Brunnen) heute erfüllen. Das Wetterradar zeigt ein Regengebiet, welches auf uns zukommt.

Egal, das heutige Naturschauspiel war ein optischer Genuss.

Ich liebe Schnee!


Schnee in der Stadt ist einfach nur kacke. Am liebsten ist mir der Schnee, der gar nicht erst auf die Erde gelangt. Und wenn jemand sagt, dass es doch so toll aussieht, wenn über allem eine weiße Schneedecke liegt, soll er es gern gutfinden. Wie lange hält sich das denn hier bei uns? Der nächste Wind lässt den Schnee von den Bäumen rutschen. So richtig kalt, dass die sogenannte weiße Pracht länger liegen bleibt, wird es hier gar nicht. Es wird geräumt und gestreut und dann sieht es gleich so aus, wie auf dem Foto oben.

Ich kann Schnee nichts positives abgewinnen. Ich liebe Schnee? Ja, wenn er sich verdünnisiert! Ansonsten hasse ich Schnee.

1. Advent – 1. Schnee


Als wir heute Morgen aufstanden, aufgrund bronchialer Unpässlichkeit später als gewöhnlich, lag eine weiße Schneematschdecke rund um das Elbe-Penthouse. Es hatte nämlich inzwischen, nach dem 1. Schneefall dieses Winters (und hoffentlich der letzte) Regen eingesetzt. Gut so, schnell weg mit der sogenannten weißen Pracht! Grün ist mir lieber!


Auf unserer Terrasse blüht immer noch die Fuchsie, deren Triebe sich unter dem Schneematsch leicht senken. Ich weiß, Fuchsien kann man im Haus überwintern. Hab ich schon mal versucht und ist nichts geworden. Also lass ich das. So teuer sind die ja nicht, dass man sich nicht jedes Jahr eine neue Pflanze leisten kann.

Die Folgen von Herwart


Ein weiterer Herbststurm, namens Herwart, fegte in der vergangenen Nacht über das Land. Es war eine unruhige Nacht, es war laut, ständig polterten morsche Zweige auf das Dach. Gefühlt habe ich kaum geschlafen. Während Xavier nur etwa eine Stunde wütete, hat sich Herwart die ganze Nacht Zeit gelassen.

Am späten Vormittag schaute ich aus dem Fenster runter zur Elbe und entdeckte, dass der Wasserstand ziemlich hoch ist. Starke Regenfälle am Oberlauf der Elbe und deren Nebenflüsse kann nicht die Ursache sein. Und die Sturmflut? Die Staustufe bei der Schleuse Geesthacht hält den Tidenhub eigentlich zurück. Wenn also hier ein erhöhter Wasserstand anzutreffen ist, der nichts mit Niederschlägen zu tun hat, muss die Flut über die Staustufe getreten sein.

Bernd und ich sind ja eigentlich eher die Bewegungsmuffel. Aber da ist Hochwasser, da müssen wir doch mal gucken, sozusagen Katastrofentourismus. Also zogen wir uns windfest an und gingen runter an die Elbe. Das kommt ja nicht so oft vor, dass der große Strom oberhalb der Staustufe so viel Wasser führt. Das muss man sich doch mal angucken.

Nicht nur der Sturm war in der Nacht aktiv. Ein Biber – also nicht der Justin – hat sich nicht stören lassen und einen kleinen Baum umgelegt. Die Bissspuren waren noch ganz frisch. Ein tiefbeladener Binnentanker mühte sich gegen Wind, Strom und Wellen in Richtung Schleuse. Der Sturm spritzte die Gischt über den Bug. Eigentlich gibt es immer was zu gucken an der Elbe. Man sollte öfter mal runtergehen. Es sind doch nur ein paar Meter.